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Wurzelknolle

Rentenbezieher
Crazy Taxi, sehr geil. Das kenne ich nur mit Controller auf der Konsole. Sollte ich jemals einen Arcadeautomaten davon stehen sehen muss ich da mal ran. Ich bin nur nie in Arcadehallen..
 

Ahti

Rentenbezieher
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Elden Ring: Nightreign konnte mich bisher recht gut unterhalten. Das Spiel mag auf den ersten Blick - aufgrund der Anbiederung an Trends und der Wiederverwertung vieler Elemente des Hauptspiels - wie ein Cash Grab wirken, aber es hat auch seinen Reiz. Der besteht hier für mich tatsächlich in erster Linie in der Herausforderung, obwohl ich FromSofts Spiele (oder generell: Souls-Likes) für gewöhnlich eher wegen der tollen Spielwelten, der starken Atmosphäre und dem Fokus auf Erkundung spiele. Diese finden zwar auch in Nightreign statt, aber die Gewichtung ist deutlich anders.

Nightreign ist im Kern ein Rogue-Lite, ergänzt um einen, sich nach bestimmten Zeitintervallen verkleinernden Kreis. Außerhalb dieses Kreises regnet's. Und da die Charaktere noch nie etwas vom Zwiebelschalenprinzip gehört haben, muss man als Spieler:in dafür sorgen, dass sie innerhalb der Kreises bleiben.🥸 Also ähnlich wie in diesem einen Film aus Japan; aber anders als da, gibt es hier keinen PvP.🥴
Stattdessen wird auf Gegner aus Elden Ring (minus Shadow of the Erdtree) eingedroschen, und dafür gibt's Runen. Mit denen kann man shoppen gehen oder sich ans Lagerfeuer setzen ... und plötzlich ist man stärker. Ist wie mit den Bienchen und den Blümchen.🧐

Anders als im Hauptspiel, muss man aber nicht einzelne Werte leveln, da das Spiel für einen entscheidet - abhängig von der Figur, die man gewählt hat -, denn es gibt ... Trommelwirbel ... Helden! Oder Klassen. Ihr wisst schon - der Typ mit der dicken Keule und dem Gewichtsproblem, das Mädel mit dem Messer und dem ADHS, die Zauberin mit dem viel zu großen Hut, und so weiter. Jede/r von ihnen hat natürlich spezielle Fähigkeiten.

Worin besteht nun also die angesprochene Herausforderung?
Ähnlich wie in "echten" Battle Royale-Spielen hat man nicht alle Zeit der Welt, die Gebiete zu erkunden, sondern muss schnell Entscheidungen treffen und versuchen, möglichst effizient vorzugehen. Soll ich die Höhle in der Nähe aufsuchen, um mir Upgrade-Materialien zu beschaffen, oder mir doch lieber zunächst einen zusätzlichen Trank in der Kirche beschaffen? Macht es jetzt schon Sinn, den Mini-Boss anzugehen, oder wäre es nicht besser, zunächst das Lager nebenan für mehr Runen zu plätten?
Das sind im Grunde Entscheidungen, die man auch in Elden Ring früher oder später trifft, aber in Nightreign muss man sie ab der ersten Minute nahezu pausenlos treffen. In Verbindung mit den Rogue-Like/Battle Royale-Mechaniken entsteht so ein erbarmungsloser, aber am Ende des Tages (pun intended) befriedigender Spielfluss, der in intensive, schweißtreibende Bosskämpfe mündet.

Wem das jetzt zu stressig klingt: keine Sorge, es gibt einen Hub-Bereich, in dem ihr unter anderem mit den Figuren sprechen, die Lore nachschlagen und sogar Nebenquests angehen könnt.
Nightreign ist halt wie Elden Ring ... nur auf Speed.;)
 

Krule

Frührentner
Amnesia: The Dark Descent
Der Horrorklassiker von 2010 gefällt mir soweit ziemlich gut. Ich hab zwar eher PnC-Adventure- als Survival-Horror-Vibes aber da ich Ego-Puzzler sehr gerne mag, kann auch Amnesia 1 bei mir zünden - die Mischung aus Erkunden und Rätseln erinnert mich an Spiele wie Myst und weiß wirklich zu gefallen.
Lediglich auf das Hide & Seek mit den Mutanten hätte ich verzichten können - da man als Spieler nichts gegen die Gegner machen kann außer verstecken und abwarten, ist der spielerische Mehrwert dieser Konfrontationen doch sehr gering. Das Spiel ist ohnehin nicht sonderlich gruselig, hat aber trotzdem eine großartige, düstere Atmosphäre. Die Wahrnehmungseffekte und Verzerrungen der Spielumgebung sind gut gemacht. Insgesamt also eine wirklich gelungene Erfahrung...

SOMA hat mir trotzdem am Ende nochmal besser gefallen. Das hat zwar ähnliche Stärken und Schwächen, aber letztlich doch etwas interessantere Dialoge und eine großartige Geschichte, die existenzielle philosophische Fragen stellt. Ich muss zwar erstmal abwarten, wie Amnesia am Ende aufgelöst wird, aber im Moment bezweifle ich, dass für mich die Story einen ähnlichen Stellenwert wie bei SOMA erreichen kann...
 

teltow

Altenpfleger
Ich spiele AC Odyssey sicher noch weiter, denn mir gefällt die Welt gut. Das Spiel wurde in meinen Augen zu sehr gestreckt und die Story ist leider nicht besonders fesselnd

Ja zu alledem, sehe ich genauso.
Das war mein erstes AC und es hat mich schon lange gefesselt. Insbesondere wg. der teils putzigen Repräsentation des alten Griechenland, mit seiner Kultur, seinen Philosophen, seinen technischen und gesellschaftlichen Innovationen und auch dem Gameplay. Hab danach noch verschiedene andere ACs gezockt. Ist irgendwie immer das gleiche =) aber das trifft ja auf die meisten Spielereihen zu...
Allerdings, ich bin mir nicht sicher ob man bei AC überhaupt von einer "Story" sprechen kann...
 

teltow

Altenpfleger
Spiele jetzt das Final Fantasy VII Remake. Mein erstes FF. Ist in die Jahre gekommen und trotzdem noch ganz ansehnlich, Ich finds bislang nicht so überwältigend gut wie viele aber auch nicht übel.
Deathloop fand ich ganz spaßig. Wenn auch etwas repetitiv =D
Das klingt natürlich komisch, aber man durchläuft eben permanent die gleichen Mechaniken in jedem Level. Dass man ständig selbst gejagt wird war ein bisschen öde auf Dauer.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Final Fantasy VII Remake
Das hatte ich (als (wie so ziemlich jeder andere) riesiger FF7-Fanboy) lange aufm Zettel, aber diverse Gründe, darunter die Technik und, na ja, das Gameplay, haben es mir dann irgendwie madig gemacht.

Unabhängig davon ist es doof, dass man als PS+-Besitzer des Grundspiels (wie üblich) nicht die Intergrade-Version kaufen DARF. Man könnte nun das DLC separat erstehen, aber da das Ding nicht stand-alone ist, nützt einem das genau gar nichts mehr, wenn man das Abo nicht mehr laufen hat.

Für mich als jemand, der von Monat zu Monat entscheidet, ob er Plus braucht, eine denkbar dumme Situation.

Aber dann wieder kommt halt Punkt 1 zum Tragen, dass mich das Spiel (und die Aussicht auf den Nachfolger) echt nicht anbockt und ich mir grad noch eher einen weiteren Durchgang im Original vorstellen könnte, als das Spiel zu daddeln.
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Resident Evil Revelations 2

Ich dachte, ich könnte mal mein Resident Evil Projekt, alle RE Teile, die ich besitze und für die PS5 erwerben kann, fortzuführen. Ist auch lang genug her, der letzte Eintrag (RE Revelations) ist vom Juli 2023. 🙈 (Und da ist mir auch ein Fehler passiert, ich hab Resi 5 vor Revelations 1 gespielt, müsste eigentlich umgekehrt sein. Egal)

Dann jetzt also Revelations 2, hab die erste von 4 Episoden durch, und es spielt sich sehr, sehr ähnlich wie der erste Revelations Teil, so weit ich mich erinnere. Sehr schießlastig auf jeden Fall, irgendein Gruselgefühl kam bisher null auf. Aber trotzdem spielt es sich gut, ich mag dieses schlauchige Leveldesign. Und der Cliffhanger nach der ersten Episode war auch ok. Bin erstmal drin in dem Game, dass passt so weit bisher.
 

Khorny

Moderator
Team
Bei mir gab es dieser Tage einiges. Nach langer Abstinenz wurde z.B. mal wieder Assetto Corsa Competitizione am PC gefahren. Imola, Regen - richtig gut. Hatte die letzten Wochen ansonsten tatsächlich Racing-Game-Flaute. Einer der Gründe siehe weiter unten.

Fleißig gezockt wurden auf dem Steckdeck primär die kürzlich gekauften Persona 3 Reload und Promise Mascot Agency. Beides sind echt süchtig machende Spiele, die ich nur empfehlen kann. Und ja, ich weiß worauf ich mich bei Persona eingelassen habe. Mein Gemecker dass es viel zu lang ist müsst ihr dann halt in ca. 60 Stunden ertragen. :ugly:

Das wird bei dem Maskottchen Spiel definitiv nicht passieren, was so bescheuerten Humor besitzt, und sich einfach gemütlich vor sich hin spielt. Wer mal einen Geheimtipp abseits des Massenmarktes sucht, sollte sich das mal ansehen.

Weil das alles noch nicht genügt, wurde dann auch die PS4 wieder nach paar Wochen entstaubt, wo ich GT Sport inzwischen (wieder) die Rücklichter gezeigt habe. Jedenfalls drängte sich bei mir der Eindruck auf, das Spiel lässt mich absichtlich viele Rennen wiederholen, damit man dann die beste Karre dafür kaufen muss. Öde und eintönige Rennen, indem man das Feld grundsätzlich von hinten aufrollt, sind ohnehin nicht mein Ding. Ich hasse so eine alberne Beschäftigungs-Therapie.

Aber eigentlich wollte ich jetzt gar nicht GT schlechtmachen, sondern von Trails trought Daybreak schwärmen, welches ich nach dem Beenden von Sky 3rd nun wieder aufgenommen habe, und mich dank meines komplett verinnerlichten Trails-Studiums nun fit genug fühle, mich auch der aktuellsten Story-Ark zu stellen. Immerhin habe ich mittlerweile auch 10 Spiele der Serie hinter mich gebracht, zählt man Boundless Trails noch mit sogar mehr.

Erstmal heißt es aber wieder umgewöhnen, da die Steuerung sich doch sehr stark verändert hat.

So, ab jetzt dürfen die ganzen Switch 2 Neubesitzer hier übernehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Krule

Frührentner
Mit Amnesia bin ich durch. Hat mir soweit gut gefallen.

Nun habe ich mir für die Zeit, die ich auf die Switch2 warte, einen kürzeren Titel ausgesucht:

Gestern Abend mit Neva aus dem letzten Jahr angefangen. Soll nur ~4h lang sein, also bin ich schon mehr als halb durch.
Das ist das neue Spiel von den Gris-Entwicklern und wem Gris gefallen hat, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Schöne melancholische Grundstimmung, tolle optische Präsentation & Atmosphäre aber spielerisch im Herzen nur ein ziemlich seichter 2D-Platformer (etwas weniger Rätsel-Platformer als Gris, dafür mehr Kämpfe). Für mich ist das ein netter Snack für Zwischendruch, aber nicht mehr...
 
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