Ob das defizitäres Gamedesign ist oder nicht, ist meine Entscheidung 
Ich mag den Ansatz nicht, so viel in ein Spiel zu packen, wo es gar nicht die intention ist, alles zu sammeln (was man natürlich trotzdem tun kann). Inflationäre Monde, die nur rumliegen, meh.
Mein Anspruch ist nicht, ein Sammelspiel so zu gestalten, dass ich es easy 100% machen kann oder so. Schon beim Übergang von Banjo-Kazooie zu Banjo-Tooie (bspw. 10 statt 5 Jinjos pro Level) frage ich mich bereits: Warum?
Das größte Problem für mich ist aber: Die "Hauptwährung", das waren in Odyssey 999 Monde. Ja, die sind dann nicht dafür gemacht, dass sie alle eingesammelt werden sollen, aber trotzdem frage ich mich: Warum denn? Besteht nicht etwa auch die Gefahr viele coole Monde zu verpassen, weil man über so viele belanglose Schrott-Monde gestolpert ist und später keinen Antrieb mehr hat, wirklich alle "richtigen" Monde zu machen (ja, mir ist bewusst, dass das meiste "coole" auf dem Hauptpfad und auf dem Nebenpfad sein wird, und man jetzt nicht den allerletzten Mond hinter dem besten Content überhaupt versteckt)? Das Argument einer gewissen Trivialisierung steht für mich durchaus im Raum.
Für Spieler mit geringerem Skill kann man natürlich Alternativen schaffen, hab ich ja nix gegen, geht ja nicht darum, alles bockschwer zu machen. Es gibt auch in Mario 64 belanglose Sterne. Aber statt die Zugänglichkeit teils ad absurdum zu drehen (oder ein Spiel derart zu bauen, dass selbst eine 5-Minuten-Session ein "Belohnungsgefühl aka Mond" bringt ... warum muss es das denn?), könnte man ja mal tatsächliche Accessibility schaffen, denn die ist bei Nintendo meistens unter aller Sau (Nintendo schafft es nicht mal, Modi für Farbenblinde einzubauen).
Dass Odyssey mit das beste 3D-Mario-Movement hat, weiß ich auch. Die Tatsache, dass es einerseits so ein komplexes und vielseitiges Movement hat und gleichzeitig zugänglich bleibt, ist natürlich anzuerkennen. Sunshine hat aber auch ein gutes Movement. Ich finde Cappy als Feature auch kreativ.

Ich mag den Ansatz nicht, so viel in ein Spiel zu packen, wo es gar nicht die intention ist, alles zu sammeln (was man natürlich trotzdem tun kann). Inflationäre Monde, die nur rumliegen, meh.
Mein Anspruch ist nicht, ein Sammelspiel so zu gestalten, dass ich es easy 100% machen kann oder so. Schon beim Übergang von Banjo-Kazooie zu Banjo-Tooie (bspw. 10 statt 5 Jinjos pro Level) frage ich mich bereits: Warum?
Das größte Problem für mich ist aber: Die "Hauptwährung", das waren in Odyssey 999 Monde. Ja, die sind dann nicht dafür gemacht, dass sie alle eingesammelt werden sollen, aber trotzdem frage ich mich: Warum denn? Besteht nicht etwa auch die Gefahr viele coole Monde zu verpassen, weil man über so viele belanglose Schrott-Monde gestolpert ist und später keinen Antrieb mehr hat, wirklich alle "richtigen" Monde zu machen (ja, mir ist bewusst, dass das meiste "coole" auf dem Hauptpfad und auf dem Nebenpfad sein wird, und man jetzt nicht den allerletzten Mond hinter dem besten Content überhaupt versteckt)? Das Argument einer gewissen Trivialisierung steht für mich durchaus im Raum.
Für Spieler mit geringerem Skill kann man natürlich Alternativen schaffen, hab ich ja nix gegen, geht ja nicht darum, alles bockschwer zu machen. Es gibt auch in Mario 64 belanglose Sterne. Aber statt die Zugänglichkeit teils ad absurdum zu drehen (oder ein Spiel derart zu bauen, dass selbst eine 5-Minuten-Session ein "Belohnungsgefühl aka Mond" bringt ... warum muss es das denn?), könnte man ja mal tatsächliche Accessibility schaffen, denn die ist bei Nintendo meistens unter aller Sau (Nintendo schafft es nicht mal, Modi für Farbenblinde einzubauen).
Dass Odyssey mit das beste 3D-Mario-Movement hat, weiß ich auch. Die Tatsache, dass es einerseits so ein komplexes und vielseitiges Movement hat und gleichzeitig zugänglich bleibt, ist natürlich anzuerkennen. Sunshine hat aber auch ein gutes Movement. Ich finde Cappy als Feature auch kreativ.