BloodyShinobi
Altenpfleger
Shadows glänzt halt mit seiner Open World. Valhalla zu spielen hat mir damals keinen großen Spass gemacht.Odyssey war für mich ein wenig das, was seinerzeit Teil 2 war. Beide haben die Reihe für mich derart stark geprägt, dass man egal, ob gewollt oder ungewollt nie wieder daran kam. So ähnelt das Spiel jetzt von der Grundstruktur her zwar ein wenig an Odyssey aber ohne dass man hier die Klans dezimieren kann, oder - noch schöner - man diese aufeinander hetzen könnte, um an anderer Stelle ein paar Gegner weniger zu haben. Oder auch die namenlosen Ronin, wo ich das Söldnersystem mitsamt Kopfgeldern und denjenigen, die es ausgesetzt haben, deutlich ausgereifter fand. Dahingegen finde ich das jetzt nicht unbedingt schlecht, es ist ein sehr gemütliches vor sich hin leveln, nur wird da für mich doch schon einiges an prinzipiell vorhandenem Potential verschenkt.
Corona hat mich schon runtergezogen und dieses ständige beschießene Wetter im Spiel, hat mir den Rest gegeben.
Gibt es in England eigentlich einen Sommer?
Origin/Odyssey, mit ihrem schönen Wetter, interessanten Tierwelt, Städte, Geschichte, Mythologie hat mir einfach mehr Spass gemacht, die Welt zu erkunden als in Valhalla.
In Shadows stören mich die Jahreszeiten überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich liebe es in einem Schneesturm/Gewitter von A nach B zu reiten. Oder man sitzt auf einem Aussichtspunkt, die Sonne geht gerade am Horizont auf und du siehst die Wälder mit ihren prachtvollen, bunten Färbung des Laubes. Was gibt es Schöneres?
Ja, ich geb dir recht, ein Odyssey/Origin haben paar Sachen besser gemacht.
Verschenktes Potenzial in Shadows? Auch hier bin ich deiner Meinung. Aber im Großen und Ganzen ist Shadows ein gutes, solides Spiel.
Is halt die typische Ubisoft Formel, wie für alle anderen Assassins Creed Spiele. Manche sind gut, manche sind halt mittelmäßig.
Ich hab damit kein Problem.
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