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Dragon Age 2

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Wo finde ich denn jetzt den Soundtrack, war ja schon beschwerlich die Items übern PC freizuschalten, sind dann aber (Dank Thommy´s Tipp unter Freischaltbares ) auch auf der Konsole gefunden worden, aber wo ist der Soundtrack geblieben bzw. wie kann ich den downloaden.
Die 2. Frage wäre wie kann man Schlössserknacken verbessern, nur über gefunden passende Items.
Die letzte Frage die Blutdrachenrüstung und Isacs Rüstung scheinen nur für den Hauptcharakter nutzbar zusein und auch nur wenn der als Krieger spielt, meine Frau spielt wieder Magier, kann die Rüstungen natürlich dann nicht nutzen aber auch niemanden aus der Party damit ausstatten, steht immer Beschränkung auf Hawke oder den importierten Spielecharakter....das ist blöd, wer also nicht als Krieger spielen will braucht sich die Dead Space Rüstung garnicht downzuladen.
Der neue Grafikstil erinnert mich ein wenig an Divinity 2, ohne dies zu bewerten, die bolemiekranken Elfinnen machen mir allerdings ein wenig Angst.

Ich zitiere mich da einfach mal selbst...

und den Soundtrack findet man auf der Bioware-Website unter den PC/Mac-Downloads.

Oder genauer gesagt auf:
Du hast keine Berechtigung um diesen Link zu sehen. Logge dich ein oder registriere dich jetzt.

Dann links auf "Profile" und "Your registered game content"
Auf der Seite müsstest Du eigentlich auch direkt nach dem Freischalten der Inhalte gelandet sein. Der Soundtrack ist in der PC/Mac-Sektion zu finden als "Dragon Age II Soundtrack - Signature Edition".

Zwar kann man seinen Begleitern Ringe, Amulette, Gürtel und Waffen anlegen, sämtliche anderen Rüstungsteile, die man findet, sind jedoch nur durch Hawke nutzbar - die Begleiter haben ihre festgelegt Klamotten, die man nur durch Nebenquests bzw. gefundene Items upgraden kann, optisch ändert sich aber wenig.

Sprich: Alle Klamotten, die Hawke nicht nutzen kann, können direkt zum Händler. Wobei die freischaltbaren Items sich selbst dafür nicht eignen, da sie praktisch einen Wert von Null haben.

Waffen und Accessoires können auch andere nutzen. Wobei Varric keine andere Waffe als Bianca ausrüsten kann.

Zum Schlösserknacken:
Das können nur Schurken und es funktioniert diesmal ein wenig analog zu Fallout. Der entscheidende Wert ist dafür Klugheit. Eine neue Stufe wird jeweils pro 10 Klugheit freigeschaltet.
Also 10 Klugheit = Einfache Schlösser, 20 Klugheit = Standard-Schlösser , 30 Klugheit = Komplex, 40 = Meisterhaft
Die gleichen Werte und das gleiche Attribut gelten übrigens auch das Entschärfen von Fallen.
 
E

einauge

Guest
Ich zitiere mich da einfach mal selbst...



Oder genauer gesagt auf:
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Dann links auf "Profile" und "Your registered game content"
Auf der Seite müsstest Du eigentlich auch direkt nach dem Freischalten der Inhalte gelandet sein. Der Soundtrack ist in der PC/Mac-Sektion zu finden als "Dragon Age II Soundtrack - Signature Edition".



Sprich: Alle Klamotten, die Hawke nicht nutzen kann, können direkt zum Händler. Wobei die freischaltbaren Items sich selbst dafür nicht eignen, da sie praktisch einen Wert von Null haben.

Waffen und Accessoires können auch andere nutzen. Wobei Varric keine andere Waffe als Bianca ausrüsten kann.

Zum Schlösserknacken:
Das können nur Schurken und es funktioniert diesmal ein wenig analog zu Fallout. Der entscheidende Wert ist dafür Klugheit. Eine neue Stufe wird jeweils pro 10 Klugheit freigeschaltet.
Also 10 Klugheit = Einfache Schlösser, 20 Klugheit = Standard-Schlösser , 30 Klugheit = Komplex, 40 = Meisterhaft
Die gleichen Werte und das gleiche Attribut gelten übrigens auch das Entschärfen von Fallen.


Jaja wer lesen kann ist klar im Vorteil:eek:, aber immer schön groß schreiben für einauge:D
 

X30 Sharp72

Aushilfe der Essenausgabe
Hab jetzt mit Dragon Age 2 auf der Xbox 360 auch schon einige Stündchen verbracht und hatte bisher auch meinen Spass mit dem Spiel, aber an DA: Origins wird es für mich definitiv nicht herankommen, das kann ich schon jetzt sagen.
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Die Demo hatte ich übrigens komplett ausgelassen, da diese oft zu kurz ist um sich eine fundierte Meinung zum Spiel machen zu können, grade bei einem längerem Spiel. Das Demo-Bashing habe ich natürlich mitbekommen. Hat mich aber nicht dazu gebracht, meine Vorbestellung zu storniern, wäre ja noch schöner.
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Die epische Story von Teil 1 noch zu toppen, ok das konnte man nicht unbedingt erwarten. Dass Bioware dieses Mal mit dem Fokus auf die Geschichte von Hawke mal was anderes machen wollte, nehm ich denen auch nicht krumm. Man kann ja nicht immer die ganze Welt retten.

Grafisch hinterlässt das Spiel einen zwiespältigen Eindruck auf mich, hier gibts Licht und Schattenseiten. Klar, die Charaktere sehen schon besser aus und auch die Texturen im Allgemeinen machen einen schärferen Eindruck wie im ersten Teil. Trotzdem wirkt die Welt im Vergleich für mich steriler/lebloser, mir fehlt bei DA 2 die dynamische Beleuchtung und sich bewegende(s) Bäume/Gras wie in DA: Origins. Das kostet einfach Atmosphäre im Spiel.

Die Kämpfe laufen (wie schon bekannt war) ja schneller ab. Mir sind die bisschen zu hektisch, natürlich kann man jederzeit pausieren und Befehle geben, aber das ganze Button-Mashing und der schnellere Ablauf lassen eher auf ein Action-RPG schließen (Auto-Attack fehlt ja bei den Konsolen, soll noch gepatcht werden) als auf ein klassisches RPG. Mir gefällt das alte System besser.

Kastriert wurde auch das Charaktersystem.Die Fähigkeiten hat man komplett gestrichen und auch die Talente haben eine Entschlackungskur hinter sich. Wenigstens bleibt noch genügend Auswahl bei den Talentbäumen übrig, um die Charaktere individuell auszubauen.

Ist trotzdem gewöhnungsbedürftig für mich, denn ein klassisches RPG lebt imho (neben einer motivierenden Story und interessanten NPC`s) nun mal auch von einem ausgefeiltem Charakter- und einem komplexen Regelsystem. Ich für meinen Teil brüte nunmal sehr gerne bei einem Stufenaufstieg eines Charakters über den Stats/Skills, das macht für mich einen wesentlichen Bestandteil des Spielspasses aus, grade wenn ich mit ner Party im Spiel unterwegs bin.

Weiter übel aufgestossen ist die Tatsache, dass man nur noch seinem Hauptcharakter andere Rüstungen anziehenkann, alle anderen anderen Partymitglieder haben Ihre unveränderliche Rüstung, die man nur noch aufwerten kann. Kommt dem Sammelreiz nicht wirklich zugute.

Dass wir uns nicht falsch verstehen nach all den negativen Äußerungen von mir:

Dragon Age 2 ist immer noch ein gutes Spiel/RPG, aber mir persönlich geht die "Casualisierung" der Bioware Spiele bisschen zu weit. Bei ME 2 hat das noch besser funktioniert, weil das Gameplay von ME 1 auch schon auf Shooter-Style ausgelegt war.

EA soll ja ganz schön gepusht haben, damit man das Spiel möglichst früh rausbringt und die durchgeführten Änderungen für die Erweiterung der Zielgruppe haben der Dragon Age-Serie für einen RPG-Fan nicht wirklich gut getan.

Finde daher die Entwicklung, die Bioware grade durchläuft echt so langsam bedenklich. Liegt wohl an den unangenehmen Erfahrungen, was aus der genialen Spieleschmiede Origin und der großartigen Ultima-Reihe ab Teil VIII wurde, als sie von EA aufgekauft wurden.
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Natürlich werde ich Dragon Age 2 durchspielen und auch Bioware`s Mass Effect 3 spielen, erstmal weil ich bisher wirklich alle Bioware RPG`s gespielt habe und Spiele wie ME 2 trotz aller Änderungen noch eine Klasse für sich sind. Außerdem will ich natürlich wissen, wie die ME-Trilogie endet und wie es mit dem DA-Universum weitergeht.

Es bleibt aber abzuwarten, ob in Zukunft nicht Bethesda zu Bioware aufschließen bzw. Bioware als besten RPG-Entwickler sogar überholen kann mit dem neuen ES: Skyrim oder einem neuen Fallout-Titel. The Witcher 2 von CD Projekt ist ebenfalls ein aussichtsreicher Kandidat.
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E

einauge

Guest
Ja ich bin auch ein wenig traurig, konnte Stunden damit zubringen im Lager Rüstungen für die Truppe zu vergleichen bzw. komplette Rüstungssätze für jeden zusammen zu bekommen (meine Frau ist bald wahnsinnig geworden wenn sie mal zugeschaut hat:D) das fehlt mir wirklich, aber das werde ich mir im 2. Durchgang von Teil 1 nochmal gönnen.
Ich hoffe ja das man bei einem eventuellen 3. Teil wieder zurück zu den Wurzeln von Teil 1 geht, naja und der letzte Fallout war ja auch eher ein Addon als ein neues Game von daher sehe ich da auch nicht die Innovation am RPG Himmel, da bleibt wirklich nur die Hoffnung auf ne Konsolenversion von The Witcher (hört man aber garnix mehr davon und den neuen Oblivionableger, ist aber noch laaaaaange hin)
 

Lorion

Altenpfleger
Kastriert wurde auch das Charaktersystem.Die Fähigkeiten hat man komplett gestrichen und auch die Talente haben eine Entschlackungskur hinter sich. Wenigstens bleibt noch genügend Auswahl bei den Talentbäumen übrig, um die Charaktere individuell auszubauen.
Der Wegfall des Fähigkeitensystems stört mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, da das für mich nur vorgegaukelte Vielfalt war, denn letztendlich hat man für seine 4 Hauptcharaktere doch eh nur die kampfrelevanten "must have" Fähigkeiten gewählt. Handwerk wurde auf die im Camp rumstehenden ausgelagert. So hab ich das jedenfalls bei allen Durchgängen gehandhabt.

Bei den Talenten sehe ich zumindest beim Krieger und Schurken keine Entschlackung. In Origins hatte man 12 Talente für die Hauptwaffengattung, 8 klassenspezifische und nochmal 8 für die beiden Spezialisierungen. 28 insgesamt. In Teil 2 sinds beim Krieger jetzt 5 (Zweihand) bzw. 6 (Waffe+Schild) für die Waffengattung, 21 für klassenspezifische und 9 bzw. 10 für die Spezialisierungen. 35-37 insgesamt.

Es wurden also lediglich die Primärwaffenskills halbiert, dafür aber die klassenspezifischen fast verdreifacht, wodurch man in Teil 2 deutlich mehr Individualisierungsmöglichkeiten hat als in Teil 1.

Beim Magier könnte der Umfang evtl. etwas gelitten haben, den hab ich in Teil 1 kaum und in Teil 2 noch gar nicht gespielt, allerdings weiss ich aus Teil 1 noch das er unglaublich viele unnötige Zauber hatte, die ich nie genutzt aber trotzdem gelernt hatte, weil sie Voraussetzung für die interessanten Zauber waren.

Ist trotzdem gewöhnungsbedürftig für mich, denn ein klassisches RPG lebt imho (neben einer motivierenden Story und interessanten NPC`s) nun mal auch von einem ausgefeiltem Charakter- und einem komplexen Regelsystem. Ich für meinen Teil brüte nunmal sehr gerne bei einem Stufenaufstieg eines Charakters über den Stats/Skills, das macht für mich einen wesentlichen Bestandteil des Spielspasses aus, grade wenn ich mit ner Party im Spiel unterwegs bin.
Wobeis in der Hinsicht zwischen Teil 1 und 2 doch quasi gar keine Unterschiede gibt, denn selbst Origins war doch, vor allem im Vergleich mit vorherigen Biowaretitel die auf dem (A)D&D-Regelwerk basierten, schon nen extrem simplifiziertes RPG. Unterm Strich mache ich mir jetzt bei der Talentvergabe in Teil 2 sogar minimal mehr Gedanken, einfach weil deutlich mehr *sinnvolle* Kombinationsmöglichkeiten vorhanden sind.

Weiter übel aufgestossen ist die Tatsache, dass man nur noch seinem Hauptcharakter andere Rüstungen anziehenkann, alle anderen anderen Partymitglieder haben Ihre unveränderliche Rüstung, die man nur noch aufwerten kann. Kommt dem Sammelreiz nicht wirklich zugute.
Ja, ist ne Vereinfachung die mir auch überhaupt nicht gefällt, da die Beute/Belohnung dadurch stark entwertet wird. Selbst die geilste Lederrüstung ist einfach nur Schrott im Wert von nen paar Silber wenn man Magier oder Krieger spielt....

Verstehe zwar die Idee dahinter und finde sie grundsätzlich auch gut, denn in Origins hab ich mich da schon drüber geärgert wenn ich Morrigan in irgendeine hässliche Robe kleiden musste, allerdings hätte man das auch deutlich eleganter lösen können, in dem sich bspw. einfach nur ein Teil der Textur der NPC-Rüstung ändert. Zieht man Isabela also bspw. ne rote Rüstung an, dann färben sich halt alle Lederteile ihres Outfits entsprechend um.

Ich selbst bin jetzt grade im dritten und letzten Akt des Spiels (habs mir am Freitag als Download für den PC gekauft, da meine Xboxversion wohl frühstens Mitte/Ende nächster Woche aus England eintrudelt) und muss schon sagen das man dem Spiel anmerkt das es möglichst schnell und mitunter auch relativ lieblos fertiggestellt wurde. Merkt man vor allem an dem wirklich massiven Gebietsrecycling. Wurde bei Origins und DLCs ja mitunter schon genutzt, da hats mich allerdings noch nicht gestört, da es sich noch in Grenzen hielt und man insgesamt genug Abwechslung hatte. In Teil 2 hingegen gibts für Höhlen, Ruinen, Strassengassen im Endeffekt bloss eine grosse Karte, die man beim betreten jeder Höhle, Ruine, Strassengasse des Spiels immer wieder vorgesetzt bekommt, nur anders aufgeteilt. Das gepaart damit das man nur in Kirkwall und den 2-3 Gebieten ausserhalb unterwegs ist. Zum Ende von Akt 1 des Spiels hat man im Endeffekt quasi *alle* Gebiete gesehen die es gibt und bekommt die im restlichen Spiel dann immer wieder und in solch einer Frequenz vorgesetzt das es regelrecht lächerlich wird. Wenns schlecht läuft, dann macht man bspw. 3 unterschiedliche Quests hintereinander und rennt 3 Mal durch die selbe Höhle, obwohl man sie an 3 völlig unterschedlichen Orten in der Spielwelt betreten hat.... und das macht auf Dauer ganz schön die Atmosphäre kaputt.

Unterm Strich bleibt zwar immer noch nen ordentliches Spiel übrig, aber von Bioware ist man eigentlich anderes gewohnt und Dragon Age 2 ist das erste Spiel von ihnen das ich nicht in einem Rutsch durchspiele. Bin jetzt wie schon erwähnt im dritten und letzten Akt, hab momentan aber irgendwie keine Lust mehr weiterzuspielen.

Aber schlussendlich wiederholt sich die Geschichte halt... Westwood Studios haben damals mit Dune 2 das Echtzeitgenre gegründet und auch darauffolgend tolle Echtzeittitel entwickelt, kaum wurden sie von EA aufgekauft liess die Qualität drastisch nach, bei Origin Systems, wie Sharp72 schon schrieb, das gleiche Trauerspiel. Ultima 7 wurde einfach zweigeteilt, konnte die Qualität aber halten da grösstenteils noch unter eigener Regie entwickelt, bei Serpent Isle merkte man schon erste Einflüsse und mit Ultima 8 war die Serie dann für die Tonne. Und nun eben Bioware.

Es bleibt aber abzuwarten, ob in Zukunft nicht Bethesda zu Bioware aufschließen bzw. Bioware als besten RPG-Entwickler sogar überholen kann mit dem neuen ES: Skyrim oder einem neuen Fallout-Titel. The Witcher 2 von CD Projekt ist ebenfalls ein aussichtsreicher Kandidat.
wink.gif
Naja, Bethesda muss da meiner Meinung nach nicht aufschliessen, da sie sich spätestens seit Morrowind absolut auf gleicher Höhe befinden. Zumal sich die Spiele im Endeffekt auch gar nicht vergleichen lassen, denn Bioware waren bis dato die, die tolle Geschichten erzählt haben und Bethesda sind die, die riesige Spielwelten erschaffen in denen man völlig frei seine eigene Geschichte erleben kann.

Bei CD Projekt bleibt abzuwarten ob sie mit Witcher 2 die Qualität halten können. Teil 1 war aber definitiv eines der besten RPGs der letzten Jahre.

der letzte Fallout war ja auch eher ein Addon als ein neues Game von daher sehe ich da auch nicht die Innovation am RPG Himmel,
Fallout: New Vegas ist aber auch nicht von Bethesda gewesen sondern von Obsidian Entertainment!
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich bin jetzt mittlerweile nach rund 20 Stunden Spielzeit am Anfang und je länger ich das Spiel spiele, desto mehr gefällt es mir. Und desto mehr fühlt es ich auch nach Dragon Age an. Den irrsinnigen Hass, der dem Spiel in der Spielerschaft teilweise entgegenwogt, kann ich als jemand, der Origins wirklich großartig fand, nicht so wirklich nachvollziehen.

Natürlich merkt man dem Spiel an, dass es unter enormem Zeitdruck fertiggestellt wurde. Kritikpunkte gibt es genug, vor allem das extreme Levelrecycling ist eine Frechheit.

Aber dieses extrem schlechte Spiel, das Community aus DA2 teilweise macht, ist es nun wirlich nicht. Es ist ganz sicher nicht Biowares bestes Spiel, aber ganz sicher auch kein Sondermüll. Zumal man auch sagen muss, dass die Konsolenversion in vielen Belangen sogar besser ist als sein Vorgänger. Denn in Origins war auch nicht alles Gold, was da geglänzt hat. Dass die PC-Community sich da über Veränderungen aufregt, ist da eher eher nachvollziehbar.

Hätte Bioware mehr Zeit gehabt, hätte aus DA2 vielleicht durchaus ein besseres Spiel werden können. Und dennoch sehe ich bei einem Kandidaten wie Gothic 4 eine bei weitem größere Casualisierung und Runterdummung als hier bei DA2.

Es bleibt aber abzuwarten, ob in Zukunft nicht Bethesda zu Bioware aufschließen bzw. Bioware als besten RPG-Entwickler sogar überholen kann mit dem neuen ES: Skyrim oder einem neuen Fallout-Titel. The Witcher 2 von CD Projekt ist ebenfalls ein aussichtsreicher Kandidat.
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Naja, bei Bethesda hat es aber auch RPG-Veteranen wie Obsidian Entertainment gebraucht, um aus Fallout 3 mit Fallout: New Vegas ein richtiges RPG zu machen.

Die epische Story von Teil 1 noch zu toppen, ok das konnte man nicht unbedingt erwarten. Dass Bioware dieses Mal mit dem Fokus auf die Geschichte von Hawke mal was anderes machen wollte, nehm ich denen auch nicht krumm. Man kann ja nicht immer die ganze Welt retten.

Klar, Origins hatte die epischere Story, weil sie weltenumgreifender war. Trotz allem, hatte man aber immer ein wenig das Gefühl, dass man den Herrn der Ringe in Grün spielt.

Die Story ist persönlicher. Und das Geschehen am Ende von Akt 1 (welches je nach Entscheidung anders ausfällt) ist mir z.B. deutlich näher gegangen als die meisten Ereignisse in Origins.

Kastriert wurde auch das Charaktersystem.Die Fähigkeiten hat man komplett gestrichen und auch die Talente haben eine Entschlackungskur hinter sich. Wenigstens bleibt noch genügend Auswahl bei den Talentbäumen übrig, um die Charaktere individuell auszubauen.

Eben, Auswahlmöglichkeit gibt es noch genug. Und auch wenn ich bei RPGs nicht unbedingt ein Fan von Vereinfachungen der Charaktersysteme bin, sehe ich die Entwicklung hier bei DA2 gar nicht so negativ.

Denn einerseits gab es bei Origins eigentlich immer ein Set an Fertigkeiten, an dem man pro Charakterklasse sowieso nicht drumherum kam, insofern war die Auswahl eigentlich größer als sie es effektiv war. Und andererseits war das Origins-System in so einigen Punkten leider etwas intransparent.

In DA2 ist das System logischer, klarer und transparenter aufgebaut und reduziert sich eher auf die wirklich nützlichen Dingen. Eine Spezialisierung der Charaktere ist immer noch möglich.

Zumal die einzigartigen Talentbäume der Begleiter auch dazu führen, dass sich jeder Begleiter wirklich einzigartig anfühlt.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Es gibt so Momente im Spielerleben, da kommt man sich schlicht und einfach wie im falschen Film vor. Ich habe in den letzten Tagen das Feedback der Spielerschaft in Bezug auf Dragon Age 2 verfolgt und was man dort so liest, ist größtenteils bittere Enttäuschung bis hin zu ausufernden Hasstiraden.

Und da sitze ich dann so vor dem Fernseher, spiele Dragon Age 2 und denke mir permanent: Oh Mann, Du spielst da jetzt wirklich grade das miserabelste, casualigste und kürzeste RPG aller Zeiten. Die positiven Wertungen diverser Magazine sind ja mal total überzogen und gekauft; und die einzigen, die sich trauen, mal wieder die Wahrheit zu schreiben, sind die Leute bei 4Players...

So hätte mein Spielerlebnis mit Dragon Age wohl sein müssen, wenn man den diversen Meinungsäußerungen im Internet so glauben darf. Nur komisch, dass sich das in meinen Augen so gar nicht mit dem Geschehen auf meinem Fernseher zu decken vermag.

Selbstverständlich habe ich mich auch aufgeregt über einige Punkte wie der leichten Vereinfachung der Spielmechanik oder dem wirklich frechen Levelrecycling. Und dennoch halte ich DA2 nach den rund 48 Stunden bis zum Finale hin für ein gutes, sogar ein sehr gutes Rollenspiel.

Spätestens nach 10 Stunden war die erste Enttäuschung über diverse Vereinfachungen und Veränderungen verschwunden. Und auch wenn einige Punkte immer noch Anlaß zur Kritik geben, so habe ich mich mit den meisten Veränderungen anfreunden können und sogar bei einigen gedacht: Das hätte schon Origins gut gebrauchen können.

Und grade das gescholtene Kampfsystem, das in der Demo und dem Intro noch so banal und actionlastig wirkte, hat mit jeder weiteren Spielstunde fast die gleiche taktische Tiefe erreicht wie in Origins. Wer auf höheren Schwierigkeitsgraden spielt, kommt definitiv nicht drumherum grade in den Bosskämpfen seine Party taktisch einzustellen, zu positionieren und sie zusammenarbeiten zu lassen. Denn nur auf Leicht kommt DA2 seinem negativen Ruf nahe, ein Hack and Slay zu sein. Ohne eine gut abgestimmte Party ist auf den höheren Schwierigkeitsgraden kein Blumentopf zu gewinnen. Das höhere Tempo in den Kämpfen ist anfangs gewöhnungsbedürftig, jedoch muss man auch sagen, dass DA:O seine längere Spielzeit auch daraus zieht, dass die Kämpfe manchmal ermüdend lange gedauert haben.

Und wenn man mal ehrlich ist, dann war die Stärke von Bioware-Spielen mit Ausnahme der PC-Baldur's Gates noch nie unbedingt die tollen Kämpfe, sondern immer das Storytelling und die interessant ausgearbeiteten Charaktere mit ihren eigenen kleinen Geschichten.

Und hier hat Bioware meiner Meinung nach die Hausaufgaben mehr als nur gemacht.
Die Geschichte in Origins war schon wirklich gut, aber sie war oftmals etwas zu vorhersehbar. Und grade aus dem Grunde halte ich die Story von DA2 für deutlich besser. Sie ist zwar komprimierter und auf einen einzelnen Schauplatz beschränkt, birgt aber auch weitaus häufigere und dramatischere Überraschungen in sich. Zumal die Einflussnahme des eigenen Charakters auf die Story auch deutlich größer wirkt. Grade zum Finale hin werden diverse anfangs klein wirkende Entscheidungen aus den ersten 2 Akten aufgegriffen und bekommen plötzlich größere Bedeutung.
Genauso treffen mehrfach in Spiel unerwartete Wendungen und Ereignisse ein, die einem den eigenen Plan plötzlich zunichte machen können. Und in viele dieser Ereignisse sind die Begleiter aktiv eingebunden, so dass es durchaus eine Rolle spielt, wie man sich vorher ihnen gegenüber verhalten hat.
Auch die Art der Erzählung finde ich bei DA2 spannender. Wer bereits die Demo gespielt hat, weiss dass der Erzähler Varric gelegentlich mal übertreibt und das führt auch im späteren Spiel noch zu amüsanten Momenten.
Das Einzige, was mir hier gefehlt hat, ist ein vernünftiger Epilog. Denn die Geschichte ist in sich zwar geschlossen, aber das Ende ist dann doch ein wenig halboffen.

Auch die Spielzeit von knapp 50 Stunden, so man denn so gut wie jede verfügbare Quest erledigt, halte ich für ein so storylastiges Nicht-Open-World-Spiel für absolut in Ordnung. Natürlich bieten Open-World-RPGs wie Oblivion oder Fallout weitaus mehr Spielzeit, jedoch muss man dort auch mal hinterfragen, wieviel Zeit man denn da mit reinem Rumlaufen verbringt, ohne dass wirkich entscheidendes passiert. Und angesichts der Spielzeit aktueller Action-Titel sind 50 Stunden immer noch ein monströser Umfang.

Alles in allem halte ich die Wertungen von DA2 im hohen 80er-Bereich für absolut gerechtfertigt. Trotz aller Änderungen und Kritikpunkte ist DA2 immer noch ein Top-RPG, es ist halt nur nicht mehr ganz so episch und klassisch wie sein Vorgänger. Wer damit leben und gewisse Erwartungshaltungen abstreifen kann, dürfte an DA2 auf jeden Fall auch seinen Spaß haben.
 

Lorion

Altenpfleger
Sehe ich im großen und ganzen ähnlich.

Bei mir war zwar schon nach 36 Stunden Ende (sämtliche Nebenquests abgeschlossen), allerdings empfand ich die Spielzeit auch alles völlig ausreichend.

Die Story an sich war soweit in Ordnung, allerdings war mir schon in Akt 1 klar worauf das alles hinausläuft. Fand sie daher zu vorhersehbar und auch entsprechend unspannend.

Die Dramatik die dir gut gefallen hat fand ich zu aufgezwungen und dementsprechend eher störend.
Das man Bethany zwangsläufig nach Akt 1 verliert, egal was man anstellt, fand ich bspw. komplett daneben, da sie für mich das einzigste im Spiel war zu dem ich sowas wie eine emotionale Bindung aufbauen konnte. Darüber hinaus ists einfach schlechtes Gamedesign wenn man dem Spieler etwas wegnimmt, in das er viel Zeit investiert hat, ohne das er eine Möglichkeit hat es zu verhindern. Das sie die Mutter zum Ende hin dann auch noch über die Klinge springen lassen haben war dann nur noch folgerichtig und hatte mich so jetzt auch nicht gestört, da sie eh nur nen eher belangloser und wenig ausgearbeiteter NPC war.
Albern fand ichs aber trotzdem das hier mit der Brechstange versucht wurde den vom Schicksal geprägten tragischen Helden zu zeichnen. Vor allem zweiteres war einfach nur ungeschickt, da man, wenns denn unbedingt darauf hinauslaufen sollte, lieber mit Akt 1 einen Rivalen hätte einführen sollen, der Hawke das ganze Spiel über Steine in den Weg wirft und das diese Feindschaft zum Ende hin dann eben genau in diesem Ereignis eskaliert. Das hätte einem dann tatsächlich eine Genugtuung gegeben diesen Knilch zu meucheln, anstatt irgendeinen gesichtlosen NPC der vorher überhaupt nicht in Erscheinung getreten ist.

Bei den Kämpfen gebe ich dir absolut Recht, Hack & Slay ists nur auf einfachstem Schwierigkeitsgrad, genauso wie auch schon bei Origins. Keine Ahnung wieso das immer besonders als Negativpunkt von Teil 2 hervorgehoben wird.

Insgesamt ists sicherlich kein schlechtes Spiel, hab größtenteils auch meinen Spaß mit gehabt, zu einem meiner Lieblingsspiele wirds aber sicherlich nicht. Werde jetzt auf der Xbox nochmal die kompletten 1000 Punkte freispielen und in nem Jahr oder so dann nochmal alle bis dato erschienen DLCs (inkl. dem Prinzen-DLC, da sich bis dann die Erfolge hoffentlich freischalten lassen).
 
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