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Habs jetzt bei einem Kumpel für rund 12 Stunden spielen können und bin froh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe. ^^ Für mich sind diverse Kritiken inzwischen durchaus verständlich, auch wenn ich sie in dem vorgeworfenen Umfang nicht erlebt habe. Diverse andere Anprangerungen, die sich ME-3 gefallen lassen musste, sei es von Testern oder Spielern, kann ich gar nicht nachvollziehen, weil die in meinen Augen nicht so schwer wiegen bzw. nicht erkennbar waren.
Na ja, und ansonsten hat mich der Titel einfach nicht gekriegt, der Funke ist nicht gesprungen. ME-3 ist aus meiner Sicht zwar nicht so übel, wie er mancher Orts hingestellt wird, aber auch nicht der Überflieger, wie ihn wieder andere sehen. Aber des is' ois Geschmackssache, oder so - meinen hat es halt nicht getroffen. Daher allen die noch spielen, auf jeden Fall viel Spaß damit .. und Dank nochmals auch für die Hilfestellungen zur Entscheidungsfindung. :thumbsup:
So, ich bin jetzt durch mit Mass Effect 3. Und ganz im Gegensatz zum Skyrim, welches ich im Vorfelde mit genauso viel Skepsis betrachtet habe, hat der Skeptiker in mir diesmal recht behalten. Ich werde noch die 3 Levels bis zur 60 machen und dann war es das.
Als persönliche finale Note vergebe ich eine 5/10.
Für mich ist Mass Effect 3 die größte Enttäuschung der letzten Jahre, ein Epic Fail der allerersten Güteklasse. Bis kurz vor dem Finale zieht das Spiel zieht das Spiel wirklich noch mal an und man erlebt praktisch die besten Missionen des ganzen Spiels. Aber Bioware schafft es in den letzten 3 Spielstunden tatsächlich, nahezu alles, was man sich in den vorherigen 130 Stunden in ME1 bis 3 erspielt und erlebt hat, komplett das Klo runterzuspülen. Ich kann absolut jeden verstehen, der mit diesem miserablen Ende mehr als unzufrieden ist. Auf das Ende gehe ich weiter unten nochmal in einem Spoiler ein.
Über das Gameplay braucht man ja kaum noch was sagen, das wurde ja auch hier schon ausführlich besprochen: Zugunsten einer CoD-Zielgruppen-gerechten Schießbude wurde fast sämtliche anderen Spielelemente wie Erkundung, Minispiele oder Fahrzeugsequenzen rausgenommen. Dafür gibt es dann halt ein paar Passagen, wo man an fest montierten Geschützen die Ballersau rauslassen kann. Die Nebenquests wiederum hat man auf ein kompaktes, nahezu i-diotensicheres Planeten-Abscannerei-"Ding" runtergedampft, dessen spielerisches und inhaltliches Niveau weit unterhalb der Null-Linie liegt. Und damit das Spiel dann nicht doch schon nach 15 Stunden vorbei ist, gibt es halt noch mehr Kämpfe mit noch mehr Gegnern, die in noch mehr uninspirierten Hordewellen auf einen zukommen. Und wenn das Leveldesign an sich kein logisches Auftauchen der Nachschub-Truppen erlaubt, kommen halt ein paar Shuttles angeflogen, es öffnen sich magisch ein paar Türen, es flattern ein paar Jetpack-Truppen herbei oder sie springen von vorher vollkommen leeren Dächern.
Auch der Story merkt man an, dass es mittlerweile den neuen Spielmodus "Action" gibt, der den Spieler storytechnisch auf Autopilot setzt. Ja, es gibt einige Sequenzen, in denen man vor recht dramatische Entscheidungen gestellt wird, aber in der Regel ist es meist reine Kosmetik, ob man nun oben oder unten auf dem Dialograd auswählt. Am Ende des Tages (bzw. des Spiels) wird vor allem klar, dass nur einer die Zügel in der Hand hat: Bioware. Mehr dazu wiederum im Spoiler.
Auch das Niveau der Gespräche hat im Vergleich zu den Vorgängern extrem nachgelassen. Klar, es ist Krieg, aber dass man nur deshalb die größte Stärke der Serie an so vielen Stellen für austauschbares martialisches Soldatengegrunze über Bord wirft, ist mir absolut schleierhaft. In dem Zusammenhang ist es wirklich bezeichnend, dass man die informationshaltigsten und auch tiefgründigsten Gespräche fast alle mit dem CE- bzw. Bezahl-DLC-Charakter führen kann.
Nach Dragon Age hat Bioware hier meiner Meinung nach seine zweiter Serie in Bezug auf Gameplay voll an die Wand gefahren. Aber Dragon Age 2 bot wenigstens noch eine interessantere, abwechslungsreichere Story, während bei Mass Effect das ganze Potential, das Teil 1 und sogar noch Teil 2 aufgebaut haben, komplett verschenkt wurde.
Nach gestern abend fällt mir eigentlich nur noch eines ein:
R.I.P. Bioware
Und jetzt der Spoiler-Teil zum Ende, den nur anklicken sollte, wer das Spiel auch abgeschlossen hat:
Als mir gestern die finalen Cutscenes über den Bildschirm liefen, hab ich mich echt gefragt, ob Bioware mich jetzt komplett ver*rschen will.
Falls sich jemand verklickt haben sollte, nochmal ein ein Spoiler-Tag, bevor es in die Details geht...
Ich habe kein Problem damit, dass das Selbstopfer von Shepard eine Option ist. Wohlgemerkt: eine und nicht die einzige. Das gab es schon in Dragon Age: Origins. Sich zum Wohle aller anderen zu opfern, halte ich für ein legitimes Storyelement. Doch ich hätte gerne auch noch deutlich andere Optionen zur Verfügung gehabt.
Auch halte ich den Deus Ex Machina-Effekt am Ende für einen durchaus gangbaren Twist, auch wenn ich ihn als eine extrem faule Ausrede empfide, um das Ende möglichst schwammig zu halten. Hier hätte sich Bioware wirklich mehr Mühe geben können, ein klar definiertes Ende zu finden statt sich in Esoterik-Schwurbeleien zu verlieren, die man so oder so interpretieren kann. Aber gut, auch damit kann man leben.
Was ich aber wirklich als Veräppelung des Spielers allerhöchsten Grades emfpinde, ist dass Bioware dem Spieler von der ersten Spielstunde in ME1 an vorgegaukelt hat, er hätte Entscheidungfreiheiten und seine Entscheidungen hätten Gewicht.
Sicherlich, im kleineren Rahmen stimmt das auch. Ereignisse aus den Vorgängern wirken sich auf ME3 aus und auch innerhalb des dritten Teils gibt es diese teilweise schwierigen Entscheidungen.
Jedoch ist das am Ende alles komplett irrelevant: Es gibt 3 unterschiedliche Endsequenzen, die sich bis auf Details nicht unterscheiden.
Ich bin mit einer effektiven Truppenstärke von über 7000 ins Finale gezogen. Seit Teil 1 arbeite ich darauf hin, die Reaper zu besiegen. Ich schmiede Allianzen, Bündnisse und Freundschaften über Rassen hinweg und am Ende lacht mich das Spiel aus, gibt mir eine schallende Ohrfeige und sagt mir mehr oder weniger direkt ins Gesicht, dass alle meine Entscheidungen und Bemühungen sowieso nur Makulatur sind, weil es sowieso nur 3 verschiedene Tore gibt, durch die ich gehen könnte. Und dass alle 3 Wege sowieso nur eine Variation von "Unbefriedigend" sind.
Ob ich nun die Rachni-Königin gerettet habe oder nicht? Egal. Bitte wählen sie Tor 1, 2 oder 3.
Ob ich nun die Genophage geheilt habe? Egal. Bitte wählen sie Tor 1, 2 oder 3.
Ob ich nun Geth und Quarianer zum Frieden bewegt habe? Egal. Bitte wählen sie Tor 1, 2 oder 3.
Selbst wenn meine Bemühungen irgendwelche Auswirkungen auf die Zukunft der Galaxie haben, ich bekomme sie einfach nicht zu sehen. Stattdessen gibt es als Abschied nur ein "Kannst Du mir noch eine Geschichte von Shepard erzählen?". Noch übler hätte es nur kommen können, wenn die finale Auflösung gewesen wäre, dass ich irgendein Depp bin, der diese ganze Geschichte nur geträumt.
Über 3 Spiele lang lässt mich Bioware teils sehr intensive Bindungen zu Shepard Begleitern aufbauen, führt mich dazu, dass ich - mal mehr, mal weniger - mit ihnen Freud und Leid durchmache und am Ende spielt es keine Rolle. Es ist nicht so, dass - wie in Teil 2 - jeder eine Schlüsselrolle in der letzten Aufgabe erfüllt. Nein, nach und nach verschwindet jeder Charakter aus dem Spiel bis das Finale sich nur noch Shepard alleine da steht.
Wofür dann bitte all das davor? Das Spiel ist sich ja sogar zu schade dafür, das Schicksal der einzelnen Charaktere nach Shepards Selbstopferung zu erfüllen. Stattdessen steigen da plötzlich Charaktere aus der abgestürzten Normandy aus, die mit mir zur Citadel aufgebrochen sind und sich logischerweise gar nicht auf der Normandy aufhalten können. Wo ein Fallout NV nach dem Finale das Schicksal sämtlicher Begleiter und diverser nur rudimentär wichtigen Personen ausführlich beleuchtet, gibt es hier nur Leere.
Für diesen Quatsch habe ich jetzt 130 Stunden gespielt?
Schönen Dank auch Bioware - auf nimmer Wiedersehen!
@Thommysoft:
LOL, dass sich die Kritiker vom ME3 immer an den 5 Minuten aufgeilen müssen, an denen Shepard hinter einem Geschützturm steht! Junge, das Spiel dauert fast 40 Stunden, da sind diese Moorhuhnpassagen sicher beklemmend!
Man kann übrigens auch als Wächter, Infiltrator oder Biotiker spielen, man muss nicht den Soldaten nehmen, dann wird das Spiel auch nicht so CoD-mässig wie als Soldat.
Das Ende kann man nicht als schlecht betiteln. Ich fand's nur ziemlich dreist, wie Bioware da offensichtlich bei Battlestar Galactica geklaut hat. Aber ich liebe diese Serie, deshalb hat mich das Ende auch nicht überrascht und ich fand es richtig gut. Es hat eben einen gewissen philosophischen Anspruch. Damit sind sicher nicht alle Die Hard-ME-Fans zufrieden, aber es wurde ziemlich konsequent durchgesetzt, imo.
Abgesehen von den RPG Relevanten Einsparrungen, auf die Thommysoft ja bereits eingegangen ist, bin ich vom Ende mehr als Enttäuscht!
Und es ist egal, ob das Ende blau, grün oder rot war … ich fand alle in sich logisch Lückenhaft. Bei dem ersten Ende (Grün) dachte ich noch, die wollen mich bestimmt verar...en. Da kommt jetzt noch was und dann kam es, die Aufforderung noch mehr DLC's zu holen um die Legende aufzubauen. Verdammt noch mal, was glauben die habe ich in ME1 und 2 gemacht …
Dieser Artikel beschreibt ganz gut, was mich daran so gestört hat:
Kurze Anmerkung zu den Geschütztürmen: Ich glaube, dass war einer der vielen kleinen Tropfen, die das Fass für einige Fans zum Überlaufen gebracht hat. Wenn es in einem RPG DREI!!!! Achievements für Kill-Counts gibt, dann ist das schon bezeichnet für die Kreativlosigkeit der Entwickler.
@Thommysoft:
LOL, dass sich die Kritiker vom ME3 immer an den 5 Minuten aufgeilen müssen, an denen Shepard hinter einem Geschützturm steht! Junge, das Spiel dauert fast 40 Stunden, da sind diese Moorhuhnpassagen sicher beklemmend!
Ja, das Spiel dauert fast 40 Stunden und ist damit rund 15 Stunden kürzer als die beiden Vorgänger...
Und ich geile mich nicht an den 5 Minuten auf (mal abgesehen davon, dass es mind. 5x die 5 Minuten sind), sondern führe sie exemplarisch dafür auf, dass sich diese Serie immer weiter Richtung einfach bekömmlichem Shooter-Häppchen hin entwickelt. Sämtliche anderen Spielelemente, die die Serie im positiven wie im negativen ausgemacht haben (Erkundung, Minispiele, Fahrzeugsequenzen...) wurden radikal zusammengekürzt oder auf einen *****ensicheren Level runtergedummt. 95% des Gameplays (wohlgemerkt Gameplay, Cutscenes zählen hier nicht) bestehen aus 0815-Ballereien in 0815-Schlauchlevels, die praktisch auf jedem Planeten gleich aussehen.
Man kann übrigens auch als Wächter, Infiltrator oder Biotiker spielen, man muss nicht den Soldaten nehmen, dann wird das Spiel auch nicht so CoD-mässig wie als Soldat.
Kann man, muss man aber nicht. Meine Wahl, einen Soldaten zu nehmen, ist seit Teil 1 wohl berechnet. Die KI ist in sämtlichen Teilen nicht sonderlich intelligent und schießt auch nicht besonders gut. Deswegen sehe ich für mich die Notwendigkeit, selber einen Charakter zu spielen, der im Zweifelsfall die Kastanien aus dem Shooterfeuer holen kann.
Der wesentlich entscheidendere Punkt hingegen ist, dass alle Teile inkl. Teil 3 aus einer Rollenspieler-Perspektive gespielt habe und nicht aus einer Shooterperspektive. Für mich ist die Party bzw. Partymanagement der Schlüssel für das Gameplay. Meine Party besteht wann immer möglich aus 3 Komponenten: Soldaten-Shepard, 1 Biotiker und 1 Techniker, die alle auf möglichst passives Verhalten ausgerichtet sind. Und während der Kämpfe bin ich primär darauf fokussiert, meinen Partymitgliedern über das Kommandorad Befehle zu erteilen, damit diese sich effektiv um die stärker geschützten Feinde kümmern, während ich zwischendurch die Standard-Mobs dezimiere.
Sicherlich geht es auch anders, jedoch halte ich diese Taktik aus einer Rollenspieler-Sicht für eine der effektivsten.
Das Ende kann man nicht als schlecht betiteln. Ich fand's nur ziemlich dreist, wie Bioware da offensichtlich bei Battlestar Galactica geklaut hat. Aber ich liebe diese Serie, deshalb hat mich das Ende auch nicht überrascht und ich fand es richtig gut. Es hat eben einen gewissen philosophischen Anspruch. Damit sind sicher nicht alle Die Hard-ME-Fans zufrieden, aber es wurde ziemlich konsequent durchgesetzt, imo.
Doch, kann man. Hab ich gestern getan, werde ich auch heute noch tun und auch noch in einem Jahr.
Dieses Ende ist für mich ein Verrat am Spieler. Was haben die Biowares nicht im Vorfelde noch rumgeblubbert, dass sie sooooo viele Entscheidungen aus den Vorgängern für das Ende berücksichtigen müssen. Fakt ist: Es wird für das Ende gar nichts berücksichtigt - weder aus Teil 1, 2 noch aus Teil 3. Es gibt 3 Varianten, die sich minimal voneinander unterscheiden und das war es.
Ich gebe Dir recht: Die Serie hat immer einen philosophischen Unterton gehabt. Aber die Art und Weise wie das Spiel endet, ist in vielerlei Hinsicht totaler Humbug.
Der "Gott aus der Maschine" spricht am Ende ganz klar von organischen und synthetischen Wesen, die Chaos und Ordnung widerspiegeln und dass die Ordnung aufrecht erhalten werden müsse. Dass die organischen Wesen geerntet werden müssen, um auf aufzusteigen und in ihrer Essenz in einem synthetischen Wesen konserviert zu werden. Wenn man jetzt aber mal ins Wörterbuch schaut, findet man dort für "synthetisch" eine relativ klare Definition, die besagt, dass es sich dabei um etwas künstlich zusammengefügtes handelt.
Somit ist der Zyklus, den der "Gott aus der Maschine" als die ultimative Lösung und unabdingbar notwendig propagiert ein absolut künstlicher und widernatürlicher Prozess.
Zumal der ganze Prozess auch gegen den Willen der geernteten Spezies ist. Insofern ist das Ende auch indirekt ein Pladöyer pro totalitärem Gebahren und stellt somit somit das ganze Konzept der Entscheidungsfreiheit, auf dem sowohl die Serie als auch als das Bioware-Konzept fußen, komplett auf den Kopf. Das einzig logische daran ist der Spin, dass sowohl der Spieler als auch die Rassen der Galaxie im Grunde genommen nix zu melden haben.
Nun könnte man argumentieren, dass es die Völker der Galaxie ja am Ende doch geschafft haben, den unvermeidlichen Zyklus zu durchbrechen und es am Ende doch so etwas wie Entscheidungsmöglichkeiten gibt usw.
Man kann diese Seite des Buches beliebig oft hin und her schlagen. Man kann den Schluß aus dem Ende ziehen, dass uns das Spiel sagen will, dass der freie Wille nur Illusion ist usw. usf. Man kann aber auch andere Schlüsse ziehen.
Jedoch ist keine der möglichen Antworten wirklich ohne Logiklücken, weil das Spiel einfach alles viel zu schwammig hält. Und das sieht für mich eher danach aus, als hätte man sich am Ende total verzettelt.
Und abgesehen von dem ganzen - meiner Meinung nach nicht zu Ende gedachten - philosophischen Geschwurbel bleibt ein Kernproblem weiterhin bestehen:
Die Serie hat einem über 3 Teile Begleiter vorgesetzt, die einem ans Herz wachsen sollten und am Ende spielen sie schlicht einfach keine Rolle mehr. Weder erfüllen sie Schlüsselaufgaben im finalen Konflikt (wie noch in Teil 2) noch wird ihr Schicksal in irgendeiner signifikanten Form beleuchtet. Die könnten alle tot sein. Die könnten alle wie magisch auf die Normandy teleportiert worden sein. Die könnten auf der Erde Party machen. Sie verschwinden schlicht und einfach von der Bildfläche. Da ist einfach nur lahm.
Konsequent finde ich an diesem Ende nur die Art und Weise, wie man sämtliche Eckpfeiler der Serie und des Bioware-Konzepts an die Wand gefahren hat.
Ich hab es schon mal geschrieben, aber an dieser Stelle nochmal:
Ich habe bis dato jedes einzelne Bioware-RPG gespielt. Und bis zum Erscheinen von Dragon Age 2 waren die Biowares für mich fast sowas wie RPG-Götter (DA2 hatte vor allem Schwächen im Gameplay, aber wenigstens die Story stimme noch). Mass Effect war damals, als ich mich vom PC abgewendet habe, der entscheidendste Punkt, mich für die 360 und nicht für eine Wii oder PS3 zu entscheiden. Ich habe Teil 1 geliebt, fand Teil 2 immer noch sehr gut.
Mir kann man also nicht vorwerfen, dass ich der Serie oder Bioware-Produkten generell gegenüber in irgendeiner Form negativ voreingenommen sei.
Und genau deshalb ist mein Urteil wie es ist: Bioware hat aus einer vielversprechenden ein 0815-Wegwerf-Produkt gemacht.
Ich hatte meine Erwarten nach den ganzen Ankündigungen in den Monaten vorher und dem Aufruhr der letzten Tage um das Ende schon um einiges runtergefahren, aber letztlich wurden selbst diese gesenkten Erwartungen noch um ein Vielfaches unterboten.
Sehe ich ähnlich und das Spiel analysiert sich da sogar selbst.
Ich bin noch ziemlich am Anfang und ich war mit Garrus und Liara unterwegs und ich hatte die gefühlte X-te Welle von Husks hinter mir und dachte, na kommt noch ne Welle? :nunu:
Und sie kam und Garrus sagte:
„Da kommen die nächsten Schiessbudenfiguren“
War gesprochen Garrus. :thumbsup:
Hatte in dem Moment keine Lust mehr weiter zu zocken.
Aber da ich neugierig bin und ich im Moment noch von der Story fasziniert bin habe ich doch weitergemacht.
Aber ein zweites Mal durchspielen, das verkneift ich mir.
Ich bin auch der Meinung, BioWare hat sich total verzettelt aber darüber kann ich erst urteilen wenn ich das Ende selbst gesehen.
Eins hat BioWare auf alle Fälle geschafft. Das Spiel wird noch eine Weile im Gespräch bleiben, Positiv wie Negativ.
Also ich bezeichne mich mal selbst als Fanboy des Jahres und habe mich ja bei jeder Kritik gerne mal "schützend" vor das Ganze gestellt, ne Wertung von 5/10 finde ich (sorry Thommysoft) immer noch abstrus und erinnert mich an ein gnatziges Kind, dem sein Lieblingsspielzeug kaputt gemacht wurde......aber Bioware hat MEIN Lieblingsspielzeug ( was XBox Spiele angeht) kaputt gemacht:wallsash::wallsash::wallsash:....die finale Schlacht besonders an den Raketenfahrzeugen ist Hordemodus unterster Kategorie, das da ne enorme Streitmacht wartet keine Frage, aber das war Grütze. Ich gebe auch zu mich über die Voraussetzungen zu den Enden (nicht die Enden selber) vorher informiert zu haben und deshalb auch noch gestern abend und heute morgen einige Stunden MP gespielt, weil mir vorgegaukelt wurde mit entsprechendem Bereitschaftswert könne ich die Erde retten und Shepard würde überleben, nicht umsonnst versucht man das ganze Spiel "sein" Herzblatt für sich zu gewinnen....und dann dieser Rotz, ich hab beim ersten mal mit dem Computerfuzzi nicht richtig aufgepasst weil ich noch sauer über Andersons Ableben war und auf einmal stehe ich vor Tor 1,2 oder 3 (Danke an Thommysoft), im nachinein hätte ich wohl lieber den Zonk genommen, und weiß garnicht was ich gleich tue, weil die Entscheidungsfolge nicht mehr an der Konsole abzulesen war und das Ende was "grün" unterlegt war, grün soll ja Hoffnung sein......ich bin einfach traurig
... Hatte in dem Moment keine Lust mehr weiter zu zocken.
Aber da ich neugierig bin und ich im Moment noch von der Story fasziniert bin habe ich doch weitergemacht.
Aber ein zweites Mal durchspielen, das verkneift ich mir.
Ich bin auch der Meinung, BioWare hat sich total verzettelt aber darüber kann ich erst urteilen wenn ich das Ende selbst gesehen.
...
Wenn Du einen importierten Char hast, auf jedenfall weiterspielen! Es gibt immer wieder Situationen, die Deine Entscheidungen aus ME1 und ME2 reflektieren. Was das Ende angeht sollte jeder es am eigenem Leibe erlebt haben um sich (s)ein Bild zu machen.
Nach dem Durchspielen von ME2 hatte ich einfach nur noch Bock drauf es noch mal zu Spielen und habe es auf Insane durchgezogen (Bekomme heute noch ne Gänsehaut wenn ich an die Suicide Mission denke bzw. die Musik höre). Ich habe zwar meinen zweiten Char bereits in ME3 importiert aber leider gemerkt das irgentwie erstmal die Luft bei mir raus ist.
Gestern Abend habe ich meinen 4ten Durchlauf von ME1 begonnen ... :thumbsup:
Was ich mich eigentlich aufrege, hab ja überlebt stehe wieder lustig an meiner Galaxiekarte, die Normandy ist wieder tippitoppi.....war die nicht gerade, egal wurscht, bin mal ins Cockpit mit EDI ein Schwätzchen gehalten und was sagt sie mitten im Gespräch : Die Reaper sind abstoßend ????....wie sind, äh waren oder doch nicht, ja Bioware ich baue die Legende aus und kaufe mir DLC´s bis der Arzt kommt. Ich glaube ich muss zur Beruhigung auch nochmal Teil 2 spielen, beim 1. Teil sind die Fahrzeugmissionen immer so ätzend gewesen. Jemand schon das neue Ende nach 2. Durchlauf gesehen, lohnt es sich.
Übrigens ist der MP ganz lustig wenn man erstmal einige Fähigkeiten gelevelt hat, am Anfang voll der Frust weil man nix kann und keine gescheite Mumpel hat, aber dann geht es, wobei ich mich bei den Cerberusgegner am leichtesten tue und am nervigsten finde ich die Geth.