Da ich derzeit bei dieser Route nicht weiterkomm, hab ich ein neues Spiel im Hardmode begonnen. Ich hab so ziemlich alles auf "schwierig" gesetzt, das sich im Level auf "Extrahart" manifestiert. Lediglich die Fahrzeugkosten und die Sandzonen beließ ich auf normal, weil sich das für mich nicht als Hardmode qualifiziert, wenn man nur weiter zu nem Sandhaufen fahren muss bzw. einfach ein paar Stunden länger spielen muss, um sich nen Truck zu kaufen. In den ersten beiden Karten gibts ja keine Baudepots, also würde hier auch nix bringen, etwas einzusammeln. Ist daher nur ne Zeit und Aufwandsfrage, der das Spiel aber nicht härter macht.
Als 3. Karte hab ich Versunken gespielt, weil der schwere Kran und der Schwertransport essentiell für alle weiteren Karten sind. Da ich die Karten noch halbwegs im Kopf habe, konnte ich relativ rasch über den Fluss und den Schwerkran freischalten. Leider gibts auf "Versunken" noch keinen Holzvollernter, den ich für die Brücke rauf zur Burg brauchte, daher bin ich dann zur "Sprachlos" Karte gewechselt und hab dort weitergemacht, bis ich den Vollernter freischalten konnte. Simpler Grund: Die Stämme für die Brücke (10) kann ich direkt vor Ort fällen und man braucht daher keine Betonplatten produzieren und den weiten Weg zur Burg bringen, den ich mindesten 2 Mal fahren müsste. Man kann jetzt natürlich sagen: Was, all die Arbeit auf Sprachlos, nur wegen dem Vollernter. Da hätte man die paar Betonplatten mindestens 10 Mal herangeschafft. Soweit schon richtig der Gedanke, ABER, den Vollernter brauche ich ohnehin auch für das Nazifass beim Leuchtturm, wo man ebenfalls ne Holzbrücke direkt vor Ort ohne weitere Umstände mit den gefällten Stämmen hinbauen kann UND es wurden ja auch gut 55% der Sprachlos Karte gleich mit erledigt, den so viel braucht es, bis man den Vollernter da raus bekommt.

Der Vorteil liegt aber letztlich auf der Hand, der Vollernter hat schon seine Vorteile, als das man überall die Betonbrücken bauen muss. So nebenbei ersetzt der den Mulcher ganz gut, den man sonst wegen der Stümpfe rankarren müsste. die lassen sich mit dem Vollernter ratzfatz niederfahren. Den Mulcher braucht man wirklich nur für die liegenden Bäume, die den Weg versperren.
Bisheriges Fazit zum "Hardmode": Naja, ich vermisse den "Hard"-mode. Es ist nichts da, was das Spiel ungleich schwieriger machen würde. Den Treibstoffverbrauch hab ich variabel eingestellt, daher kostet der überall ein wenig anders, aber er ist nicht Mangelware oder besonders "schwierig" zu bekommen. Ab der 2. Karte hat man das Feldeinsatzfahrzeug mit nem 500 l Reservetank, das man halbwegs vernünftig einsetzen kann, sonst kommt man ohnehin ständig an einer Basis vorbei. Die Tankstellen in der Map sind auch aktiv, also Treibstoff war und ist bisher kein Problem gewesen. Der Kabelleger hat ohnehin einen unglaublichen Tank von 1600 l Inhalt, auch der ZikZ Transporter ist mit über 800 l enorm bestückt. Aber alles andere spielt sich ohne wirklich größeren Mehraufwand. Das Attribut "Hardmode" ist leider nicht verdient. Ich glaube nicht, dass ich alle Karten nochmal fertig spielen werden, wenn man nicht wirklich schmerzlich, aber nicht unsinnig, zur Kasse gebeten wird. Unsinnig im Sinne von doppelten Truckkosten oder halber Sandzonengröße. Ist kein Vergleich zum SR Hardmode.
Zudem kann man ab der "Versunken" Karte den Hardmode doch deutlich aushebeln, indem man die Spielzeuge und Fässer gleich mal am Anfang einsammelt und damit auf einen Schlag über 100.000 lukriert. Mit den eingestrichenen Missionsgeldern lässt sich daher recht früh (ab Verfügbarkeit) der schwere Kettenkipper, Krantrucks und ein 2. Schwerkran anschaffen, dann ist der Rest nur mehr Routine, die aber kein "Hardmode" mehr ist. Bin ehrlich ein wenig enttäuscht. Nach 2 fertigen Karten und zwei weiteren zu je 55%, + den neu angeschafften Trucks, die ich für unverzichtbar befinde, hab ich jetzt doch immer noch ca. 50.000 in der Kasse. Also ohne diese Trucks, wäre das wohl eher Hardmode
