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Wenn sich Geschmäcker und Spielerfahrungen ändern...

X30 Trucase

Moderator
Team
Bei mir hat sich vom Geschmack her einiges verändert.
War ich damals noch total auf Rennspiele und Shooter eingefahren, spiele ich diese so gut wie gar nicht mehr. Diese finden nur noch selten Beachtung, und wenn ich sie mal spiele, dann wirklich nur kurz und kaum soweit, dass ich mich mit der Steuerung vertraut mache. Und man kann ja kaum behaupten, dass die beiden Genres irgendwie leichter geworden wären.
Gerade bei Shootern ist es aber auch so, dass ich das komplette Konzept dahinter nicht mehr für mich beanspruchen kann. In den letzten Jahren war der Fokus sehr stark auf den Mehrspielerpart ausgelegt, aber ich habe dafür einfach keine Zeit mehr. Shooter spielen ist wie ein Handwerk - beschäftigt man sich nicht dauerhaft und regelmäßig damit, kommt man aus der Übung. Man hat zwar so eine Art Muskelgedächtnis, aber auch diese Muskeln können erschlaffen und müssten erst wieder neu angelernt werden.
Rennspiele üben längst nicht mehr den Reiz der vergangenen Zeiten auf mich aus, weil es im Grunde doch immer nur die gleichen, einheitlichen und langweiligen Events gibt, mit minimaler Varianz. Lange her, dass mich da wirklich was fesseln konnte.

Hingegen ist der Fokus viel mehr auf Simulationen gewandert.
Das Genre hatte ich früher schon sehr stark favorisiert, aber auf den letzten und aktuellen Konsolengenerationen gab es da für mich nicht viele Möglichkeiten. Wolltest du eine gute und realistische Simulation, bist du an den PC gegangen. Das hat sich geändert - die aktuelle Konsolengeneration hat einen Quantensprung gemacht und gute Simulationstitel für den Gamecontroller beherrschbar gemacht. Eine Weltraumsim à la "Elite: Dangerous" wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen, aber Dank Rechenpower und mehrfach belegbarer Controllertasten steht die Konsolenfassung der PC-Version in nichts nach. Gleiches gilt, zumindest für mich, für "Cities: Skylines" und "Surviving Mars".
Noch ein wichtiger Aspekt: Die Zeitspanne, in der ich mich mit einem Spiel beschäftige, wächst stark an. Habe ich damals durchschnittlich pro Jahr noch zehn bis zwölf Spiele konsumiert, ist diese Zahl deutlich gesunken, auf zwei, maximal drei Spiele. Die Dauer, mit der ich mich aber mit so einem Titel beschäftige, hat aber um den Faktor drei bis vier zugenommen.
Vielleicht ist es Faulheit oder der geringe Wunsch etwas neues auszuprobieren, aber wenn man sich meine zuletzt gespielten Titel ansieht, werden sich dort zwei bis drei Spiele immer wiederfinden, die ich bestimmt seit drei Jahren mehr oder weniger ausschließlich spiele. Ganz selten, dass ich auch mit ganz aktuellen Titeln um die Ecke komme, da ich das meist erst möchte, wenn eines komplett beendet ist.

Zudem ist seit einem halben Jahr auch der PC wieder interessant für mich, weshalb die Zeit an der Konsole mitunter schwankt, auf jeden Fall aber rückläufig ist.
 

X30 C64 Forever

Altmeister
*Wobei ich @Raptor noch ein Päcken bei Winter/Sommergames geben muss. :p Aber Offline und von Angesicht zu Angesicht gegen jemanden zocken den ich kenne ist halt was anderes als gegen Random User aus dem Netz.

Irgendwann müssen wir uns mal treffen, zusammen mit Raptor! Dann lass mal nen Games-Abend machen: Erst Summer Games I, dann Winter Games, dann Summer Games II, California Games und zum Schluss gibts noch World Games. Mein Biathlon-Rekord in Winter Games (1:36) ist im Freundeskreis noch ungeschlagen! :love:
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Um beim Thema zu bleiben: Mein Geschmack hat sich seit den 80er-Jahren zwangsläufig verändert. War ich damals noch ganz wild auf Shoot 'em' ups (R-Type, Katakis, Uridium, IO etc.), gibts sowas heutzutage eigentlich kaum noch. Hab vor ein paar Jahren noch den damaligen PS4-Starttitel gespielt: Resogun. Das war noch mal ein richtig geniales Shoot 'em' up. Wenn ich nur daran denke, kriege ich schon wieder Lust. Auch die ganz schnellen arcadigen Games (wie z. B. ein Ghost 'n' Goblins) sind gefühlt irgendwie weniger geworden (oder mittlerweile zu komplex bzw. alle auf Roguelikes ausgelegt).

Auch MMOs - immer noch mein Lieblingsgenre - kann man eigentlich kaum noch spielen. Da ist in den vergangenen Jahren kaum etwas Gutes dazugekommen. Klar, WoW würde mich auch jetzt noch reizen, aber ich habe da bereits Jahre meines Lebens investiert... Wer weiß, vielleicht kehre ich irgendwann mal zurück.

Ansonsten spiele ich immer noch alle Genres ganz gerne - mit Ausnahme von Renn-Sims und Prügelspielen.

Solo-RPGs sind mein zweitliebstes Genre - aus Zeitgründen komme ich da allerdings kaum noch zu.
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Schwierigkeitsgrad ist für mich mittlerweile auch ein ganz entscheidendes Kriterium. Ich habe in den letzten Jahre so viele Spiele angezockt und dann bald wieder links liegen lassen, weil mir die Spiele einfach schnell zu schwer wurden bzw. ich mich dabei einfach nicht entspannen kann und stattdessen eher nur aufrege. Irgendwie schade um so manches Game, aber ich brauche halt meistens keine "Herausforderung", sondern einfach nur eine schöne Welt in die ich versinken kann. :confused:
 

Haschlunte

Back to the Roots
Ich habe keine Lust mehr Spiele durchzufressen. Zur Zeit spiele ich alles nur an und hebe mir den Rest für Später auf. Ich weiß noch wie geil ich auf Snowrunner war, dann kam es raus und nach dem ersten Anspielen ( ca. 5 Stunden ) liegt es erstmal wieder auf Seite. Das gleiche mit Maneater und es wird mir mit Destroy all Humans auch nicht anders gehen, besitzen muss ich sie und dann immer die "alles was geht Digitalversion", aber Spielen steht auf einem anderen Stern. Ich freue mich schon auf Cyberpunk 2077 aber wenns draußen ist renne ich dort einwenig rum und das war es.
Meine Hoffnung liegt auf Grounded und Outraiders.
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Jo, man wird auch übersättigt. Spiele braucht man ja kaum noch kaufen. Mit Gamepass und Co + ständig kostenlose Spiele die einem hinterher geschmissen werden fühlt man sich dann doch irgendwie "hilflos" gegenüber der gigantischen Zahl an noch zu spielenden Titeln.

Ist fast wie damals beim C64er. Anfangs, als man noch alle 1-2 Wochen mal ein Tape mit einer handvoll Games bekam, oder sich auch mal eins kaufte. Zockte man genussvoll bis in die Morgenstunden. Irgendwann wich das Zocken dann dem Austausch vom Games und es blieb beim kurzen Anzocken. Kopieren braucht man heute schon lange nimmer. Irgendwo ist immer Sale und wie gesagt gibts kostenlos ständig neue Spiele von den Herstellern.

Was hat man sich damals gefreut als man plötzlich statt 3 TV-Programmen 300 hatte. Doch statt viel zu sehen blieb es dann meist beim Switchen, kurz Verweilen und weiter switchen. Zu viel Angebot ist (zumindest bei mir) nicht immer = besser.
 

Metal Master

Acta est fabula, plaudite!
Ich habe keine Lust mehr Spiele durchzufressen. Zur Zeit spiele ich alles nur an und hebe mir den Rest für Später auf. Ich weiß noch wie geil ich auf Snowrunner war, dann kam es raus und nach dem ersten Anspielen ( ca. 5 Stunden ) liegt es erstmal wieder auf Seite. Das gleiche mit Maneater und es wird mir mit Destroy all Humans auch nicht anders gehen, besitzen muss ich sie und dann immer die "alles was geht Digitalversion", aber Spielen steht auf einem anderen Stern. Ich freue mich schon auf Cyberpunk 2077 aber wenns draußen ist renne ich dort einwenig rum und das war es.
Meine Hoffnung liegt auf Grounded und Outraiders.
Welcome to my world!
Bei mir fast exakt genauso. Außer das mit dem anspielen, das lass ich meistens weg.🤦🏻‍♂️
 

MrBurning

Frührentner
Früher konnte und wollte ich mich bei Spielen noch in komplizierte Steuerungen reinfuchsen.
Seit 20 Jahren, möchte ich nur noch entspanntes Popcorn-Kino zocken und abschalten. Die Call of Duty Games sind optimal für mich. Dazu ein schönes Autorennen (aktuell Forza Horizon) und es ist eigentlich okay.Andere Vollpreisspiele kaufe ich schon längst keine mehr. Der Game Pass reicht mir, um mal neue Games anzutesten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4101

Guest
Ich muss momentan leider feststellen, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen, meine Leidenschaft für´s Zocken mehr und mehr schwindet :(
Zuletzt wurde aus Leidenschaft Begeisterung aber im Moment reicht´s mal so eben noch für Interesse.

Die gemeinsamen Zocker-Runden hier mit den Senioren bei Battlefront und Fallout machen ne Menge Spaß, auch wenn ich mit meinem Sohn zocke natürlich aber Abseits davon zündet bei mir nicht mehr viel.
Das habe ich heute wieder beim neuen Resi Trailer gemerkt. Neben Assassins Creed "mein" Franchise überhaupt. Des hat mich heute völlig kalt gelassen, schon fast gelangweilt.

Irgendwie ist total meine Leidenschaft für mein Hobby, seit meiner Kindheit, völlig im Nirvana verschwunden :(

Keine Ahnung ob das an mir liegt oder weil einfach nicht wirklich mal was Neues kommt ?
Das sieht alles bombe aus usw aber irgendwie...meh...

So wirklich richtig begeistert, also so richtig mit Leidenschaft und Spaß, gespielt hatte ich das letzte mal an der Wii. War mal ne neue Spielerfahrung. Danach ging das so Schritt für Schritt runter und jetzt merke ich, die neue Generation reizt mich gleich null. PC Zocken ist so gar nicht mehr meins, sitze den ganzen Tag beruflich davor und dann privat auch noch ? Eher nicht.

Geht das anderen ähnlich oder werde ich nur so was wie alt und am Ende womöglich noch dieses "normal" ? :oops::rolleyes::eek:
Da macht mir meine eigene Signatur Panik ...
 

Brendex

Brotkasten Freundin
Du wirst erwachsen. Du Armer. Och, ist doch normal. Ist bei mir auch weniger geworden, 3D Drucker, neues Auto und meine Geckos und anderes verdrängen ab und zu meine Spieleleidenschaft. Aber ich komm immer wieder zurück.
 
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