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Wasteland 3

Wasteland 3
Firmen
inXile Entertainment
Genres
Strategy, Adventure, Role-playing (RPG), Turn-based strategy (TBS)

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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(Mantel des Schweigens über die teils Falschbehauptungen unserer ehem. Lieblings-Spieleseite)

Na ja. Der Stachel ist doch hoffentlich mittlerweile rausgewachsen. :D

Was mich damals vor dem ersten Anlauf etwas abgeschreckt hatte, war neben dem Colorado-Setting (wer mag Schnee?) eben der Umstand, dass WL2 nett gesagt ein "Rohdiamant" ist, und weniger nett gesagt "one unpolished b♥tch". Dass ich in jenem Game tatsächlich die Credits hab laufen sehen, war nur einem Bug zu verdanken, der ausnahmsweise mal spielerfreundlich wirkte - aber bis dahin war der Weg auch getränkt mit Blut, Schweiß und Tränen.

Entsprechend vorsichtig war ich an den Nachfolger gegangen - aber es hat sich nun großteils als unbegründet herausgestellt, weil Wasteland 3 halt einfach praktisch alles an seinem Vorgänger mitnimmt und verbessert.

(Wobei ich, sollte ich es in absehbarer Zeit noch durch das seit Tagen auf Eis befindliche Spiel schaffen, gespannt bin, was in dem hochfrequentierten "The Writing is a Chore"-Thread im Forum steckt. Vielleicht findet sich ja ein qualifizierter Post in bestimmt viel "Ragebait", der zum Nachdenken oder Diskutieren anregt.)
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Das Spiel liegt derzeit auf Eis, was ich richtig doof finde, aber leider komm ich nicht aus meiner Haut: Nach Abschluss des dem Anschein nach kompletten Sidequest-Inhalts (von den DLCs mal abgesehen) und der Erkenntnis, dass nun der letzte große Kampf folgt ... ist die Motivation brutal eingebrochen, was an mehreren Dingen liegt:

1. Der Ausrüstungsdude im Ranger-HQ hat nun eine bunte Palette an "Endgame-Waffen" am Start, die zwar angesichts ihrer Werte das Wasser im Munde des gepflegten Wasteland-Fans zusammenlaufen lassen. Aber leider sind die Dinger wirklich sausackteuer, und wenn ich mein komplettes Team nicht nur mit Waffen, sondern auch Rüstung ausstatten würde, wäre ich pretty much pleite.
Klar, wahrscheinlich brauch ich das Geld eh nicht mehr, aber als alter Hamster triggern solche zu treffenden Entscheidungen empfindlich mein OCD.

2. Der Dude, den ich im Gefängnis des Patriarchen unter Colorado Springs gefunden und befreit hab ... äh, Cordite Irgendwas. Der hängt ja mit einer Quest von Angela Deth zusammen, nach der man dem Patriarchen am Ende nicht helfen sollte, sondern ihn stürzen. Das widerstrebt zwar massiv meiner persönlichen Meinung zur Situation - aber ich will halt auch keinen Inhalt liegen lassen, und wer weiß, welche Verzweigungen sich noch ergäben, wenn man die letzte Hauptquest mit Cordite im Trupp bestreitet.

Aber das ist halt der Knackpunkt: Mit deutlich mehr als siebzig Stunden aufm Tacho hab ich eine wirklich fein justierte und austarierte Truppe an kampfgestählten Rangern am Start, die mir alle ans Herz gewachsen sind und ihren Teil beisteuern.
Ich will jetzt nicht wegen so 'm blöden Typen, der nebenbei bemerkt ein Sklavenhändler und Wasteland-Warlord ist, mein Teamsetup zerschießen. Und wer weiß, was der Cordite-Dude drauf hat. Afaik ist der ein Brawler, und von der Sorte hab ich schon jemand im Team.

3. Die handlungsseitige Pistole, die mir auf die Brust gesetzt wird. Nehme ich Liberty gefangen? Töte ich sie? Was stelle ich anschließend mit dem Patriarchen an? Sicher ist mal, dass ich echt, echt wenig Lust hab, mich durch seine Festung zu kämpfen, schon gar nicht mit den ganzen Wachen, die dank meiner Arbeit mit Powersuits ausgestattet sind.
 

Khorny

Moderator
Team
1. Der Ausrüstungsdude im Ranger-HQ hat nun eine bunte Palette an "Endgame-Waffen" am Start, die zwar angesichts ihrer Werte das Wasser im Munde des gepflegten Wasteland-Fans zusammenlaufen lassen. Aber leider sind die Dinger wirklich sausackteuer, und wenn ich mein komplettes Team nicht nur mit Waffen, sondern auch Rüstung ausstatten würde, wäre ich pretty much pleite.
Klar, wahrscheinlich brauch ich das Geld eh nicht mehr, aber als alter Hamster triggern solche zu treffenden Entscheidungen empfindlich mein OCD.
Gut, dass kenne ich aus diversen JRPGs aber nicht anders, wo man eigentlich oft chronisch Pleite durch die Spiele geht und froh ist, wenn man relativ fix irgendwie halbwegs gute Ausrüstung kaufen kann. (hallo Dragon Quest 3 Remake)
Gerade vor dem Endboss würde ich dann eben alles raushauen - notfalls auf ner Extra Savefile für alle Fälle. Ich sehe das am Ende eines Spiels immer wie mit dem letzten Lebensabschnitt - was bringt mir kurz vorm Gang zur Urne noch ne Million auf dem Konto?

Hau alles raus. :)
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Gut, dass kenne ich aus diversen JRPGs aber nicht anders, wo man eigentlich oft chronisch Pleite durch die Spiele geht und froh ist, wenn man relativ fix irgendwie halbwegs gute Ausrüstung kaufen kann. (hallo Dragon Quest 3 Remake)

Mal so offtopicerweise: Zwar kann man nicht von mir behaupten, ein JRPG-Crack zu sein, aber ist es nicht in aller Regel so, dass Viecher Geld bzw. verschacherbaren Loot abwerfen und man quasi unendliche Geldvorräte durch Farming erreichen kann? Jedenfalls waren das so meine Erfahrungen mit Final Fantasy oder Grandia.

Zudem: In solchen Mittelalter-Schinken wird halt mit Schwert und Pike gekämpft, und im hier vorliegenden WL3 kostet jeder Angriff in Form eines Schusses aus der Waffe Geld - wobei das Game tatsächlich trotz offensichtlich handgestalteter Loot-Ausschüttung ziemlich gut darin ist, einem nicht die Kugeln ausgehen zu lassen.

Gerade vor dem Endboss würde ich dann eben alles raushauen - notfalls auf ner Extra Savefile für alle Fälle. Ich sehe das am Ende eines Spiels immer wie mit dem letzten Lebensabschnitt - was bringt mir kurz vorm Gang zur Urne noch ne Million auf dem Konto?

Ja, ebbe drum. Aber wer weiß - nachher braucht man die Kohlen noch für ... das Catering, nachdem die Credits gelaufen sind, oder so. Für die Aftershow-Party. :D


Tatsächlich fühle ich grad so halbwegs Motivation, das mal anzugehen und abzuschließen. Vielleicht guck ich bei nächster Gelegenheit mal rein - auch wenn diese Cordite-Geschichte echt ein Riesenbummer ist.

Aber am Ende hab ich irgendwie ein chronisches Leiden entwickelt, Videospiele dutzende Stunden zu daddeln, um auf der Zielgeraden abzukacken.
 

Khorny

Moderator
Team
Mal so offtopicerweise: Zwar kann man nicht von mir behaupten, ein JRPG-Crack zu sein, aber ist es nicht in aller Regel so, dass Viecher Geld bzw. verschacherbaren Loot abwerfen und man quasi unendliche Geldvorräte durch Farming erreichen kann? Jedenfalls waren das so meine Erfahrungen mit Final Fantasy oder Grandia.
Bei den Spielen? Definitiv, aber abseits davon ist das nicht zwingend überall so. Will aber jetzt nicht zu weit in den OT abdriften.

Zudem: In solchen Mittelalter-Schinken wird halt mit Schwert und Pike gekämpft, und im hier vorliegenden WL3 kostet jeder Angriff in Form eines Schusses aus der Waffe Geld - wobei das Game tatsächlich trotz offensichtlich handgestalteter Loot-Ausschüttung ziemlich gut darin ist, einem nicht die Kugeln ausgehen zu lassen.
Kann man Geld in W3 denn soweit auch grinden? Beim 2er wäre das vermutlich eher schwierig geworden.

Ja, ebbe drum. Aber wer weiß - nachher braucht man die Kohlen noch für ... das Catering, nachdem die Credits gelaufen sind, oder so. Für die Aftershow-Party. :D
Gut, ich bin auch ein Horter, oder ist Preper schon der passendere Ausdruck?

Selbst die besten Päckchen oder Elixiere bei solchen Spielen, existieren in meinem Inventar meist nur theoretisch - praktisch habe ich schon genug Spiele beendet, mit so gut wie oder komplett vollem Inventar, weil ich auch zu jenen gehöre, die bis zuletzt alles zurückhalten.

Man will ja nicht irgendwas unbedacht verschwenden, wofür es noch einen besseren Einsatz gäbe - und so rollen dann oftmals Credits mit 99/99 Tränken oder Medipacks.

Aber am Ende hab ich irgendwie ein chronisches Leiden entwickelt, Videospiele dutzende Stunden zu daddeln, um auf der Zielgeraden abzukacken.
Dann hoffe ich zumindest bei Wasteland 3, dass Du da erfolgreich einen Haken dran machst!
 
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