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Dragon Age: The Veilguard

Dragon Age: The Veilguard
Firmen
Electronic Arts, BioWare
Genres
Role-playing (RPG), Strategy, Adventure

sabienchen.banned

Frührentner
Naja, was heißt berücksichtigen. In der Regel bekommen die Tester halt ein Testmuster. Ob der da schon mit drin ist oder nicht bzw. ob der eingespielt werden kann ist ja nicht sicher.
Testmuster werden doch genauso gepatched wie jedes andere Spiel?
Die erhalten doch keine Kopie der "Golden-Master Disc", und spielen offline.

.. Bei Konsolenspielen ist Day 0 nicht selten sowieso nur ein delta zwischen physischer Pressung (~1 Monat vor Release) und dem aktuellen Stand.
Reviewcopies dagegen werden 1-3Wochen vor Release verteilt.
Diese Patche kommen auch nicht aus dem nichts.. das sind ja meist bekannte "issues" die aus dem "Backlog" noch abgearbeitet werden.
Auch hier gilt, dass Publisher meist darauf hinweisen werden, und diese Patches sowieso (meist) nicht nen Tag vor Release erst erscheinen.
-> Kann natürlich vorkommen, wenn s nen bisher unbekannten Gamebreaking Bug gab, der dann mit höchster Priorität gefixt wird.
So dass ein Tester meist mit nem anderen Build beginnt, als er das Spiel beendet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich spreche nicht von gekauft, sondern von unabhängig. Wenn das Spiel selbst gekauft wurde kann man einfach komplett unvoreingenommen reviewen. Daher bevorzuge ich solche Reviews.

Kann man. Muss man nicht.

Selbst wenn man sich als unabhängig deklariert, kann dahinter eine Agenda stecken. Zum Beispiel die, dass man unbedingt Kontrast zur vermeintlich korrupten Spielepresse sein will und daher konsequent genau umgekehrt zu denen wertet.

Ich habe in den letzten Jahren ein paar dieser "unabhängigen" Youtuber wieder aus den Abos gekickt, weil da nach ein paar mehr Reviews dann doch aufgefallen ist, dass da vor allem wirtschaftliches Kalkül hinter den Wertungen steckt und weniger ehrliche Meinung, weil über längere Beobachtung klar wurde, dass es keine stringente Wertungsmentalität gibt, sondern vieles so hingebogen, dass es ins allgemeine Narrativ des Kanals passt.

Insgesamt wird den Wertungen und Metacritc viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Auch der Tatsache, ob die Leute nun unabgängig sind oder ob sie ihre Codes gestellt bekommen haben.

Das ist meiner Meinung nach alles vollkommen irrelevant.

Vor allem, weil es DAS Gamestar-Review oder DAS IGN-Review gar nicht gibt. Da schreiben einfach zu viele Leute, um eine stringente Wertungslinie haben zu können.

Entscheidend ist vielmehr, sich einen Pool an Leuten auszusuchen, die in ihrem Geschmack und ihrer Bewertung einer möglichst klaren Linie folgen und diese dann idealerweise auch vernünftig artikulieren können. Weshalb ich mittlerweile auch der Meinung bin, dass Podcasts viel besser für Reviews eignen, weil man die Leute und ihre Vorlieben viel besser kennenlernt und auch viel mehr Zeit für eine Besprechung vorhanden ist.

Wenn man erstmal seinen Pool kuratiert hat, spielt es auch keine Rolle mehr, ob man wirklich der gleichen Meinung ist wie die Leute, die ihre Meinung da abgeben.
Oft wird ja argumentiert, dass Reviewer X oder Y so super ist, weil man ja fast immer deren Meinung ist.
Halte ich für komplett kontraproduktiv, weil das schon fast ein Anzeichen dafür ist, dass man dabei ist, das kritische Denken einzustellen.

Selbst bei den Jounalisten und Reviewern, die ich am meisten schätze, möchte ich manchmal regelrecht in den Artikel, Podcast oder das Video hineinrufen, wie falsch sie da liegen, während mir andererseits manchmal durch eine vollkommen konträre Meinung zumindest eine neue Perspektive eröffnet wird.

Deswegen halte ich es auch für verfehlt, Reviews einfach nur als reine Kaufberatung zu sehen, da gute Reviews so viel mehr als das sein können, zumal die Meinung der Reviewer auch nicht mehr oder weniger wert ist als Deine oder meine. Entscheidend ist, was im Kontext der Meinung diskutiert oder beschrieben wird.

Es gab da vor Jahren auf einer Seite mit möglicherweise einer 4 im Namen mal einen Tester, der möglicherweise viele in einem Genre geschrieben hat, das Rennspiel heißen könnte. Bei dem konnte ich mir sicher sein, dass ich jedes Spiel von bestimmten Entwicklern, die dort mit 60ern und 70ern bewertet wurden, für mich mindestens als eine Mitte 70 bis Mitte 80 bewerten würde.
Gleiches galt übrigens für den umstrittenen Kopf der Site, bei dem ich schon wusste, dass ich bei praktisch allen Spielen außerhalb eines einzigen Genres komplett anderer Meinung sein würde und es innerhalb des einzigen Genres mit gewisser Deckunsgleichheit auf das Subgenre ankam, um zu wissen, wieviele Punkte ich im Vergleich zur Wertung draufrechnen bzw. abziehen musste.

Sowas bringt zuminder mir viel mehr, als sich zig unterschiedliche Reviews von Medien mit permanent wechselnden Autoren anzuschauen, wo nicht mal klar ist, welcher Bewertungslinie die folgen.

Und noch zum Abschluss:
Unabhängig ist nicht gleich unabhängig. Wirklich unabhängig ist nur, wer sich entweder voll durch Crowdfunding oder als Ergänzung dazu nur durch branchenfremde Werbung finanziert. Es gibt grade auf Youtube viele Influencer, die sich unabhängig geben, aber dann doch gesponserte Videos oder Livestreams zu Spielen machen oder Preview-Events besuchen, ohne dann in den Previews genauer auf die Konditionen einzugehen, die dem Preview zugrunde lagen, selbst wenn das Preview als Sponsoring deklariert. Wenn man es wirklich ganz genau nimmt, sind auch diese Leute schon "korrumpiert".
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Neben den klassischen Reviews schaue ich auch gerne über die Steam-Reviews quer. Da muss man zwar immer öfter Bombing rausfiltern, aber dann kann man verschiedene positive und negative Punkte lesen und für sich selbst bewerten, die in anderen Reviews so nicht vorgekommen sind.
 

sabienchen.banned

Frührentner
Deswegen halte ich es auch für verfehlt, Reviews einfach nur als reine Kaufberatung zu sehen, da gute Reviews so viel mehr als das sein können, zumal die Meinung der Reviewer auch nicht mehr oder weniger wert ist als Deine oder meine. Entscheidend ist, was im Kontext der Meinung diskutiert oder beschrieben wird.
Ein wenig Themenfremd.. aber nicht ganz.. und weil ich die Dame recht gerne mag, und es hierzu leicht passt.
"It's just some fucking guy's opinion"
The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.

The truth about all the 7/10 game reviews.​

 

Khorny

Moderator
Team
@Pingu Na komm, Aufregung gibt es hier jetzt nicht. Wir sprechen nur drüber. :)

Testmuster für Journalisten sind nicht das Problem. Je nach Genre und Vorlauf kann genug Zeit für ordentliche Einschätzungen vorhanden sein.

Viel wichtiger bei einem Test ist für mich, ob mir der Reviewer ein Spiel in seinen Facetten soweit wiedergeben kann. Das muss dann gar nicht für den sofortigen Kauf relevant sein. Weiß ich anhand einer guten Einschätzung aber, dass etwas gar nichts für mich ist, kann ich es z.B. bedenkenlos von allen Wunschlisten streichen.

Gerade RPGs sind zugegeben nicht ganz einfach mit den aktuellen Standards von Spieletests vereinbar, weil die Tester unglaublich viel Zeit versenken müssen - im besten Fall Tag und Nacht spielen.

Allerdings gibt es unter den Rollenspiele-Cracks genug fähige Leute, die da wirklich mit Herzblut und Leidenschaft rangehen. Da hast Du teils Leute, die auch als Privater ein Spiel tagelang zocken, und 5 Tage nach Release einen Abspann sehen würden. Man muss eben für sich die richtigen Reviewer finden, deren Worten man ein gewisses Gewicht zumisst.


Neben den klassischen Reviews schaue ich auch gerne über die Steam-Reviews quer. Da muss man zwar immer öfter Bombing rausfiltern, aber dann kann man verschiedene positive und negative Punkte lesen und für sich selbst bewerten, die in anderen Reviews so nicht vorgekommen sind.
Das sind für mich persönlich die absolut wertlosesten Einschätzungen überhaupt. Ich kenne die User dahinter nicht, weiß nicht wie diejenigen ticken, usw. Sehr intransparent und wenig hilfreich. Aber ich will meine eigene Handhabung auch nicht als das Maß aller Dinge hervorheben, da ich immer noch regelmäßig in Fehlkäufe reinstolpere. Bei irgendwelchen Sales oder Humbles, nimmt man allerdings auch mal Sachen mit, die man ggf. schon abgehakt hat. Die Fallhöhe ist bei wenigen Cent dann meist nicht besonders hoch.

Wenn man nur auf Sales wartet oder einen Gamepass nutzt, braucht man ohnehin eigentlich keine Reviews mehr lesen. Höchstens noch, um seine eigenen Ansichten zu bestätigen, oder andere Perspektiven kennenzulernen.
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
Im Grunde ist es völlig egal, von wem ein Review erfolgt: Es ist immer eine subjektive Meinung und die ist wertlos. Auch dann, wenn der Reviewer meinem Meinungsbild folgt und somit eigentlich für meinen Geschmack schreibt. Einfach, weil es kritische Aspekte geben mag, die in meiner "Bubble" beschönigt werden, objektiv aber durchaus vorhanden sind.

Am Ende zählen nur objektive Fakten. Die kann man sich aus den Reviews mühsam rausziehen, für sich selbst bewerten und daraus versuchen, ein Gesamtbild zu zimmern. Ob das gelingt, ist eine andere Frage. Mich stört z.B. das Gendern in dem Spiel massiv, weil es für mein Empfinden den Textfluss stört und die Immersion verunstaltet. Ob das in der Gesamtbetrachtung des Spiels auch so eine große Rolle spielt, kann ich so natürlich nicht beurteilen. Aber es reicht erstmal aus, das Spiel nicht zu kaufen und ebenso wie BG3 zu ignorieren.

Wenn für einen selbst genug objektive Fakten vorhanden sind, die das Spiel interessant machen, reicht das für einen Kauf völlig aus. Unabhängig davon, wie das zig andere Leute bewerten. Und anders als früher ist es zweifelsohne so, dass man Reviews anders bewerten muss. Sei es, weil "professionelle Kritiken" finanziellen Interessen im Rahmen von Verschwiegenheits- oder Werbeverträgen unterliegen oder sei es, weil User-Kritiken der jeweils persönlichen Agenda folgen. Die Zeiten, wo einfach ein Spieler ein Spiel bewertet hat, sind jedenfalls schon lange vorbei.
 

Deinteddybaer

Jungspund
Es gibt zwei Dinge, die mich bisher stören, aber nicht das Gesamtbild trügen.
Die Augen der dunklen Brut. Ist schon lächerlich, da dessen Körper ja auch "monströs" aussieht.

Man kann keinen wirklich alten Charakter erstellen. Alle haben baby glatte Haut und dazu einfach graue Haare.
 

ldnv

Aushilfe der Essenausgabe
Habe auch nach wie vor mein Spaß.
Klar ist kein Baldurs Gate oder Witcher - habe ich auch nicht erwartet, sondern eher leichtere Kost mit dem Fokus auf Aktion.

Find ich völlig in Ordnung und eine schöne Abwechslung - kann man auch mal Nachmittags starten wenn jüngere zu schauen ;)

Spielerisch macht es mir Spaß, Grafik ist fein, Charaktere und Vertonung teils etwas zu weich gespült aber okay. Story kann ich noch nichts zu sagen.

Eine 80iger Wertung (82-83 vll) würde ich dem Spiel zusprechen bisher.

Habe insgesamt den Eindruck das BioWare hier eher junges Publikum ansprechen möchte.
 

Mister Blue

Frührentner
Oder die es eher RPG-light mögen. Erinnert mich unfreiwillig an Fable bisher. Was ja nicht schlechtes ist, die ich auf ihre jeweils eigene Art auch sehr mochte.

Muss nicht immer Open World sein, nur so wie bei Fable II/III hätte man die Areale schon ein wenig weitläufiger gestalten können. Denn ein wenig mehr abseits vom Wegesrand darf es schon ganz gerne sein.
 

Joe

Rentenbezieher
Forbes hat einen lesenswerten Artikel geschrieben über das Thema, dass DATV es übertreibt mit dem politischen Belehren und dem adaptieren von Gender-Identität. Muss ich mich leider anschließen. Schau, ich bin einer derjenigen, die extrem für LGBTQ+ einsteht, ich liebe alles was "woke" ist, regenbogenfarbig und all das.

Aber mich schmerzt es, dass zunehmend eine Selbstparodie draus gemacht wird von Autoren, die meinen, Repräsentation geht nur mit dem Holzhammer und erzwungener Belehrung. Niemand in der Community redet so wie die Leute in Dragon Age, und diese Szene mit dem entschuldigen für's misgendern übertreibt es voll und ganz. Was haben denn die Writer für Lack gesoffen? Ich kann da echt gut verstehen, wieso sich manche davon genervt fühlen, mir geht es langsam auch so. Das zieht das ganze doch ins lächerliche.

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