anamelessdevil
Jungspund
Hallo zusammen,
ist schon eine ganze Weile her seit dem ich den Thread erstellt habe. Zwischenzeitlich bin ich immer mal wieder über die Frage gestolpert ob Trophys mein Spielerlebnis wirklich bereichern. Abschließend kann ich für mich sagen: nein. Mein Zweifel war hauptsächlich, daß ich befürchtet habe Spielinhalte ohne das abarbeiten der Trophy Liste zu verpassen. Auch hat mir die Herausforderung, die Spiele erschwert durchzuspielen immer sehr gefallen.
Zu den verpassten Spielinhalten:
Letztlich habe ich mich hier gefragt, wie ich früher gespielt habe und ob ich wirklich Spiele nach der Hauptkampagne weggelegt habe. Baldurs Gate 2, Final Fantasy 10 sind nur 2 Beispiele die aus einer Zeit stammen wo es noch keine Trophys gab und in die ich >100 Stunden Spielzeit gesteckt habe. auch nach Beendigung der Kampagne. Letztlich glaube ich, daß eher meine Art ein Spiel nach Trophy Manier zu spielen meine Spielweise und meine Spielintensität negativ beinflusst hat.
Ich bin nämlich meistens so vorgegangen:
1. Trophy Liste gecheckt
2. Plan überlegt wie ich im ersten Durchgang die meisten Trophys ergattere und die Hauptstory mitbekomme
3. Clean Up, sprich Collectibles und kille 1000 XX
4. die harten Nüsse knacken
Und da liegt schon der Fehler. Früher habe ich viel mehr Zeit in der Kampagne verbracht um Secrets zu suchen, Fragmente der Story zu finden. Problem hier ist nämlich wenn man die Audio, Logs, Nachrichten usw. die die Story passiv erzählen in einem Trophy CleanUp sammelt ergibt sich oft nicht mehr der thematische Zusammenhang zur Story. Ist mir jüngst bei Hellblade so gegangen. Story durchgespielt und dann in einem CleanUp versucht die Runensteine mit den Northmen Storys abzuklappern. Nach Chapter 4 hatte ich keine Lust mehr weil ich die Haupt-Story kannte und das eintauchen in der Story nicht mehr so gut klappte wie beim ersten Durchlauf als das Spiel super intensiv war und die Runensteine mich total bereichert hätten.
Zu den Herausforderungen
Ich liebe Herausforderungen. Spiele auf Ultra Hard durchzuspielen und einen Checkpoint 20 mal zu probieren bis man es schafft macht mir einfach grossen Spass. Ich habe daher skillbasierte (sofern man das im PVE so nennen kann) Trophys immer besonders geliebt. Aber auch hier liegt der Teufel im Detail. Ich hatte im Thread schon mal Shadow of the Tomb Raider erwähnt. Deadly Obsession ohne Checkpoints war die Herausforderung. Super nervig retrospektiv betrachtet da oft die hakelige Steuerung für Tode gesorgt hat und nicht die Gegner. Die Folge waren 1/2 Stunde Zeitverlust und das nicht weil man selbst versagt hat sondern der Code.
Das ist aber auch gar nicht nicht die Art von Herausforderung die mir eigentlich Spass macht wie ich feststellen musste (lustig wie man von seiner alten Meinung abweicht wenn man einfach mal seine Denk- und Verhaltensmuster in Frage stellt). Für mich wäre die Challenge viel mehr gewesen, wenig Munition, harte Gegner intelligentes Ausnutzen des Terrains. Für mich resultiert nämlich ganz oft der Reiz an hohen Schwierigkeitsgraden aus der situativen Veränderung meiner Spielweise bei Gegnern und das Ausnutzen von Vorteilen des Environments. 10 Retrys mit 10 neuen Möglichkeiten zum "Schaffen" des Checkpoints kickt mich und gibt mir ein gutes Gefühl wenn ich es schaffe.
Übrigens sind das alles meine persönlichen Eindrücke. Jeder sollte das Spiel so spielen wie es ihm letztendlich Spass macht
ist schon eine ganze Weile her seit dem ich den Thread erstellt habe. Zwischenzeitlich bin ich immer mal wieder über die Frage gestolpert ob Trophys mein Spielerlebnis wirklich bereichern. Abschließend kann ich für mich sagen: nein. Mein Zweifel war hauptsächlich, daß ich befürchtet habe Spielinhalte ohne das abarbeiten der Trophy Liste zu verpassen. Auch hat mir die Herausforderung, die Spiele erschwert durchzuspielen immer sehr gefallen.
Zu den verpassten Spielinhalten:
Letztlich habe ich mich hier gefragt, wie ich früher gespielt habe und ob ich wirklich Spiele nach der Hauptkampagne weggelegt habe. Baldurs Gate 2, Final Fantasy 10 sind nur 2 Beispiele die aus einer Zeit stammen wo es noch keine Trophys gab und in die ich >100 Stunden Spielzeit gesteckt habe. auch nach Beendigung der Kampagne. Letztlich glaube ich, daß eher meine Art ein Spiel nach Trophy Manier zu spielen meine Spielweise und meine Spielintensität negativ beinflusst hat.
Ich bin nämlich meistens so vorgegangen:
1. Trophy Liste gecheckt
2. Plan überlegt wie ich im ersten Durchgang die meisten Trophys ergattere und die Hauptstory mitbekomme
3. Clean Up, sprich Collectibles und kille 1000 XX
4. die harten Nüsse knacken
Und da liegt schon der Fehler. Früher habe ich viel mehr Zeit in der Kampagne verbracht um Secrets zu suchen, Fragmente der Story zu finden. Problem hier ist nämlich wenn man die Audio, Logs, Nachrichten usw. die die Story passiv erzählen in einem Trophy CleanUp sammelt ergibt sich oft nicht mehr der thematische Zusammenhang zur Story. Ist mir jüngst bei Hellblade so gegangen. Story durchgespielt und dann in einem CleanUp versucht die Runensteine mit den Northmen Storys abzuklappern. Nach Chapter 4 hatte ich keine Lust mehr weil ich die Haupt-Story kannte und das eintauchen in der Story nicht mehr so gut klappte wie beim ersten Durchlauf als das Spiel super intensiv war und die Runensteine mich total bereichert hätten.
Zu den Herausforderungen
Ich liebe Herausforderungen. Spiele auf Ultra Hard durchzuspielen und einen Checkpoint 20 mal zu probieren bis man es schafft macht mir einfach grossen Spass. Ich habe daher skillbasierte (sofern man das im PVE so nennen kann) Trophys immer besonders geliebt. Aber auch hier liegt der Teufel im Detail. Ich hatte im Thread schon mal Shadow of the Tomb Raider erwähnt. Deadly Obsession ohne Checkpoints war die Herausforderung. Super nervig retrospektiv betrachtet da oft die hakelige Steuerung für Tode gesorgt hat und nicht die Gegner. Die Folge waren 1/2 Stunde Zeitverlust und das nicht weil man selbst versagt hat sondern der Code.
Das ist aber auch gar nicht nicht die Art von Herausforderung die mir eigentlich Spass macht wie ich feststellen musste (lustig wie man von seiner alten Meinung abweicht wenn man einfach mal seine Denk- und Verhaltensmuster in Frage stellt). Für mich wäre die Challenge viel mehr gewesen, wenig Munition, harte Gegner intelligentes Ausnutzen des Terrains. Für mich resultiert nämlich ganz oft der Reiz an hohen Schwierigkeitsgraden aus der situativen Veränderung meiner Spielweise bei Gegnern und das Ausnutzen von Vorteilen des Environments. 10 Retrys mit 10 neuen Möglichkeiten zum "Schaffen" des Checkpoints kickt mich und gibt mir ein gutes Gefühl wenn ich es schaffe.
Übrigens sind das alles meine persönlichen Eindrücke. Jeder sollte das Spiel so spielen wie es ihm letztendlich Spass macht