Also die ersten 10 Stunden im Game sind rum. Hat mich wieder einmal eine schlaflose Nacht gekostet. In Colorado dürfte ich fertig sein, zumindest waren da außer den 5 Missionen keine weiteren Aufgaben und die Karte ist auch so ziemlich aufgedeckt. Ist wohl ein wirklicher Knochenjob mittlerweile. Ich bin jetzt in Arizona weiter unterwegs, hab 4 Missionen abgeschlossen und 3 weitere gefunden. Da gehts allerdings ordentlich zur Sache, will ich jetzt mal behaupten. Auch die Karte hats ordentlich in sich. Die Truckwahl ist echt schwierig, da mit den paar lausigen Trucks ja letztlich kein Krieg zu gewinnen ist, solange hier keine nennenswerten Upgrades installiert sind. So ist das schon eine recht deftige Angelegenheit. Mein lieber Jolly. Zeit verfliegt ohne nennenswerte Fortschritte. Die Karte nimmt kein Ende und geht ständig ins Leere bzw. Sackgassen. Die Konzentration ist hier richtig gefordert, da die eintönige Landschaft gerne in die Irre führt, wenn man ne Steinterrasse zu hoch oder zu niedrig erwischt.
Aufgefallen sind mir ein paar Ingame-Fehler: Zum einen gibts stellenweise unscharfe Geländetexturen, und manchmal ändert sich der Untergrund von Sand auf Geröll. Bei einem Bergeauftrag ging auf einmal die Winde aus dem Gerätemenü nicht mehr, da keine Winchpunkte am Truck mehr anwählbar waren. Klarerweise musste das an einer ohnehin schwierigen Stelle auftreten, wo man so einen Kleinbus einen Felsanstieg raufzerren musste. Bei mir war der TUZ 16 SE in Verwendung, der sich an sich nicht so dämlich dabei anstellte.
Ich hab übrigens alle Standard-Doppelgänger der SE Trucks verscherbelt und ein wenig mein Budget aufgepäppelt. Hab jetzt nur mehr die 4 SE Trucks in der Garage. Ich hab da keinen wirklich offensichtlichen Unterschied zwischen den beiden Typen gesehen und 2 von einer Sorte braucht man eigentlich nicht. Man kann ja später einen kaufen, wenn Bedarf ist.
Sehr happy, den Umständen entsprechend, bin ich mit dem DON 71 SE mit dem Geländefahrwerk. Der hat den Metalldetektor drauf und macht bisher eigentlich den Löwenanteil an den Aufgaben (sofern kein Truck gebraucht wird). Da war eine Vibro-Aufgabe, die nur der Step machen kann, weil sonst das Vibromodul nirgends draufpasst. Auch der TUZ 16 SE macht sich eigentlich ganz gut.
Auch in Arizona sind wieder einmal ein paar Brücken zu reparieren, die aber leider alternativlos sind, wenn man weiterkommen will, so man denn hinfindet. Ob das richtige Brücken sind oder diese Metallbehelfsbrücken aus dem Video wird man sehen. Ich denke allerdings zweiteres, da sie aus den Beständen der Ersatzteilreserven zusammengebastelt werden. Sehr verstörend ist immer noch, der Umstand, dass man quasi immer nur auf Sicht fährt. Ich mein damit die Übersichtskarte, die nur das aufdeckt, das man auch abfährt. Damit fällt eine Streckenplanung so ziemlich ins Wasser und viele Wege führen zwar sicher auch nach Rom, aber eben nicht alle, wie uns das Cäsar weismachen wollte. Auftragsplanung deto praktisch nicht möglich und da die Karte echt riesig ist und mitten durch den Canyon ein recht großes Gewässer führt, dass man kaum queren kann, sind elendslange Umwege in Kauf zu nehmen.
Der Auftrag "der gefallene Truck" ist so eine unmögliche Aufgabe, die vermutlich mehr als einen Spieltag in Anspruch nehmen wird. Man kommt da schon sehr schwer mit dem kleinen Scout ran, da es keinen Weg dahin zu geben scheint, den ein größerer Truck packen könnte. Zudem gibt es ein Hauptlager und 2 Nebenlager. Nimmt man sicherheitshalber gleich alle Slots mit Trucks in die Karte, werden die aufgeteilt. Wenn man Pech hat, sind die Trucks dann meilenweit von einer Aufgabe entfernt, die grad den Truck braucht. In Arizona ist Bergen nicht mehr gratis und je nach Fahrzeugtyp entsprechend teurer. Man kann aber die Trucks in ein beliebiges Camp transferieren - gegen Bares natürlich. Mach das ein paar Mal und du bist umsonst unterwegs gewesen, denn auch die Ausbeute ist derzeit max. um die 10000, meist allerdings deutlich darunter.
Upgrades erwähnte ich schon, Die sind extrem gut versteckt oder an Aufgabenbearbeitung gebunden. Ich hab von den erforderlichen Aufgaben bisher noch keine gefunden. Wo sich in Arizona die restlichen 30 Aufgaben verbergen - keinen blassen Dunst. Es gibt allerdings ein gesperrtes Portal, von dem ich auch noch nicht weiß, wie man das öffnet. Es gibt also eine 2. Karte.
Mit der Steuerung klappts jetzt schon ganz gut. Man muss allerdings auf die Handbremse aufpassen, die jetzt auf der X Taste liegt und nicht mehr R1. Das ist in Klippennähe schon mal recht knapp, wenn man instinktiv die R1 fast zerbröselt und dennoch in den Abgrund fährt. Auch die Sichtumschaltung auf Cockpitview (Pfeil oben) ist so eine nervige Sache, die man jedoch immer wieder statt des Gerätemenüs öffnet. Das ist beim Winchen schon mal ärgerlich, wenn man dauernd die Sicht ändert, statt die Geräteauswahl öffnet. Mittlerweile hab ich auch rausgefunden, das mit den mobilen Winchpoints immer ein Paket von 10 Stück in einer Inventarbox drin sind. Nach jeder Nutzung verringert sich das natürlich, da kein einsammeln möglich ist. Bei den Hebebaken sind es nur 2, die man also vorsichtig einsetzen sollte.
Auch empfehlenswert ist es, immer zumindest einen Inventarplatz freizulassen. Es gibt Missionen, wo man irgendein Teil dann aufnehmen und wo abliefern muss. Ist die Inventarbox voll mit nützlichen Gadgets, muss man erst einen Weg finden, den Platz freizumachen. Das geht manchmal in einer Abwurfzone, wo man zuvor schon die Plätze leergeräumt hat. Sonst muss man ins Camp fahren und das im Lager deponieren. Ist eine Fahrt umsonst.
So, ich mal jetzt mal Schluss, war ne lange Nacht. Aber nachmittags geht fröhlich weiter.
Gute Fahrt allen Offroad Nerds.