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Don't Switch to Zelda - Laberthread

Kodijack

Aushilfe der Essenausgabe
Ich finde ein Remake sollte nicht zu weit vom original entfernt sein, was die FF7 Remake Triologie ist. Ok, ich kann nur vom ersten Teil sprechen, habe dann recht nah vorm Schluss aufgehört. Das ist nicht mein FF7. Das Resident Evil Remake ist für mich das Paradebeispiel was ein gutes Remake betrifft.

FF7 ist Herr der Ringe, die Remake Triologie ist Rings of Power.
 
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qpadrat.

Pförtner des Altenheims
Gibt sicher viele Remakes, die nicht so pralle sind. Majora's Mask 3D bspw. hat viele fragwürdige Entscheidungen getroffen (aber auch gute).
Ich spiele es ja gerade und finde das Remake super. Habe aber schon öfter gelesen, dass es fragwürdige Entscheidung beim Remake gab. Ich finde aber eigentlich alles durchaus gute qol Änderungen. Kannst du das bitte kurz ausführen?
 

Levi

Pförtner des Altenheims
"das schlechteste remake"... Und nennt ein sich gut verkaufendes, von vielen gemochtes Spiel...
😒

Ich spiele es ja gerade und finde das Remake super. Habe aber schon öfter gelesen, dass es fragwürdige Entscheidung beim Remake gab. Ich finde aber eigentlich alles durchaus gute qol Änderungen. Kannst du das bitte kurz ausführen?

Zora-Schwimmen hat es tatsächlich für mich kaputt gemacht. Das war damals im Original der geile Moment. Im Remake ist diese wunderbare Bewegungsfreiheit so eingeschränkt :(

die Bosse waren auch.... speziell. Klar wurden die Kämpfe hier und da aufgemöbelt, aber die Rückkehr des rot aufleuchtenden zu treffenden Schwachpunktes (wenn ich mich recht erinnere) war nicht so geil.
 
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Khorny

Moderator
Team
Ich bin da schon bei Kodijack. Schlechtestes Remake ist natürlich bisschen Luperlative, da würde ich wohl nicht mitgehen. Ich mag auch Remakes lieber, die sich nah an die Original-Erfahrung halten, und nicht versuchen ihren Plot auf drei Teile zu verschachern, zumal FF7 Remake ja gestreckt ist ohne Ende.

Aber wenn ich da jetzt Resident Evil 1, Live a Live, Link's Awakening, Star Fox oder Mario RPG dagegen halte, bin ich auch eher der Fan von Remakes die nah an der Original-Erfahrung liegen. Und das sind ja alles keine Remaster gewesen. Remasters hatten wir mit Metroid Prime und Xenoblade. Spiele wie z.B. Metroid: Zero Mission, Samus Returns, diverse Fire Emblems, oder MGS: Twin Snakes waren etwa ein guter Kompromiss aus Altes beibehalten und Neues ausprobieren. Auch Trails in the Sky sehe ich als guten Kompromiss, weil Spiel, Story, Dialoge und sogar Gebiete weitgehend 1:1 Erfahrung bieten. Neuerungen erweitern höchstens das Kampfsystem und so paar Systeme, aber das ist ok, weil das Original ziemlich bare bones ist.

Aber komplett was anderes machen, wäre für mich dann schon eher Reboot, und da gehört FF7 eigentlich eher hin. (zu Tomb Rider etc.) Dieses idiotische Episoden-Format, was sie zur damaligen Zeit auch überall mit dem Holzhammer eingeführt haben, tut natürlich sein übriges dazu.
 
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Bachstail

Pförtner des Altenheims
Vielleicht bin das nur ich, aber eigentlich erwarte ich von Remakes, dass sie sich weit vom Original entfernen, das ist meiner Meinung nach der Sinn und Zweck eines Remakes.

Das "weit entfernen" kann dann alles beinhalten, eine simple Generalüberholung der Grafik zählt für mich da genauso dazu, wie das komplette Abändern des Gameplays, wobei das bei FF7 ja nichtmal passiert ist, das ist in gewisser Weise immer noch ein rundenbasiertes Kampfsystem, wenn auch actionreicher inszeniert.

Ich habe das originale FF7 übrigens immer gehasst und tue das nach wie vor, weil ich eine riesige Abneigung gegen das ATB-System von Final Fantasy habe.

Das habe ich im Remake zwar auch, aber es ist deutlich besser inszeniert.

Ich für meinen Teil - als jemand, der FF7 Original als eines der schlechtesten FFs sieht (nur FF10 finde ich schlimmer) -, fand das Remake super und Rebirth fand ich sogar ausgezeichnet und freue mich demnach auf Revelation.
 

Kindra

Rentenbezieher
Sponsor
Ich spiele es ja gerade und finde das Remake super. Habe aber schon öfter gelesen, dass es fragwürdige Entscheidung beim Remake gab. Ich finde aber eigentlich alles durchaus gute qol Änderungen. Kannst du das bitte kurz ausführen?
Kurz? Nein :ugly:

Die QoL-Änderungen, vor allem beim Speichern, beim Zeitreisen und im Hinblick auf das Bomber-Tagebuch sowie bei der anderen Position der Bank sind natürlich zu begrüßen und gut gelungen. Es gibt auch mehr Flaschen als im Original, um die unsägliche Zora-Eier-Quest zu entschlacken.

Bemängelt werden hauptsächlich nitpicky-Kleinigkeiten, die auch Geschmackssache sein können. Die Bosse zum Beispiel wurden arg verändert. Im Original waren das recht "untypische" Zelda-Bosse, die eigentlich nur getroffen werden müssen. Es gibt zwar typische "nutze das neue Dungeon/Key Item"-Momente (Odolwa->Pfeil zum Stunnen->Schaden machen), aber man kann Odolwa auch nur mit dem Schwert töten (quasi als wäre das ein Dark Souls-Boss mit HP-Balken und ohne jegliche "Zelda-Puzzle-Mechanik"). Und das zog sich durch alle Bosse durch: Man kann die Bosse auf unterschiedliche Weise stunnen und besiegen.

Das Remake aber hat den Bossen so ein typisches "Zelda-Auge" verpasst. Das gilt es "puzzle-artig" zu triggern und dann ist man dran, Schaden zu machen. Ich finde, dass man damit eigentlich so gut wie alle Bosse verschlimmbessert hat, denn sie wurden dadurch m.E. einerseits homogenisiert und andererseits auch etwas "entdynamisiert". Die einzige Ausnahme, wenn ich mich recht entsinne, stellt der Endgegner dar. Da dürfte alles wie immer geblieben sein. Die neuen Augen der anderen Bossen wirkten etwas aufgesetzt und haben nicht viel hinzugefügt.

Stark verschlimmbessert haben sie auch das Schwimmen als Zora. Was hab ich als Kind Spaß gehabt, im Original einfach nur als Zora herumzuschwimmen. Man ist so schnell, man kann aus dem Wasser rausspringen wie ein Delfin und wieder ins Wasser knallen - es ist einfach klasse gemacht. Das Schwimmen im Remake wurde stark verändert: Zora-Link ist viel langsamer - das "schnelle Schwimmen" funktioniert (wenn ich mich recht erinner) glaub ich nur noch in Kombination mit der teuren Magie-Attacke. Sicher ist das Schwimmen so - vor allem in engen Räumen - zugänglicher, aber insgesamt ist es einfach so viel unspaßiger.

Das "water hopping" von Deku-Link wurde ebenfalls auf komische Art geändert, so dass das Rumhüpfen mit ihm über Wasser viel langsamer war als im Original. Das Original hat das Momentum übertragen.

Die Steuerung von Goron-Links Rolle wurde glaub ich in MM3D geändert. Ob das jetzt "schlechter" war, weiß ich aber nicht mehr.

Die Eispfeile wurden in der 3DS-Version auf unfassbar merkwürdige Weise geändert. Im Remake kann man die Eispfeile im Wassertempel nur an bestimmten, glitzernden Stellen verwenden. Im Original konnte jede Stelle mit Wasser zu einer Plattform gemacht werden. Eine vollkommen unnötige handholding-Veränderung!

Der Inverted Song of Time verlangsamt in MM3D die Zeit weniger als im Original. Es ist nicht klar, ob das ein "oopsie" war oder eine fragwürdige Balance-Änderung. Aber wozu den Inverted Song of Time nerfen?

Dann gibt es ästhetisch grafische Entscheidungen, über die man mitunter streiten kann. Mir gefällt der Look von MM3D, einige andere finden es vielerorts etwas zu bunt oder so.

Klar, das sind viele nitpicky Sachen und man kann zu vielen sagen "Mein Gott, ihr Puristen!". Ich würde auch NIEMALS jemandem sagen, er solle MM3D nicht spielen.

Ich habe das Remake auch sehr gern gespielt und auf 100% gebracht. Allerdings würde ich immer folgende Empfehlung geben: "Das Original hat ein schlechteres Speichersystem und hat weniger QoL, ist aber insgesamt das bessere Spiel, it's the true experience!, spiel das, wenn du die Möglichkeit hast und dich die alte Grafik nicht stört! Wenn du unbedingt die QoL vom Remake haben willst, spiel Project Restoration, ein Fanpatch für MM3D, der das Spiel wieder an die N64-Version annähert und weitere QoL-Sachen hinzufügt (vor allem im Hinblick auf das wiederholte Spielen von Songs, was sowohl im Original als auch im Remake ätzend ist). Oder spiel halt MM3D, wenn dich die Änderungen nicht stören und du nicht so verrückt bist wie die Puristen und ich!" :ugly:
 
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Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Es ist natürlich eine Frage was ein Remake machen soll. FF VII ist mir relativ egal, aber wenn ich Fan des Originals wäre, wüsste ich jetzt nicht ob mir das neue gefallen würde (habe nur die Demos gespielt als Eigenkenntnis). Der Wunsch eines FF VII Remakes speist sich ja denke ich in erster Linie aus der Grafik, die ja selbst In-Gen noch viel besser wurde, zweitens noch aus der beschissenen Übersetzung und dritten aus diversen quality of life-Sachen an die man heutzutage einfach gewöhnt ist.

Wenn ich also diese, durchaus erwartbare, Haltung hätte....dann ist FF VII finde ich auch unwiderlegbar kein gutes Remake. Anders herum wollten die Entwickler das eben auch gar nicht. Für meine Begriffe ist Reimagination wohl ein besseres Wort und darin scheint es ja perfekt zu sein.

Perfektes "Remake" ist für mich sowas wie Metroid Prime Remastered. Es ist offenkundig das gleiche Spiel, aber alles ist verbessert und hübsch.
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Edit:
Bei MM ist es halt bei den von kindra aufgezählten Nitpickerein immer die Frage....warum? Bei jeder einzelnen Änderung sprechen wir ja eher von komisch bis schlechter als das es nen Nutzen hätte und das sind schon extrem seltsame Designentscheidungen, die ich halt nicht als on par für Zeldastandards emfpfinde, gar nicht mal so sehr auf das Remake an sich bezogen.

Für mich ist MM ein schlechtes Remake, weil ich, wenn ich nochmal Bock aufs Spiel habe, nicht nochmal da rangehen würde, sondern die grafischen Kompromisse des Originals jederzeit in Kauf nehmen würde. Bei einem gutem Remake....wie zum Beispiel Metroid Prime....stellt sich die Frage für mich 0 Sekunden. Warum sollte ich zur GC- oder Wii-Fassung greifen? Es existiert besser.
 
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