Eirulan
Frührentner
Aktuell spiele ich – für mich eher untypisch – zwei Spiele parallel. Der Grund ist simpel: DOOM (2016) ist mir für längere Sessions mittlerweile einfach zu schnell und zu hektisch, länger als 3-4h am Stück kann ich sowas nicht mehr spielen. Ich glaube, ich werde langsam zu alt für den Sch… 
Was ebenfalls eher ungewöhnlich ist: Meine Motivation, das Spiel nach rund acht Jahren noch mal hervorzukramen, ist hauptsächlich die Lore…
... Ich hatte mich in den letzten Tagen interessehalber ein wenig mit dem DOOM-Universum beschäftigt, dabei ein paar Wissenslücken entdeckt – und die will ich jetzt peu-a-peu schließen. Damals zum Release hatte ich das Spiel (am PC) nie ganz beendet. Ich glaube, ich kam nur bis zur Stelle, an der man die BFG bekommt… also: einiges nachzuholen. 
Ich erinnere mich noch gut, was das Spiel beim Reveal und später zum Release an „Aaahhs“ und „Ooohhs“ sowohl durch die Spielerschaft als auch die Branche gejagt hat. 2016 war das Jahr der Deckungsshooter, der Open-World-Formelspiele, der „cinematic experiences“. Und dann kam DOOM: schnell, laut, brutal – und dabei mit Stil. Zumal id-Software damals auch nicht mehr den besten Ruf hatte. Ein „Doom being Doom“ hatte man ihnen kaum noch zugetraut. Passt also perfekt in meine kleine Reihe von Revisits einiger der brillantesten Spiele der letzten 15 Jahre.
Inzwischen bin ich wieder ungefähr da, wo ich damals aufgehört hatte. Ich spiele auf Ultra-Violence (eine Stufe unter Nightmare, wenn ich’s richtig im Kopf hab) und bin anfangs öfter gestorben als gedacht. Aber das Gameplay überzeugt mich nach wie vor: Wer stehen bleibt, verliert – wer sich bewegt, lebt. Die Kombination aus Bewegung, Glory Kills und Waffenmanagement hat immer noch einen fantastischen Flow. Ein Tanz mit der Hölle.
Allerdings hatte ich die Grafik besser in Erinnerung – vor allem die Texturen wirken heute stellenweise etwas matschig. Bei dem Tempo fällt das aber kaum ins Gewicht. Ich hoffe nur, dass die zweite Spielhälfte nicht zu repetitiv wird – man merkt schon, dass sich eine gewisse Formelhaftigkeit einschleicht. Und ich vermisse mehr Bosskämpfe… und hoffe, da kommt noch was…
Ob ich danach noch DOOM Eternal spiele, weiß ich nicht – das soll ja noch schneller sein. Wahrscheinlicher ist, dass ich irgendwann mal The Dark Ages anteste.
Das zweite Spiel, das ich aktuell spiele, ist das kürzlich erst eingezogene Gal Guardians: Demon Purge – ein 2D-Actionspiel im 16-Bit-Retro-Stil, das stark an klassische Castlevania-Titel erinnert. Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern, die sich durch ein von Dämonen überranntes Schloss kämpfen, um ihre Schule zu retten. Man kann jederzeit zwischen den beiden wechseln – die eine setzt auf Fernkampf mit Maschinenpistole, die andere auf Nahkampf mit Kettensäge.
Die Story hat sowohl leicht cheesy Anime-Style-Anteile (und kommt – trotz Nähe zur Gal Gun Serie – (fast) ohne Fanservice aus) als auch ernsthafte, eher düstere Töne. Diese Mischung schmeckt bisher recht gut.
Positiv aufgefallen sind mir zudem die Bosskämpfe – schön fordernd, mit klaren Mustern, aber nie unfair – und der Banger-Soundtrack. Ein schöner Kontrast zu DOOM: ebenfalls fordernd, aber auf eine ganz andere Art.
Was ebenfalls eher ungewöhnlich ist: Meine Motivation, das Spiel nach rund acht Jahren noch mal hervorzukramen, ist hauptsächlich die Lore…
Ich erinnere mich noch gut, was das Spiel beim Reveal und später zum Release an „Aaahhs“ und „Ooohhs“ sowohl durch die Spielerschaft als auch die Branche gejagt hat. 2016 war das Jahr der Deckungsshooter, der Open-World-Formelspiele, der „cinematic experiences“. Und dann kam DOOM: schnell, laut, brutal – und dabei mit Stil. Zumal id-Software damals auch nicht mehr den besten Ruf hatte. Ein „Doom being Doom“ hatte man ihnen kaum noch zugetraut. Passt also perfekt in meine kleine Reihe von Revisits einiger der brillantesten Spiele der letzten 15 Jahre.
Inzwischen bin ich wieder ungefähr da, wo ich damals aufgehört hatte. Ich spiele auf Ultra-Violence (eine Stufe unter Nightmare, wenn ich’s richtig im Kopf hab) und bin anfangs öfter gestorben als gedacht. Aber das Gameplay überzeugt mich nach wie vor: Wer stehen bleibt, verliert – wer sich bewegt, lebt. Die Kombination aus Bewegung, Glory Kills und Waffenmanagement hat immer noch einen fantastischen Flow. Ein Tanz mit der Hölle.
Allerdings hatte ich die Grafik besser in Erinnerung – vor allem die Texturen wirken heute stellenweise etwas matschig. Bei dem Tempo fällt das aber kaum ins Gewicht. Ich hoffe nur, dass die zweite Spielhälfte nicht zu repetitiv wird – man merkt schon, dass sich eine gewisse Formelhaftigkeit einschleicht. Und ich vermisse mehr Bosskämpfe… und hoffe, da kommt noch was…
Ob ich danach noch DOOM Eternal spiele, weiß ich nicht – das soll ja noch schneller sein. Wahrscheinlicher ist, dass ich irgendwann mal The Dark Ages anteste.
Das zweite Spiel, das ich aktuell spiele, ist das kürzlich erst eingezogene Gal Guardians: Demon Purge – ein 2D-Actionspiel im 16-Bit-Retro-Stil, das stark an klassische Castlevania-Titel erinnert. Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern, die sich durch ein von Dämonen überranntes Schloss kämpfen, um ihre Schule zu retten. Man kann jederzeit zwischen den beiden wechseln – die eine setzt auf Fernkampf mit Maschinenpistole, die andere auf Nahkampf mit Kettensäge.
Die Story hat sowohl leicht cheesy Anime-Style-Anteile (und kommt – trotz Nähe zur Gal Gun Serie – (fast) ohne Fanservice aus) als auch ernsthafte, eher düstere Töne. Diese Mischung schmeckt bisher recht gut.
Positiv aufgefallen sind mir zudem die Bosskämpfe – schön fordernd, mit klaren Mustern, aber nie unfair – und der Banger-Soundtrack. Ein schöner Kontrast zu DOOM: ebenfalls fordernd, aber auf eine ganz andere Art.