Wenn ich das so lese, würde ich fast direkt nochmal selbst von vorne starten, weil ich fand's richtig nice.
Bist du jemand der Hinweise deaktiviert oder nicht liest? Die Mechanik in Dokkerland wird noch vorm oder beim Betreten EUS erklärt und sollte daher eigentlich nicht überraschend kommen, höchstens in der Umsetzung.
Rogue Lite typisch sind die Wege zufallsgeneriert und auch welche NPCs wo sind. Wobei manche auch erst erscheinen nach Boss xy.
Ich hab ja Fenyx Rising nicht gespielt, aber durch den Vergleich Krieg ich spontan Lust drauf
Es ist ein für mich sehr fordernder Spielmodus, da er sich ziemlich umgekehrt zu dem spielt, was man vorher in Assassin's Creed Valhalla alles gesehen hat. Das Prinzip der ständigen Wiederholung kenne ich ja schon vom River Raid-Modus, der im Grunde auch gut, nur extrem repetitiv ist.
Natürlich verstehe ich die Vorgehensweise in der "Forgotten Saga", die Hinweise, wie der Timer in der Region Dokkerland funktioniert, verstehe ich auch. Ich finde es nur sehr mühsam voranzukommen. Dadurch, dass man durch jeden (anfangs noch unvermeidlichen) Tod wieder in seiner Startbasis beginnt und sich immer wieder durch die Gegenden durcharbeiten muss, kommt einfach nicht wirklich das Gefühl von Fortschritt auf. Ich will auch gern echten Storyfortschritt machen, finde aber zum Beispiel in der Region Kaldstat schon nicht die verborgene Höhle mit dem kopflosen Krieger.
Das Prinzip der Wegtrennung ist mir bisher nur in Kaldstat begegnet, aber im Moment komme ich noch nicht mal bis zum Ende von Dokkerland, weil die Elk Shrines teils rar gesät sind, oder mir durch fehlenden Fortschritt noch nicht der Zugang zu allen Seilrutschen zur Verfügung steht. Nidheim habe ich noch nicht zu Gesicht bekommen, und ich spiele den Spielmodus schon fast zehn Stunden.
Verstehen kann ich, dass man langsam vorgehen muss, auf Schleichen und auch Fernkampfwaffen setzen sollte. Dadurch, dass bei jedem neuen Durchgang die Waffen- und Ausrüstungsart durchgewürfelt wird, hat man, außer der Rüstung, die man in der Basis festlegt, keinen Einfluss auf sein Equipment, sondern muss dies an Waffenschreinen oder Upgradetruhen dann während der Runs austauschen oder aufwerten.
Ja, Spaß macht es insofern, dass ich immer besser werde. Aber durch den, wie ich finde, recht hohen Schwierigkeitsgrad und den "Quasi-Permadeath", kann es auch schon mal frustig werden.
Schön, dass es dir gefallen hat. Ich denke, das kommt bei mir auch, wenn ich in der Story weiterkomme und neue Missionen freischalte.
Wegen "Immortals Fenyx Rising" kam dieser Roguelikemodus als DLC namens "The Lost Gods". Das Game schaltet aus der bekannten 3rd-Person-Perspektive nämlich in eine sehr statische Isometrie-Ansicht, bei dem auch Höhenunterschiede zur Geltung kommt, welche man aber nicht so gut sieht. Mit dem Modus hatte ich teils arge Schwierigkeiten und nur mein Drang zur Komplettierung hat mich das auch bis zum Ende durchhalten lassen.
Vielleicht ist das ja was für dich, kannst dir ja mal den Trailer ansehen:
Das Spiel selbst kann ich auch empfehlen, da es so ein bisschen die griechische Mythologie humorvoll auf die Schippe nimmt und sehr rätsellastig ist. Leute haben es mit "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" verglichen, aber dazu kann ich nichts sagen, da ich es nicht kenne.