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Muss hier trotzdem mal meinen Unmut äußern:
Das Spiel ist wirklich absolut spitze, ABER für Leute die ein Spiel nur einmal durchspielen, ist die Menge an missable Achievements gigantisch!
Ärgerlich wenn man das Game dann durch hat, aber der Gamerscore so niedrig ist, das man meinen könnte, man hat die Hälfte verpasst... (zumal mal man als Normalgamer die 200 Points für den Nicht-tödlichen Durchgang ohne entdeckt zu werden eh knicken kann)
Ich frage mich gerade, wie "resh", schon so schnell beim ersten Bossgegner sein konnte.Ich bin nach der ersten Mission immer noch seit Stunden in Detroit unterwegs und bin mit den Nebenmissionen beschäftigt. Zwischendurch mache ich auch mit dem Hauptstrang weiter.
Es gibt soviel zu entdecken, hacken, schleichen und auszuprobieren. Wahnsinn!
Es gibt eine Sache in dem Spiel, die eigentlich vollkommen unrealistisch, aber aus Gameplay-Sicht eine wahre Wonne ist:
Zwar reagieren die NPC jederzeit darauf, wenn man sich in gesperrten Arealen aufhält, aber es stört sie keineswegs, wenn man Levelinventar durch die Gegend.
Ich hatte mir getrieben durch mein Perfektionismus-Gen in den Kopf gesetzt, dass ich alle Terminals im Polizeirevier hacken wollte, ohne auch nur negativ aufzufallen oder einen Polizisten zu töten. Dummerweise gibt es zwei Räume, in denen sich mehr als 4 Polizisten aufhalten, die durch ihre Sichtkegel ein zwangloses Hacken oder auch schlafen legen der Kollegen verhindern.
Und so hab ich insgesamt über 1 Stunde damit verbracht, sämtliche Pappkartons, Fotokopierer und Verkaufsautomaten durch die Gegend zu tragen, um mir Sichtschutzwände zu bauen, damit ich in Ruhe die Terminals hacken konnte.
Eigentlich vollkommen sinnlos, aber für genau diese Momente liebe ich dieses Spiel. Es gibt einfach fast immer eine Lösung für ein Problem.
Um 19:00 angefangen, und gegen 4:00 morgens aufgehört.
Ich bin jetzt etwas über die Hälfte und das Spiel hält mich immer noch in seinem Bann gefangen.
Kleine Macken bisher:
- Die Framerate geht beim 2. Besuch in Detroit ab und zu mal in die Knie, aber nur etwa so weit wie bei Mass Effect 2. Man kann also noch vernünftig spielen.
- Die Lippensynchro ist wirklich unterste Schublade. Ich achte schon gar nicht mehr drauf.
- Das Feuer, nun ja hier brennt mal ein Blumentopf und dort ein Auto. Komme ich eine Stunde später vorbei, brennt das immer noch.
- Die Leute auf der Straße sind alle Kettenraucher und Dauertelefonierer. Sprich: Animationen in der Endlosschleife. Wirkt alles etwas steril.
Highlights:
- Die zwei Bosskämpfe bisher haben richtig Spaß gemacht. Sehr fordernd (normal), aber machbar. Ich rate für den 2.Boss aber dringenst zum Taifun-Sprengsystem!
Mein vorübergehendes Fazit ist wohl, dass ich seit Mass Effect 2 nicht mehr so einen guten (Stealth-) Rollenspiel-Shooter gespielt habe.