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Khorny

Moderator
Team
Aktuell bei mir läuft (noch) Trails in the Sky 3rd, oder wie ich es nenne: Trails in the Resterampe. Finde es wirklich schwach bisher, eher sogar eine absolute Zumutung. Es ist repetitiver als SC (das sowas überhaupt noch geht...) mit ewig langatmigen Billo-Dungeons und noch extremerer Verwurstung der bekannten Inhalte, nur diesmal halt in einer Struktur zum Davonlaufen. Dazu ist es jetzt deutlich grindlastiger, und der Schwierigkeitsgrad spielt Ping-Pong zwischen Gähner und WTF.

Ich wurde vor dem 3er ja eindringlich gewarnt, und hätte da lieber auch drauf gehört. Ursprünglich wollte ich dieses Spiel gar nicht spielen sondern skippen, und das wäre die absolut richtige Entscheidung gewesen. Story mäßig wurde bisher wirklich gar nichts geboten, und es wirkt einfach nur wie ein Frontalunfall der schlimmsten Sorte. Der vorzeitige Abbruch ist hier absolut drin. Ich habe schon JRPG von Nisa gespielt die hochwertiger wirkten, und das will was heißen.

Besonders diese Mondtüren gehen mir jetzt schon auf den Zeiger. Das sind quasi solche Story-Abschnitte wie bei Trails into Reverie, wo man 30-40 Minuten lang praktisch ein Visual Novel eines bestimmten Charakters erlebt. Bei der letzten Tür war ich nach 30 Minuten fertig, und hatte dann erst bemerkt, dass ich gar nicht mehr richtig gelesen, sondern einfach nur weiter geklickt habe... einfach weil diese Nebengeschichten belanglos und lahm sind. Purer Fanservice, wo man den Leuten irgendeinen Stuß aus dem Leben der Charaktere erzählt, um irgendwie nochmal ein einzelnes Spiel verkaufen zu können.

Da pfeife ich dann auch auf alle Referenzen. Vermutlich mache ich mit Daybreak eh einen Haken an diese Serie. Wieder ein Beweis dafür, dass jede gute Story irgendwann ein Ende findet sollte, bevor sie sich irgendwann vor lauter Zwang zur Fortsetzung selbst obsolet macht.

Daneben hatte ich wieder unfassbaren Spaß mit Final Fantasy XII und Mario Kart 8 Deluxe, und weiß bei beiden Titeln, warum ich die immer wieder spielen kann. Warum also weiter mit einem schlechten JRPG herumschlagen, wenn da so viele gute Spiele aktuell drauf warten gezockt zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Eirulan

Frührentner
Bei Atelier Firis: The Alchemist and the Mysterious Journey jetzt die 100% erreicht.

Puuh... also das war nach dem eigentlichen Story-Abspann dann doch nochmal eine ganze Menge zu tun, um alle 10 Enden und das True Ending rauszuspielen, dachte, das geht wesentlich schneller :LOL:
Der am Freitag noch angedeutete Daumen-hoch bleibt ein Daumen-hoch, und obwohl mir letzten Endes die focussiertere Struktur eines Atelier Sophie vielleicht sogar unterm Strich besser gefällt (bin mir noch nicht sicher bzw. muss das noch sacken lassen), muss ich doch sagen, dass dies hier im Vergleich der beiden Titel (mehr zum vergleichen kenn ich ja noch nicht) das wesentlich ambitioniertere Projekt war.

Man kann zwar auf technischer Seite nicht glänzen - die 2D Event Stills und der ganze Zeichenstil sind super und die Musik großteils sehr eingängig (obwohl es auch ein zwei Songs der Kategorie "Gedudel" gibt), aber auf 3D Ebene merkt man eben doch das Budget und es bleiben viele Wünsche offen, wobei mich das ja nie sonderlich stört - allerdings macht man das mit ganz viel Charme und tollen Charakteren wieder wett. Die Entwicklung von Firis ist spürbar, hatte ich anfangs Probleme, mit ihr warm zu werden und habe sie als verzogenen Teen bezeichnet, hat sie sich im Laufe der Reise dann doch zu einem warmherzigen, kompetenten und gewitzten Persönchen entwickelt... Kleine Anekdote, wo ich gerade drüber schreibe fällt mir da eine besonders putzige Stelle ein, ich mochte ihre Animation beim Angeln total... :) Wie sie da immer wieder hinter ihrer Angel vorbeilugt und wie sie sich dann freut wenn sie was fängt, das fand ich immer total lustig und hat mich sehr an eine meiner Nichten erinnert, die sich ganz ähnlich verhält und mit der ich tatsächlich auch schon angeln war :LOL:

Was mich nach zwei Spielen der Reihe dann doch ein wenig überrascht hat und besonders jetzt bei Firis nochmals deutlicher, war, dass der Focus auf der Alchemie / dem Crafting so dermassen hoch ist. Eigentlich sind die Spiele in erster Linie Crafting Simulatoren und erst in zweiter Linie JRPGs, finde ich. Und dass hier Crafting nicht nur "hab die Materialien und drück aufs Knöpfchen" ist, sondern man sehr genau planen und einiges an Aufwand reinstecken muss. Andererseits ist man dann auch stolz auf das Ergebnis und kann das Spiel mit besonders guter Ausrüstung dann auch "brechen", was denke ich aber auch durchaus so gewollt ist.
Bei manchen Sachen ist man bisschen übers Ziel hinausgeschossen - da war dann doch ein für meinen Geschmack zu enormer Aufwand nötig, zusammen mit einer Unmenge an Material. Stichwort Mass Synthesis. Wenn ich da an diesen vermaledeiten Stein denke, den Sophie von Firis wollte, ich bin da ne Stunde dran gesessen mit Produktion der Vorstufen etc.

Bin jetzt am Überlegen, wie ich mit der Reihe weitermache. Aller Voraussicht nach werd ich erstmal nicht direkt zu Lydie&Suelle hüpfen, da ich die Befürchtung habe, dass das dann ein wenig zu viel "Mysterious" Content in kurzer Folge sein könnte, auch mein Back-2-Back hat Grenzen... ^^ Aktuelle Überlegung wäre, zu Ryza zu hüpfen und dort mit dem ersten oder den ersten beiden Teilen fortzufahren, um danach den Bogen zurück zu der Mysterious-Reihe und Lydie&Suelle und Sophie 2 zu schlagen... Mal schauen :)

PS.
Die von @Pepsi Plunge erwähnten weiteren Fahrzeuge hab ich leider nie gesehen, was aber wohl daran liegt, dass ich die (physische) Original-Version gespielt habe und nicht die DX-Variante und ich glaube, die erwähnten Inhalte gäbe es nur dort... Genau hab ich aber nicht nachgeschaut... Einen fahrbaren Vollernter hätte ich aber zum Schluss eh nicht mehr gebraucht, mein Lager war ständig übervoll :)

Spielzeit waren 56h.
 

Nocki

Aushilfe der Essenausgabe
Seit Freitag spiele ich Claire Obscure: Expedition 33 auf der PS5. Bisher habe ich ca. 10Std. auf der Uhr. Und ich bin absolut verliebt in das Spiel. Das Spiel hat mich ich im Prolog schon total abgeholt. Ich war zwar erst skeptisch wegen dem Setting, den rundenbasierten Kämpfen usw., aber ich finde alles großartig. Ich liebe die Charaktere, die so menschlich wirken. Auch die Dynamik untereinader in den Dialogen. Ich liebe die Musik, dir sehr viel zur Atmosphäre beiträgt. Das Kampfsystem macht absolut süchtig. Ich hoffe das gesamte Spiel kann die Qualität halten. Aber bisher bin ich absolut begeistert. Dazu noch der Preis und die Studiogröße 👍
 

Krule

Frührentner
Ich habe mit Alan Wake 2 angefangen. Das Setting und die surreale Grundstimmung, die mich an eine Mischung aus Akte X und Twin Peaks erinnert, finde ich hier wie im Vorgänger durchaus gelungen. An die sehr stark geskriptete und geführte Detektivarbeit, bei der man zu einem gewissen Zeitpunkt immer genau das machen muss, was das Spiel von einem will, muss ich mich allerdings noch gewöhnen. Bisher ist es eher ein narratives Storytelling-Adventure, dessen "Gameplay" wie bei einer Indie-Walking-Simulation nicht im Fokus steht - ich bin aber auch noch ziemlich am Anfang und habe erst 2-3 Mal meine Waffe nutzen müssen. Was nicht ist, kann also noch werden :)

Technisch ist es auf jeden Fall beeindruckend und sieht auf der PS5 Pro trotz einiger PSSR-Artefakte, die das Bild etwas unruhig machen, insgesamt umwerfend aus...
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Es war so schönes Wetter in der letzten Urlaubswoche, dass ich fast gar nicht dazu gekommen bin, Assassin's Creed Odyssey weiterzuspielen. Die Insel Lesbos hat mich schon fünf Stunden beschäftigt und Kreta liegt noch vor mir. Immerhin habe ich die Medusa gefällt, ein harter Brocken, selbst mit Level 61!

Dafür hatte ich bei einem Durchgang Mirror's Edge mal wieder viel Freude. Das ist so ein Game, das man immer wieder zocken kann. Je besser man sich auskennt, desto mehr möchte man davon. Am liebsten gleich nach dem Abspann nochmal!
Aber so gut bin ich dann auch nicht, als dass mich ein Speedrun gereizt hätte. Vielleicht spiele ich es nächstes Jahr wieder. Auf dem Steam Deck auf jeden Fall erste Sahne!

Da ich unterwegs auch noch meine alte LED-Switch u.a. bei der Bahnfahrt dabei hatte, wo nur Diablo 3 und Metroid Prime installiert waren, hatte ich mich für ersteres entschieden, einen Magier mal schnell auf Paragon 60 gebracht und die Zeit war wie im Fluge (Zuge) vergangen. Immernoch ein geniales Spiel. Finde ich bis heute besser als Teil 2 und 4. Und ja, es ist BUNT!!! 😁

Für Designer bei Forza Motorsport gibt es zuhause derzeit wieder eine Menge zu tun. Motiviert doch das 20-jährige Jubiläum, viele schöne Erinnerungen mit zeitlosen Lackierungen wieder aufleben zu lassen. Und morgen gibt es schon wieder eine neue Jubiläums-Tour. Da wird dann wieder ordentlich Gas gegeben. Macht auch wieder richtig Spaß, seit T10 die Drivatare überarbeitet hat!
 

Eirulan

Frührentner
Like allein schon für Mirror's Edge :)

... im alten Forum (4p) hatten wir mal ne Diskussion, was für einen ein 10/10 Spiel wäre und Mirror's Edge kam da bei mir vor. Einfach zeitlos. Die Speedruns werd ich nie vergessen, eine meiner schwersten Platins überhaupt :) Vom Gameplay / Flow / Präzision her mag ich Catalyst inzwischen mehr, in allem Anderen ist das Original aber weiterhin überlegen.

...

Um aber auch noch was zum Thema zu schreiben, hab jetzt als kleinen Einschub zwischen all dem RPG-Gedöns Ratchet & Clank (Remake von 2016) angefangen, das seit ~7 Jahren unvollendet auf dem Account rumlungert. Schöner Change of Pace für zwischendurch... Ausführlicher wenn ich durch bin.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Dafür hatte ich bei einem Durchgang Mirror's Edge mal wieder viel Freude. Das ist so ein Game, das man immer wieder zocken kann. Je besser man sich auskennt, desto mehr möchte man davon. Am liebsten gleich nach dem Abspann nochmal!
Aber so gut bin ich dann auch nicht, als dass mich ein Speedrun gereizt hätte. Vielleicht spiele ich es nächstes Jahr wieder. Auf dem Steam Deck auf jeden Fall erste Sahne!
Die echte Herausforderung (und das Messen des eigenen Frustlevels) beginnt doch erst mit den Time Trials und Speedruns.
Vor allem mit den letzteren hatte ich doch sehr viel Spaß, weil es einen auch zwingt Kämpfen komplett aus dem Weg zu gehen. Mirror's Edge ist eben ein "Jump & Run", und kein Ballerspiel. Genauso sollte man es auch spielen.

Genialer Titel, dessen Nachfolger leider nicht mehr an die Klasse herankam, auch wenn "Catalyst" trotzdem gut war.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
The Hundred Line - Last Defence Academy -

Ich habe die 100 Tage jetzt hinter mir.
Es war nur der Prologue. Hahahahaha... haha... ha... Because now I've unlocked TIME TRAVEL!

Oh man. Die 100 Tage waren ein bisschen lang und hätte man auch durchaus zusammenkürzen können, aber gegen Ende, vor allem die letzten ~15 Tage ging die Story dann in die vollen.
 
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