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Khorny

Moderator
Team
Wenn ich Gründe nennen müsste ist es der schweigsame Protagonist und die charakterlosen Teammitglieder. Die Geschichte wird im Prinzip völlig am eigenen Team vorbei erzählt
Meiner Meinung nach schon ein Problem des zweiten Teils. Die einzelnen Geschichten für sich funktionierten, aber Gruppen-Dynamik oder wirkliche Verbindung zwischen den Charakteren wurde nie erzeugt. 1+2 sind trotzdem sehr gute Spiele, bestimmt ist dies auch der 0er, aber dort habe ich aktuell auch wenig Lust mir den überhaupt zu holen. Im Grunde kennt man die Formel nach zwei Spielen einfach auswendig.
 

Krule

Frührentner
Meiner Meinung nach schon ein Problem des zweiten Teils. Die einzelnen Geschichten für sich funktionierten, aber Gruppen-Dynamik oder wirkliche Verbindung zwischen den Charakteren wurde nie erzeugt. 1+2 sind trotzdem sehr gute Spiele, bestimmt ist dies auch der 0er, aber dort habe ich aktuell auch wenig Lust mir den überhaupt zu holen. Im Grunde kennt man die Formel nach zwei Spielen einfach auswendig.
In den ersten beiden Teilen sind die acht Geschichten sehr stark auf die jeweiligen Charaktere zugeschnitten. Das Spiel inszeniert sie aber im Grunde so, als wäre jeder von ihnen allein in seinem jeweiligen Abschnitt unterwegs - echte Party-Interaktionen gibt es kaum. Das hat mich persönlich nicht sonderlich gestört, auch wenn es stellenweise natürlich etwas befremdlich wirkte.

In Zero ist das allerdings anders gelöst: Die Partymitglieder schließen sich dir meist nach einem kurzen Dialog an, ohne dass man viel über ihre Hintergründe, Motive oder Persönlichkeiten erfährt. Danach tauchen sie in den Cutscenes nicht mehr auf und existieren fast ausschließlich noch als Unterstützung im Kampfsystem (das sich allerdings leicht weiterentwickelt hat). Der selbst erstellte Hauptprotagonist ist zwar als "Auserwählter“ Teil der Zwischensequenzen, wirkt durch seine Stummheit aber eher wie ein passives Anhängsel der Figuren, die die Handlung tatsächlich vorantreiben.

Für mich ist das schon ein spürbarer Unterschied zu Teil 1 und 2. Wahrscheinlich könnte ich mich daran gewöhnen, aber es fühlt sich dennoch weniger stimmig an.
 

Krule

Frührentner
@Krulemuk Wäre es eine Option sich nur auf die Hauptgeschichte zu fokussieren, damit es eben nicht noch mal 50h sind sondern "nur" noch 20?
Das mache ich in solchen Fällen vor dem Spielabbruch häufiger. Das Problem ist, dass man dann relativ schnell dazu kommen wird, grinden zu müssen. Ich habe auch so schon 1-2 Mal eine Phase gehabt, wo ich grinden musste, obwohl ich wirklich alles gemacht habe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Ja verstehe, das ist dann blöd. War ja auch mein Grund damals Teil 1 abzubrechen. Der Grind vor dem dritten Kapitel oder so wurde mir dann zu viel.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Ich tue mich mit dem Thread hier eher schwer, da ich bei vielen Spielen denke "Irgendwann spiel ich das mal weiter", aber es gab in letzter Zeit zu mindest zwei Fälle, wo ich das eigentlich verneinen kann.

High On Life

Ich bin jetzt generell gar nicht so der Shooter-Spieler. Als Teenager/junger Erwachsener habe ich ein paar Shooter gespielt, später dann ab und an mal noch den ein oder anderen Titel wenn er mich wirklich interessiert hat, aber mein Genre war das eigentlich nie groß. Das Spiel hier habe ich eigentlich auch nur weil es mal Teil einer älteren Fanatical-Bundle Action war und ich habe es installiert, weil es eigentlich ganz witzig klang.

Nun denn, die Idee an sich ist nicht schlecht und der Anfang war eigentlich auch super witzig (auch mit diesem Fake Scheidungsanwalt-DOOM Game) wird aber irgendwann auch super annoying. Die Witze nutzen sich schnell ab und das Waffe-Geplapper ging mir unheimlich schnell auf den Keks. Gameplay selbst hat mich jetzt auch nicht längerfristig abgeholt und als sich dann auch die Bugs häuften hab ich es deinstalliert.

Captain Tsubasa - Rise of New Champions

Oh boy. Ich habe den Anime als Kind ja geliebt (trotz mancher Absurditäten, wie das bei einem Angriff als 30 Gegenspieler ausgespielt wurden, man trotzdem erst bei der Mittellinie war und wegen der krassen Erdwölbung, da das Spielfeld scheinbar eine Kugel ist, das Tor langsam am Horizont auftauchte) und auch später immer mal wieder ein paar Folgen eingeworfen.

Und das Spiel hier hätte so gut sein können, wenn man hier einfach einen NES World Cup like Arcade Kick hingelegt hätte. Mehr hätte es eigentlich gar nicht gebraucht und zunächst schaut es auch so aus: Superschüsse und Powerdribblings, aber wenn man es dann mal selbst spielt merkt man was für ein umständlicher Krampf das eigentlich ist. Die Superschüsse müssen erst ewig aufgeladen werden, die Dribblings sind eigentlich ein Stein-Schere-Papier Prinzip und am Ende des Tages passt man den Ball nur noch im Mittelfeld hin und her bis der Superschuss dann voll ist. Normale Schüsse, selbst frei vom Tor, könnt ihr übrigens direkt gleich vergessen, die Chance damit ein Tor zu schießen ist gleich Null und dient höchstens mal dazu die Stamina Leiste des Keepers etwas abzubauen, damit der Superschuss später dann rein geht (denn auch der kann noch gehalten werden, wenn der Torhüter fit ist). Also ja, das Spielprinzip besteht eigentlich nur daraus die Superschüsse aufzuladen und möglichst oft abzufeuern um erst die Leistes des Goalies zu leeren und dann ein Tor zu erzielen.

Storytechnisch kann man ein paar Tsubasa-Arcs aus dem Anime nachspielen, was dann noch zur Folge hat dass das Spiel ab und an mal von Cutscenes und gescripteten Events unterbrochen wird. Die legendären Spiele hier nachzuspielen wäre im Grunde auch echt cool gewesen, aber leider macht das dazugehörige Gameplay halt gar keinen Spaß.
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Captain Tsubasa - Rise of New Champions

Oh boy. Ich habe den Anime als Kind ja geliebt (trotz mancher Absurditäten, wie das bei einem Angriff als 30 Gegenspieler ausgespielt wurden, man trotzdem erst bei der Mittellinie war und wegen der krassen Erdwölbung, da das Spielfeld scheinbar eine Kugel ist, das Tor langsam am Horizont auftauchte) und auch später immer mal wieder ein paar Folgen eingeworfen.

Und das Spiel hier hätte so gut sein können, wenn man hier einfach einen NES World Cup like Arcade Kick hingelegt hätte. Mehr hätte es eigentlich gar nicht gebraucht und zunächst schaut es auch so aus: Superschüsse und Powerdribblings, aber wenn man es dann mal selbst spielt merkt man was für ein umständlicher Krampf das eigentlich ist. Die Superschüsse müssen erst ewig aufgeladen werden, die Dribblings sind eigentlich ein Stein-Schere-Papier Prinzip und am Ende des Tages passt man den Ball nur noch im Mittelfeld hin und her bis der Superschuss dann voll ist. Normale Schüsse, selbst frei vom Tor, könnt ihr übrigens direkt gleich vergessen, die Chance damit ein Tor zu schießen ist gleich Null und dient höchstens mal dazu die Stamina Leiste des Keepers etwas abzubauen, damit der Superschuss später dann rein geht (denn auch der kann noch gehalten werden, wenn der Torhüter fit ist). Also ja, das Spielprinzip besteht eigentlich nur daraus die Superschüsse aufzuladen und möglichst oft abzufeuern um erst die Leistes des Goalies zu leeren und dann ein Tor zu erzielen.

Storytechnisch kann man ein paar Tsubasa-Arcs aus dem Anime nachspielen, was dann noch zur Folge hat dass das Spiel ab und an mal von Cutscenes und gescripteten Events unterbrochen wird. Die legendären Spiele hier nachzuspielen wäre im Grunde auch echt cool gewesen, aber leider macht das dazugehörige Gameplay halt gar keinen Spaß.

Ich empfand das Gameplay abseits von den Superschüssen ein wenig wie Kick-Off aus Amiga-Zeiten – furchtbar.


Nach gut einer Stunde habe ich den Titel auch zur Seite gelegt, da ich mit der Anime Serie wenig anfangen konnte. (Ich war wohl schon zu alt, als dass das damals im TV lief.)
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Ich tue mich mit dem Thread hier eher schwer, da ich bei vielen Spielen denke "Irgendwann spiel ich das mal weiter", aber es gab in letzter Zeit zu mindest zwei Fälle, wo ich das eigentlich verneinen kann.

High On Life

Ich bin jetzt generell gar nicht so der Shooter-Spieler. Als Teenager/junger Erwachsener habe ich ein paar Shooter gespielt, später dann ab und an mal noch den ein oder anderen Titel wenn er mich wirklich interessiert hat, aber mein Genre war das eigentlich nie groß. Das Spiel hier habe ich eigentlich auch nur weil es mal Teil einer älteren Fanatical-Bundle Action war und ich habe es installiert, weil es eigentlich ganz witzig klang.

Nun denn, die Idee an sich ist nicht schlecht und der Anfang war eigentlich auch super witzig (auch mit diesem Fake Scheidungsanwalt-DOOM Game) wird aber irgendwann auch super annoying. Die Witze nutzen sich schnell ab und das Waffe-Geplapper ging mir unheimlich schnell auf den Keks. Gameplay selbst hat mich jetzt auch nicht längerfristig abgeholt und als sich dann auch die Bugs häuften hab ich es deinstalliert.
Kann ich so unterschreiben. Und es ist bei mir auch in zwei Akten verschwunden... Erstmal auf dem Speicher geblieben... "Spiel ich irgendwann noch einmal...", dann aber doch gelöscht. Es hat mir einfach nicht genug Spielanreiz geboten, obwohl es eben gar nicht per se schlecht ist. Aber eben auch nicht gut genug.
 

Chibiterasu

Frührentner
Ich probiere gerade ein paar kleinere Spiele, die ich auch schnell wieder weglege, wenn es nicht zündet.

Faith Steuerung zu banal und macht mir zu sehr auf Retro. Plus nervige Rücksetzpunkte.
Das erreicht mich nicht mehr, obwohl die Texte ganz gut geschrieben sind.

Summerhouse versprüht eine schöne Atmosphäre mit guter Stimmung bei Regen und in der Nacht. Man bastelt sich kleine Häuschen zusammen. Ein bisserl wie Tiny Glade, aber viel reduzierter. Man fühlt sich da sehr eingeschränkt. Hatte schnell keine Lust mehr.

A little to the left auf der Playstation mit Controller einfach zu mühsames Gegenstände verschieben/ordnen. Am PC vielleicht kurzweiliger, aber das freut mich jetzt auch nicht genug, es dort zu kaufen.

Steamworld Dig 2 ich mag das Graben mit der Spitzhacke und den Artstyle nicht wirklich, aber da bleibe ich noch etwas dran. Ich mag ja Metroidvanias und es soll gut sein.
 
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