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Gelöschtes Mitglied 3824
Guest
Da ich eine Affinität zur Geschichte des 1. Weltkrieges habe, gefällt mir Battlefield 1 vom Grundsatz her sehr gut. Insbesondere die Tatsache, dass sich viele historische Waffen, Orte und Begebenheiten im Spiel wiederfinden und viele Informationen über die Geschehnisse während dieses Krieges enthalten, hebt das Spiel aus der Masse des Shooter-Einheitsbreis der letzten Jahre heraus. Auch die Einzelspielerkampagne finde ich wesentlich interessanter als die der Vorgänger in BF3/BF4.
Über die technische Umsetzung gibt es ebenfalls wenig zu mäkeln. Das Spiel läuft flüssig, die Grafik ist absolut gelungen und Bugs konnte ich bis anhin keine ausfindig machen. Im Gegensatz dazu war Battlefield 4 eine einzige Katastrophe. Die Einzelspielerkampagne habe ich mehrmals angefangen und jedes Mal hat es mir den Speicherstand gelöscht. Danach hatte ich einfach keine Lust mehr die ersten 3 Kapitel nochmals durchzuspielen. Und über die technischen Probleme des Multiplayers (Stichwort: Netcode) könnte man wohl ganze Seiten füllen.
Aber auch spielerisch überzeugt Battlefield 1 in wesentlichen Punkten. In den beiden Vorgängern spielten sich die Waffen der verschiedenen Klassen (mal abgesehen vom Späher) sehr ähnlich, während sich die Klassen und Waffen bei Battlefield 1 völlig unterschiedlich spielen. Wobei die Waffen mit Sicherheit ein Grund sind, wieso so viele Spieler BF1 den Rücken gekehrt haben. Im Freundeskreis kam immer wieder die Aussage, dass sie mit den Waffen von BF1 nicht zurecht kommen und sie keine Waffe finden, die ihnen wirklich zusage. Genau erklären konnten sie es jeweils nicht, aber das Handling der Waffen ist halt eine Gefühlssache.
Neben den 4 Klassen gibt es auch genügend Fahr- und Flugzeuge für diejenigen, die nicht gerne zu Fuss gehen. Ausserdem hat sich DICE mit Operationen, Kriegstauben und Frontlinie (wurde mit dem DLC eingeführt) neue Spielmodi einfallen lassen, anstatt alles beim Alten zu belassen. Und nicht nur bei den Spielmodi hat sich DICE etwas einfallen lassen. Die Idee, den weit zurückliegenden Teams einen Behemoth (Zug, Luftschiff, Panzer, Schiff) zur Verfügung zu stellen, finde ich persönlich sehr innovativ und gelungen.
Wie gesagt, das Spiel und die Entwickler machen vieles richtig, aber eben auch einiges falsch. Auf der technischen Seite gibt es zu bemängeln, dass sämtliche Server lediglich in 30Hz laufen. Das ist in meinen Augen einfach zu wenig - auch für die 64er-Spielmodi - und führt immer wieder mal zu Situationen, in denen man am liebsten den Kontroller an die Wand klatschen würde. Wenn ich mich richtig erinnere, widerspricht der 30Hz-Standard auch den Ankündigungen von DICE, welche ab 40 Spieler abwärts höhere Tickraten sicherstellen wollte.
Die etwas niedrige Tickrate war aber nicht der Grund, wieso ich das Spiel während gut dreier Monaten nicht mehr angefasst habe, sondern die Schlampereien im Balancing-Bereich. Für mich waren und sind die Späher und Angriffsflugzeuge eine einzige Plage in dem Spiel. Auf Maps wie Fao Fortress, Wüste Sinai oder Monte Grappa liegt jeweils die Hälfte des Teams am Rand der Map oder auf Hügeln rum und knallen die Spieler ab, welche sich dem eigentlichen Ziel des Spieles (der Einnahme von Punkten) zuwenden. Erreicht man dann doch die Flagge und wird nicht von einem Späher weggeschossen, kommt mit Sicherheit ein Angriffsflieger angescheppert, schmeisst seine Pfeile/Bomben auf den Flaggenpunkt und rotzt das ganze Squad weg. Da die Fliegerabwehrgeschütze viel zu rar gesät sind, zudem über viel zu wenig Reichweite verfügen und meist noch an völlig idiotischen Punkten mit noch idiotischerer Ausrichtung stehen, können sich die Flieger ungeniert austoben. So findet sich auf diesen Maps praktisch in jeder Runde ein Flieger an der Spitze der Rangliste mit Abschussquoten wie 87:0, 79:2 oder 72:0 (alles Resultate der letzten Tage). Auch wenn die (Über)Flieger und Super-Sniper dem eigenen Team angehören, sind sie ein Frust, denn sie tragen absolut nichts zum Gewinn einer Runde bei und vermutlich ist ihnen das auch scheissegal.
Während die Sniper/Flieger viel zu stark sind, ist der Supporter das genaue Gegenteil. Denn dessen Waffen haben kaum Reichweite, machen wenig Schaden und sind kaum zu kontrollieren. Seit Release hat DICE diverse Patches rausgehauen um den Sanitäter und den Supporter aufzuwerten, was auch einigermassen gelungen ist. Aber auf den überwiegend offenen und weitläufigen Maps sieht man als Supporter gegen einen Späher mit einem Gewehr 95 oder einer Martini-Henry nach wie vor kein Land und wird weggeballert, bevor man so nah an ihn herankommt, dass die eigene Waffe wirklich Schaden austeilen kann.
In meinen Augen hat DICE diesbezüglich grobe Fehler gemacht und es ist mir immer noch ein Rätsel, wieso die Gruppe der Sniper (auch die der Quickscoper in CoD) von den Entwicklern dermassen gehätschelt wird, denn im Endeffekt sorgen sie dafür, dass viele Spieler entnervt von dannen ziehen und sich einem anderem Game widmen. Das Gleiche gilt für die Flieger, denn die Kampfhelis waren in BF4 ähnlich nervig wie die Angriffsflieger in Battlefield 1. Aber im Gegensatz zu BF1 konnte man sich in BF4 mit Stinger und Igla wenigstens noch vernünftig zur Wehr setzen.
Daneben gibt es aber noch diverse andere Gründe, wieso die Spieler abgewandert sein könnten. Wie Robert schon richtig gesagt hat, sind die Wartezeiten beim Starten eines Spieles grauenhaft lang. Vor allem im Modus "Operationen" kann man sich locker noch einen Imbiss mit nachfolgendem Kaffee gönnen, bevor der Einstieg endlich geschafft ist. Und aufgrund der mageren Spielerzahlen kommt es regelmässig vor, dass man auf einem leeren Server landet und die Warterei von vorne beginnt.
Nicht nachvollziehbar war für mich auch, dass man zu Beginn seine Klassen nur während des Spieles anpassen konnte. Da wurde zwar Abhilfe geschaffen und nun kann man die Klassen im Hauptmenü anpassen, aber auch da dauert das Aufrufen eine Ewigkeit. Kommt hinzu, dass die Angaben in diesem Submenü regelmässig nicht dem eigentlichen Stand entsprechen und man keine Informationen darüber erhält, wie weit man mit den Challenges beim Freischalten der DLC-Waffen ist.
Und wenn wir schon beim Thema "Informationen" sind: Wieso muss man heute zu jedem Spiel noch eine App auf PC und Handy runterladen, damit man die Informationen erhält, welche man früher im Spiel selber abrufen konnte? Man könnte ja wenigstens erwarten, dass diese Apps für Handy und PC immer besser und komfortabler werden, aber in meinen Augen ist genau das Gegenteil der Fall.
Und last but not least: Wieso hat DICE in BF1 auf ein Trainingsgelände verzichtet, das sie in BF4 auf Druck/Wunsch der Spieler nachträglich eingefügt haben?
Es gäbe noch einige andere Punkte, die man bemängeln kann. Mein Fazit ist, dass BF1 ein gutes Spiel in einem tollen und abwechslungsreichen Setting ist, das aber über diverse Schwachpunkte verfügt, die problemlos hätten vermieden werden können. Dass sich aber so viele Spieler so schnell abwenden und ich an einem Samstagabend gerade mal noch 20 (!) Server (über alle Spielmodi zusammen) finde, hätte ich nicht gedacht. Aber so ähnlich war es ja auch mit BF: Hardline, das ebenfalls ein innovatives Setting mit neuartigen Spielvarianten hatte und trotzdem von den Spielern verschmäht wurde. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die heutige Generation von jungen Spielern lieber von einem Spiel zum anderen hüpft, immer auf der Suche nach dem neusten Hype und Trend.
Apropos Spieler: Häufig sind es die Spieler, die aus einem guten Spiel ein schlechtes machen. Die Camper - alias Späher - habe ich oben schon ausführlich erwähnt, aber ich könnte hier genauso über Sanitäter referieren, die zu zweit oder zu dritt auf deiner Leiche rumstehen und dich nicht heilen, Truppführer, die keine Ziele vorgeben, Squad-Mitglieder, die vorgegebene Ziele ignorieren oder Spieler, die nur schnell über eine Fahne laufen um eine Einnahme vorzutäuschen und sich dann in einer Ecke verstecken um auf die Verteidiger zu warten, welche auf diesen Trick hereinfallen. Ganz toll sind auch Spieler, die einen Panzer besetzen um mit ihm am eigenen Spawn stehen zu bleiben, etc., etc., etc.,
Nicht unerwähnt bleiben dürfen in diesem Zusammenhang natürlich noch die Damen und Herren Cheater, insbesondere die weit verbreitete Gattung von Luschen, die absichtlich ihre Leitung runterschrauben oder gleich zum Lag-Switch greifen.
Dieses asoziale Verhalten, das in meinen Augen vielfach mit dem Verhalten im realen Leben korreliert, ist vermutlich mit der wichtigste Grund, wieso sich Spieler unseres Alters immer häufiger von competitiven Multiplayer ab- und Koop-Spielen wie Division oder Destiny zuwenden. Die knappe Zeit, die neben Arbeit, Familie und Weiterbildung noch bleibt, will man wohl kaum damit verbringen, sich grün und blau zu ärgern.
Für mich persönlich überwiegen trotz all der Kritikpunkte immer noch die positiven Aspekte des Spieles und daher werde ich auch weiterhin meine Runden in BF1 drehen. Ich nerve mich zwar auch ab und an über das Verhalten meiner Mitspieler, aber wenn man damit nicht umgehen kann, muss man heute grundsätzlich einen grossen Bogen um jeglichen Multiplayer machen, in dem man gegeneinander spielt.
Über die technische Umsetzung gibt es ebenfalls wenig zu mäkeln. Das Spiel läuft flüssig, die Grafik ist absolut gelungen und Bugs konnte ich bis anhin keine ausfindig machen. Im Gegensatz dazu war Battlefield 4 eine einzige Katastrophe. Die Einzelspielerkampagne habe ich mehrmals angefangen und jedes Mal hat es mir den Speicherstand gelöscht. Danach hatte ich einfach keine Lust mehr die ersten 3 Kapitel nochmals durchzuspielen. Und über die technischen Probleme des Multiplayers (Stichwort: Netcode) könnte man wohl ganze Seiten füllen.
Aber auch spielerisch überzeugt Battlefield 1 in wesentlichen Punkten. In den beiden Vorgängern spielten sich die Waffen der verschiedenen Klassen (mal abgesehen vom Späher) sehr ähnlich, während sich die Klassen und Waffen bei Battlefield 1 völlig unterschiedlich spielen. Wobei die Waffen mit Sicherheit ein Grund sind, wieso so viele Spieler BF1 den Rücken gekehrt haben. Im Freundeskreis kam immer wieder die Aussage, dass sie mit den Waffen von BF1 nicht zurecht kommen und sie keine Waffe finden, die ihnen wirklich zusage. Genau erklären konnten sie es jeweils nicht, aber das Handling der Waffen ist halt eine Gefühlssache.
Neben den 4 Klassen gibt es auch genügend Fahr- und Flugzeuge für diejenigen, die nicht gerne zu Fuss gehen. Ausserdem hat sich DICE mit Operationen, Kriegstauben und Frontlinie (wurde mit dem DLC eingeführt) neue Spielmodi einfallen lassen, anstatt alles beim Alten zu belassen. Und nicht nur bei den Spielmodi hat sich DICE etwas einfallen lassen. Die Idee, den weit zurückliegenden Teams einen Behemoth (Zug, Luftschiff, Panzer, Schiff) zur Verfügung zu stellen, finde ich persönlich sehr innovativ und gelungen.
Wie gesagt, das Spiel und die Entwickler machen vieles richtig, aber eben auch einiges falsch. Auf der technischen Seite gibt es zu bemängeln, dass sämtliche Server lediglich in 30Hz laufen. Das ist in meinen Augen einfach zu wenig - auch für die 64er-Spielmodi - und führt immer wieder mal zu Situationen, in denen man am liebsten den Kontroller an die Wand klatschen würde. Wenn ich mich richtig erinnere, widerspricht der 30Hz-Standard auch den Ankündigungen von DICE, welche ab 40 Spieler abwärts höhere Tickraten sicherstellen wollte.
Die etwas niedrige Tickrate war aber nicht der Grund, wieso ich das Spiel während gut dreier Monaten nicht mehr angefasst habe, sondern die Schlampereien im Balancing-Bereich. Für mich waren und sind die Späher und Angriffsflugzeuge eine einzige Plage in dem Spiel. Auf Maps wie Fao Fortress, Wüste Sinai oder Monte Grappa liegt jeweils die Hälfte des Teams am Rand der Map oder auf Hügeln rum und knallen die Spieler ab, welche sich dem eigentlichen Ziel des Spieles (der Einnahme von Punkten) zuwenden. Erreicht man dann doch die Flagge und wird nicht von einem Späher weggeschossen, kommt mit Sicherheit ein Angriffsflieger angescheppert, schmeisst seine Pfeile/Bomben auf den Flaggenpunkt und rotzt das ganze Squad weg. Da die Fliegerabwehrgeschütze viel zu rar gesät sind, zudem über viel zu wenig Reichweite verfügen und meist noch an völlig idiotischen Punkten mit noch idiotischerer Ausrichtung stehen, können sich die Flieger ungeniert austoben. So findet sich auf diesen Maps praktisch in jeder Runde ein Flieger an der Spitze der Rangliste mit Abschussquoten wie 87:0, 79:2 oder 72:0 (alles Resultate der letzten Tage). Auch wenn die (Über)Flieger und Super-Sniper dem eigenen Team angehören, sind sie ein Frust, denn sie tragen absolut nichts zum Gewinn einer Runde bei und vermutlich ist ihnen das auch scheissegal.
Während die Sniper/Flieger viel zu stark sind, ist der Supporter das genaue Gegenteil. Denn dessen Waffen haben kaum Reichweite, machen wenig Schaden und sind kaum zu kontrollieren. Seit Release hat DICE diverse Patches rausgehauen um den Sanitäter und den Supporter aufzuwerten, was auch einigermassen gelungen ist. Aber auf den überwiegend offenen und weitläufigen Maps sieht man als Supporter gegen einen Späher mit einem Gewehr 95 oder einer Martini-Henry nach wie vor kein Land und wird weggeballert, bevor man so nah an ihn herankommt, dass die eigene Waffe wirklich Schaden austeilen kann.
In meinen Augen hat DICE diesbezüglich grobe Fehler gemacht und es ist mir immer noch ein Rätsel, wieso die Gruppe der Sniper (auch die der Quickscoper in CoD) von den Entwicklern dermassen gehätschelt wird, denn im Endeffekt sorgen sie dafür, dass viele Spieler entnervt von dannen ziehen und sich einem anderem Game widmen. Das Gleiche gilt für die Flieger, denn die Kampfhelis waren in BF4 ähnlich nervig wie die Angriffsflieger in Battlefield 1. Aber im Gegensatz zu BF1 konnte man sich in BF4 mit Stinger und Igla wenigstens noch vernünftig zur Wehr setzen.
Daneben gibt es aber noch diverse andere Gründe, wieso die Spieler abgewandert sein könnten. Wie Robert schon richtig gesagt hat, sind die Wartezeiten beim Starten eines Spieles grauenhaft lang. Vor allem im Modus "Operationen" kann man sich locker noch einen Imbiss mit nachfolgendem Kaffee gönnen, bevor der Einstieg endlich geschafft ist. Und aufgrund der mageren Spielerzahlen kommt es regelmässig vor, dass man auf einem leeren Server landet und die Warterei von vorne beginnt.
Nicht nachvollziehbar war für mich auch, dass man zu Beginn seine Klassen nur während des Spieles anpassen konnte. Da wurde zwar Abhilfe geschaffen und nun kann man die Klassen im Hauptmenü anpassen, aber auch da dauert das Aufrufen eine Ewigkeit. Kommt hinzu, dass die Angaben in diesem Submenü regelmässig nicht dem eigentlichen Stand entsprechen und man keine Informationen darüber erhält, wie weit man mit den Challenges beim Freischalten der DLC-Waffen ist.
Und wenn wir schon beim Thema "Informationen" sind: Wieso muss man heute zu jedem Spiel noch eine App auf PC und Handy runterladen, damit man die Informationen erhält, welche man früher im Spiel selber abrufen konnte? Man könnte ja wenigstens erwarten, dass diese Apps für Handy und PC immer besser und komfortabler werden, aber in meinen Augen ist genau das Gegenteil der Fall.
Und last but not least: Wieso hat DICE in BF1 auf ein Trainingsgelände verzichtet, das sie in BF4 auf Druck/Wunsch der Spieler nachträglich eingefügt haben?
Es gäbe noch einige andere Punkte, die man bemängeln kann. Mein Fazit ist, dass BF1 ein gutes Spiel in einem tollen und abwechslungsreichen Setting ist, das aber über diverse Schwachpunkte verfügt, die problemlos hätten vermieden werden können. Dass sich aber so viele Spieler so schnell abwenden und ich an einem Samstagabend gerade mal noch 20 (!) Server (über alle Spielmodi zusammen) finde, hätte ich nicht gedacht. Aber so ähnlich war es ja auch mit BF: Hardline, das ebenfalls ein innovatives Setting mit neuartigen Spielvarianten hatte und trotzdem von den Spielern verschmäht wurde. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die heutige Generation von jungen Spielern lieber von einem Spiel zum anderen hüpft, immer auf der Suche nach dem neusten Hype und Trend.
Apropos Spieler: Häufig sind es die Spieler, die aus einem guten Spiel ein schlechtes machen. Die Camper - alias Späher - habe ich oben schon ausführlich erwähnt, aber ich könnte hier genauso über Sanitäter referieren, die zu zweit oder zu dritt auf deiner Leiche rumstehen und dich nicht heilen, Truppführer, die keine Ziele vorgeben, Squad-Mitglieder, die vorgegebene Ziele ignorieren oder Spieler, die nur schnell über eine Fahne laufen um eine Einnahme vorzutäuschen und sich dann in einer Ecke verstecken um auf die Verteidiger zu warten, welche auf diesen Trick hereinfallen. Ganz toll sind auch Spieler, die einen Panzer besetzen um mit ihm am eigenen Spawn stehen zu bleiben, etc., etc., etc.,
Nicht unerwähnt bleiben dürfen in diesem Zusammenhang natürlich noch die Damen und Herren Cheater, insbesondere die weit verbreitete Gattung von Luschen, die absichtlich ihre Leitung runterschrauben oder gleich zum Lag-Switch greifen.
Dieses asoziale Verhalten, das in meinen Augen vielfach mit dem Verhalten im realen Leben korreliert, ist vermutlich mit der wichtigste Grund, wieso sich Spieler unseres Alters immer häufiger von competitiven Multiplayer ab- und Koop-Spielen wie Division oder Destiny zuwenden. Die knappe Zeit, die neben Arbeit, Familie und Weiterbildung noch bleibt, will man wohl kaum damit verbringen, sich grün und blau zu ärgern.
Für mich persönlich überwiegen trotz all der Kritikpunkte immer noch die positiven Aspekte des Spieles und daher werde ich auch weiterhin meine Runden in BF1 drehen. Ich nerve mich zwar auch ab und an über das Verhalten meiner Mitspieler, aber wenn man damit nicht umgehen kann, muss man heute grundsätzlich einen grossen Bogen um jeglichen Multiplayer machen, in dem man gegeneinander spielt.
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