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Der Linux Umsteiger Thread !

Trikkes

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AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Bin gerade unterwegs aber schau auch mal nei den linuxmintusers.de rein. Da wird auch über NAS diskutiert. Und ließ mal im Unbuntu Wiki. Meist ist das nur ne Kleinigkeit, aber ich muss mich da auch immer rein lesen.
 

Achim-T

Rentenbezieher
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Ich bin hier grad' wieder mit meinem neu eingerichteten Knoppix USB-Stick unterwegs. Habe alles nochmal neu installiert, und meine bevorzugten Einstellungen vorgenommen. Nun bleibt der, wie er jetzt ist.

Never touch a running system !

Die Updates haben mich insgesamt zwei volle Tage gekostet, und vorher lief es viel flotter. Jetzt ist alles wieder auf Anfangsstatus.

Btw.: Wie heißt denn in Knoppix bzw. Linux das Defragmentierprogramm ? Und auch um den Speicher zu bereinigen ? Wie unter Windows der CCleaner ?
 

Trikkes

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Nun, ein solches Tool braucht du nicht wirklich, Linux fragmentiert durch seine Dateistruktur fast nichts, mal grob gesagt in 10 Jahren fragmentiert Linux 1 % von dem was Windows in einer Woche macht. [emoji16] Also auch hier alles easy.
 

Achim-T

Rentenbezieher
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Nun, ein solches Tool braucht du nicht wirklich, Linux fragmentiert durch seine Dateistruktur fast nichts, mal grob gesagt in 10 Jahren fragmentiert Linux 1 % von dem was Windows in einer Woche macht. [emoji16] Also auch hier alles easy.

Ok, super !

Übrigens: Knoppix 7.4 hat den Midnight Commander schon von Haus aus mit an Bord.
 

Tarma115

Rentenbezieher
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Btw.: Wie heißt denn in Knoppix bzw. Linux das Defragmentierprogramm ? Und auch um den Speicher zu bereinigen ? Wie unter Windows der CCleaner ?

Defragmentieren geht doch mit dem CCCleaner gar nicht?! Wozu auch, wenn das mit Win-Bordmitteln genauso funktioniert? Aber wenn das unter Linux sowieso kein Thema ist, ist es ja auch egal. Wobei Wiki :)fettes Grinsen:) dazu folgendes sagt:

"Es wird gelegentlich behauptet, dass unixoide Betriebssysteme keine Defragmentierung benötigen würden. Entstanden ist diese Behauptung aus dem Inhalt der Masterarbeit A Fast Filesystem for UNIX von Bill Joy, Samuel Leffler und Kirk McKusick. Die dort gemachten Aussagen beziehen sich jedoch nur auf das UFS, das in der Tat auch bei extrem ungünstiger Nutzung nicht merklich an Performance verliert, und sind nicht generell auf andere Dateisysteme übertragbar.
Wie im Abschnitt „Vermeiden und Verringerung von Fragmentierung“ erwähnt, sind in den verwendeten Dateisystemen zwar Gegenmaßnahmen implementiert, dennoch tritt Fragmentierung in der Praxis auf. Auch existieren diverse Programme zur Defragmentierung unter Unix und ähnlichen Betriebssystemen."

Die erwähnten Gegenmaßnahmen dürften ungewollte Fragmentierungen wohl sehr deutlich reduzieren, wobei ich doch bezweifel, dass es dadurch ca. 52 000 mal so langsam wie bei Win geschieht :ugly: (zudem das ja auch Gegenmaßnahmen nutzt und seit der 7 bei geringer Systemauslastung nebenbei defragmentiert). Damit die Gegenmaßnahmen sicher greifen, muss zudem noch etwas Platz auf dem Datenträger frei sein (allgemein wird so von 10 bis 15% gesprochen, ich denke freilich, auf kleinen Datenträgern müsste es mehr, auf großen düfte es auch weniger sein). Manche Distro reserviert diesen Platz wohl auch von vornherein für sich und man kann diesen sowieso nur mit root-Rechten selbst beschreiben. Ein Programm, mit dem man den Fragmentierungsgrad zumindest überprüfen kann, wäre daher schon ganz nett... wobei ich nichts dergleichen brauch, bevor jetzt deswegen eine Diskussion startet. :>

Was das Säubern angeht, das halte ich schon unter Win für relativ unnötig, aber vielleicht kann Dir da Trikkes noch einen Tipp unter Linux geben. Auf dem Stick könnte es angesichts des begrenzten (?) Speicherplatzes ja vielleicht sinnvoll sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Achim-T

Rentenbezieher
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Defragmentieren geht doch mit dem CCCleaner gar nicht?! Wozu auch, wenn das mit Win-Bordmitteln genauso funktioniert?

Hast recht, aber ich meinte ein Programm zum Defragmentieren, und eins zum Bereinigen des Speichers bzw. Datenträgers.
War wohl ungünstig formuliert.
 

derpi

Jungspund
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Hast recht, aber ich meinte ein Programm zum Defragmentieren, und eins zum Bereinigen des Speichers bzw. Datenträgers.
War wohl ungünstig formuliert.

Gerade auf einem USB-Stick möchtest Du nicht defragmentieren, denn:

1. Was passiert beim Defragmentieren? - Es werden Datenmengen (u.U. große) eingelesen und dann zusammenhängend wieder auf den Datenträger geschrieben. Ein USB-Stick besteht aus flashspeicher, dessen Speicherzellen nur eine begrenzte Anzahl Schreibzyklen verträgt. Das bedeutet, dass Defragmentieren die Lebensdauer Deines Sticks verkürzt.
Dazu kommt noch, das der Speichercontroller Deines USB-Sticks sowieso komplett selbst entscheidet, in welche Speicherzelle er welche Daten schreibt, denn damit sorgt er dafür, dass die Speicherzellen möglichst gleichmässig beschrieben werden und nicht ständig auf den gleichen herumgeschrieben wird und die dann schneller kaputt gehen (Stichwort wear leveling).
Der hört also gar nicht auf das, was ihm das Dateisystem sagt, sondern macht sowieso sein eigenes Ding.

2. Defragmentieren ist am Wirkungsvollsten auf herkömmlichen Festplatten, da hier bei starker Fragmentierung von Dateien die Leseköpfe beim Lesen ständig neupositioniert werden, statt zu lesende Dateien an einem Stück einlesen zu können. Beim Schreiben sieht es genauso aus. Diese Bewegungen kosten Zeit und daraus resultiert die schlechtere Performance.
Bei Flashspeichern ist das nicht nötig, da es hier keine mechanischen Lese-/Schreibköpfe gibt, deswegen bringt Defragmentieren hier auch nicht wirklich viel.

Den Speicher zu bereinigen bringt auch nicht viel, da Knoppix (wie fast alle solcher optimierten USB-Stick-Linuxe) extra darauf getrimmt ist keinen Datenschrott anzusammeln.

Mein Rat: Benutz das Ding einfach und mach Dir keine Gedanken darum. Ab und zu mal ein Backup Deiner Daten oder des gesamten Sticks und Du wirst viel Freude damit haben. Eine regelmässige "Wartung", um es am Leben zu halten, ist nicht nötig.


EDIT:
hier mal die Ausgabe zur Fragmentierung des Dateisystems mit 8TB Größe, auf dem seit etwa 5 Jahren an etwa 6 Tagen täglich ca. 250GB Daten geschrieben werden, meistens Dateien größer 5GB:
/dev/mapper/raid: 243732/244191232 Dateien (1.9% nicht zusammenhängend), 1740480985/1953511648 Blöcke
 
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Achim-T

Rentenbezieher
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Gerade auf einem USB-Stick möchtest Du nicht defragmentieren, denn:

1. Was passiert beim Defragmentieren? - Es werden Datenmengen (u.U. große) eingelesen und dann zusammenhängend wieder auf den Datenträger geschrieben. Ein USB-Stick besteht aus flashspeicher, dessen Speicherzellen nur eine begrenzte Anzahl Schreibzyklen verträgt. Das bedeutet, dass Defragmentieren die Lebensdauer Deines Sticks verkürzt.
Dazu kommt noch, das der Speichercontroller Deines USB-Sticks sowieso komplett selbst entscheidet, in welche Speicherzelle er welche Daten schreibt, denn damit sorgt er dafür, dass die Speicherzellen möglichst gleichmässig beschrieben werden und nicht ständig auf den gleichen herumgeschrieben wird und die dann schneller kaputt gehen (Stichwort wear leveling).
Der hört also gar nicht auf das, was ihm das Dateisystem sagt, sondern macht sowieso sein eigenes Ding.

2. Defragmentieren ist am Wirkungsvollsten auf herkömmlichen Festplatten, da hier bei starker Fragmentierung von Dateien die Leseköpfe beim Lesen ständig neupositioniert werden, statt zu lesende Dateien an einem Stück einlesen zu können. Beim Schreiben sieht es genauso aus. Diese Bewegungen kosten Zeit und daraus resultiert die schlechtere Performance.
Bei Flashspeichern ist das nicht nötig, da es hier keine mechanischen Lese-/Schreibköpfe gibt, deswegen bringt Defragmentieren hier auch nicht wirklich viel.

Den Speicher zu bereinigen bringt auch nicht viel, da Knoppix (wie fast alle solcher optimierten USB-Stick-Linuxe) extra darauf getrimmt ist keinen Datenschrott anzusammeln.

Mein Rat: Benutz das Ding einfach und mach Dir keine Gedanken darum. Ab und zu mal ein Backup Deiner Daten oder des gesamten Sticks und Du wirst viel Freude damit haben. Eine regelmässige "Wartung", um es am Leben zu halten, ist nicht nötig.


EDIT:
hier mal die Ausgabe zur Framentierung des Dateisystems mit 8TB Größe, auf dem seit etwa 5 Jahren an etwa 6 Tagen ca. 250GB Daten geschrieben werden, meistens Dateien größer 5GB:
/dev/mapper/raid: 243732/244191232 Dateien (1.9% nicht zusammenhängend), 1740480985/1953511648 Blöcke

Danke Derpi, von der Seite hab' ich das nicht bedacht. Aber dann ist es ja tätsächlich vernachlässigbar. Das ist wirklich sehr hilfreich, und hat mir die Augen geöffnet. Das trifft ja dann auch bei meinem Tablet-PC zu, der ja auch ein SSD-Drive hat.

Bin wohl nicht mehr so ganz auf dem neuesten Stand der Technik. Flashdrives und SSD-Drives gab es in meiner Anfangszeit ja noch nicht, und es war schon toll, wenn man eine 200 MB (!) Festplatte sein eigen nennen konnte. :fettes Grinsen:
 

Trikkes

Foren-Spinne
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Derpi hat da schon recht, und ich möchte mal hinzufügen, auch wenn ich hier einigen auf die Füße trete: kommt mal ein wenig weg vom Windows Denken und veraltetem Wikipedia Denken. Windows Krankheiten gibt es nicht in diesem Thread, Punkt:fettes Grinsen:

Hier nachzulesen, nur wenn deine Festplatte zugemüllt ist bis oben hin, dann gibt es Probleme. Ansonsten beschäftigt sich Linux den ganzen Tag selbst damit, sich rein und sauber zu halten. Das ist so ! !

Es sei hier nochmal darauf hingewiesen, dass besonders auf Linux-Desktop-Systemen Fragmentierung kein wirkliches Problem ist und eine Defragmentierung hier in der Regel nicht notwendig ist. Ausnahmen sind kontinuierlich wachsende Dateien wie z.B. Mail-Archive oder Downloads.

Noch ein wenig Lesestoff.

Achim, wenn du dein System sauber halten möchtest, kannst du ab und an in einem Terminal folgende Befehle eingeben:

Code:
sudo apt-get clean
Code:
sudo apt-get autoremove
Mehr bedarf es nicht.

EDIT: Die Befehle sind in meiner Textdatei gespeichert und hab sie gerade mal selbst ausgeführt:winkewinke:
 
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Achim-T

Rentenbezieher
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@Trikkes:

Gut zu hören. Das hat Derpi ja auch schon so in etwa zum Ausdruck gebracht.

Aber klar, Windows-Denken.... Ist wohl normal anfangs so zu denken, wenn man über 30 Jahre lang mit dem vermaledeiten Windows Dateisystem versaubeutelt wurde, und vom Linux Speichermanagement noch keine Ahnung hat.

Ich kann ja bisher nur auf das Wissen zurückgreifen das ich habe, und kenne. Ich will mich in der Hinsicht natürlich weiter entwickeln. Nur mit neuen Tablet-PC's, Gitarrenbau und Linux geht das nur scheibchenweise. Viel Zeit mich in Linux richtig gut einzuarbeiten bleibt da im Moment nicht.

Aber gut, wenn ihr sagt das braucht man nicht, dann glaub' ich euch das.

Gut gebrauchen kann ich auf jeden Fall die beiden Terminal-Befehle zum Aufräumen. Die werde ich mal ausprobieren bei Gelegenheit.

Wie schon eingangs erwähnt, ich muß mich noch intensiver mit Linux auseinandersetzen. Nur wird das nichts so schnell aus zeitlichen Gründen. Ich bin halt von Windows versaut. :hirni:
 
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