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Lies of P

Lies of P
Firmen
NEOWIZ, Round8 Studio
Genres
Role-playing (RPG)

Spyder0815

Sonntagsfahrer
Mit 17 Jahren Soulserfahrung gehört man ja quasi zur alten Garde 😄, klar sieht man dann da einiges anders, ich kann mich noch erinnern, gut das sind jetzt ein paar Monate her, das Wuchang Fallen Feathers das Beste Soulslike seit langem ist,cda es dieses Leveldesign von Dark Souls aufgegriffen hätte, und ja das war jetzt nicht schlecht, aber ich hab es bis heute nicht durchgespielt, aber Neuerungen gab es ja da so gesehen auch nicht wirklich.
Ich hab damals zu Elden Ring start, nur mal mitbekommen wie toxisch die Szene sein kann, Geisteraschen nimmt man nicht, so und so macht man das nicht usw, da würde man schon Mal angegangen von der einen Seite und anderen nehmen halt Mechaniken die es gibt um das Spiel zu beenden. Also wären das Neuerungen die Fromsoftware selbst eingeführt hätte, aber hat dann die alten Spieler zum Teil gegen sich aufgebracht, von Nightreign muss man da gar nicht erst anfangen, und das ist ja eigentlich im Team sogar Recht spaßig, Nioh wie gesagt, oder auch das Rise zu of The Ronin fand ich dagegen immer ein bisschen zu viel des guten, hab ich ja schon gesagt. Ähnlich ging es mir damals, damals ist gut, dass Mortal Shell irgendwie scheiße ist, aber eigentlich war es sogar ein Recht innovativer Titel, mit dieser Versteinerung und den Hüllen, das war auch erst Liebe auf dem dritten Blick😄, Nioh 1 fand ich ja eigentlich auch noch Recht gut, das hab ich durchgespielt, aber war bei den DLC dann raus, weil man ja dafür eine Grind Orgie absolvieren musste um überhaupt Land in den DLC zu sehen, beim zweier haben die Yokai Welten dem Spiel das Genick gebrochen bei mir.
ES gab aber in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mal Perlen von Soulslike, Enotria zB und noch zwei Titel wo mir gerade spontan die Namen nicht einfallen, temporäre Alzheimer kickt da gerade 😄
 

OldRooster

Pförtner des Altenheims
Ich habe keine Gamer Ehre mehr! ;-) Toxisch war ich nie, aber ich hätte vor ein paar Jahren schon auch einen Schwierigkeitsgrad oder sowas wie die Geisterasche eher abgelehnt. Git gud! :p Mittlerweile schreckt es mich eher ab, wenn ein Soulslike keinen Schwieriegkeitsgrad anbietet. Man wird älter, Lebensumstände ändern sich, andere Hobbies nehmen mehr Platz ein, etc.

Wie auch immer ... an Souls Spielen wird es uns wohl auch die nächsten paar Jahre nicht mangeln.
 

Spyder0815

Sonntagsfahrer
LoL genau dieses GitGud ist ja immer ein Thema gewesen, Hab ich am Anfang gar nicht überrissen was das heißt oder was ich damit anfangen soll😄. Und ich wollte jetzt auch nicht dich damit irgendwie angreifen, wenn es so rüber kam, mea culpa. Schwierigkeitsgrad ist mir da eigentlich egal, aber die Auswählbarkeit erhöht eben auch den Kundenstamm deutlich, was ja zu mehr Absatz führt, das finde ich dann für die Entwickler positiv, besonders wenn es auch noch ein gutes Spiel ist, aber ich hab mich echt erwischt wie ich da schon den leichtesten ausgewählt habe um mal fix durch den DLC zu rushen, klar macht man sich dann was kaputt von der Spielerfahrung her, oder einfach um irgendwelche Trophäen/Erfolge abzugrasen, daher auch legitim für mich😊
 

OldRooster

Pförtner des Altenheims
Jeder nach seiner Fasson. Man darf nicht vergessen, dass Dark Souls auch deshalb so eingeschlagen hat, weil Gaming zu dieser Zeit längst im AAA Mainstream angekommen war und sich viele Titel nahezu ohne Widerstand durchspielen ließen. Da wirkte so ein „gefährliches“ Spiel natürlich umso stärker. Damals war ich ebenfalls der Meinung, dass diese "singuläre Vision" :p der Entwickler nur dann Bestand hat, wenn beim Schwierigkeitsgrad keine Kompromisse gemacht werden. Das Spiel ist schließlich genau darauf ausgelegt, beim Spieler diese bedrohliche Wirkung zu entfalten.

Aber ein Videospiel ist nun einmal ein interaktives Medium ... und damit alles andere als vollständig kalkulierbar. Jeder Mensch tickt anders, nimmt Dinge unterschiedlich wahr und bringt ein anderes Skill evel mit. Insofern stellt sich schon die Frage: Warum nicht einfach Optionen für alle anbieten? Integrativ und so! :)

Eigentlich wollte ich mich jetzt gar nicht so sehr auf die Schwierigkeit in Souls Spielen einschießen …
 

Spyder0815

Sonntagsfahrer
Jeder nach seiner Fasson. Man darf nicht vergessen, dass Dark Souls auch deshalb so eingeschlagen hat, weil Gaming zu dieser Zeit längst im AAA Mainstream angekommen war und sich viele Titel nahezu ohne Widerstand durchspielen ließen. Da wirkte so ein „gefährliches“ Spiel natürlich umso stärker. Damals war ich ebenfalls der Meinung, dass diese "singuläre Vision" :p der Entwickler nur dann Bestand hat, wenn beim Schwierigkeitsgrad keine Kompromisse gemacht werden. Das Spiel ist schließlich genau darauf ausgelegt, beim Spieler diese bedrohliche Wirkung zu entfalten.

Aber ein Videospiel ist nun einmal ein interaktives Medium ... und damit alles andere als vollständig kalkulierbar. Jeder Mensch tickt anders, nimmt Dinge unterschiedlich wahr und bringt ein anderes Skill evel mit. Insofern stellt sich schon die Frage: Warum nicht einfach Optionen für alle anbieten? Integrativ und so! :)

Eigentlich wollte ich mich jetzt gar nicht so sehr auf die Schwierigkeit in Souls Spielen einschießen …
Alles gut, ist jedenfalls eine interessante Diskussion, und man sieht Mal auch andere Blickwinkel mit Argumenten an die man selbst niemals gedacht hätte 👍😊
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Da möchte ich auch noch einmal meinen Senf dazugeben. ;) Es stimmt sicherlich, dass viele Soulslikes sehr nah an der (eben erfolgreichen) Formel von From Software andocken und eher den Weg "play it safe" gehen. Sobald sich Spiele weiter entfernen, beginnt ja auch gerne die (teils toxische, m.E. aber völlig belanglose) Diskussion, ob es sich nun tatsächlich noch um ein Soulslike handelt oder nicht. (Siehe Spiele wie Black Myth Wukong oder auch Rise of the Ronin oder Stellar Blade oder, oder, oder...)
Hebt man sich also irgendwie zu sehr von den alten Spielmechaniken ab, gehört man bei der Community auch schnell nicht mehr dazu. Das führt ja im Grunde dazu, dass - wenn überhaupt - Spielmechaniken nur von From Software (bzw. siehe Nightreign Ärger - eigentlich nur von Hidetaka Miyazaki) selber aufgebrochen werden dürfen, um als pure und original zu gelten.

Ich mag bspw. auch Wo Long, sehr, sehr gerne. Auch das hat sich mit diesem Flaggen-System und einem sehr smoothen Kampfsystem m.E. ziemlich von dem steifen From Software Spielstil (Ausnahme Sekiro) entfernt. Die einen finden es gut (ich), andere nicht. Ich hatte auch meinen Spaß mit so einem "kleinen" Spiel, wie Flintlock. Auch das hat sich meinem Empfinden nach ziemlich weit von der From Software Formel entfernt, ist dadurch aber nicht schlechter geworden.

Bzgl. Schwierigkeit meine Meinung: Lieber einen Checkpoint mehr, als einen zu wenig, dann kann auch der Schwierigkeitsgrad hoch sein/bleiben. Versuch, Niederlage, Versuch, Niederlage, Versuch, Niederlage... aber eben zack, zack. Das ist bspw. mein größter (eigentlich sogar einziger, aber eben relevanter) Kritikpunkt an dem sonst wunderbaren Remake von Demon's Souls. Das Gameplay ist einfach nicht reizvoll genug (eben dieses klassisch, steife Kämpfen und Bewegen), als dass ich meine Zeit darauf verschwende, den gleichen langen Weg zu einem Difficulty-Spike immer und immer wieder zu gehen. Sorry, aber dafür sind die Wege einfach viel zu öde und geben zu wenig her. Einmal ja, das ist spannend. Beim zweiten Mal ist die Spannung weg und es ist nur noch Arbeit. ... aber klar, auch das. Geschmackssache.
 

blade208

Pförtner des Altenheims
Eine Frage an die Profis hier :) : Aus Frustrationsgründen habe ich noch nie ein Souls‑Like gespielt, obwohl ich die Spiele vom Setting her sehr interessant finde. Ich kenne mich aber und weiß, dass ich einfach nicht die Geduld hätte, ewig an einer Stelle festzuhängen.

Da es mittlerweile einen leichten Schwierigkeitsgrad in Lies of P gibt, überlege ich, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist, in dieses Genre einzusteigen. Ist Lies of P aufgrund des leichten Schwierigkeitsgrades ein guter Einstieg? Oder gibt es vielleicht bessere Alternativen? Ich habe gelesen, dass Elden Ring in diesem Genre ebenfalls etwas leichter sein soll, da es eine offene Welt hat.
 

L.Kwas

Frührentner
Eine Frage an die Profis hier :) : Aus Frustrationsgründen habe ich noch nie ein Souls‑Like gespielt, obwohl ich die Spiele vom Setting her sehr interessant finde. Ich kenne mich aber und weiß, dass ich einfach nicht die Geduld hätte, ewig an einer Stelle festzuhängen.

Da es mittlerweile einen leichten Schwierigkeitsgrad in Lies of P gibt, überlege ich, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist, in dieses Genre einzusteigen. Ist Lies of P aufgrund des leichten Schwierigkeitsgrades ein guter Einstieg?
Ich hab es damals gespielt, bevor die neuen leichteren Schwierigkeitsgrade eingeführt wurden, und auch so war das Spiel recht verzeihend, und durch die sehr lineare Struktur verläuft man sich auch nicht wirklich in der Welt, man findet immer schnell raus, wo es weitergeht.

Von daher würd ich sagen, ja, Lies of P ist durchaus für Einsteiger geeignet.
 

OldRooster

Pförtner des Altenheims
Also ich finde Lies of P um einiges leichter! Zusätzlich zum Schiwerigkeitsgrad kannst du auch noch "NPC Mitstreiter" mit in die Schlacht nehmen. Du pflügst dann einfach nur so durch. Hängenbleiben so gut wie unmöglich.

Elden Ring fand ich nie wirklich leichter weil es Open-World ist, sondern eher durch die Aschegeister Mechanik die dir auch NPC Kämpfer in den Bosskämpfen an die Hand gibt wie bei Lies of P. Trotzdem sind da Bosse dabei die es in sich haben ...
 
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