Bazzite ist als immutable Distro vermutlich vor allem für diejenigen geeignet, die gar nicht viel konfigurieren (=potentiell kaputtmachen) wollen. Hängt also ein bisschen davon ab, was man mit seinem Rechner so tut. Für mich wär das nix, dafür bin ich immer noch zu verspielt, aber ich glaube auf einer reinen Gaming-Kiste oder vielleicht einem Zweitrechner ist die Idee grundsätzlich gar nicht so doof. Steam OS geht den Weg ja auch nicht ganz ohne Grund.
Dass es immer noch Leute gibt die auf ein allgemeines Steam OS Image für PCs hoffen lässt sich mMn. aus einer Mischung aus Unerfahrenheit mit dem Linux-Distributions-Universum (völlig verständlich) und einem hohen Vertrauen in Valve erklären - aber prinzipiell ist das halt auch "nur" ein modifiziertes und aufs Deck angepasstes Arch mit vorinstalliertem Steam. Da kann man jetzt natürlich noch den ganzen Treiberwald für allgemeine PCs mitliefern und sich über das Steam-Logo im KDE Plasma Desktop freuen, aber so richtig ändert das nix.
Vorweg: Ich hab Bazzite, Nobara etc. bislang selbst noch nicht genutzt, erst recht nicht mit einer NVidia-Karte. Ich würde bei der Suche auf drei Aspekte achten:
1. Will ich da wirklich nur mit zocken, ohne groß nach links und rechts zu schauen was man mit der Kiste noch anstellen will? Dann ist immutable vielleicht nicht das dümmste.
2. Wie verbreitet ist das System? Ist zwar irgendwie blöd das so als Kriterium zu nehmen, denn wenn das alle machen haben kleine Projekte nie ne Chance, aber als Anfänger macht das schon Sinn, weil man so deutlich beseren Support auf Nachfragen/Suchen im Netz erhält. Ubuntu z.B. ist kein tolles OS (mehr), wirklich nicht, aber die Knowledge Base ist umfangreich.
Und 3. vielleicht noch was die Grundlage des Systems ist. Bazzite und Nobara fußen auf Fedora afair, Cachy und Garuda auf Arch. Arch ist meist absolut bleeding Edge, dafür kann man sich aber auch tendenziell mal Instabilitäten einhandeln. Fedora ist durchaus aktuell, aber sicher konservativer als Arch. Inwieweit das auf die abgeleiteten Gamer-Distris durchschlägt ist aber natürlich auch noch eine Frage die man diskutieren könnte - der Punkt ist dann vielleicht auch ein bisschen dem Bauchgefühl zuzuordnen...
Alles in allem halte ich aber fast die Wahl des Desktop Environments das man vielleicht mitinstallieren will für fast genauso wichtig wie die Distribution. Die beiden "großen" sind KDE Plasma (vielseitig anpass- und daher verfrickelbar, perfektes UI-Scaling für jede Pixeldichte) und Gnome (sehr hübsch und ziemlich starr, das MacOS unter den DEs, kein besonders gutes UI-scaling). Außer natürlich man will wirklich überhaupt gar nichts anderes damit machen als zocken. Also auch nicht Dateien rumkopieren und Webbrowsen. Dann isses natürlich wurscht.
Btw., Ventoy kann ich auch sehr empfehlen (hab hier auch nen Stick rumliegen mit mehreren ISOs), aber ist wahrscheinlich Overkill wenn man sich sicher ist nur ein bestimmtes OS installieren zu wollen.
Dass es immer noch Leute gibt die auf ein allgemeines Steam OS Image für PCs hoffen lässt sich mMn. aus einer Mischung aus Unerfahrenheit mit dem Linux-Distributions-Universum (völlig verständlich) und einem hohen Vertrauen in Valve erklären - aber prinzipiell ist das halt auch "nur" ein modifiziertes und aufs Deck angepasstes Arch mit vorinstalliertem Steam. Da kann man jetzt natürlich noch den ganzen Treiberwald für allgemeine PCs mitliefern und sich über das Steam-Logo im KDE Plasma Desktop freuen, aber so richtig ändert das nix.
Vorweg: Ich hab Bazzite, Nobara etc. bislang selbst noch nicht genutzt, erst recht nicht mit einer NVidia-Karte. Ich würde bei der Suche auf drei Aspekte achten:
1. Will ich da wirklich nur mit zocken, ohne groß nach links und rechts zu schauen was man mit der Kiste noch anstellen will? Dann ist immutable vielleicht nicht das dümmste.
2. Wie verbreitet ist das System? Ist zwar irgendwie blöd das so als Kriterium zu nehmen, denn wenn das alle machen haben kleine Projekte nie ne Chance, aber als Anfänger macht das schon Sinn, weil man so deutlich beseren Support auf Nachfragen/Suchen im Netz erhält. Ubuntu z.B. ist kein tolles OS (mehr), wirklich nicht, aber die Knowledge Base ist umfangreich.
Und 3. vielleicht noch was die Grundlage des Systems ist. Bazzite und Nobara fußen auf Fedora afair, Cachy und Garuda auf Arch. Arch ist meist absolut bleeding Edge, dafür kann man sich aber auch tendenziell mal Instabilitäten einhandeln. Fedora ist durchaus aktuell, aber sicher konservativer als Arch. Inwieweit das auf die abgeleiteten Gamer-Distris durchschlägt ist aber natürlich auch noch eine Frage die man diskutieren könnte - der Punkt ist dann vielleicht auch ein bisschen dem Bauchgefühl zuzuordnen...
Alles in allem halte ich aber fast die Wahl des Desktop Environments das man vielleicht mitinstallieren will für fast genauso wichtig wie die Distribution. Die beiden "großen" sind KDE Plasma (vielseitig anpass- und daher verfrickelbar, perfektes UI-Scaling für jede Pixeldichte) und Gnome (sehr hübsch und ziemlich starr, das MacOS unter den DEs, kein besonders gutes UI-scaling). Außer natürlich man will wirklich überhaupt gar nichts anderes damit machen als zocken. Also auch nicht Dateien rumkopieren und Webbrowsen. Dann isses natürlich wurscht.
Btw., Ventoy kann ich auch sehr empfehlen (hab hier auch nen Stick rumliegen mit mehreren ISOs), aber ist wahrscheinlich Overkill wenn man sich sicher ist nur ein bestimmtes OS installieren zu wollen.