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Wohin geht die Gamingindustrie ?

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Besteht die Spiele-Industrie zum Teil aus geldgierigen Raffzähnen? Ja, tut sie, aber das gilt auch für so ziemlich jede andere Industrie, insbesondere die Unterhaltungsindustrie! Die Autoindustrie und viele andere Industrien sind aber auch nicht besser. So what.

Das Einzige was wirklich hilft, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Kohle bzw. verantwortungsvolle Eltern, die ihren Sprößling auf die "böse kapitalistische Welt" da draußen entsprechend vorbereiten. Wer mit Geld nicht umgehen kann bzw. wer kein ausreichend ausgebildetes Hirn hat, der ist in dieser Welt halt verloren. Das war aber eigentlich immer schon so und sind im Prinzip nur Binsenweisheiten. Insofern halte ich die Forderung nach "Regulierung" teilweise auch für ziemlich lächerlich, da es oftmals nur darum geht, die eigene Verantwortung auf andere abzuwälzen. Gerade das zweite Video geht mir da auch viel zu deutlich in die Richtung Clickbait mit der Extra-Portion Empörung. Oder mit anderen Worten: Hier geht es eigentlich auch nur um Kohle! (n)
 
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Zäpp

Moderator
Team
Wusste jetzt nicht, dass die Autoindustrie für glückspielartige Mechanismen bekannt ist.
Und ich hatte beinahe vergessen, dass man Sucht wegerziehen kann. Man muss den Betroffenen nur sagen, dass es in ihrer Verantwortung liegt. Praktisch. Und wenn sie es dann nicht verstehen, dann haben sie eben Pech gehabt.
Aber solange alle anderen nicht besser sind, braucht man sich um das Problem sowieso nicht kümmern. Sehr gut.

Frage mich aber warum es einem nicht monetarisierten Kanal um Geld gehen sollte? :unsure:
 
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AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Wusste jetzt nicht, dass die Autoindustrie für glückspielartige Mechanismen bekannt ist.
Und ich hatte beinahe vergessen, dass man Sucht wegerziehen kann. Man muss den Betroffenen nur sagen, dass es in ihrer Verantwortung liegt. Praktisch.
Aber solange alle anderen nicht besser sind, braucht man sich um das Problem nicht kümmern. Sehr gut.
Ich erinnere nur mal an den sogenannten "Abgasskandal", der wohl auch nur die Spitze des Eisberges ist. :whistle:

Und dann wieder das alleiseits beliebte Argument mit der "Sucht"! Ja was machen wir denn mit all den Trink-, Nikotin-, Freß- und Spielsüchtigen? Verbieten wir jetzt den Alkohol, die Süßigkeiten, Fastfood oder eben Videospiele? Nee liebe Leute, so einfach funktioniert das eben nicht. Wer betroffen ist, der braucht Hilfe - keine Frage, aber alles verbieten ist auch keine Lösung. Und selbstverständlich liegt es in der Verantwortung der Betroffenen bzw. der Erziehungsberechtigten. Ja was denn sonst!? 🤨
 

Zäpp

Moderator
Team
Ich erinnere nur mal an den sogenannten "Abgasskandal", der wohl auch nur die Spitze des Eisberges ist. :whistle:
Ja das war wirklich die Ausnutzung von Glückspielsucht auf obersten Niveau.

Und dann wieder das alleiseits beliebte Argument mit der "Sucht"! Ja was machen wir denn mit all den Trink-, Nikotin-, Freß- und Spielsüchtigen? Verbieten wir jetzt den Alkohol, die Süßigkeiten, Fastfood oder eben Videospiele? Nee liebe Leute, so einfach funktioniert das eben nicht.
Und wieder das beliebte 'Woanders ist auch schlimm, darum kümmern wir uns nirgendsdrum'

Wer betroffen ist, der braucht Hilfe - keine Frage, aber alles verbieten ist auch keine Lösung. Und selbstverständlich liegt es in der Verantwortung der Betroffenen bzw. der Erziehungsberechtigten. Ja was denn sonst!? 🤨
Achso. Dachte zum einen sind die, die das Ausnutzen sind für das Ausnutzen verantwortlich. Verrückt. Und ich dachte auch, es gäbe staatliche Institutionen die Leute für Gefahren schützen. Zum Teufel mit all diesen bösen Verboten.
Warum haben wir eigentlich noch Krankenhäuser? Solle die Kranken sich doch selber kümmern.

Frage mich übrigens immer noch warum es einem nicht monetarisierten Kanal um Geld gehen sollte? :unsure:
 
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AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Ja das war wirklich die Ausnutzung von Glückspielsucht auf obersten Niveau.

Und wieder das beliebte 'Woanders ist auch schlimm, darum kümmern wir uns nirgendsdrum'

Achso. Dachte zum einen sind die, die das Ausnutzen sind für das Ausnutzen verantwortlich. Verrückt. Und ich dachte auch, es gäbe staatliche Institutionen die Leute für Gefahren schützen. Zum Teufel mit all diesen bösen Verboten.
Warum haben wir eigentlich noch Krankenhäuser? Solle die Kranken sich doch selber kümmern.

Frage mich übrigens immer noch warum es einem nicht monetarisierten Kanal um Geld gehen sollte? :unsure:
Sorry, aber dass "wir" uns angeblich um nichts kümmern, das ist doch auch wieder eine Mär.
Deutschland hat den best ausgebautesten Sozialstaat der Welt! Es gibt außerdem zahlreiche Möglichkeiten für Süchtige und psychisch Kranke, sich Hilfe zu holen. Klar könnte man vieles noch besser machen, aber das man Süchtige "allein lässt"... nee, das stimmt einfach nicht. Außerdem, je weniger Eigenverantwortung, umso weniger kümmern sich Betroffene um die eigenen Probleme, das ist oft bittere Realität. Und je mehr du verbietest, umso mehr gibst du diesen Leuten ein Alibi für das eigene Versagen. Dabei bin ich im Übrigen nicht grundsätzlich gegen die Regulierung von bestimmten Auswüchen, z.B. im Gamesektor. Aber dann bitte die Schuld nicht immer nur einseitig verteilen!
 

Darth Caedus

Sofa-Quarterback
Sponsor
Ich finde es ist ein wirklich heikles Thema zu dem auch immer ZWEI gehören.

Die Videospielindustrie versucht (natürlich) die Grenzen auszuloten und die Spieler zum Kauf von Zusatzinhalten zu animieren. Soweit finde ich das legitim und in Ordnung. Das dann mit Glücksspielmechaniken (eben den Lootboxen) zu kombinieren ist wirklich mehr als fragwürdig.

Auf der anderen Seite steht der eigenverantwortliche Konsument der im Grunde selbst entscheiden soll ob er bereit ist dafür Geld auszugeben oder nicht. Nur, bei Suchtverhalten ist leider die Eigenverantwortung "ausgeschaltet" und der Aspekt zieht dann nicht mehr. Die Krux ist da ein Maß zu finden das es den Menschen erlaubt diese Entscheidung für sich zu treffen aber gleichzeitig die Süchtigen oder auch Sichtgefährdeten zu schützen. Der Anteil der Menschen die das betrifft dürfte relativ gering sein, doch genau darauf zielen die Hersteller ab, denn auch da wird es so sein dass ein verschwindend kleiner Anteil der User eine überproportionalen Anteil des Umsatzes bringt.

Nun ist aber auch niemand, der im Monat 300 EUR für Lootboxen ausgibt, auch süchtig. Es gibt sicher auch Menschen die es sich leisten können UND das aus Spaß und Freude machen.

All die Aspekte unter einen Hut zu bekommen dürfte eine Mission Impossible sein und von daher muss es eben gewichtet werden welche Interessen mehr wiegen - der Schutz der (sehr wenigen) Süchtigen, der freien Entscheidung der breiten Masse oder dem Interesse eines Unternehmens Geld zu verdienen was per se nichts Verurteilenswertes ist. Ich bin froh da keine Entscheidung treffen zu müssen bzw. einen Konsens erarbeiten zu müssen.

Das diese Probleme auch in vielen anderen Bereichen auftreten (Alkoholismus, klassisches Glücksspiel, Nikotinsucht) ist klar - nur bedeutet das nicht das es ja dann bei den Videospielen nicht so wichtig ist ... das ist absoluter Quark. Auch da gehört das Problem angepackt - wenn ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich weiß wie, denn ein Verbot ist auch keine gute Lösung.
 

Zäpp

Moderator
Team
Sorry, aber dass "wir" uns angeblich um nichts kümmern, das ist doch auch wieder eine Mär.
Deutschland hat den best ausgebautesten Sozialstaat der Welt! Es gibt außerdem zahlreiche Möglichkeiten für Süchtige und psychisch Kranke, sich Hilfe zu holen. Klar könnte man vieles noch besser machen, aber das man Süchtige "allein lässt"... nee, das stimmt einfach nicht. Außerdem, je weniger Eigenverantwortung, umso weniger kümmern sich Betroffene um die eigenen Probleme, das ist oft bittere Realität. Und je mehr du verbietest, umso mehr gibst du diesen Leuten ein Alibi für das eigene Versagen. Dabei bin ich im Übrigen nicht grundsätzlich gegen die Regulierung von bestimmten Auswüchen, z.B. im Gamesektor. Aber dann bitte die Schuld nicht immer nur einseitig verteilen!
Sucht ist also eigenes Versagen? Und Süchtige sind selbst Schuld an ihrer Sucht?
 

Zäpp

Moderator
Team
Nein, woher soll ich das wissen? Das hast du zumindest so geschrieben.
Außerdem, je weniger Eigenverantwortung, umso weniger kümmern sich Betroffene um die eigenen Probleme, das ist oft bittere Realität. Und je mehr du verbietest, umso mehr gibst du diesen Leuten ein Alibi für das eigene Versagen. Dabei bin ich im Übrigen nicht grundsätzlich gegen die Regulierung von bestimmten Auswüchen, z.B. im Gamesektor. Aber dann bitte die Schuld nicht immer nur einseitig verteilen!
'Alibi für das eigene Versagen' (Sucht ist eigenes Versagen) und 'Schuld nicht einseitig verteilen' (Süchtige haben (Mit)Schuld)
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Nein, woher soll ich das wissen? Das hast du zumindest so geschrieben.

'Alibi für das eigene Versagen' (Sucht ist eigenes Versagen) und 'Schuld nicht einseitig verteilen' (Süchtige haben (Mit)Schuld)
Lies bitte nicht nur selektiv, sondern alles was ich geschrieben habe. Ich habe jedenfalls nicht umsonst immer wieder von einer Mitschuld bzw. von Eigenverantwortung geschrieben. Und dass Süchtige oftmals eine Mitschuld an ihrer Misere tragen, von dieser Einstellung wirst du mich nicht abbringen.
 
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