Kann mich den Vorrednern nur anschließen, "RoadCraft" fesselt auf seine ganz eigene Weise.
Während die ersten beiden Karten schnell abgeschlossen werden können, geht es spätestens ab der dritten richtig ans Eingemachte.
Ich habe die Map Incommunicado / Sprachlos als dritte gewählt und hab nun nach gut 21 Spielstunden (und wahrscheinlich gut 12 Stunden davon nur auf Incommuncado) etwa 80% Fortschritt erlangt.
Man muss sich erstmal zurechtfinden, was man überhaupt machen muss. Dann geht es an die Erledigung der ersten Scoutmissionen und dann stellt man schnell fest, dass Convoys nicht wirklich durchkommen. Also geht es schon sehr früh an den Straßenbau. Und nicht nur Sandpisten, sondern die richtigen Asphaltstraßen. Die Mechanik dahinter ist echt geglückt, aber man muss sich früh von den Rostlauben trennen und mit den richtigen Kalibern an die Arbeiten gehen. Nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Leistung stehen im krassen Gegensatz zu den kostenlosen Autos.
Leider wird auf Incommunicado der Brückenbau erst spät möglich und für eine Untermission musste daher eine Unmenge Sand in eine eigentlich kleine Spalte gekippt werden. Dank des großen Leihkippers von
@Praegel ging das dann aber erstaunlich schnell von der Hand. Da merkt man eben auch die Unterschiede zu den Basisversionen der Fahrzeuge.
Was das Auffüllen des Sandes im "freien Feld" angeht - ja, man mag das kritisieren. Aber wenn ich jedes Mal zu einem Sanddepot fahren müsste, um diese Unmengen von Sand aufzunehmen, würde ich gar nicht mehr fertigwerden. Das ist schon gut gelöst. Aber nicht nur diese Nebenaktivität macht Spaß - auch Forstwirtschaft mit dem Baumschneider oder dem Stammmulcher ist erfreulich abwechslungsreich.
Der kleine Star ist aber für mich aktuell der mobile Spawnpunkt. Zu dem kann man nicht nur für den Einsatz eines Benzinfasses hinteleportieren, sondern das Fahrzeug selbst kann auch bestimmen, welches Fahrzeug es gerne zu sich holen möchte. Leider kostet das auch Benzin, aber gerade wenn man nicht weiß, wo das gesuchte Fahrzeug gerade steht und man es nicht erst mühsam über das Fahrzeugmenü suchen will und dann erst einsteigen muss, ist das extrem komfortabel. Der Aufklärungslaster ist auch perfekt dafür geeignet die Stellen für den Straßen oder Brückenbau aufzusuchen, und dann die Flotte zu sich zu holen.
Da man im Laufe der Karten eine Menge dieser Benzinkanister mit Missionen freischaltet, kann man beruhigt mit diesen Einsatzpunkten arbeiten.
Ganz witzig finde ich auch die Schnitzeljagd nach den Spielzeugmodellen. Diese geben richtig ordentlich Geld, wenn man sie verkauft. Man sollte deswegen öfter mal auf der Übersichtskarte nach Rohstoffen filtern und dann nach golden schimmernden Sondermodellen. Da konnte man am Schrottplatz schon mal besondere Anhänger oder ganze Traktoren oder Gabelstapler finden, die man richtig gut zu Geld machen kann. Perfekt um den eigenen Fuhrpark zu erweitern.
Ich werde jedenfalls noch eine ganze Weile weiterspielen.
@Ryze , falscher Thread, oder? Aber ja, auch SnowRunner ist für Einsteiger kein Zuckerschlecken. Die Spielmechaniken zu lernen und zu perfektionieren kann schon eine ordentliche Zeit verschlingen. Das muss man wollen.