Eirulan
Frührentner
Vorgestern hatte ich nun Teil 2 inkl. aller DLCs abgeschlossen und stecke mittlerweile tief in Mass Effect 3 und bin ehrlich gesagt geradezu vor den Kopf geschlagen, wie sehr das im Vergleich zum Zweiten abfällt... Ich hatte den Unterschied deutlich geringer in Erinnerung...
Das mag aber auch einfach an der schieren Brillianz von ME2 liegen, die mir nach diesem ersten Revisit nach ~14 Jahren jetzt erst wieder klar wurde. Das Spiel hat einfach eine Menge zu sagen und erforscht Themen wie Transhumanismus, soziale Ungleichheit, moralische Ambivalenz und zeichnet ein wesentlich graueres Bild der Galaxie als noch Teil 1. Dabei sind die Begleiter und Gefährten die eigentlichen Stars, jeder davon hat seine eigenen moralischen Komplexitäten. Die Loyality-Missionen sind bis auf ein, zwei Ausnahmen allesamt brilliant. Liara verliert ihre Unschuld...
Lore, Stories, Entscheidungen - was Storytelling angeht, ist das hier für mich Peak Bioware!
Ausgezeichnet hat mir auch die mit den begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen der damaligen Zeit rübergebrachte Atmosphäre gefallen - egal ob auf dem Schiff, in den Einsätzen, beim Erforschen der Cluster und Planeten - das Zusammenspiel von einem imho exzellenten Soundtrack und starkem Artdesign erschafft ein glaubhaftes Universum mit starkem Fundament.
Ich hätte im Detail jetzt auch noch Einiges zu kritteln, aber lassen wir das mal - insgesamt hat der Titel nach diesem Revisit ein ganzes Stück zu Teil 1 aufgeholt, wenn nicht sogar aufgeschlossen. So ganz verzeihen werde ich ihm die Neuausrichtung als Ballerbude und das Zusammenstreichen der RPG-Komponenten zwar nie, es hat aber seine ganz eigenen Stärken, die aus ihm nicht weniger Rollenspiel machen
Tja, und dann darf ich mich nun mit einem verkleinerten Begleiter-Cast rumärgern, der auch noch langweiliger ist, sinnlosesten Fetch-Quests auf der Citadel, dem Zusammenstreichen der Erkundungsanreize auf der Galaxiekarte, dem Fehlen von Begleitermissionen (ja, ich weiss, es ist Krieg und dafür ist jetzt keine Zeit mehr...) usw.
Also bis jetzt bin ich von Teil 3 mehr verärgert und gelangweilt als gut unterhalten...
Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, außerdem erwarten mich ja noch einige Entscheidungen mit der größten Tragweite in der ganzen Trilogie, sowie der hoffentlich nicht nur in meiner Erinnerung beste DLC der Reihe, der Citadel-DLC
Der war grandios - da freu ich mich schon sehr drauf.
Mal kucken, wie dann letztlich das Fazit ausfällt...
Bin ich fast mit hingekommen, die Uhr stand zum Schluss bei 45h
Das mag aber auch einfach an der schieren Brillianz von ME2 liegen, die mir nach diesem ersten Revisit nach ~14 Jahren jetzt erst wieder klar wurde. Das Spiel hat einfach eine Menge zu sagen und erforscht Themen wie Transhumanismus, soziale Ungleichheit, moralische Ambivalenz und zeichnet ein wesentlich graueres Bild der Galaxie als noch Teil 1. Dabei sind die Begleiter und Gefährten die eigentlichen Stars, jeder davon hat seine eigenen moralischen Komplexitäten. Die Loyality-Missionen sind bis auf ein, zwei Ausnahmen allesamt brilliant. Liara verliert ihre Unschuld...
Lore, Stories, Entscheidungen - was Storytelling angeht, ist das hier für mich Peak Bioware!
Ausgezeichnet hat mir auch die mit den begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen der damaligen Zeit rübergebrachte Atmosphäre gefallen - egal ob auf dem Schiff, in den Einsätzen, beim Erforschen der Cluster und Planeten - das Zusammenspiel von einem imho exzellenten Soundtrack und starkem Artdesign erschafft ein glaubhaftes Universum mit starkem Fundament.
Ich hätte im Detail jetzt auch noch Einiges zu kritteln, aber lassen wir das mal - insgesamt hat der Titel nach diesem Revisit ein ganzes Stück zu Teil 1 aufgeholt, wenn nicht sogar aufgeschlossen. So ganz verzeihen werde ich ihm die Neuausrichtung als Ballerbude und das Zusammenstreichen der RPG-Komponenten zwar nie, es hat aber seine ganz eigenen Stärken, die aus ihm nicht weniger Rollenspiel machen
Tja, und dann darf ich mich nun mit einem verkleinerten Begleiter-Cast rumärgern, der auch noch langweiliger ist, sinnlosesten Fetch-Quests auf der Citadel, dem Zusammenstreichen der Erkundungsanreize auf der Galaxiekarte, dem Fehlen von Begleitermissionen (ja, ich weiss, es ist Krieg und dafür ist jetzt keine Zeit mehr...) usw.
Also bis jetzt bin ich von Teil 3 mehr verärgert und gelangweilt als gut unterhalten...
Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, außerdem erwarten mich ja noch einige Entscheidungen mit der größten Tragweite in der ganzen Trilogie, sowie der hoffentlich nicht nur in meiner Erinnerung beste DLC der Reihe, der Citadel-DLC
Mal kucken, wie dann letztlich das Fazit ausfällt...
ME2 ist aber ja nun auch kein kleines Spiel, da kann man auch 50h reinstecken.
Bin ich fast mit hingekommen, die Uhr stand zum Schluss bei 45h