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Assassin’s Creed Valhalla

Assassin's Creed Valhalla
Firmen
Ubisoft Montreal, Ubisoft Shanghai, Ubisoft Bucharest, Ubisoft Montpellier, Ubisoft Singapore, Ubisoft Sofia, Ubisoft Barcelona, Ubisoft Kyiv, Ubisoft Québec, Ubisoft Bordeaux
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

X30 Trucase

Moderator
Team
Ist eigentlich witzig, dass sich die deutsche Synchronisation so viele Gedanken bei der Übersetzung in die alten Schreibweisen gemacht hat.
Im englischen Original heißt „das Frankenreich“ beispielsweise nur Francia, während Englaland (oder so) einfach nur „England“ und Nordvege nur „Norway“ heißt. Da muss man sich gar nicht so sehr zu den heutigen Schreibweisen umdenken.
Würde mich aber mal interessieren, wie die nördlichste Provinz Eurvicscire im Deutschen heißt. Die nördlichste Großstadt heißt ja „Jorvik“, was dem heutigen York entspricht. Und „Eurevicscire“ spricht man quasi wie „Yorvikshire“, also Yorkshire aus. Wenn man erstmal dahinterkommt, wie man die Dinge ausspricht, weiß man recht genau, wo man sich im heutigen England befindet.
 

free-ori

Aushilfe der Essenausgabe
Ja, das mit den Örtlichkeiten wollte ich auch noch genauer recherchieren. Wusste nicht, dass es solche Unterschiede zwischen Deutsch und Englisch gibt.
Muss es mir aber ohnehin nochmal für den Museumsmodus installieren, den ich versehentlich nicht mehr durchgegangen bin nach Erreichen aller Achievements.

Zu Frankreich: "Im Ende weniger spielen als Film gucken" kann ich gar nicht bestätigen. Es ist eine ungewohnt lange Schlussszene und gefühlt nie endende Credits. Ansonsten Gameplay pur, oder nicht?
 

ziegenbock

Altenpfleger
Na ja, Gameplay kann man das nicht nennen. Man wird nur von Person A nach B geschickt, redet dort mit jemanden und dann geht es weiter um bei Ort C mit Person D zu reden. Da hat man es etwas übertrieben (meine Meinung).
 

free-ori

Aushilfe der Essenausgabe
Mit ist jetzt aufgefallen, dass ich es mit dem Base Game verwechsle, bei Frankreich fand ich das Ende auch zu gestreckt und wenig interessant.
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Hab gestern mal die Discovery Tour angefangen. Anfangs dachte ich noch, meh, ich möchte doch nur die Infos bekommen und jetzt haben sie ein Spiel draus gemacht wo man Storys nachgeht. Das legte sich aber schnell und ich genoss diese neue Art der Darstellung. Das macht aus dem Spiel einen schönen Walkingsim mit Story und nicht nur eine Art Geschichtsunterricht aus der Schule.

Auf jeden Fall wollte ich nur mal kurz reinschauen und war dann plötzlich schon 3 Stunden mit den unterschiedlichen Chars unterwegs. Freue mich schon darauf heute weiter in der Welt der Wikinger abzutauchen. :)

Die Grafik fand ich anfangs allerdings sehr ernüchternd, aber das liegt wohl am Setting. Das Spiel erinnerte mich stark an Witcher 3. Origin und Odyssey hat dank der unverbrauchten Settings schon eher für Kinnlade-runterfall-Momente gesorgt. Aber ich kann dem Spiel ja wohl kaum anlasten, dass auf Pyramiden und ähnliches verzichtet wurde. Auf jeden Fall gabs bis jetzt schöne Wälder, Kloster, Dörfer und ähnliches - hat man halt schon x mal gesehen wenn man z.B. RPGs kennt. Aber wie gesagt, da kann das Spiel nichts für und vielleicht kommen ja doch noch richtig fette Bauten der damaligen Zeit zum Vorschein, schauen ma mal.
 

free-ori

Aushilfe der Essenausgabe
Für mich war die Welt ja die mit eine der schönsten überhaupt, während ich sie beim Witcher 3 irgendwie nicht wirklich genießen konnte. Die Natur ist einfach wunderschön inszeniert mit allen Licht- und Wetterspielereien. Aber jedem das Seine, ich denke, ich bin mit der Meinung auch relativ in einer Minderheit :)
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Habe jetzt mit der "Forgotten Saga" angefangen und muss mich erstmal komplett umstellen.
Nach der Beschreibung handelt es sich um einen Roguelike-Modus (keine Ahnung, kenne kein Spiel mit diesem Prinzip), bei der man nur durch Sterben quasi vorankommen kann. Bei jedem neuen Durchlauf der immergleichen Welt und Instanzen kann man dabei seine Waffen und Ausrüstung aufwerten und muss dann in einem letzten Spieldurchlauf, der durch vier Weltinstanzen geht, einen Endgegner besiegen.
An sich finde ich das Konzept (es ist mal für Ubisoft typisch mal wieder ein Konzept) ganz gelungen, aber es setzt mich spielerisch ziemlich unter Druck. Während eines Durchlaufs kann man nicht frei speichern oder kann später fortsetzen (außer man nutzt QuickResume auf der Xbox Series), sondern wenn man eine Session beendet ist der Fortschritt soweit verloren, wie man ihn nicht mitnehmen kann. Geld beispielsweise wird nicht übertragen, weil sich dies nur bei Händlern einlösen lässt, allerdings sammelt man so eine Spiele"währung" ein, die man bei der Rückkehr ins Lager in Upgrades investieren kann.
Ganz durchblickt habe ich das noch nicht. An sich finde ich die Idee witzig, weil sich aufgrund der Architektur der Levels auch immer ein 50:50-Weg auftut (also entweder rechts oder links, der nicht-genommene Weg wird dann unpassierbar), der einen anderen Spieleweg ermöglicht.
Da man nicht das Spielerlevel des Basisspiels mitnimmt, sondern immer quasi bei null anfängt, außer eben mit anderen Rüstungssets und gekauften Upgrades, ist auch der Schwierigkeitsgrad recht hoch und schleichen wird hier belohnt. Als Haudrauf überlebt man nicht lange, weil es Heilungsschreine nicht überall gibt.

Wie gesagt, UbiSoft packt mit diesem DLC schon wieder ein neues Konzept aus und implementiert es in ein massentaugliches Spiel wie "Assassin's Creed". Ähnlich ist man ja schon mit einem Story-DLC für "Immortals Fenyx Rising" vorgegangen, weil das wohl gerade "in" ist. Mich setzt dieser Modus jedenfalls deutlich mehr unter Druck wegen der Schwierigkeit, wegen der anfangs noch geringen Fertigkeitenausbeute (die bei jedem Durchgang neugewürfelt wird) und weil man so eine Session über vier Welten am Stück durchspielen muss, teilweise auch unter Zeitdruck. Habe in der zweiten Instanz in Dokkerland gemerkt, weil da die Lavaströme ansteigen und man sich vor Ablauf eines Countdowns in eine Sicherheitszone retten muss. Das klappt zwar alles noch, aber ist trotzdem entgegen des bisherigen Spielprinzips aufgezogen.
Werde es trotzdem weiterspielen, weil es ja eigentlich ganz gut gemacht ist, nur mit dem Prinzip des Baisspiels gar nichts zu tun hat.
 

free-ori

Aushilfe der Essenausgabe
Wenn ich das so lese, würde ich fast direkt nochmal selbst von vorne starten, weil ich fand's richtig nice.

Bist du jemand der Hinweise deaktiviert oder nicht liest? Die Mechanik in Dokkerland wird noch vorm oder beim Betreten EUS erklärt und sollte daher eigentlich nicht überraschend kommen, höchstens in der Umsetzung.

Rogue Lite typisch sind die Wege zufallsgeneriert und auch welche NPCs wo sind. Wobei manche auch erst erscheinen nach Boss xy.

Ich hab ja Fenyx Rising nicht gespielt, aber durch den Vergleich Krieg ich spontan Lust drauf 🤣
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Wenn ich das so lese, würde ich fast direkt nochmal selbst von vorne starten, weil ich fand's richtig nice.

Bist du jemand der Hinweise deaktiviert oder nicht liest? Die Mechanik in Dokkerland wird noch vorm oder beim Betreten EUS erklärt und sollte daher eigentlich nicht überraschend kommen, höchstens in der Umsetzung.

Rogue Lite typisch sind die Wege zufallsgeneriert und auch welche NPCs wo sind. Wobei manche auch erst erscheinen nach Boss xy.

Ich hab ja Fenyx Rising nicht gespielt, aber durch den Vergleich Krieg ich spontan Lust drauf 🤣
Es ist ein für mich sehr fordernder Spielmodus, da er sich ziemlich umgekehrt zu dem spielt, was man vorher in Assassin's Creed Valhalla alles gesehen hat. Das Prinzip der ständigen Wiederholung kenne ich ja schon vom River Raid-Modus, der im Grunde auch gut, nur extrem repetitiv ist.
Natürlich verstehe ich die Vorgehensweise in der "Forgotten Saga", die Hinweise, wie der Timer in der Region Dokkerland funktioniert, verstehe ich auch. Ich finde es nur sehr mühsam voranzukommen. Dadurch, dass man durch jeden (anfangs noch unvermeidlichen) Tod wieder in seiner Startbasis beginnt und sich immer wieder durch die Gegenden durcharbeiten muss, kommt einfach nicht wirklich das Gefühl von Fortschritt auf. Ich will auch gern echten Storyfortschritt machen, finde aber zum Beispiel in der Region Kaldstat schon nicht die verborgene Höhle mit dem kopflosen Krieger.
Das Prinzip der Wegtrennung ist mir bisher nur in Kaldstat begegnet, aber im Moment komme ich noch nicht mal bis zum Ende von Dokkerland, weil die Elk Shrines teils rar gesät sind, oder mir durch fehlenden Fortschritt noch nicht der Zugang zu allen Seilrutschen zur Verfügung steht. Nidheim habe ich noch nicht zu Gesicht bekommen, und ich spiele den Spielmodus schon fast zehn Stunden.

Verstehen kann ich, dass man langsam vorgehen muss, auf Schleichen und auch Fernkampfwaffen setzen sollte. Dadurch, dass bei jedem neuen Durchgang die Waffen- und Ausrüstungsart durchgewürfelt wird, hat man, außer der Rüstung, die man in der Basis festlegt, keinen Einfluss auf sein Equipment, sondern muss dies an Waffenschreinen oder Upgradetruhen dann während der Runs austauschen oder aufwerten.
Ja, Spaß macht es insofern, dass ich immer besser werde. Aber durch den, wie ich finde, recht hohen Schwierigkeitsgrad und den "Quasi-Permadeath", kann es auch schon mal frustig werden.
Schön, dass es dir gefallen hat. Ich denke, das kommt bei mir auch, wenn ich in der Story weiterkomme und neue Missionen freischalte.

Wegen "Immortals Fenyx Rising" kam dieser Roguelikemodus als DLC namens "The Lost Gods". Das Game schaltet aus der bekannten 3rd-Person-Perspektive nämlich in eine sehr statische Isometrie-Ansicht, bei dem auch Höhenunterschiede zur Geltung kommt, welche man aber nicht so gut sieht. Mit dem Modus hatte ich teils arge Schwierigkeiten und nur mein Drang zur Komplettierung hat mich das auch bis zum Ende durchhalten lassen.
Vielleicht ist das ja was für dich, kannst dir ja mal den Trailer ansehen:
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Das Spiel selbst kann ich auch empfehlen, da es so ein bisschen die griechische Mythologie humorvoll auf die Schippe nimmt und sehr rätsellastig ist. Leute haben es mit "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" verglichen, aber dazu kann ich nichts sagen, da ich es nicht kenne.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Noch mal kurz zur "Forgotten Saga", weil ich nicht sicher bin, ob das ein Modus ist, der in der Community vielfach gespielt wurde. Da er aber als kostenloser DLC nachgereicht wurde und nicht Teil irgendwelcher Season Passes war, sollte zumindest jeder Spieler in der Lage sein, diesen zu spielen.
Vorausgesetzt das Spielerlevel ist hoch, denn empfohlen wir der ab Stufe 320 oder so ähnlich. Wobei es eigentlich egal ist, da man seine Stärke aus dem Grundspiel nicht mitnimmt.

Ich tue mich immer noch schwer damit zu entscheiden, wie ich meine Skillung und Waffenauswahl einstellen soll, um durch die vier Instanzen durchzukommen.
Kaldstat und Dokkerland sind mittlerweile OK, da sollte ich auch bald in der Lage sein, durch Abschluss der Zwergenquest zum Beginn von Dokkerland Zugriff auf alle Seilrutschen in Niflheim zu bekommen.
Letztens bin ich aber nach dem gruseligen Endboss in Dokkerland tatsächlich mal nach Nidheim vorgedrungen und dachte erst, ich spiele den "Wrath of the Druids"-DLC aus dem Hauptspiel. Cool gemacht, aber auch ne gruselige Waldregion mit ungemütlichen Feinden. Am Endboss, dem Drachen Nidhogg, bin ich erstmal gescheitert. Kapiere zwar, wie ich ihn angehen muss, aber mir fehlt noch die Routine und die Feuerfertigkeiten waren bei mir nicht vollständig aufgebohrt.

Das bringt mich zur eigentlichen Frage:
Ich verstehe, dass jeder Endboss einer Region mit einem unterschiedlichen Elementarschaden besonders schnell besiegt werden kann. Nidhogg reagiert sehr empfindlich auf Feuer.
In der Region Kaldstat gibt es einen wechselnden Endboss (entweder den fiesen Feuereber oder den Eiswolf), aber worauf reagiert der allergisch? Und worauf reagiert der Endboss in Dokkerland schlecht?
Von Hel in Helheim fange ich besser noch gar nicht an, da war ich noch nicht. Ist bestimmt wieder noch ne andere Elementarfertigkeit.

Das Problem ist, dass man im Laufe der Runs meherer Fern- und Nahkampffertigkeiten finden kann, die man besonders bei den Endbossen effektiv einsetzen kann.
Welche empfehlen sich? Sollte man irgendwelche Fertigkeiten besonders regelmäßig mitzubringen versuchen?

Auch ist wohl die Wahl der Segnungen im Startdorf entscheidend, da diese beim nächsten Run Fertigkeiten mitnehmen lassen. Auch permanente Segnungen für erledigte Nebenmissionen kommen dabei heraus.
Dieser Spielmodus ist schon cool, aber er ist eben sauschwer und wenn man dann nach ca. 1,5 Stunden am Ende der vierten Region voll aufgelevelt am Endboss stirbt, ist der ganze Fortschritt perdu und man muss wieder von vorn anfangen.
Echt nur was für frustresistente Spieler.
 
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