"The Surge" ist das neue Spiel von Deck13 und das Spiel sieht aus wie eine SciFi Version von "Lords of the Fallen".
Am Wochenende konnte ich schon ordentlich Schrott produzieren.
In der Hülle gibt es keine Anleitung. Die Steuerung wird einem in den ersten Minuten durch Einblendungen erklärt.
Alles ganz einfach. Danach läßt einen das Spiel kurz alleine. Ist aber auch kein Problem. Die Funktionen verschiedener Geräte wird zwar mit HIlfetexten erklärt, aber ausprobieren hilft. Auch hier muss man kein Quantenphysiker sein.
Die Grafik ist ok und das Spiel läuft flüssig. The Surge ähnelt sehr Lords of the Fallen und auch Dark Souls. Ich spiele es bisher auf normal. Auch hier gilt alle Ecken und möglichen Wege abzulaufen auf der Suche nach brauchbaren Items, welche manchmal schon etwas versteckt sind. Es gibt auch geheime Wege, welche sich schon mal hinter Kisten befinden.
Um bestimmte (mechanische) Körperteile bei Gegnern abzutrennen, braucht es vielleicht zwei drei Kämpfe zum üben. Aber dann sollte es klappen. Auf jeden Fall lohnt es, sich dieses Abtrennen gleich anzugewöhnen.
Wie auch bei Dark Souls, spawnen die Gegner wieder, wenn ich zurück in der Basis bin. Falls ich also einen Weg beschreite, aber meinen gesammelten Schrott nicht verlieren möchte und vorsichtshalber zurück in die Basis laufe und dort meinen Schrott ins sichere Lager bringe, stehen danach wieder draussen die Gegner. Man kann natürlich an Ihnen vorbeilaufen, oder wenn einem die Kämpfe zu schwer sind oder überhaupt auf Nummer sicher gehen will, diesen Umstand nutzen und etwas Schrott oder Ausrüstung farmen, um sich etwas besser auszurüsten, bevor es weiter ins Gelände geht.
Sollte man doch den virtuellen Tod sterben, hat man etwas Zeit, sich seinen Schrott wiederzuholen. Schrott entspricht wie bei dark Souls den Seelen. Die ersten Gegner sind aber noch einfach und deren Bewegungsmuster leicht zu durchschauen. Aber Achtung, auch hier gibt es Hinterhalte :zwinker:
Höhere Ebenen lassen sich durch Aufzüge erreichen. Auch verbinden sich einzelne Abschnitte durch Türen/Tore, welche als nette Abkürzungen dienen. Auch kann man schon recht zügig seine ersten Ausrüstungsteile selber bauen, was schon Spaß macht und auch in den Kämpfen sofort spürbar ist. Waffen gibt es Unterschiedliche. Einhand, Zweihand oder zwei Einhand-Waffen in unterschiedlichen Ausführungen. Je länger ich diese benutze, desto mehr steigert das meine Fähigkeiten für diesen Waffentyp. Die Waffen lassen sich natürlich auch aufwerten. Ebenso haben diese Waffen unterschiedliche Werte und Geschwindigkeiten bei der Benutzung.
Bis jetzt läuft es sauber und macht Spaß. Vorausgesetzt, man mag solche Titel. Da ich Dark Souls damals gesuchtet habe, fühlte ich mich hier gleich ganz wohl. Das Setting ist natürlich auch Geschmackssache.
Eine Überraschung erlebte ich am Anfang nach der Zugfahrt. Wer das Intro kennt, weiß was ich meine. Das war mal eine gute Idee!
Grüße,
Tom