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Steam Next Fest

zen

Sherlock Holmes
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Danke für den Hinweis. On Your Tail, Tiny Glade und Caravan Sand Witch laden schon.
 

Khorny

Moderator
Team
Mal paar Eindrücke von Demos:

Parcel Corps
Schon eine Weile auf Wunschliste, aber da fliegt es wohl nach der Demo runter. Stottert wie Sau und lief ohne experimentellen Proton Modus gar nicht auf dem Deck. Was es für mich wirklich killt ist die Steuerung. Das Ding ist ähnlich wie ein Metroid Dread oder Prince of Persia (ich weiß, anderes Genre) völlig an Tastenkombinationen überladen, und teils so kompliziert Button belegt, dass ich da schon nach wenigen Minuten im "Tutorial" die Lust verliere, zumal teils völlig unklar ist was das Spiel von einem verlangt. Wenn ich irgendwann vier Buttons oder sogar vier + einen Stick gedrückt halten soll, nur um ne schnelle Kurve zu fahren setzt es bei mir aus. Da breche ich mir gefühlt schon für eine einzelne Aktion die Finger. Vielleicht überlegen sich die Devs das nochmal, und stellen bis Release sicher, das man Parcel Corps auch ohne Studium in Akrobatik spielen kann.... Hatte mir unter dem Spiel was völlig anderes vorgestellt. Schade.

Lushfoil Photography Sim
Macht soweit einen ganz entspannten und immersiven Eindrück. Schöne Umgebung, authentisches DSLR-Flair. Ob es mehr ist als Rumlaufen und Bilder schießen muss man sehen, aber sowas darf es ruhig auch mal geben. Ist jetzt nichts wofür ich viel Geld ausgeben wollte, sieht aber nach einem soliden Sale-Kauf irgendwann aus.

Demonschool
Schon in einem eigenen Thread kurz angeschnitten. Die Demo macht Lust auf mehr. Die Entwickler scheinen eindeutig Fans der SMT und Devil Survivor JRPGs zu sein, denn die grundsätzliche Richtung geht bisschen dahin, und das hört man sogar an der Soundmischung. Das Gameplay der rundenbasierten Kämpfe ist interessant, da man komplette Kommandos fürs gesamte Team zu Beginn eines Zuges abgibt, und diese dann aktiviert, wodurch man Entscheidungen gut überdenken muss. Die Pixel Optik ist zudem echt schön und die Settings liebevoll gemacht, lediglich die Visual Novel like Textboxen und Charakter Portraits sind nicht ganz mein Fall, aber sonst wirkt es eigentlich recht überzeugend.

Necrophosis
Bin da auf auf die Steam-Tages Psychologischer Horror und Lovecraft angesprungen. Von Lovecraft habe ich bisher nichts gesehen, und der psychologische Horror ergibt sich hier am ehesten durch den erzeugten Ekel, bzw. das Drumherum. Rein vom Gameplay, Rätseln und Erzählweise erinnert dieses Spiel sehr an Scorn. Gut aussehen tut es definitiv, und die Umgebungen, Gebilde und Landschaften erinnern mich zumindest an H.C. Giger seine Werke und Designs. Von daher wohl eher ein Giger like als ein Lovecraft like. Ob dieses Spiel insgesamt was taugt ist tatsächlich schwer zu beurteilen. Erkundung mit Rätseln in einer verstörenden Umgebung. Wer auf sowas steht ist damit bestimmt gut bedient.

Caravan SandWitch
Dies hinterließ direkt einen sehr guten Eindruck bei mir, auch wenn das SteamDeck gefühlt unter Volllast läuft. (was wohl dem Alpha Demo Build geschuldet ist, z.B. werden Änderungen an der Auflösung auch nicht übernommen, hätte es nämlich gerne mal mit Upscaling versucht) Schöne 3D Comic-Optik, gut ausgearbeitete Charaktere und ne butterweiche Steuerung hinterlassen schon mal ein sehr gutes Gefühl. Das Setting ist hell und freundlich, der Grafikstil gefällt mir sehr gut, und auch das World Building selbst hat etwas Anziehendes. Ziemlich schnell findet man auch sein erstes Gefährt, und kann bisschen durch die Gegend bummeln. Weit bin ich aber noch nicht gekommen, und werde es wohl eher am PC nochmal ansehen. Grundsätzlich aber sehr positiver Ersteindruck.
 
Zuletzt bearbeitet:

Khorny

Moderator
Team
Tag 2 lief bisschen überschaubar:

Old School Rally
Wurde zumindest nicht für mich gemacht. Ordnet sich irgendwo zwischen dem Look eines Playstation und N64 Spiels ein, bringt den Retro Look aber nicht sehr überzeugend rüber. Beim Gameplay ist der Retro Faktor schon glaubhafter, denn die Feinabstimmung in Sachen Bremsen ist schon sehr grob. Letzten Endes hat es mir nicht wirklich Spaß gemacht, und ist genau so schnell wieder von der Platte verschwunden.

Dustborn
Der Titel war mir schon mal woanders aufgefallen, und die Gelegenheit es mal anzuspielen wollte ich nicht verstreichen lassen. Laut Beschreibung ein Indie Adventure mit Kampfspiel, was soweit hinkommt. Die ersten 2-3 Abschnitte der Demo sind aber noch reine Adventures im Stil von Road96 oder Life is Strange. Weil man mehr oder weniger in ausgewählte Abschnitte geworfen wird, wirkt das alles noch sehr wild. Als dann der erste Kampfpart kam, war ich sogar etwas überrascht. Dabei darf man Roboter kloppen, was ziemlich unterhaltsam ist. Das Lustige ist, es erinnert mich optisch, thematisch und so überhaupt unheimlich an Hifi Rush, nur ohne Rhythmus Gedöns. Dafür ist das Kampfsystem ziemlich mit Cooldowns und Fähigkeiten bestückt, was die Echtzeit-Kämpfe erheblich auflockert, und auch nicht allzu schwierig gestaltet. Durchaus ein sehr interessantes Spiel. Der LBGTQ Faktor äußert sich übrigens in ziemlich bunten Charakteren, aber dies passt perfekt zur Band Roadtrip Thematik.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Wurde zumindest nicht für mich gemacht. Ordnet sich irgendwo zwischen dem Look eines Playstation und N64 Spiels ein, bringt den Retro Look aber nicht sehr überzeugend rüber. Beim Gameplay ist der Retro Faktor schon glaubhafter, denn die Feinabstimmung in Sachen Bremsen ist schon sehr grob. Letzten Endes hat es mir nicht wirklich Spaß gemacht, und ist genau so schnell wieder von der Platte verschwunden.

Dem kann ich nur zustimmen. Die Grafik ist noch ganz okay, aber für mich stimmt vor allem das Fahrgefühl nicht. Die Autos sind einfach zu driftfreudig. Minimale Stickbewegungen gehen noch, aber aber etwas stärker und der Wagen dreht sich wie verrrückt.

Habe ich auch ganz schnell wieder deinstalliert.
 

Khorny

Moderator
Team
Noch mal paar Eindrücke.

Erst mal habe ich mir Conscript angesehen, was einen sehr guten Eindruck macht. Conscript ist ein Survival-Horror Game im 1. Weltkrieg, was mit einer schönen Top Down Grafik daherkommt, die sehr an Signalis erinnert. Spielerisch ähnelt es Signalis ebenfalls dezent, und fängt den Schrecken der Grabenkämpfe sehr intensiv ein. Mit den ungenauen Gewehren im Schützengraben ist die Herausforderung hier schon überhaupt etwas zu treffen, und hat man es mit mehreren Feinden zu tun, wird es schnell brenzlig. Ich habe es auf dem normalen Schwierigkeitsgrad gespielt und konnte die Demo da nicht erfolgreich beenden, werde es aber ggf. noch mal probieren. Mir scheint auch, als wären die Feinde unbegrenzt? Dann müsste ich ggf. auf die Tube drücken. Macht dennoch einen sehr guten Eindruck.

Pantless hingegen lässt mich völlig genervt zurück. Bei diesem Spiel geht es darum, in bester Plattformer Manier immer weiter nach oben zu gelangen. Dies tut man, indem man Gebäude oder Hügel erklimmt, und dann schwebende Gegenstände anspringt, um immer weiter hoch zu gelangen. Was in der Theorie einfach klingt, ist ein kniffliger Geschicklichkeits-Akt, da scheinbar auch schon eine leichte äh Neigung irgendeiner Plattform das Bewegungsverhalten im Sinne der Schwerkraft beeinflusst. So fällt man eigentlich ständig irgendwo herunter, selbst wenn man einfach stehen bleibt. Das Ausbalancieren hat sich für mich schon nach wenigen Höhenmetern als unschaffbare Aufgabe entpuppt, zumal laut Spiele-Beschreibung auch kein Controller unterstützt wird, aber dennoch funktioniert. Die Sensitivität ist allerdings egal ob Controller oder Maus und Tastatur dermaßen daneben, das ich diesen Mist eigentlich nur ungebremst gegen eine Wand klatschen möchte. Tut mir echt leid, aber das Ding ist wirklich nur für absolute Hardcore-Plattformer-Cracks, die auch kein Problem haben eintausend Mal wieder ganz unten anzufangen. Bevor ich das mache, fange ich lieber trainieren an und bewerbe mich bei Ninja Warrior Germany...

Der dritte Titel, aka Mother Hub war eigentlich interessant. Ego-Shooter mit Horror in einer Raumstation, oder so. Optisch und vom Leveldesign erst mal recht ansprechend, aber schon nach wenigen Minuten brach die Fassade ein wenig zusammen: Wo Pantless viel zu giftig war, ist Mother Hub dermaßen niedrig feinjustiert, dass sich umzudrehen gefühlt eine halbe Stunde dauert. Mit Anpassung geht es dann, aber weder mit Controller, noch mit Maus Tastatur spielte sich das ganze wirklich rund. Dazu clippen Gegner auch gerne mal halb durch Wände, und ignorieren die natürliche Begrenzung. Munition und Heilung sind knapp, und die Gegner teilen recht ordentlich aus. Mitunter sehr knifflig, überhaupt mal das richtige Angriffsmuster zu erkennen, gerade bei Nahkampf. Die Idee und Umsetzung ist an sich recht cool, aber wirklich überzeugt hat es mich nicht, denn hier fehlt mehr als nur ein bisschen Feintuning.

Flintlock The Siege of Dawn habe ich tatsächlich nur mal aus Neugier angespielt, ist aber mein Highlight des heutigen Abends. Erst hinterher habe ich wirklich die Bestätigung bekommen, hier ein Soulslike in der Hand zu haben - was wie ihr wisst, überhaupt nicht mein Genre ist. Trotzdem hat die Demo dermaßen Spaß gemacht... und läuft technisch hervorragend, spielerisch erste Sahne, liefert ein tolles Level- und Spieldesign, einen hohen Grad an Polishing, und einfach ein durch und durch hochwertiges Spielerlebnis. Es grenzt also durchaus an Ironie, dass ausgerechnet ein Soulslike heute mein persönliches Highlight unter den Steam Fest Demos darstellt. Von mir beide Daumen nach oben dafür, und vielleicht überlege ich mir sogar einen Kauf.

Metal Slug Tactics... wie gesagt. Keine Controller und somit Steam Deck Steuerung, bis dato. Dumme Entscheidung, und irgendwie auch bezeichnend. Dieses Spiel, welches auch für sämtliche Konsolen erscheint, ohne Controller Steuerung zum Anspielen bereit zu stellen ist wirklich keine gute Idee. Evtl. lade ich es nochmal am großen PC herunter, bin aber schon massiv abgeturnt. Nachdem mich schon Dotemus Turtles sehr enttäuscht hat, passt diese Entscheidung für mich einfach ins Gesamtbild.

PS: Da sieht man mal... dass Demos eigentlich Standard sein sollten, denn nach dem Xbox Showcase hatte ich Flintlock pauschal schon als "Skip" Titel abgetan.
 

Khorny

Moderator
Team
Tag 3 möchte ich euch nicht vorenthalten. Wollte heute eigentlich noch mehr ausprobieren, aber dann hat doch Fallout 4 gewonnen. :ugly:

Hollow Body
Verdammte Axt ist das geil... die Devs haben wirklich die Silent Hill 2 Essenz perfekt kopiert. Es wird sogar beim Speichern an Telefonen der Bildschirm kurz rot, und auch wenn man sich Gegnern nähert, wird eine Art Störgeräusch lauter. Selbst die Kamera (egal ob fixiert in manchen Räumen oder den Spieler freischwebend verfolgend) ist erschreckend nah am Original von Konami. Das Setting usw. ist aber doch ziemlich anders, jedoch stimmt der Tenor, und auch die Erkundung und der psychologische Horror kommen sehr nah an Silent Hill heran. Wie ich finde sieht dieses Spiel echt auch optisch gut aus, spielt sich hervorragend - und dass ich mal freiwillig eine Panzersteuerung im Menü aktivieren würde, hätte ich irgendwie auch nicht gedacht. Loben muss ich auch noch Leveldesign und Rätsel, die wirklich sehr intelligent sind. Wenn sie dieses Niveau über das gesamte Spiel halten können, kann sich das SH2 Remake warm anziehen.

Neko Odyssey
Ähm ja, ein Spiel mit Katzen. Ich mach's kurz: Der Titel war mal vor Monaten auf meiner Wunschliste gelandet, dann aber relativ schnell wieder geflogen, da ich ihn nach 1-2 Youtube Videos als tendenziell langweilig eingestuft habe. Die Demo hat exakt diesen Eindruck direkt bestätigt, denn schon nach 5 Minuten musste ich ausmachen, oder wäre beim Katzen streicheln im Sitzen eingeschlafen. Bevor ich so einem eintönigen Spiel eine Chance gebe, schaue ich lieber mal wieder auf meiner Animal Crossing Insel vorbei. So nett und charmant die Pixel-Grafik und das Städtchen auch gemacht sind, aber... das wurde alles nicht für mich gemacht. Wenn einem ne Spieltiefe auf dem Level von Pokemon Snap taugt, kann man aber wohl bedenkenlos zugreifen.

Reka
Hat mich trotz fast 25 Minuten nicht so richtig abgeholt. Bei Steam steht "Einzelspieler, Indie, Erkundung" und dies trifft auch im Kern zu, wobei ich die ganze Zeit irgendwelche Mats sammeln und zur Hexe bringen sollte. 100% flüssig läuft das Spiel nicht, obwohl es eigentlich nicht sonderlich spektakulär aussieht. Als quasi Open-World Titel, und aufgrund der Beleuchtung, fürchte ich dass hier keine Profis am Werk sind, und irgendwelche komischen Sachen mit dem Rendering treiben die für Patient Framerate nicht gesund sind. Ein schlechtes Spiel ist es sicher nicht, aber jetzt auch nichts wo ich stupides durch die Gegend laufen und Beeren pflücken unbedingt so spannend finde, dass ich dafür alles stehen und liegen lasse. Die Charakterdesigns gefallen mir auch überhaupt nicht. Fairerweise ist es ein Early Access Spiel - und zumindest von den Screenshots, Vorschauvideos sah es im Store interessant aus. Mir gefällt z.B. das Setting im Wald, und die Mystik liefert ein eigentlich gutes Flair. Ich kann nicht ausschließen dass hier noch irgendwann was sehr ordentliches entsteht. Bei langatmigen Tutorial Missionen verliere ich meist auch sehr schnell die Lust.

Caravan SandWitch die 2.
Auf dem großen PC läuft der Titel wie ein Uhrwerk, sieht wirklich schön aus, und liefert ein echt annehmbares Küsten-Setting. Am ehesten erinnert es grafisch ein wenig an Jusant von Dontnod, nur gibt es hier auch eine kleine Stadt (?) mit NPCs und Missionen, was bis dato alles keine spektakulären Aufgaben sind, aber doch schon bei weitem mehr Sogwirkung entfaltet als der zuvor gespielte Titel. Fühlt sich einfach alles gut an und spielt sich hervorragend. Polishing passt bis hierhin auch, und ich denke dieser Titel wird sich definitiv in meine Bibliothek verirren.
 
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Khorny

Moderator
Team
Noch mal zwei Titel, diesmal auf dem Deck:

LOK Digital
Schönes Puzzle Game, bei dem es darum geht in bester Scrabble Manier Wörter zu bilden, wobei man im Grunde immer die gleichen Wörter in einer geraden Linie markieren muss, wodurch sich andere Steine entfernen lassen. Jedes erlernte Wort hat dabei seine eigenen Regeln, wie viele oder nach welchen Regeln Steine markiert werden können. Habe die Demo einmal komplett durchgerätselt, und mitunter gehörte schon etwas Hirnschmalz dazu. Läuft auf dem Deck perfekt und ist eine coole Idee.

No Return
Psychologischer Horror in chinesisch. Erster Fehler war wohl es auf dem Deck zu spielen, denn so wirklich gut ist die Controller Anbindung nicht, und daher konnte ich die Demo auch nicht beenden, da vieles nicht so funktioniert wie es vermutlich soll. Leveldesign und Atmosphäre sind zumindest sehr gut, aber da der Horror auf Erzählung und Inszenierung beruht, hätten sie zumindest die Dialoge untertiteln können, oder soll ich mir mangels chinesisch zusammenreimen um was es geht? Daher ist auch eine Beurteilung recht schwierig. Erinnerte von dem was passiert ein wenig an den Klassiker F.E.A.R, nur ohne ballern.
 

Khorny

Moderator
Team
Evtl. mag ein Moderator meine Postings in einen passenden Steam Fest Thread auslagern? Oder passt das so?

Ich mache mal weiter. Regenschauer zum Frühstück sind gut für den Spieltrieb, und ich habe endlich mal einen Blick auf

The Alters geworfen. Wowie, zowie! Es hat sich gelohnt. Erst mal startet man in 3rd Person am Strand, und muss durch ein ziemlich felsiges Gebiet wandern, was mich zunächst sehr an Death Stranding erinnert hat. In der Basis konnte ich dann erste Schritte ins Crafting und Ausbau der Station unternehmen, und bin auch hiervon extrem angetan. Das gesamte Spiel zockt sich intuitiv und unkompliziert, und vermutlich hätte ich sogar ohne Tutorial Einblendungen herausgefunden wie man baut und ausbaut.

Der Survival Part macht auch Spaß, jedoch muss ich hier vor allem die Technik loben. Dass Spiel sieht phänomenal gut aus, und läuft butterweich - dank FSR3. Doch die grafische Qualität muss sich nicht wirklich hinter AAA Spielen verstecken, und so kann The Alters wirklich seinen starken Reveal-Trailer vor einigen Monaten bestätigen. Stilistisch würde ich es auch irgendwo zwischen dem schon erwähnten Death Stranding und Control verbuchen. Dabei habe ich den Part mit dem Klonen bzw. Timeloop noch gar nicht erreicht. Aber selbst alles was ich bis dato sehen konnte, sieht nach einem echten Hitkandidaten aus!

Selfloss
ist so ein typischer Indie-Gamepass-Titel, wie man in die letzten Jahre häufiger gesehen hat, wirkt aber auf seine Weise sehr interessant. Man kann Runen oder Gegner anleuchten (Hallo Alan Wake) und so dass Miasma aus dem Weg räumen. Setting ist so bisschen nordisch mythologisch angehaucht, und optisch würde es sich gutmachen, in einer Reihe mit z.B. Cocoon oder äh wie hieß das Zelda like mit dem Fuchs noch gleich? Grundsätzlich sind dies aber keine Spiele die mich wirklich abholen, daher blieb es auch beim unverbindlichen Reinschnuppern.

I am your Beast
Ähm ja, interessant. Mischung aus Shooter und Parcour, und damit vermutlich recht nah an einem Neon White, jedoch ist man quasi irgendwo Undercover in einzelnen Missionen, und muss die Gegner auf Zeit ausschalten, was dann eher an Mullet Mad Jack erinnert, aber dann doch nicht so richtig, denn anders als bei Mullet sind die Waffen sehr begrenzt, und man muss trotz der hohen Geschwindigkeit planvoll vorgehen. Da hier auch ziemlich viele Gameplay-Mechaniken per Knopfdruck schnell abgerufen werden müssen, ist der Erfolg wohl vor allem eine Sache von Übung und Routine. Für mich war es trotz des guten Artstyles eher nichts.

Steel Seed
Hey, die haben Starcraft Ghost vollends fertig entwickelt. :ugly: Also zumindest optisch, Setting und so wie groben Schleich- und Kampfmechaniken könnten glatt an den eingestellten Blizzard Titel angelehnt sein, wenn man davon absieht, dass Kämpfe im Nahkampf stattfinden, und Gegner aus sicherer Entfernung wegballern eher nicht dazugehört. Kampfsystem ist eben grob sowas wie bei Bayonetta oder Stellar Blade, jedoch kann man Kämpfe in guter Sekiro Manier auch vermeiden, indem man sich von hinten an Gegner ranschleicht und sie außer Gefecht setzt.

Dann sieht der Quatsch aber sogar noch sehr ordentlich aus, und geht echt gut von der Hand... bis man das erste Mal springen muss. Direkt auf eine Wandkante springen... Charakter fällt runter. Im Kampf einmal schlagen in die falsche Richtung gedrückt... Charakter fällt runter. Ganz böse sind auch Wallwalks a la Ghostrunner oder Titanfall, wo ich regelmäßig aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgeschmiert bin. Wenn man dann auch noch mehrere solcher Einlagen hintereinander meistern soll sinkt leider der Spielspaß, denn der Graubereich ist hier einfach viel zu variabel, und eigentlich hilft für eine saubere Landung auf der anderen Seite oft nur beten. Wenn sie hier noch was polieren, kann dieser Titel echt großartig werden. Echt schade dass die Sprungmechanik so zickt, denn sonst wäre dies ein weiteres Highlight gewesen.

3-4 Demos habe ich noch vor mir, aber schon bis jetzt ist es echt der Hammer wie viel geiler Scheiß da auf uns zukommt, zumal auch Spiele, die von ihren Genres gesehen normalerweise überhaupt nicht mein Geschmack sind. Die Sorgen, dass mir irgendwann wegen dem ganzen Bullshit vom AAA Markt die Spiele ausgehen, kann ich eigentlich komplett aus dem Kopf streichen.
 
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