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Deus Ex: Human Revolution

Deus Ex: Human Revolution
Firmen
Feral Interactive, Square Enix, Eidos Montréal
Genres
Shooter, Role-playing (RPG)

resh

Frührentner
hmmm.....okay. ich glaub ich werde dann beim zweiten durchgang alles etwas anders angehen.

ach so
:lol:weils so schön ist
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Muss hier trotzdem mal meinen Unmut äußern:

Das Spiel ist wirklich absolut spitze, ABER für Leute die ein Spiel nur einmal durchspielen, ist die Menge an missable Achievements gigantisch!

Ärgerlich wenn man das Game dann durch hat, aber der Gamerscore so niedrig ist, das man meinen könnte, man hat die Hälfte verpasst... (zumal mal man als Normalgamer die 200 Points für den Nicht-tödlichen Durchgang ohne entdeckt zu werden eh knicken kann)

Sehe ich komplett anders.

Grade solche Spiele, die Entscheidungsmöglichkeiten und alternative Lösungswege bieten, sollten die Spieler, die diese Lösungsmöglichkeiten ausloten, auch belohnen. Und da es heutzutage nunmal sowas wie Achievements gibt, ist es nur logisch, wenn dies nicht nur Ingame, sondern auch über die Achievements belohnt wird.

Wer ein Spiel wie dieses nur einmal durchspielt, dem kommt es doch sowieso nur auf darauf an, ein Spiel einmalig zu erleben und nicht jede noch so kleine Alternative auszuloten.

Wobei selbst die von Dir erwähnten 200 GS für einen Normalgamer machbar sind. Man muss das ja nicht gleichzeitig noch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad machen. Wobei der ja durch nicht-tödliches Vorgehen ohne Alarme nochmal deutlich einfacher wird (bis auf die Bosse).
 

GSXR600K2004

Pförtner des Altenheims
Sorry, aber viele Achievements sind leider gar nicht so gemacht. Hier sei nur das Armband von Megan oder der Barkeeper im Hive erwähnt. Hier wird einfach das Übersehen von Details oder eine falsche Vorgehensweise mit dem Verlust des Erfolges "bestraft". Wer den Erfolg will, muss mit dem Wissen wie es eigentlich geht wieder von vorne anfangen. Das hat nix mit verschiedenen Lösungswegen zu tun.

Die Schleicherfolge sind sind sicher Geschmackssache. Aber ich halte es da wie Lassiter - ich will auch mal die grobe Kelle benutzen und nicht 30 Stunden lang die Laufwege von Patroullien studieren. Da verpasst man ja auch das halbe Spiel, wenn ich mir allein die ganzen tödlichen Waffen und Gadgets ansehe:nunu:
 

resh

Frührentner
Ich frage mich gerade, wie "resh", schon so schnell beim ersten Bossgegner sein konnte. :confused: Ich bin nach der ersten Mission immer noch seit Stunden in Detroit unterwegs und bin mit den Nebenmissionen beschäftigt. Zwischendurch mache ich auch mit dem Hauptstrang weiter.

Es gibt soviel zu entdecken, hacken, schleichen und auszuprobieren. Wahnsinn!

Tja.....das frage ich mich auch grade. Obwohl ich mich in Detroit auch sehr lange aufgehalten habe. Ich denke ich hab da auch alle Sidequests gemacht. Zumindest habe ich so einige gefunden die mich auch lange beschäftigt haben. Aber ich hab mir auch die Nacht mit dem Titel um die Ohren geschlagen. Um 19:00 angefangen, und gegen 4:00 morgens aufgehört. 4 Std gepennt und weiter gezockt. Sowas hatte ich schon ewig nicht mehr das mich ein Spiel so in seinen Bann zieht.

Und Hengsha ist um ein Vielfaches Größer als Detroit, da habe ich nun auch schon sehr viel erledigt und könnte zum nächsten Level springen. Aber NEIN......ich lauf so lange durch die Stadt und quatsch jeden an bis ich die Bonusmission gefunden habe. Die soll es ja in Hengsha geben, nur wo?? Ich gehe dann mal weiter spazieren.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Es gibt eine Sache in dem Spiel, die eigentlich vollkommen unrealistisch, aber aus Gameplay-Sicht eine wahre Wonne ist:
Zwar reagieren die NPC jederzeit darauf, wenn man sich in gesperrten Arealen aufhält, aber es stört sie keineswegs, wenn man Levelinventar durch die Gegend.

Ich hatte mir getrieben durch mein Perfektionismus-Gen in den Kopf gesetzt, dass ich alle Terminals im Polizeirevier hacken wollte, ohne auch nur negativ aufzufallen oder einen Polizisten zu töten. Dummerweise gibt es zwei Räume, in denen sich mehr als 4 Polizisten aufhalten, die durch ihre Sichtkegel ein zwangloses Hacken oder auch schlafen legen der Kollegen verhindern.

Und so hab ich insgesamt über 1 Stunde damit verbracht, sämtliche Pappkartons, Fotokopierer und Verkaufsautomaten durch die Gegend zu tragen, um mir Sichtschutzwände zu bauen, damit ich in Ruhe die Terminals hacken konnte.

Eigentlich vollkommen sinnlos, aber für genau diese Momente liebe ich dieses Spiel. Es gibt einfach fast immer eine Lösung für ein Problem.
 

makossa

Sonntagsfahrer
Es gibt eine Sache in dem Spiel, die eigentlich vollkommen unrealistisch, aber aus Gameplay-Sicht eine wahre Wonne ist:
Zwar reagieren die NPC jederzeit darauf, wenn man sich in gesperrten Arealen aufhält, aber es stört sie keineswegs, wenn man Levelinventar durch die Gegend.

Ich hatte mir getrieben durch mein Perfektionismus-Gen in den Kopf gesetzt, dass ich alle Terminals im Polizeirevier hacken wollte, ohne auch nur negativ aufzufallen oder einen Polizisten zu töten. Dummerweise gibt es zwei Räume, in denen sich mehr als 4 Polizisten aufhalten, die durch ihre Sichtkegel ein zwangloses Hacken oder auch schlafen legen der Kollegen verhindern.

Und so hab ich insgesamt über 1 Stunde damit verbracht, sämtliche Pappkartons, Fotokopierer und Verkaufsautomaten durch die Gegend zu tragen, um mir Sichtschutzwände zu bauen, damit ich in Ruhe die Terminals hacken konnte.

Eigentlich vollkommen sinnlos, aber für genau diese Momente liebe ich dieses Spiel. Es gibt einfach fast immer eine Lösung für ein Problem.


Cool dann könnte man auf über 100 spielstunden kommen :thumbsup:
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Ich bin jetzt etwas über die Hälfte und das Spiel hält mich immer noch in seinem Bann gefangen. Habe schon 20 Stunden gespielt und die Story treibt das Spiel immer noch vorwärts. Eine der besten Storys der Videospielgeschichte bisher, wie ich finde!

Kleine Macken bisher:
- Die Framerate geht beim 2. Besuch in Detroit ab und zu mal in die Knie, aber nur etwa so weit wie bei Mass Effect 2. Man kann also noch vernünftig spielen.
- Die Lippensynchro ist wirklich unterste Schublade. Ich achte schon gar nicht mehr drauf.
- Das Feuer, nun ja hier brennt mal ein Blumentopf und dort ein Auto. Komme ich eine Stunde später vorbei, brennt das immer noch.
- Die Leute auf der Straße sind alle Kettenraucher und Dauertelefonierer. Sprich: Animationen in der Endlosschleife. Wirkt alles etwas steril.
- Das Snipergewehr erweist sich bei diesem Spiel als Fehlinvestition.
- Hacksystem anfangs etwas tricky.

Highlights:

- Am liebsten ist mir meine panzerbrechende 10mm Pistole mit Schalldämpfer.
- Die zwei Bosskämpfe bisher haben richtig Spaß gemacht. Sehr fordernd (normal), aber machbar. Ich rate für den 2.Boss aber dringenst zum Taifun-Sprengsystem!
- Das Dialogsystem ist spartanisch, aber absolut hervorragend inszeniert!
- Hacken macht (endlich) tierisch Spaß! Ich freu mich auf jedes hackbare Terminal/Schloß.
- Extrem viel Spiel- und Handlungsfreiheit in einem Open-Schlauch.

Mein vorübergehendes Fazit ist wohl, dass ich seit Mass Effect 2 nicht mehr so einen guten (Stealth-) Rollenspiel-Shooter gespielt habe. Absolut fantastisches Game! Nur der Beginn war etwas schleppend, davon darf man sich aber nicht beirren lassen. Die Story nimmt so extrem viel Fahrt auf, dass man den Wind um die Ohren rauschen hört!

Ich habe das auch nicht so oft, dass ich ein Spiel fast gar nicht mehr aufhören kann. Deus Ex 3 hat das seit langer Zeit auch bei mir mal wieder geschafft! :)
 

resh

Frührentner
Was ich auch noch sehr schade finde ist das es keine New Game+ Option gibt nach dem durchspielen. Aber vielleicht kommt ja noch ein Patch.
 

Softskill

Altenpfleger
Um 19:00 angefangen, und gegen 4:00 morgens aufgehört.

Ich dachte schon, ich wäre die einzige..... :D So ist mein letztes WE, einschließlich der Kauf-Freitag draufgegangen.

Ist doch eigentlich egal, wenn die Leute da ständig rauchend rumstehen oder es permanent brennt. Hört mal auf die Geräuche, die dabei gemacht werden. Genial realistisch!! Für mich gut, da diese Personen oder Gegebenheiten meist für mich Orientierungspunkte sind, ohne jedesmal die Karte zu öffnen.

Das einzige, was ich persönlich in der Synchro etwas störend empfinde ist, dass die Stimmen leicht im Hintergrund so gurrend klingen. Vielleicht ist das auch schon mal jemanden aufgefallen? Nur bei Adam ist das nicht.

Obwohl ich schon seit 3-4 Tagen am Stück stundenlang zocke, bin ich immer noch in Shanghai. Und habe ein Großteil der Aufträge noch vor mir. Wahnsinn! :thumbsup:

Im übrigen, im leichten Modus (also Hobby) ist man genauso schnell tot wie auf dem höchsten Grad. Der erste Bossgegner nimmt sich von schwer zu leicht überhaupt nicht viel. (hier könnte ich ja manchmal etwas an der Steuerung mosern, tue ich aber jetzt nicht).

Ach ja, und das Hacking, wenn mans mal kapiert hat und augmentiert hat (!), ist großartig.

Edit:

Kann man eigentlich mit seinem aufgelevelten Charakter ein neues Spiel starten? Weiß da jemand was? Oder muss man "ganz nackisch" von vorne anfangen??
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich bin jetzt etwas über die Hälfte und das Spiel hält mich immer noch in seinem Bann gefangen.

Erstmal Glückwunsch zum 1000. Post :)

Kleine Macken bisher:
- Die Framerate geht beim 2. Besuch in Detroit ab und zu mal in die Knie, aber nur etwa so weit wie bei Mass Effect 2. Man kann also noch vernünftig spielen.
- Die Lippensynchro ist wirklich unterste Schublade. Ich achte schon gar nicht mehr drauf.
- Das Feuer, nun ja hier brennt mal ein Blumentopf und dort ein Auto. Komme ich eine Stunde später vorbei, brennt das immer noch.
- Die Leute auf der Straße sind alle Kettenraucher und Dauertelefonierer. Sprich: Animationen in der Endlosschleife. Wirkt alles etwas steril.

Was die Macken in Bezug auf die Spielwelt betrifft, so stimme ich da grundsätzlich zu, wobei ich es weniger als Sterilität, sondern eher als Statik bezeichnen würde. Wobei diese Statik wiederum in vielen Punkten auch dem Gameplay entgegenkommt. Eine dynamischere Welt würde bestimmte Spielmechaniken komplett unmöglich machen (siehe die Sache mit den Kartons, die ich weiter vorne gepostet hab).

Insofern ist das ein Kompromiss, mit dem zumindest ich durchaus leben kann. Zumal das Spiel dem auch andere Punkte entgegensetzt. So kann man auf der Straße jeden NPC anlabern und fast jeder hat einen anderen Spruch parat. Erst beim 40. NPC wiederholt es sich dann mal.

Highlights:
- Die zwei Bosskämpfe bisher haben richtig Spaß gemacht. Sehr fordernd (normal), aber machbar. Ich rate für den 2.Boss aber dringenst zum Taifun-Sprengsystem!

Ich kenne bisher nur den ersten Bosskampf und auf "Deus Ex" ist der einfach nur "F*ck you, Eidos!"".
Da normale Gegner einen ja bereits mit einem Schuss umpusten können, ist der erste Boss ein reines Glücksspiel. Da kommt es letztlich nur drauf an, dass er die für ihn ungünstigste Route und Du ihm innerhalb weniger Sekunden soviel Explosivzeug an die Ohren knallst, dass er gar nicht erst loslegen kann. Die ganze Bosskampf-Geschichte ist für mich bisher der einzige wirkliche Kritikpunkt an dem Spiel.

Mein vorübergehendes Fazit ist wohl, dass ich seit Mass Effect 2 nicht mehr so einen guten (Stealth-) Rollenspiel-Shooter gespielt habe.

In den Büros von Bioware dürfte es derzeit wohl eher so zugehen:
Da sitzt die arme kleine Mass Effect 2-Box traurig im Regal und muss Dr. Ray und Dr. Greg beim Spielen von DXHR zuschauen und ruft immerzu "Papa, Papa, wenn ich mal groß bin, möchte ich auch mal ein Deus Ex werden!".
 
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