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Rocksmith 2014 Edition

Rocksmith 2014 Edition - Remastered
Firmen
Ubisoft
Genres
Simulator

X30 Trucase

Moderator
Team
Quo Vadis, Rocksmith 2014?

Ich hab mich da jetzt mal ein bisschen mit vertraut gemacht, aber so richtig überzeugt mich der Titel im Vergleich zum Vorgänger dann doch nicht.
Einen Karrieremodus mit schrittweiser Steigerung seiner eigenen Fähigkeiten suche ich bisher vergebens. Einzig sinnvolle Neuerung ist der stufenlos variierbare Riff Repeater im Bezug auf Schwierigkeit, Geschwindigkeit, Steigerung der Fähigkeiten und Wiederholungen der Riffs. Aber der nervt eben auf Dauer auch, weil er dann selbst bei 100% Geschwindigkeit und 100% Können eben nur wieder auf 75% Geschwindigkeit herunterregelt, anstatt zur nächsten Passage zu wechseln. Diese ganze Feinjustierung ist doch sehr fummelig.

Ich spiele mir derzeit die Hände an R.E.M.s "Losing My Religion" wund, und vor allem diese Bridges mit den ganzen kurzen Notenfolgen kann ich nicht isoliert üben. Ich muss dann immer einen mehrtaktigen Riff davor oder dahinter setzen, um eben diese Passage zu perfektionieren. Es fehlt eine Zoomfunktion für kurze Übergangspassagen.
Auch mag ich diese ganzen auf cool und witzig gemachten Arcadespiele irgendwie überhaupt nicht, und die Griffe, die man dann teilweise bringen muss, sind haarsträubend.

Auch habe ich das Gefühl, dass in vielen Songs meine tiefe E-Saite nicht richtig erkannt wird, und ich immer einen Bund tiefer spielen muss, als angezeigt wird, da es sonst "verpasst" heißt. Wiederholtes Stimmen und Feinjustierung der Gitarre schaffen hier keine Abhilfe. Ist das bei euch auch so? Hat das was damit zu tun, wo die Schlaghand zwischen den Tonabnehmern bzw. Humbuckern liegt? Es ist auch nur die E-Saite betroffen, ab der A-Saite ist alles wunderbar.

Naja, zu den Songs kann ich nur sagen: 80% kenne ich wieder nicht (war beim Vorgänger auch schon so, aber da gabs ja Dank des Karrieremodus eine stufenweise Lernsteigerung, so dass man sich unweigerlich auch mit diesen eher unbekannten Songs vertraut machen konnte), das frustriert irgenwo schon. Ich will nämlich nicht Dutzende von Euros ausgeben, um mir ein paar coole Songs downzuloaden. Das ist mir einfach zu teuer.

Die Lernsessions sind genauso aufgebaut wie beim ersten Rocksmith, und auch zwischendurch nett mit Videos unterlegt. Trotzdem fehlt mir hier die Innovation. Wenn ich wählen müßte, würde ich auf den ersten Rocksmith zurückgreifen, der ist irgendwie einsteigerfreundlicher.

Wie empfindet ihr das? Gibt es hier Gitarreneinsteiger, die mit diesem Titel irgendwie nicht wirklich zu Rande kommen? Ich stelle mich vielleicht auch einfach nur blöd an, und finde da keinen Spielerfortschritt oder sonstigen Karrierebaum. Bei Rocksmith konnte man ja wenigstens noch mit diversen Gigs in kleinen bis größeren Hallen irgendwo sein Gelerntes performen. Hier gibt's nur ne Prozentwertung, wie gut man einen Song oder eine Technik beherrscht. Finde das alles ziemlich statisch und wenig involvierend.

Irgendwie nicht so rock'n'rollig, wie ich dachte... Schade. :traurig:
 

Starsky

Damn good coffee...!
Quo Vadis, Rocksmith 2014?
[...]

Wie empfindet ihr das? Gibt es hier Gitarreneinsteiger, die mit diesem Titel irgendwie nicht wirklich zu Rande kommen? Ich stelle mich vielleicht auch einfach nur blöd an, und finde da keinen Spielerfortschritt oder sonstigen Karrierebaum. Bei Rocksmith konnte man ja wenigstens noch mit diversen Gigs in kleinen bis größeren Hallen irgendwo sein Gelerntes performen. Hier gibt's nur ne Prozentwertung, wie gut man einen Song oder eine Technik beherrscht. Finde das alles ziemlich statisch und wenig involvierend.

Irgendwie nicht so rock'n'rollig, wie ich dachte... Schade. :traurig:

Ich bin auch ein bisschen zwiegespalten bei Rocksmith 2014. Bin ziemlicher Anfänger (habe erst letzten Oktober angefangen) und tat mich am Anfang total schwer. Nun hab ich das Spiel mal 4 Monate liegen gelassen und nur meinen normalen Gitarrenunterricht genommen und gestern das erste Mal wieder Rocksmith eingelegt. Was soll ich sagen, es klappt schon deutlich besser, aber einige Dinge stören mich auch immer noch:

1. Die Lektionen sind völlig unlogisch aufgebaut. So fängt man mit Bendings und Hammer-Ons/Offs an, bevor die ersten Akkorde geübt werden. Das ist nun wirklich Unfug!
2. Die Songauswahl ist nicht so doll. 80% der Songs kenne ich nicht, es fehlen mir einfach Titel von bekannten Gitarristen wie Clapton, Beck, Page, Knopfler (!) oder auch Hendrix. Das mag rechtliche Gründe haben, aber das ganze Indie-Geschrummel finde ich wenig motivierend, mich mit den Songs zu beschäftigen. Wenigstens sind The Who und die Stones dabei, aber das ist es auf die Dauer auch nicht.
3. Umstimmen der Gitarre erforderlich: Da wollte ich gestern einen Song von den Kinks anspielen und dann heißt es, ich müsse die Gitarre etwas runterstimmen (vom Standard E-Tuning). Was soll das denn, die Software könnte das doch probelmlos übernehmen, warum soll ich da extra meine Gitarre umstimmen? War mir zu blöd, hab ich also einen anderen Song genommen.
4. Die automatisch anpassenden Schwierigkeitsgrade bei den Songs. Warum kann ich nicht VOR Start des Liedes selbst definieren, welche Passagen ich ggf. schwerer oder auch leichter haben möchte? So bin ich immer auf den automatischen Schwierigkeitsgrad angewiesen, der mir aber nicht immer zusagt. So kommen da wieder recht früh Bendings ins Spiel, die ich wirklich für völlig sekundär halte, wenn ich gerade mal froh bin, überhaupt die richtige Saite im richtigen Timing anzuspielen.

Alles in allem finde ich das Konzept von Rocksmith nicht ganz ideal. Es werden mir zuwenig strukturiertes (!) Wissen vermittelt. Warum bringt man nicht eine richtige Gitarrenschule mit rein, wo man sukzessive Akkorde üben kann und einfache Songs spielen. Das kann ja eigentlich kein Problem sein. So habe ich immer das Gefühl, ein kompliziertes Rock-Band zu spielen, ohne wirklich nutzbares Wissen mitzunehmen, abgesehen von der reinen Verbesserung der Motorik.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Hallo Starksy,
ich gebe dir recht. Als Gitarrenneuling ist Rocksmith 2014 in meinen Augen auch überhaupt nicht geeignet, weil die wichtige Theorie eigentlich total falsch rüber gebracht wird. Da lernt ein Einsteiger nicht, wie die Tonleiter aussieht, wie man die ersten leichten Akkorde greift, wie man dieselben Riffs immer und immer wieder üben kann, bis man es perfektioniert hat. Stattdessen kommen gleich so komplizierte Sachen wie Dämpfen des Bundes mit der Handkante, um Töne zu verkürzen. Und dann kommen Griffolgen in einer Geschwindigkeit, die man als Anfänger gar nicht hinkriegt.

Ich kann dir, wenn du dich nach wie vor für Rocksmith interessierst, den Vorgänger ans Herz legen. Hier fängt man wirklich ziemlich bei null an. Es gibt einen Karrieremodus, welcher wesentlich motivierender aufgebaut ist, als sich durch Dutzende unbekannte Songs durchzuklicken. Die Lektionen werden dort an sinnvoller Stelle eingeworfen, und die Wiederholungen machen auch wirklich mehr Spaß. Man kann dort auch zwischen den Arrangements wechseln, ob jetzt Einzelnote, Combo oder Akkorde. Einziger Wehrmutstropfen, wie ich finde, bisher: Man muss vor jedem Lied die Gitarre neu stimmen. Das nervt etwas. Sorgt aber andererseits dafür, dass man nicht das Problem hat, dass man zwischendurch denkt, die angezeigten Bünde sind um einen zu hoch, wie es mir auf der E-Saite bei RS 2014 immer passiert.
 

Starsky

Damn good coffee...!
Danke für den Tipp! Werde mal sehen, ob ich den Vorgänger bei Gelegenheit irgendwo günstig schießen kann...!

Edit: Jetzt fällt mir aber wieder ein, was mich an dem Vorgänger störte - die verkehrte Tabulatordarstellung, wo die niedrige E-Saite oben ist. Da kommt man dann ja völlig durcheinander... :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:

Achim-T

Rentenbezieher
Danke für den Tipp! Werde mal sehen, ob ich den Vorgänger bei Gelegenheit irgendwo günstig schießen kann...!

Edit: Jetzt fällt mir aber wieder ein, was mich an dem Vorgänger störte - die verkehrte Tabulatordarstellung, wo die niedrige E-Saite oben ist. Da kommt man dann ja völlig durcheinander... :ugly:

Also ich finde den neueren Teil wesentlich besser. Ersetzt natürlich keinen Gitarren-Unterricht. Ist halt immer noch ein Spiel....

Und zu GZSZ müssen wir auch nicht !
 

Spyder0815

Sonntagsfahrer
Geile DLC´s sind da. 3 Bretter des Surf Rocks :D

Miserilou von Dick Dale(hell Yeah :D)
Walk dont run von the Ventures
Wipe Out von Surfaris

Endlich mal was mich richtig anmacht :)
Gut WipeOut hätten die rauslassen können und entweder Perfidia oder Pipeline von en Ventures oder von Dick Dale the Wedge oder Lets go trippin gnommen.
Am besten wäre ja von jedem ein eigenes Song pack :D


Zum ollen Rocksmith kann ich nur sagen; Schmorre in der Hölle :D
War zwar lustig aber :Flop:
 

Achim-T

Rentenbezieher
Dann wollen wir mal den alten Thread hier ein bißchen wiederbeleben, bevor unsere Gitarren Schimmel ansetzen !

Wer kann mir denn mal auf die Schnelle sagen, wie ich bei Rocksmith 2014 auf E-Bass umstelle ?

Mit Gitarre hab' ich's ja schon einige Male gespielt, aber noch nicht mit einem von meinen Bässen. In der alten Version konnte man ja ganz einfach im Einstellungsmenü von E-Gitarre auf E-Bass wechseln. bei der 2014er Edition weiß ich das jetzt nicht auf Anhieb.

Heute will ich nämlich mal wieder meinen Tote Hosen-Bass quälen !
 
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