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Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
So, ich bin auf Geschäftsreise, daher muss ich Elden Ring nach ~95h erstmal pausieren und auf die Switch ausweichen...

Habe daher endlich mit Ender Magnolia angefangen. Für mich der erste große Release dieses Jahr.

Ich bin ja großer Fan des Vorgängers Ender Lilies, was für mich eines der besten Metroidvanias der letzten Jahre ist, zumindest, wenn man sich stärker auf den -Vania-Aspekt konzentrieren möchte, der sich insbesondere durch ein RPG-System, Level-Ups und individuelle Anpassungmöglichkeiten/Builds auszeichnet (die meisten Ableger sind ja eher klassische Metroids; und ich mag Metroids meist auch lieber). In den Ender-Spielen gibt es jetzt nicht so viele Anpassungsmöglichkeiten wie in SotN oder auch Bloodstained, aber durchaus genug, um den eigenen Spielstil stark zu individualisieren.

Ender Magnolia gefällt mir auf Anhieb sofort wieder richtig gut. Hatte in den ersten 5 Stunden direkt einige coole Bosskämpfe und viel Spaß mit der Erkundung. Wird bestimmt mein erstes Highlight dieses Jahr...
Auf den Titel bin ich auch total heiß. Habe auch nur Gutes dazu gehört. Muss aber eigtl. erstmal den Vorgänger spielen.
 

Hokurn

Aushilfe der Essenausgabe
Elden Ring hat mich zuletzt weiter beschäftigt als ich eigentlich geplant hatte. Ich war schon cool damit, dass ich den NG+7 DLC Endboss einfach nicht packe. Das Hauptspiel ist geschafft und es war bis dahin ein geiler Ritt mit all den unterschiedlichen Waffen und Builds. Spielerisch habe ich einiges aus dem Game rausgeholt und mit über 100 ausgebauten Waffen haben sich da auch völlig unterschiedliche Spielstile für mich ergeben. Trotzdem wollte ich mihc mal dem Thema Level 1 Run widmen. Bin nun grad bei Rennala und dem Drachenbaumwächter. Mein Build und die Waffenlevel sind ziemlich ausgereizt. Ich kann zwar alternativ mit dem Uchigatana, Venomous Fang, Breitschwert, Raptor Claws spielen aber die doppelten blutigen Banditen Krummschwerter hauen schon rein. Grundsätzlich oneshoted mich der Drachenbaumwächter grad aber mit vielen seiner Attacken. Der hat auch schon im ersten Run so einiges an Nerven gekostet. Und ich hab den jetzt mit ausgebauten Charakteren vermutlich so 30mal gelegt an verschiedenen Stellen des Games. Ich lerne den einfach nicht so, dass ich ihn No Damage legen kann... Ich hab jetzt für mich entschieden, dass ich auch an der Stelle vermutlich nicht weiter komme und das Kapitel Elden Ring nun vorerst für mich geschlossen wird.
Das Spiel wird mich ziemlich sicher wieder reizen und ich werde vermutlich einen ganz normalen Run anfangen in dem gelevelt wird. Vielleicht dann mal konsequenter ohne Asche... Große Teile der NG+ Runs hab ich ohne Asche gespielt aber da sind auf jeden Fall auch noch einige Bosse bei, bei denen ich bisher immer Unterstützung hatte.
Insofern ist das evtl ein Projekt. Der Bandit Curved Sword Jump-Build ist dafür auch gar nicht so verkehrt zumal man von den Stats auch easy auf andere Geschicklichkeits-/Arkan Waffen wechseln kann.
Den Deaths Poker und Schwinge von Astel hab ich relativ schnell für das Moonveil und das Dark-Moonlight Greatsword abgelegt. Das Zamor Curved Sword wollte ich ebenfalls mal näher testen.
Aber nach 8 Spieldurchläufen am Stück, nem angefangenen Level 1 Run und nem angefangenen Anrufungsbuild ist vermutlich auch mal gut... Insofern spiele ich nun mal endlich die liegen gebliebenen Games weiter...
Sekiro und der Uhu wollen schließlich so langsam gelegt werden. In Marvel's Spider-Man: Miles Morales möchte das erste Rätsel mit den Zugabschnitten gelöst werden für welches ich nach ein bisschen rumprobieren zu ungeduldig war. In The Surge 2 bin ich mit dem Tutorial durch und habe den ersten richtigen Abschnitt vor mir. Hier habe ich ein wenig Orientierungsprobleme.
Das Ps+ Game High On Life möchte auch ausprobiert werden und evtl. erhält Sinner: Sacrifice for Redemption noch eine Chance.


Neben Elden Ring habe ich zuletzt mal wieder Rainbow Six Siege gespielt. Da möchte ich mir den Event Modus noch anschauen aber einfach mal wieder ein bisschen taktisches Shooter-Gameplay statt stundenlang Malenia, Radagon und co. ist echt ganz angenehm...
Im Angriff ist das Blackbeard Rework natürlich ganz geil zu spielen aber auch Buck, Ram und Dokkaebi haben mal wieder Spaß gemacht... und in der Defense hab ich wie früher auf Mira, Goyo, Aruni, Frost und Thorn zurückgegriffen. Da ging es erstmal ganz klar um die Bewaffnung zu wieder reinkommen und nicht um die taktischen Möglichkeiten.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Gestern Abend durch die Steam-Bibo gescrollt und bei Mad Max hängengeblieben. 2018 (!) hatte ich über sechzig Stunden ins Spiel gesteckt - von denen viel zu viele für das öde Abklappern von Schrottspots draufgegangen waren -, es aber nie beendet.
Nun also den Plan gefasst, da mal den Deckel drauf zu machen, denn gameplay-seitig hatte ich es in grundsätzlich guter Erinnerung.

Stunde gespielt. Im für 2015 ziemlich cool inszenierten Intro die Karre an Scrotus verloren, derb aufs Brett bekommen und zum Sterben im Ödland zurückgelassen worden. Anschließend Chumbucket getroffen - der einzige Grund, warum ich dieses Spiel mit Untertiteln spielen muss - und zum Friedhof gefahren, um das Chassis für den neuen Magnus Opus zu beschaffen.

Eindrücke: Grafisch hatte ich es besser in Erinnerung, aber hey, zehn Jahre sind zehn Jahre. Ansonsten gefällt mir der (sehr runtergedampfte) Survival-Ansatz, wo man die Feldflasche mit Wasserresten aus der Umgebung auffüllen und nach Kanistern zum Betanken des Wagens suchen muss. Erinnert insofern an Days Gone, wo allerdings noch der Schritt weitergegangen wird, dass Benzinkanister nicht unendlich voll sind.
Und das Kampfsystem kommt angenehm wuchtig daher, wo man so einen beglückenden "Knack"-Effekt hat, wenn man die Gegner umboxt. Das erinnert sehr an Rage 2, die Avalanche-DNA scheint hier durch.

Technisch läuft das Ding übrigens wie eine Eins mit Sternchen und Bienchen und Herzchen: Mit komplett aufgerissenen Reglern bekomme ich jederzeit die 144 FPS rein, ohne dass das System groß ins Schwitzen gerät. Aber das war zu erwarten, hatte ich das Game damals schon auf einem deutlich schwachbrüstigeren PC gespielt. Und viel zu tun gibt's eh nicht für die Kiste, wenn man halt durch die Wüste fährt, wo ringsum nur Dünen sind.
 

Stryx

Altenpfleger
Habe das erste Kapitel von Last Train Home beendet. Macht bisher einen soliden Eindruck. Die Grafik ist gut und schön atmosphärisch. Die Spielidee mit dem Ressourcenmanagement des Zuges gefällt. Auch die Kämpfe haben einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, mal frontale Schießgefechte, mal heimlich, still und leise wie in Commandos. Einzig die deutsche Sprachausgabe konnte mich nicht überzeugen. Die fand ich so schlecht, dass ich das Spiel auf Englisch gestellt habe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Bin weiter in Metaphor unterwegs. Ich finde die kleinen Dungeons der Requests super vom Umfang, dafür sehen die aber alle recht ähnlich aus. Die Story Dungeons wiederum finde ich viel zu lang. Hatte gerade den, wo es den Summoner Archetype gibt und der wollte nicht enden und hatte dazu nervige Mechaniken. Zum Glückt bin ich überlevelt und kann fast alle Kämpfe direkt erledigen ohne in den Rundenmodus zu gehen, sonst würde das ewig dauern.

Kann die allgemeine Faszination weiterhin nicht so recht nachvollziehen. Das Fantasy Setting will nach wie vor nicht zünden, ich mag die Synchro nicht mit diesen Dialekten und die Archetypes sind mir zu fummelig und zu viel hin und her Gewechsel ständig.

Ich mag, dass die Social Links immer aufsteigen und es nur 8 Ränge gibt. Und die generelle Story ist bisher auch interessant und ich möchte wissen wie das weitergeht. Aber im Gegensatz zu einem P4 oder P5 würde ich Metaphor auf keinen Fall noch mal spielen. Einmal möglichst umfassend durch und dann Astro Bot :)
 

Khorny

Moderator
Team
Cadence of Hyrule ist schon kein Zuckerschlecken. Erstmal habe ich den Weg in den Wüsten Dungeon gefunden... und ich hatte ja keine Ahnung was mich da erwartet. Bin geschätzt 20x oder so gestorben, ehe ich dann mit dem letzten Herzchen noch einen Container und den großen Boss-Schlüssel einsammeln konnte. Der Boss war dann auch recht gut, aber lag im 3. oder 4. Versuch. Jetzt habe ich mich irgendwie im Lost Wood verirrt. Ich weiß, da war ich vor Jahren schon mal in den Dungeon, hatte den aber nicht geschafft. Nun wird es erstmal lustig, überhaupt wieder durch den Wald zu finden. Da gab es irgendeinen Trick...

Am PC habe ich Ninja Gaiden 2 Black weitergespielt. Was mich hier wirklich sehr begeistert, ist neben der hervorragenden Spielbarkeit vor allem der schöne Gorepegel. Was da an Blut, Körperteilen usw. über den Bildschirm fliegt... 😆
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Bin weiter in Metaphor unterwegs. Ich finde die kleinen Dungeons der Requests super vom Umfang, dafür sehen die aber alle recht ähnlich aus. Die Story Dungeons wiederum finde ich viel zu lang. Hatte gerade den, wo es den Summoner Archetype gibt und der wollte nicht enden und hatte dazu nervige Mechaniken.
Den Drachentempel? Den fand ich auch super nervig. Generell bin ich auch weiterhin der Meinung dass ATLUS keine Dungeons kann. Entweder sieht einfach alles gleich aus (Persona 3/4, Metaphor die Mini-Dungeons) oder sie übertreiben es völlig (Persona 5, Main Dungeons in Metaphor). SMT V:V liegt auch irgendwo dazwischen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Den Drachentempel?
Jup, genau der und ja die Ansicht zum Thema Dungeons teile ich. P4 und P5 gehen zumindest anfangs noch, werden aber hintenraus einfach viel zu lang. P3 ist halt monoton ohne Ende. Wobei mir monoton und dafür kurz, wie in den Nebendungeons von Metaphor, noch lieber ist als originell aber nicht enden wollend.

Noch was zum Drachentempel:
Anfangs ist man ja in so einem (sehr linearen) Labyrinth, wo man nur einen bestimmten Weg gehen kann, allerdings waren da noch Wege und Schätze an die ich nicht ran gekommen bin. Sind die gedacht, nach dem Boss noch mal einzusammeln? Werd ich nicht mehr machen, weil ich keinen Tag dafür opfern will, aber mich nervt immer wenn ich Loot liegenlassen muss.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
In Mad Max just den ersten Top Dog nach einem nervenaufreibenden Bosskampf gelegt. Na ja, eigentlich war der Kampf ziemlich stumpf und litt an dem Designbock, dass verbrauchte Ressourcen nach Ableben und Respawn nicht wieder da sind. Es hätte Möglichkeiten gegeben, den sich ewig hinziehenden Kampf zu beschleunigen, indem man auf die Ölfässer schießt. Aber wenn man anschließend draufgeht, ist die Munition weg, und Munition ist rar in diesen Landen.
Hatte mir mehr - oder anderes - von dem Fight versprochen.

Und generell fällt mir jetzt nach ein paar weiteren Stunden wieder ein, warum mir das Game damals zu viel geworden war: Weil's zu viel ist. 😀
Der OW-Loop ist grundsätzlich nicht übel: "Vogelscheuchen" mit der am Auto befestigten Harpune aus dem Boden reißen, Sniper-Türme auf die gleiche Art beseitigen, Lager räumen, Rennen fahren, Stunts hinlegen, und dazwischen immer wieder gar nicht mal so schlecht gestaltete kleine "Mikro-Dungeons" in Form der Schrottspots, wo sich mal geprügelt oder ein kleines "Rätsel" gelöst werden will.
Erfindet das Rad an keiner Stelle neu, ist aber unterhaltsam, zumal mir die allgemeine "haptische" Präsentation gut gefällt.

Auf die Art hab ich nun zwei Gebiete großteils abgegrast und war gut unterhalten. Problem: Von diesen Gebieten gibt es an die zwanzig, und von der Repetitivness mal abgesehen, die sich zwangsläufig einstellt, wenn man fünfzig und mehr Stunden durch so ein Spiel geschleust wird: Noch ist das Balancing weitgehend in Ordnung, es gibt noch haufenweise Skills und Teile und Perks freizuschalten, und obwohl ich fleißig jedes Schrottteil, das irgendwo über eine Düne weht, mitnehme, tun die Preise der Upgrades teilweise weh.

Aber das wird halt auf mittlere Sicht nicht so bleiben. Und das ist quasi der Knackpunkt: Das Spiel ist deutlich darauf hin designt, einen in so einen mitunter angenehmen Komplettierungsrausch zu versetzen, wo man immer hübsch tabellarisch aufgelistet den noch zu erledigenden Beschäftigungskram vor Augen hat und ... na ja, man kennt das ja.
Aber dieser beabsichtigte Effekt verträgt sich halt nicht so gut mit dem Umstand, dass das Spiel sehr umfangreich ist. Und leider kann ich das ganz schlecht, in so einem Spiel, das halt danach schreit auf einhundert Prozent gespielt zu werden, einfach nur planlos durch die Gegend zu eiern und bewusst und gegen meine eigentliche "spielerische Natur" Kram zu ignorieren. 😀
Wenn ich so ein OW-Game angehe, dann meist mit einer gewissen Struktur, die mal gut, mal weniger gut mit dem Gamedesign harmoniert. Heißt ich arbeite mich in diesem Fall vom Süden der Karte, Gebiet für Gebiet, nach Norden. Und ich hab so die Befürchtung, dass das nicht lange gut geht - und vielleicht auch, bevor das Balancing komplett aus dem Leim geht.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
In Mad Max just den ersten Top Dog nach einem nervenaufreibenden Bosskampf gelegt [...]
Ich habe das auch mal auf deine euphorische Intension hin mal auf dem PC angefangen und kann eigentlich alles bestätigen, was einen dort die Nerven kosten kann. Die Schrottsammellei ist ja nun von Anfang an dabei und kaum optional, wenn man alles haben will. Das hat dann diesen Ubisoft-Komplettierungswahn an sich (ist aber Warner). Das hätte mir sicher nicht viel ausgemacht, wenn ich das Spiel nicht schon vor Jahren auf der Xbox an die 100% durchgenudelt hätte.
Trotzdem finde ich das leveln/belohnen hier besser und motivierender als bei anderen Games, wo man viel einsammeln muss (ME Andromeda war das Fegefeuer und Dragon Age die Hölle). Das verbessern der Karre hat Vibes von NfS Underground 2, man spürt die anwachsende Macht der Karre.

Das lineare leveln kann man übrigens bei Mad Max getrost ignorieren. Ruhig mal in Gebiete fahren, die einem nicht empfohlen werden, dann wird man auch mal hier und dort mehr Erfahrung sammeln. Ein bischen Gebiete aufdecken jenseits der Hauptmissionen hatte mir in der Vergangenheit öfters mal eine positive Überraschung beschert. Hällt man sich aber an die Hauptmissionen geht der Fortschritt aber auch gut voran. Um die Schrottsammlerei kommt man aber niemals herum, wenn man alles komplettieren will, logo.
 
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