AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)
Ich denke hier hab ich noch etwas gefunden, was für deine Word Dateien sehr wichtig sein kann, solltest du mal mit einer Kopie deiner komplizierten Textdateien ausprobieren.
Zeilenumbrüche
Dateien werden in Binärdateien und ASCII-Dateien unterteilt. ASCII-Dateien zeichnen sich durch die besondere Bedeutung von Zeilenumbrüchen aus: Am Ende einer Zeile wird durch eine spezielle Zeichenkombination der Zeilenumbruch markiert. Leider gibt es für die Verwendung dieser Zeichenkombination keinen Betriebssystem übergreifenden Standard. Und tatsächlich unterscheiden sich Windows und Unix in der Handhabung von Zeilenumbrüchen. Unter Unix wird ein sogenannter Zeilenvorschub (engl.: line feed, ASCII-Zeichen LF = CHR(10)) als Markierung eines Zeilenendes verwendet. Macintosh verwendet übrigens das Zeichen für Wagenrücklauf (engl.: carriage return, ASCII-Zeichen CR). Und Windows benutzt eine Kombination dieser beiden Zeichen, nämlich CR-LF (Chr(13),Chr(10). Das bedauerliche Ergebnis dieser Unterschiede ist, dass Textdateien, die nicht den für das jeweilige System typischen Zeilenumbruch verwenden, häufig unbrauchbar sind. Im einfachsten Fall werden sie in einem Editor falsch dargestellt oder enthalten Schmierzeichen. In schlimmeren Fällen schlägt das Parsen von Textdateien innerhalb einer Anwendung fehl und verursacht damit gravierendere Probleme.
Um derartige Probleme zu beheben, kann man ein Programm zur Konvertierung der betreffenden Dateien einsetzen. Das ist eigentlich nicht weiter kompliziert, da jeweils nur die Zeichenkombination, welche das Zeilenende markiert, an das jeweilige Betriebssystem angepasst werden muss. Unter Linux kann einfach das Programm dos2unix zu diesem Zweck verwendet werden. Der Aufruf sieht wie folgt aus:
Das Problem eines langsamer werdendem Windows hat diverse Ursachen. Unter anderem das verwendete Dateisystem, Zugriffsrechte und das Heimverzeichnis sind hier ausschlaggebende Punkte.
1. Heimverzeichnis:
Das ist in der Win Welt sehr schlecht gelöst, greift doch jedes installierte Programm auch ins Betriebssystem ein.
2. Das Dateisystem:
Heißt im Klartext, ein Win unter Fat32 hat deutliche Nachteile, wer kennt nicht den blauen Bildschirm " Datei xy wurde nicht gefunden".
Der ganze Text kann aber hier noch nachgelesen werden.
oder hier unsere X30 Linux User sind auch total nett und hilfsbereit. Schon klasse.
Ich denke hier hab ich noch etwas gefunden, was für deine Word Dateien sehr wichtig sein kann, solltest du mal mit einer Kopie deiner komplizierten Textdateien ausprobieren.
Zeilenumbrüche
Dateien werden in Binärdateien und ASCII-Dateien unterteilt. ASCII-Dateien zeichnen sich durch die besondere Bedeutung von Zeilenumbrüchen aus: Am Ende einer Zeile wird durch eine spezielle Zeichenkombination der Zeilenumbruch markiert. Leider gibt es für die Verwendung dieser Zeichenkombination keinen Betriebssystem übergreifenden Standard. Und tatsächlich unterscheiden sich Windows und Unix in der Handhabung von Zeilenumbrüchen. Unter Unix wird ein sogenannter Zeilenvorschub (engl.: line feed, ASCII-Zeichen LF = CHR(10)) als Markierung eines Zeilenendes verwendet. Macintosh verwendet übrigens das Zeichen für Wagenrücklauf (engl.: carriage return, ASCII-Zeichen CR). Und Windows benutzt eine Kombination dieser beiden Zeichen, nämlich CR-LF (Chr(13),Chr(10). Das bedauerliche Ergebnis dieser Unterschiede ist, dass Textdateien, die nicht den für das jeweilige System typischen Zeilenumbruch verwenden, häufig unbrauchbar sind. Im einfachsten Fall werden sie in einem Editor falsch dargestellt oder enthalten Schmierzeichen. In schlimmeren Fällen schlägt das Parsen von Textdateien innerhalb einer Anwendung fehl und verursacht damit gravierendere Probleme.
Um derartige Probleme zu beheben, kann man ein Programm zur Konvertierung der betreffenden Dateien einsetzen. Das ist eigentlich nicht weiter kompliziert, da jeweils nur die Zeichenkombination, welche das Zeilenende markiert, an das jeweilige Betriebssystem angepasst werden muss. Unter Linux kann einfach das Programm dos2unix zu diesem Zweck verwendet werden. Der Aufruf sieht wie folgt aus:
Code:
dos2unix dateiname
Das Problem eines langsamer werdendem Windows hat diverse Ursachen. Unter anderem das verwendete Dateisystem, Zugriffsrechte und das Heimverzeichnis sind hier ausschlaggebende Punkte.
1. Heimverzeichnis:
In der Unix-Welt (und selbstverständlich auch unter Linux) existiert für jeden Benutzer ein so genanntes Heimatverzeichnis. Nach der Anmeldung befinden Sie sich automatisch in Ihrem persönlichen Verzeichnis. Dieses Heimatverzeichnis gehört Ihnen, und sie können damit (fast) alles tun und lassen, was sie wollen. Hier können Sie Ihre Daten speichern, Ihre E-Mails archivieren und kleinere Programme installieren. Die individuellen Einstellungen für Ihren Desktop und für viele andere Programme werden hier ebenso gespeichert. Ändern Sie Ihren Desktop, die Einstellungen Ihres E-Mail-Programms oder die Schriftfarbe der Konsole, betrifft das die anderen Benutzer in keiner Weise. Auch das Betriebssystem selbst wird dadurch nicht verändert. Das Heimatverzeichnis ist Ihr privater Bereich, und alle Konfigurationen, die Ihre persönliche Arbeitsumgebung betreffen, werden hier gesammelt gespeichert. Diese Daten werden weder vom Betriebssystem oder einem anderen Benutzer gebraucht. Wenn Sie Ihr Heimatverzeichnis löschen oder zerstören, interessiert das außer Sie selbst niemanden.
Das ist in der Win Welt sehr schlecht gelöst, greift doch jedes installierte Programm auch ins Betriebssystem ein.
2. Das Dateisystem:
Am interessantesten sind hierbei protokollierende Dateisysteme (engl.: journaling filesystems), die eine größere Fehlertoleranz bieten und nach Systemabstürzen keinen umfangreichen Prüfdurchlauf durchführen müssen, was gerade bei größeren Festplatten eine große Zeitersparnis beim Wiederhochfahren des Systems bedeuten kann. Als protokollierende Dateisysteme werden unter Linux vor allem EXT3, ReiserFS, XFS und JFS verwendet. NTFS ist ebenfalls ein protokollierendes Dateisystem, das auch unter Linux voll unterstützt wird. Generell gilt, dass Sie mit Linux alle unter Windows verwendeten Dateisysteme verwenden können.
Heißt im Klartext, ein Win unter Fat32 hat deutliche Nachteile, wer kennt nicht den blauen Bildschirm " Datei xy wurde nicht gefunden".
Der ganze Text kann aber hier noch nachgelesen werden.
