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schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Wie gesagt, es geht nicht darum, dass man sich an anderes gewöhnt, sondern dass der 30-FPS-Mode - jedenfalls an meinem Fernseher und bei den getesteten Spielen - deutlich unrunder rüberkommt als zu PS2/3/4-Zeiten. Könnte daran liegen, dass so eine 4K-Glotze halt detailliertere Einzelbilder schafft, so dass der entstehende Eindruck einer Bewegung nicht so ausgeprägt ist.

Wer weiß.
 

Wurzelknolle

Rentenbezieher
Früher war man 30 fps gewohnt, die Grafik war nicht so weit entwickelt und daher für die Hardware nicht so fordernd (heute wird da viel mehr rausgequetscht bzw. weniger optimiert, auch weil es neben 60 noch 120 und 144 etc. Hz-Monitore gibt was früher nicht so war), das Framepacing war früher konsistenter, und an die Controller haben auch einen Inputlag (was am PC mit den sehr schnellen Gamingmäusen nicht mehr so stark ist). Deswegen fühlen sich 30 fps bei heutigen Spielen oft nicht so flüssig an wie es früher zu Zeiten von PS2/3/4 war.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Ist imo etwas an meinem Punkt vorbei, zumal es auch damals™ schon schlecht oder besser 'optimierte' Games gab. Und das Framepacing kann auch bei heutigen Spielen gut sein. Das Argument mit dem Input-Lag, warum auch immer das genannt wird, zieht für mich auch nicht wirklich, denn: Ich hab seit 2005 praktisch immer parallel einen mehr oder weniger beefigen PC gehabt, der seit frühester Zeit (oder wenigstens bis zum Wechsel auf FHD, wofür dann ein neues Rig ran musste) die 60 Bilder produziert hat. Und Spiele werden nach Möglichkeit mit ihrer 'nativen' Steuerung gezockt, also wird seit jeher am PC gern der Controller - früher war das so ein Logitech-Teil, wo die Tasten durchnummeriert sind - benutzt.
(Mal ganz abgesehen davon, dass ich über die Inputlag-Debatte schon immer nur müde lächeln kann, weil mir kein einziger Moment untergekommen ist, wo ich beim Daddeln dachte: Mist, jetzt hat mir die Eingabeverzögerung das Spiel versaut!)

Aber whatever, das ist eh schon zu weit abgedriftet. Also dickes Sorry, an alle Mitlesenden und an Wurzelknolle, dass ich ihm eigentlich unnötigerweise diese Diskussions an Knie genagelt hab. Eigentlich wollte ich nur den Punkt im Ursprungspost machen.
 

Wurzelknolle

Rentenbezieher
Wenn man die Fakten nicht akzeptieren möchte (weil man selbst nie das Gefühl hatte dass einem der Inputlag das Spiel versaut hat), dann ja, sollte man die Diskussion beenden.
Dass es keinen Inputlag gibt weil dir nie ein Spiel durch die Eingabeverzögerung versaut wurde zeigt mir genau das, ohne jetzt zu fronten.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Okay, ich beiße mal an.

Was hat denn Eingabeverzögerung mit FPS zu tun? Ich versteh's wirklich nicht. Wenn du mir jetzt erzählst, dass in 0,00382 Sekunden eine Bewegung registriert wird, die im Verhältnis zu 1:382,5 zur ausgegebenen Bildrate steht, so dass ... äh, ja, mehr fällt mir nicht ein. Also inwiefern korreliert denn die Bildrate mit der Eingabeverzögerung?
 

Krule

Frührentner
Input-Lag fällt in der Regel nur bei sehr schnellen Spielen mit einem besonders präzisen, „tighten“ Kontrollschema wirklich ins Gewicht. In einem 3D-Open World Spiel wahrscheinlich eher nicht.

Ich bin jedenfalls ebenfalls der Meinung, dass hier viel über Gewöhnung läuft. Unser Gehirn ist (wenn auch individuell unterschiedlich) durchaus in der Lage, ein 30-fps-Bild in eine flüssige Bewegung zu übersetzen. Wird man jedoch über längere Zeit ausschließlich an 60 fps gewöhnt und geht dann zurück, dann wirken 30 fps plötzlich deutlich unrunder.

Mir geht es in solchen Fällen oft so, dass ich in den ersten vier bis fünf Spielstunden denke: „Oh Gott, das geht ja gar nicht.“ (So geschehen zb in Prey oder The Evil Within, weil beide auf Konsole nur in 30 fps laufen) Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit komme ich aber deutlich besser rein und am Ende nehme ich die 30 fps kaum noch bewusst wahr und sie erscheinen wieder flüssig. Man kann sich also durchaus wieder „zurückgewöhnen“.

Nichtsdestotrotz bevorzuge ich inzwischen ebenfalls 60 fps – allein schon wegen des geringeren Input-Lags und weil bestimmte Bewegungen insgesamt klarer und weniger verschwommen wirken.

Edit:
Was hat denn Eingabeverzögerung mit FPS zu tun?

Die Spielfigur kann ihre Position im Spiel auf deine Eingabe hin im Grunde erst dann sichtbar aktualisieren, wenn auch ein neues Bild ausgegeben wird. Bei 30fps dauert ein Frame theoretisch 33,3 ms und bei 60 fps 16,7 ms. Wenn du also nach links lenkst, wartest du bei 30 fps zwangsläufig einen Tick länger, bis du die Bewegung tatsächlich siehst. Der zusätzliche Input-Lag des Controllers kommt dann noch obendrauf und ist dem Ganzen sozusagen vorgeschaltet.
 
Zuletzt bearbeitet:

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Da ist halt viel Voodoo, und danke für den Seitenhieb mit '3D-Open-World'. Tatsächlich bin ich bei solchen Games meist motorisch unterfordert, was ein ganz angenehmer Zustand ist - ohne flexen zu wollen. ;)

Wie gesagt, daher, dass ich den überwiegenden Teil der Zeit sowohl auf PC als auch auf Konsole unterwegs war, kann ich das ganz gut gegeneinander halten. Und zu PS4-Zeiten hab ich kein Problem gehabt, an der Konsole zu spielen, wenn das aus Gründen die präferierte Plattform war.

Also Wurzelknolle hat abgesehen von 'Framepacing' oder vielleicht, um das mal zu übersetzen, 'Games sind irgendwie ruckeliger als früher', und Input-Lag, was ich nach wie vor nicht in Zusammenhang bringen kann, keine wirklich für mich sinnvollen Argumente genannt, warum sich 30-FPS-Spiele heute schlimmer anfühlen als vor zehn Jahren - wie gesagt unter Berücksichtigung der Tatsache, dass regelmäßig zwischen 30 und 60 FPS gewechselt wurde.

Und VRR und welche Bildrate das Display hat, ist auch nicht von Bedeutung, es sei denn, man will auf 40 FPS spielen.
 

sabienchen.banned

Frührentner
Um Weihnachten rum mal wieder Infinity Nikki gestartet, um mir die Weihnachts-, Nikki B-Day und Neujahrs-Rewards zu sichern.
Bei der Gelegenheit dann auch ein wenig weiter gespielt.

Spiel hat jetzt wohl eine "Horizon"-angehauchte Insel mit Pfeil und Bogen Kampf.
Außerdem konnte ich einige Ace-Attorney Style Verbrechen lösen.

Die Möglichkeiten was Outfits angeht sind mittlerweile echt ausufernd.
1000 Kleidungsstücke/Accessoires.. und sehr sehr viele mit vielen Farboptionen. [teilweise auch freie farbwahl freischaltbar etc.]
Hier mal ein video.. zu einem Kleidungsstück.. ohne alle Anpassungsmöglichkeiten zu zeigen. :)
The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.

und ein "Foto" habe ich auch geschossen
Infinity Nikki_20260102004647.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

Wurzelknolle

Rentenbezieher
Und VRR und welche Bildrate das Display hat, ist auch nicht von Bedeutung, es sei denn, man will auf 40 FPS spielen.
Das hat auch nie einer gesagt. Früher war das Target 30 fps, die Leute hatten keine Monitore die 60, 120, 144 Hz etc konnten. Wie will man denn heute so ein Target setzen? Der eine hat 60 Hz, der andere 120, dann wieder einer 144 Hz, der nächste hat noch mehr. Das muss ja das Spiel im Zweifel alles irgendwie gebacken bekommen. Nicht jedes Spiel hat einen Fidelity Modus, nicht jeder hat VRR. Das müssen die Entwickler berücksichtigen. Früher gab es plump gesagt 30 fps, kein Fidelity und kein VRR. Fertig war der Kuchen. Es war damit niemals gemeint, dass VRR und Bildrate des Displays von Bedeutung sei. Außer, man fragt wieso etwas so ist wie es ist, bekommt die Antwort, verdreht diese und verweigert sich dann der Antwort, nachdem man gesucht hat. :unsure::ROFLMAO:
 

Krule

Frührentner
Da ist halt viel Voodoo, und danke für den Seitenhieb mit '3D-Open-World'.
Das war wirklich kein Seitenhieb - und überhaupt nicht böse oder polemisch gemeint :)

Ich verstehe nur deinen Punkt nicht ganz. Wenn die Aussage ist, dass es zwischen 30 fps und 60 fps keinen Unterschied im Input-Lag gibt, dann ist das schlicht falsch. Dieser Unterschied ist physikalisch messbar und ergibt sich direkt aus der Bildausgabe selbst. Er existiert unabhängig davon, ob man ihn bewusst wahrnimmt oder nicht. In dem Sinne ist das kein Meinungs- sondern ein Faktenpunkt.

Wenn du hingegen meinst, dass der Unterschied zwar existiert, aber so klein ist, dass viele Spieler ihn subjektiv kaum oder gar nicht wahrnehmen, dann bewegen wir uns auf einer ganz anderen Ebene. Darüber kann man durchaus diskutieren. Man kann argumentieren, dass ein relativ kleiner, realer Unterschied psychologisch überhöht wahrgenommen wird (eine Art „negatives Placebo“) gerade wenn man sich stark an 60 fps gewöhnt hat.

Ich persönlich würde aber auch hier widersprechen – zumindest teilweise. Gerade in sehr schnellen Spielen mit engem Timings und direkter Steuerung, etwa bei 2D-Platformern oder Actiontiteln, nehme ich den Unterschied tatsächlich und reproduzierbar wahr. Für mich äußert sich das nicht nur in „gefühlter“ Flüssigkeit, sondern ganz konkret im Timing von Eingaben.

Kurz gesagt:
Über die Bedeutung des Unterschieds kann man streiten - über seine Existenz eigentlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
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