Tarma115
Rentenbezieher
So, ferdsch. Die Ergebnisse sind jetzt allerdings nicht allzu aussagekräftig. Testsystem war mein Laptop von 2011 mit i5M-CPU, 8 GB RAM, einer Radeon HD6850M-CPU und 256 GB-SSD als Systemplatte. Hab bei allen die (deutsche) 64Bit-Version geladen. Die Systeme waren in der Reihenfolge: Cinnamon (war ja schon länger installiert) -> MATE -> KDE -> Xfce.
Installation: Glich sich bei allen außer KDE sehr. Hat man unbelegten Speicher, konnte man durchaus die automatische Installation wählen, gerade bei Parallelinstalation zu Windows natürlich praktisch. Ist allerdings der komplette Speicher belegt, klappt das nicht so gut, so konnte ich dann bei der automat. Installation immer nur meine HDD, welche noch zusätzlich verbaut ist, wählen. Erst die alten Linux-Partionen manuell löschen und dann wieder auf automatisch wechseln, wollte in der Vergangenheit glaube ich nicht klappen (diesmal nicht probiert). Habe daher zwischendurch die Linux-Partitionen immer wieder mit der Windows-Datenträgerverwaltung geplättet (was freilich dazu führt, dass man auf Grund des dann fehlenden Bootloaders Windows nicht mehr starten kann, solange man keine neue Linux-Version installiert oder Windows mit einer Windows-Disc wieder repariert, aber das wusste ich ja vorher). Dann klappte die Installation bei allen auch problemlos und schnell (je kaum 10 Minuten). Bloß KDE bot mir keine Möglichkeit der Dual-Installation an, musste alles manuell einrichten - wohl nix für Anfänger. Keine Ahnung, ob es dort doch irgendwie auch manuell möglich ist. Auch sonst sah der Installationsvorgang dort leicht anders aus, aber abgesehen von dem erwähnten Problem lief natürlich auch alles easy.
Nutzung: Bis auf das seit Monaten installierte Cinnamon hab ich ja alle nur wenige Minuten genutzt. Auch hier glichen sich bis auf KDE (dessen eigenen, blauen Look ich ganz gut fand, sonst aber leicht unübersichtlicher) optisch alle auf den ersten Blick. Cinnamon bietet aber wohl schon die meisten Optionen, unter Mate und KDE konnte man z.B. MD5 nur über's Terminal erfahren (bzw. wird auch angezeigt, wenn man Disc brennen bei einer Iso wählt, aber erst soäter bemerkt), unter KDE und Xfce bootfähige Sticks nur erstellen, wenn man die Anwendung selbst raussucht - unter Cinnamon steht beides mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Datei direkt zur Verfügung. Alles kein Ding, aber zeigt, dass Cinnamon vermutlich allgemein im Bereich kontextsensitiver Aktionen (und wahrscheinlich auch bei anderen Sachen) die Nase vorn hat. Insgesamt fand ich neben Cinnamon Xfce noch am übersichtlichsten, beide besser als MATE und KDE.
Geschwindigkeit: Bootvorgang (nach dem Auswählen aus dem Bootloader reichlich 30 Sekunden ohne Passworteingabe) und Benutzerwechsel (reichlich 20 bis fast 30 Sekunden!) nahmen sich bei allen Version fast gar nichts. Während ersteres noch ok ist, finde ich letzteres ganz schön lange. Dürfte für die meisten uninteressant sein, aber da ich ja manchmal häufiger wechseln muss, stört mich das schon. Im laufenden Betrieb liefen auch alle schnell, wie erwähnt alle ja nur ganz kurz getestet. Glaube grundsätzlich, dass hier kaum ein System noch mehr aus der Hardware holen kann (Cinnamon nahm sich diesbezüglich praktisch auch nichts mit Win 7), obwohl ich das Gefühl hatte, dass unter Xfce Firefox mit vielen offenen Tabs aus der letzten Sitzung doch ein wenig schneller startet - aber das ist dann wirklich marginal. Werde wohl wieder Cinnamon installieren (vorher aber doch noch mal Lubuntu testen).
Edit: Kumpels zocken sowieso noch, also hab ich jetzt tatsächlich noch Lubuntu getestet. :> Naja, starten und Benutzer wechseln geht ein wenig schneller, aber nicht viel. Kommt mir fast vor, als wäre mehr möglich, aber würde künstlich begrenzt (wie bei manchen Fahrzeugen :> ). Unter den Umständen werde ich wohl bei Cinnamon bleiben.
Edit 2: (L)Ubuntu ist doof. :> Erst muss man extra Unetbootin installieren, um einen bootfähigen Stick erstellen zu können (ging bei allen Mint-Versionen direkt), dann konnte das Programm nicht mal auf die Iso abseits des Linux-Volumes zurückgreifen (auch nicht bei Rechtsklick und Öffnen mit Unetbootin auf die Iso), so dass die erst mal auf das Linux-Volume kopiert werden musste und schließlich konnte es mit meinem Stick nichts mehr anfangen, auch formatieren ging nicht (allerdings ging unter Win da auch fast nichts mehr, in der Datenträgerverwaltung wurde zwar der komplette Speicher angezeigt, aber machen konnte man damit nichts mehr, erst diskpart.exe konnte ihn wiederherstellen, irgendwie macht Mint beim Erstellen eines bootfähigen Sticks was ganz komisches damit :> ).
Installation: Glich sich bei allen außer KDE sehr. Hat man unbelegten Speicher, konnte man durchaus die automatische Installation wählen, gerade bei Parallelinstalation zu Windows natürlich praktisch. Ist allerdings der komplette Speicher belegt, klappt das nicht so gut, so konnte ich dann bei der automat. Installation immer nur meine HDD, welche noch zusätzlich verbaut ist, wählen. Erst die alten Linux-Partionen manuell löschen und dann wieder auf automatisch wechseln, wollte in der Vergangenheit glaube ich nicht klappen (diesmal nicht probiert). Habe daher zwischendurch die Linux-Partitionen immer wieder mit der Windows-Datenträgerverwaltung geplättet (was freilich dazu führt, dass man auf Grund des dann fehlenden Bootloaders Windows nicht mehr starten kann, solange man keine neue Linux-Version installiert oder Windows mit einer Windows-Disc wieder repariert, aber das wusste ich ja vorher). Dann klappte die Installation bei allen auch problemlos und schnell (je kaum 10 Minuten). Bloß KDE bot mir keine Möglichkeit der Dual-Installation an, musste alles manuell einrichten - wohl nix für Anfänger. Keine Ahnung, ob es dort doch irgendwie auch manuell möglich ist. Auch sonst sah der Installationsvorgang dort leicht anders aus, aber abgesehen von dem erwähnten Problem lief natürlich auch alles easy.
Nutzung: Bis auf das seit Monaten installierte Cinnamon hab ich ja alle nur wenige Minuten genutzt. Auch hier glichen sich bis auf KDE (dessen eigenen, blauen Look ich ganz gut fand, sonst aber leicht unübersichtlicher) optisch alle auf den ersten Blick. Cinnamon bietet aber wohl schon die meisten Optionen, unter Mate und KDE konnte man z.B. MD5 nur über's Terminal erfahren (bzw. wird auch angezeigt, wenn man Disc brennen bei einer Iso wählt, aber erst soäter bemerkt), unter KDE und Xfce bootfähige Sticks nur erstellen, wenn man die Anwendung selbst raussucht - unter Cinnamon steht beides mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Datei direkt zur Verfügung. Alles kein Ding, aber zeigt, dass Cinnamon vermutlich allgemein im Bereich kontextsensitiver Aktionen (und wahrscheinlich auch bei anderen Sachen) die Nase vorn hat. Insgesamt fand ich neben Cinnamon Xfce noch am übersichtlichsten, beide besser als MATE und KDE.
Geschwindigkeit: Bootvorgang (nach dem Auswählen aus dem Bootloader reichlich 30 Sekunden ohne Passworteingabe) und Benutzerwechsel (reichlich 20 bis fast 30 Sekunden!) nahmen sich bei allen Version fast gar nichts. Während ersteres noch ok ist, finde ich letzteres ganz schön lange. Dürfte für die meisten uninteressant sein, aber da ich ja manchmal häufiger wechseln muss, stört mich das schon. Im laufenden Betrieb liefen auch alle schnell, wie erwähnt alle ja nur ganz kurz getestet. Glaube grundsätzlich, dass hier kaum ein System noch mehr aus der Hardware holen kann (Cinnamon nahm sich diesbezüglich praktisch auch nichts mit Win 7), obwohl ich das Gefühl hatte, dass unter Xfce Firefox mit vielen offenen Tabs aus der letzten Sitzung doch ein wenig schneller startet - aber das ist dann wirklich marginal. Werde wohl wieder Cinnamon installieren (vorher aber doch noch mal Lubuntu testen).
Edit: Kumpels zocken sowieso noch, also hab ich jetzt tatsächlich noch Lubuntu getestet. :> Naja, starten und Benutzer wechseln geht ein wenig schneller, aber nicht viel. Kommt mir fast vor, als wäre mehr möglich, aber würde künstlich begrenzt (wie bei manchen Fahrzeugen :> ). Unter den Umständen werde ich wohl bei Cinnamon bleiben.
Edit 2: (L)Ubuntu ist doof. :> Erst muss man extra Unetbootin installieren, um einen bootfähigen Stick erstellen zu können (ging bei allen Mint-Versionen direkt), dann konnte das Programm nicht mal auf die Iso abseits des Linux-Volumes zurückgreifen (auch nicht bei Rechtsklick und Öffnen mit Unetbootin auf die Iso), so dass die erst mal auf das Linux-Volume kopiert werden musste und schließlich konnte es mit meinem Stick nichts mehr anfangen, auch formatieren ging nicht (allerdings ging unter Win da auch fast nichts mehr, in der Datenträgerverwaltung wurde zwar der komplette Speicher angezeigt, aber machen konnte man damit nichts mehr, erst diskpart.exe konnte ihn wiederherstellen, irgendwie macht Mint beim Erstellen eines bootfähigen Sticks was ganz komisches damit :> ).
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