01. Lies of P (PS5) 7/10
02. Resident Evil Requiem (PS5) 9/10
03. Super Mario Bros. Wonder (Switch) 8/10
04. Resident Evil Requiem (PS5) 9/10
05. Resident Evil 4 Remaster (PS5) 10/10
06. Returnal (PS5) 10/10
07. Super Stardust Ultra (PS5) 7/10
08. Resogun (PS5) 10/10
09. Nex Machina (PS5) 08/10
10. Pragmata (PS5) 08/10
11. Marathon (PS5) 09/10
12. Resident Evil: Code Veronica X (PS5) 05/10
13. 007 First Light (PS5) 08/10
14. Hitman 1 (WoA) (PS5) 08/10
15. Resident Evil Revelations 2 (Switch) 02/10
16. Assassins Creed Black Flack - Resynced (PS5) 08/10
17. Far Cry 3 (PS5) 08/10
18. Assassins Creed Origins (PS5) 08/10
Hat mir genauso viel Spaß gemacht wie Black Flag, wobei die Welt sogar noch ein bisschen beeindruckender ist als die Karibik. Vor allem für ein Spiel von 2017 schaut das immer noch verdammt gut aus. Wahnsinnig groß, aber trotzdem detailliert ausgearbeitet und immer wieder mit schönen Aussichten versehen. Wenn man der Story folgt, hat man schon fast den Eindruck, dass die Welt etwas zu dicht besiedelt ist, aber sobald man Gebiete betritt, die eher abseits liegen, ist auch die nötige „Leere“ da, um alles schön plausibel zu verknüpfen. Nach Black Flag und Origins würde ich sagen, dass die Open World an sich der Selling Point für mich ist. Und die Geschwindigkeit, mit der ich erkunden kann!
Spielmechanisch finde ich vor allem das Kampfsystem eine krasse Abkehr von dem sehr parierlastigen System aus Black Flag. Ich fand das Kampfsystem in Black Flag solide, mir gefällt aber dieses proaktive Hack n Slay aus Origins doch um einiges besser. Es ist super simpel, fühlt sich ziemlich janky an, macht aber unterm Strich mehr Laune, weil man einfach mehr zu tun hat am Pad. Man mäht auch hier im Eiltempo durch die Gegner, es fühlt sich aber alles dynamischer an und macht mir dadurch automatisch mehr Spaß. Die unterschiedlichen Finisher sind auch nett anzusehen.
Ich war durchaus überrascht, wie wenig die „RPG Ausrichtung“ von Origins sich letztlich auf den Spielflow ausgewirkt hat. Es ist immer noch blitzschnelles Meucheln, Kämpfen und Herumklettern. Die Progression läuft letztendlich nur über die Charakteretwicklung und Ausrüstung ab, aber die fand ich eigentlich ganz solide und motivierend. Ich hatte auch kein großes Problem damit, dass Gegner ein bestimmtes Level voraussetzen, dadurch wird man eigentlich ganz gut durch die Welt geführt. Großen Grind habe ich auch nicht gefühlt ... man sollte halt nach jeder Main Quest ein paar Nebenaufgaben erledigen, dann läuft das schon.
Die Nebenquests schwanken aber stark in ihrer Qualität. Manchmal gibt es kleine Quest Ketten mit wiederkehrenden NPCs, was ich ganz nett finde, aber vor allem im Misionsdesign ist das halt immer derselbe Quark. „Hallo, komplett Fremder, hier herrscht Krise XYZ. Hilfst du? Ok, danke. Beim Nachbarn gehts gleich weiter.“ Dann wird wieder jemand befreit oder irgendein Typ gekillt. Ich will mich da aber gar nicht zu sehr drauf aufhängen, weil die Krankheit einfach wahnsinnig viele Open World-Spiele haben. Manche verpackens halt ein bisschen besser ...
Aber im Endeffekt fallen für mich viele Dinge, die mich bei anderen Spielen evtl. nerven würden, kaum ins Gewicht. Ich fress mich da eh wie Pac-Man auf Speed durch. Dieser Spielablauf ohne Reibung ist doch by Design. Ich denk doch gar nicht über Balancing oder einen effektiven Build nach, wenn ich das nächste Banditenlager in unter 2 Minuten aushebe. Das nächste Fragezeichen auf dem Berggipfel wartet schließlich schon ... Auch Daumen hoch für BotW Kletterei - einfach überall und ohne Ausdauer. Einfach nur konsequent!
Oh, und die UI und die ganzen Menüs sind mal slick, ey ...
Ja, war verdammt funny! Odyssey wartet schon ...
