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Elite: Dangerous

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Firmen
Frontier Developments
Genres
Role-playing (RPG), Simulator, Strategy, Adventure, Indie

Gandalf1973

Aushilfe der Essenausgabe
Hi,

da ich jetzt bei Elite schon ein paar Credits durch Exploring und Transport gespart habe, möchte ich mich mal am Mining probieren. Daher benötige ich ein klein wenig Hilfe durch die Spezis hier:

1) kurze Tips für das nötigste Zubehör (habe mich schon ein wenig eingelesen) - ein nettes neues Schiff suche ich mir noch aus
2) Tips zur Erstellung der Feuergruppen bezüglich des Minings (Xbox One mit HOTAS) - irgendwie tue ich mich bei den Feuergruppen sehr schwer

Wäre echt nett, wenn jemand von Euch eine kleine Hilfestellung hier geben könnte.

Gruß und Danke.
 

ZettMan

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Mein Krait Phantom build aktuell:
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Das haste aber extrem heruntergestrippt. Auf Long Range würde ich damit aber nicht gehen. Da verzichte ich lieber auf ein paar LJ und habe nen dicken Antrieb für High G Planeten dabei, größeren Tank und etwas bessere Schilde die auch mal einen Tuchdown aushalten.
Reichweite ist nicht alles beim Erkunden. Man möchte ja auch etwas von der Gegend sehen.
Ich meine sogar das der Schnitt bei DW irgendwo bei bummeligen 50LJ liegt.
Das ist auch völlig OK aus meiner Sicht.
 

h0lly1

Frührentner
Mh. Naja größeren Tank brauche ich denk ich mal nicht. Hab auch in der Asp und der anaconda immer den kleineren drinn gehabt. Bisher noch nie Probleme gehabt. Einen touchdown halten die 3d Schilde aber aus. Das mit den high G Planeten stimmt aber schon da hast du recht. Ja glaub 50 ist der Durchschnitt bei DW. Wenn man uberlegt das da einige Sidewinder mitfliegen 😁
Für Verbesserungs Vorschläge bin ich aber offen
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Trucase

Moderator
Team
@Gandalf1973 ,
Zuerst einmal wäre es interessant zu wissen, welches Schiff du bereits besitzt, und was du bereit wärst für ein neues Schiff mit großem Frachtraum auszugeben. Da Mining sehr zeitaufwendig ist und am Anfang besonders großen Einsatz von Schürferdrohnen (weiß leider nicht genau, wie "Prospector Limpets" auf deutsch heißen) notwendig wird, bis man passende Brocken für sich findet, sollte man so mit Frachträumen zwischen 70 und 100 Tonnen jonglieren. Zum Anfang kommen da somit entweder der Type-7 Transporter oder der Asp Explorer in Frage. Da der Type 7 aber nur vier kleine Waffenslots hat, kann er die benötigten Deep Core Seismic Charges nicht laden (geht erst ab Waffenslots der Stufe 2, medium)
Somit wäre dieses Schiff tatsächlich erst einmal nur optimiert für den Abbau von Oberflächenmaterialien oder solchen, die per Bohrdrohne direkt von unter der Oberfläche abgebaut werden können. Es gibt auch noch die Möglichkeit ganz normale Bergbaulaser einzusetzen, die kleine Krümel aus der Oberfläche schießen, aber diese geben in Summe am allerwenigsten Anteile an Materialien.

Benötigt werden auf jeden Fall:
- Pulse Wave Analyser: Zum Auffinden reicher Vorkommen in Asteroiden. Der Scanner sendet einen kreisrunden Impuls um dein Schiff und färbt alle Asteroiden mit reichen Vorkommen ein, von dunkelrot (wenig Vorkommen) bis hellgelb (reiche Vorkommen). Dies ist ein Zusatzteil, das über die Utilities ins Schiff gebaut wird, kein Waffensystem
- Raffinerie: Darin werden deine abgebauten Brocken in Erze umgewandelt. Ich verwende immer die größtmögliche Raffinerie, sie bietet gleichzeitig Platz für zehn Materialien. Der Clou: Sollte dein Frachtraum voll sein, kann die Raffinerie bis zu 10 Tonnen zusätzliche, zu 100% raffinierte Erze speichern, die nach Verkauf in Sternenhäfen automatisch in fertige Erze umgewandelt werden. Du gewinnst so 10 Tonnen zusätzlich. Baust du in die optionalen Internals ein.
- Prospector Limpets (Schürferdrohnen): Ohne diese kannst du Asteroiden nicht auf deren Inhalt scannen und wirst auch deswegen nicht herausfinden, wie groß die Vorkommen sind. Handelt sich um ein Modul in den optionalen Interals deines Schiffes, ein Stufe-3-Modul mit maximal zwei Prospectors gleichzeitig reicht, meiner Meinung nach, aus.
- Collector Limpets: Zum automatischen Einsammeln der freigelegten Brocken und Materialien. Musst du mitnehmen, weil du sonst alles von Hand in deine Frachtluke manövrieren musst, und das kann bei hunderten Brocken ewig dauern. (zumal freigelegte Brocken nur eine gewisse Zeit lang da sind und danach verschwinden) Habe hier auf jeden Fall mindestens ein Stufe-5-Modul in deinen optionalen Internals (siehe Prospectors), damit du bis zu drei Drohnen gleichzeitig einsetzen kannst. (mehr geht immer, empfiehlt sich bei exzessivem Abbau, braucht aber ein neues Modul, da Stufe 5 das Maximum ist)

Wichtig: Die Prospectors und Collectors verbrauchen Munition in Form von Drohnen, die Frachtraum belegen. 1 Stück Drohne wiegt 1 Tonne, also je weniger Frachtraum du hast, desto weniger Drohnen kannst du mitnehmen. Finde eine gute Balance, denn abgebaute Erze werden auch nach Raffinierung in Tonnen Materialien umgewandelt.

Optionale Systeme, je nach Abbauart zu verwenden:
- Mining Laser (Stufe 1 oder 2, je nach Geschwindigkeit auch ein bis zwei Waffensysteme paarweise angeordnet), Waffensystem gibt es in klein und mittelgroß. Schießt Brocken aus der Oberfläche von Asteroiden, die mit Sammeldrohnen / Collectors eingesammelt werden können. So wurde bisher Mining betrieben.
- Abrasion Blaster / Schürfblaster (?): Waffensysteme, die entweder fix oder auf Türmen montiert kleine Ladungen auf Oberflächenvorkommen schießen und sie somit herauslösen. Die Brocken können von Collectors eingesammelt werden und geben deutlich höhere Ausbeuten für die Raffinerie. Wird zum Oberflächenbergbau verwendet.
- Sub-surface displacement missile / Bohrrakete: Kann kurz unterhalb der Oberfläche in den Asteroiden mittels Bohrkopf eindringen und Materialien abbauen, die knapp unterhalb der Oberfläche liegen. Benötigt Munition. Gibt es in klein und mittelgroß, entweder fix oder auf Geschütztürmen montiert. Wichtig: Muss unbedingt senkrecht auf Asteroiden geschossen werden, da sie sonst von der Oberfläche abprallen können und danach kaputtgehen. Mache ich selbst nicht mehr, da sich die meisten Asteroiden an den Vorkommen in den Rotationsachsen bewegen und somit die Ziele schwer aufzunehmen sind. Man muss entweder sein Schiff an die Asteroidenrotation anpassen (schwierig!) oder darauf warten, dass sich dieselbe Stelle nach einer Drehung des Brocken wieder zu dir bewegt. Dauert am allerlängsten, Output ist mittelgut.
- Seismic Charges / Oberflächensprengladungen (nur mittelgroßes Waffensystem): Diese können nur an ganz bestimmten Asteroiden angebracht werden, die Tiefenvorkommen besitzen. Man erkennt dies daran, dass nach Scannen eines Asteroiden per Prospector ein blauer Text erscheint und dieser über Tiefkernvorkommen informiert. An den Asteroiden gibt es Risse mit niedriger, mittlerer und hoher Stabilität. Die Seismic Charges müssen aufgeladen und dann mit entsprechender Intensität an diese Risse geschossen werden. Ein Sprengkraftlevel am oberen, rechten Bildschirmrand informiert dich über die Wucht, mit der der Asteroid gespalten werden muss. Bist du nach Platzierung mehrerer Ladungen noch im gelben Bereich, reicht die Sprengkraft noch nicht aus, den Asteroiden zu spalten. Bist du im roten Bereich, haben deine Ladungen zuviel Spengkraft und können den Asteroiden so stark schädigen, dass du möglicheweise alle Teile hinaussprengst und keine Vorkommen erhältst. Ist die Sprengkraftanzeige innerhalb des blauen Bereichs, wird der Asteroid sicher gespalten und die vorhandenen Vorkommen freigelegt. Diese können mit Collectors eingesammelt werden. Außerdem befinden sich an den Bruchstellen noch Oberflächenvorkommen, die mit Abrasion Blastern herausgelöst werden müssen. Diese ist meine bevorzugte Abbaumethode, da hier sehr hohe Ausbeuten und Vorkommen zu holen sind. Manko: Es gibt nur sehr wenige dieser Asteroiden. Die Suche danach kann sehr lange dauern. (bei mir gefühlt nur in 8-10 % der Vorkommen aufzufinden)

Hier noch wichtig zu beachten: Hat man bei den Seismic Charges die erste Ladung verschossen, beginnt ein Countdown von etwa 110 Sekunden zu zählen. Dieser kann nur angehalten werden, wenn alle Ladungen manuell über das Kommunikationsmenü entschärft werden.
Ist man beim Platzieren der Ladungen in den roten, gefährlichen Bereich gerutscht, kann man die letzte Ladung auch wieder manuell entschärfen, so dass das Sprengkraftlevel wieder sinkt. Dies dauert aber ebenfalls etwa 10 Sekunden. Es ist also nötig, innerhalb der 110 Sekunden zwischen drei und vier Ladungen an unterschiedlichen Orten des Asteroiden zu verteilen, die auch noch die richtige Intensität haben, um den Brocken zu spalten.
Bei restlichen zehn Sekunden informiert dich der Timer, dass du auf Abstand gehen solltest, da die Druckwelle dein Schiff / deine Schilde empfindlich beschädigen können, solltest du dich dann noch im Explosionsradius aufhalten. Fliege unbedingt vor Ablauf des Countdowns etwa 1 km weg, um in sicherer Entfernung die Explosion zu beobachten.
Fliegst du ins Innere des gespaltenen Asteroiden, werden sich Kollisionen mit umherfliegenden Brocken kaum vermeiden lassen, darum sollten unbedingt Schilde in deinem Schiff eingebaut sein.

Zu den Feuergruppen:
Wenn ich in Planetenringe oder Asteroidengürtel fliege, habe ich den Pulse Wave Analyer immer in jeder Feuergruppe, so dass ich dort beliebig zwischen den verschiedenen Abbauwaffen hin- und herschalten kann, während ich weiterhin scanne. Bei den Prospectors habe ich dies ebenfalls so eingestellt. Du musst dir aussuchen, ob du es mit 1 oder 2 belegst, aber ich würde in jeder Feuergruppe immer auf der gleichen Taste bleiben.
Collectors habe ich zusätzlich in den Feuergruppen für Abrasion Blasters oder Seismic Charges, weil diese manchmal durch abprallen an Asteroiden kaputtgehen und schnell ersetzt werden müssen. Abrasion Blaser und Seismic Charges habe ich somit in unterschiedlichen Feuergruppen.
Beim Mining verwende ich zwischen vier und fünf Feuergruppen, je nachdem, ob ich noch normale Mining Laser mitführe oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Trucase

Moderator
Team
Flieg die Kiste so. Einbauen und fliegen kein Problem. Der reicht natürlich nur nicht zum boosten
Erstmal danke für deinen Build. Auf Distant Worlds 2 würde ich damit aber nicht gehen, denn da fehlt dann noch die intere Reparatureinheit. Und @ZettMan hat recht, dass du mindestens in der Lage sein solltest zu boosten, wenn du auf höhere G-Planeten triffst. Ich war neulich froh, dass ich die Chance hatte zweimal zu boosten, als ich plötzlich bei 3,8 G runterkommen musste.

Ich schaue mal, ob ich da mein Schiff noch etwas aufpeppen kann, aber macht erstmal einen guten Eindruck. (y)
 

Gandalf1973

Aushilfe der Essenausgabe
@X30 Trucase:

Vielen Dank für die Tips - das hilft mir auf jeden Fall. Ich denke mal, daß es der/die Asp Explorer werden wird. Werde mich an Deine Empfehlungen halten und mal schauen, wie es klappt.

Nachmals Danke für die schnelle und ausführliche Hilfe.
 
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