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The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom

The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom
Genres
Adventure

Kindra

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Bin dursch.

Glaub des war einer der coolsten Endkämpfe des gesamten Franchises.

Mehr schreibsch dann spädda.
 

Kindra

Rentenbezieher
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Wird die Spielzeit irgendwo angezeigt, ich hab kein Plan xD (in der switch übersicht steht ja 7 tage lang zunächst "zuerst gespielt vor ...")

ich hab das gefühl etwas "essentielles" verpasst zu haben. felder im statusscreen, die sehr wichtig aussehen, blieben bei mir leer.
 

Krule

Frührentner
Achso, stimmt. Ich hab für das Tracking diese Nintendo Eltern-App und übertrage mir die Spielstunden dann immer jeden Tag in meine Excel. ABer das kann man ja keinen zumuten ^^
 

Kindra

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haha, nintendos systeme ...
hab das savefile überprüft, da steht auch keine spielzeit dran
es werden schon einige stunden gewesen sein, hab hart gesuchtet xD

Allen in allem bin ich ziemlich zufrieden.
 

Kindra

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Es ist nicht so als hätte ich nicht selbst Interesse an der Zahl! Aber ich werde wohl noch ein bisschen reingucken ... ich hab nämlich z.B. immer noch keinen blassen Schimmer, wofür eines der Sammelitems ist ... hab generell wohl einiges nicht mitgekriegt xD.
 

Kindra

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Hab meine Eindrücke mal verewigt:
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(Da es sich um ein gerade erst erschienenes Spiel handelt, kann dieser Beitrag Spuren von Spoiler enthalten - je nachdem, wo für einen die Toleranzgrenze ist. Ich versuche, nicht zu konkret zu sein. Lesen auf eigene Gefahr!)

The Legend of Zelda Echoes of Wisdom
Meine Befürchtung für EoW war von Anfang an, dass wir hier eine "BOTWisierung" der 2D-Zeldas vor uns haben. Der letzte Trailer nahm mir das bereits ein wenig, und ich ging davon aus, einen gesunden Mix aus alt und neu zu bekommen. Genauso sollte es dann auch werden.

Zeldas erstes eigenes Abenteuer ... seit dem CDi :ugly:
Diesmal ist es absolut nicht so ein Autounfall wie damals. Grezzo, der Co-Entwickler von EoW, hat sich über das letzte Jahrzehnt hinweg etablieren können. Von Remakes wie OoT3D, MM3D, LA und dem Multiplayer-Spinoff Tri Force Heroes über das erste eigenständige Spiel EoW dürften Nintendo und Grezzo eine rosige Zukunft zusammen haben. Einzig die Probleme aus Link's Awakening trüben das ein wenig, denn EoW hat genau die gleichen Performance-Probleme. Die können besonders in der Open World anstrengend sein, weil die Sprünge zwischen 30 und 60FPS heftig sind (aus irgendeinem merkwürdigen Grund geht das Spiel sofort auf 30 runter, sobald es die 60 nicht mehr halten kann oder so).

Das neue Gimmick mit den Echos bestimmt das ganze Spiel und ist vor allem für die Puzzle sehr toll. Es wird allerdings überraschend viel gekämpft, und das wirkt zumindest anfangs noch etwas ungewohnt, passiv und langsam (die Kämpfe dauern erstmal). Ich fand jedoch, dass sich das legt, je mehr Echos man hat, je mehr Fähigkeiten man hat und desto besser man mit den Systemen umzugehen lernt. Ich bin mir sicher, dass man in den Kämpfen sehr viele kreative Dinge machen kann, doch unkreative Dusselköppe wie ich kommen ebenfalls gut durch. Mit den Fähigkeiten, die man im Spielverlauf bekommt, fühlt sich das Spiel irgendwann gar nicht mehr so anders an wie ältere 2D-Zeldas, fand ich. Das liegt wahrscheinlich obendrein am eher klassischen Aufbau und den damit einhergehenden Dungeons, die hier wirklich sehr gut gelungen sind. Sie stellen für mich die Highlights des Spiels dar (zusammen mit den durchweg gelungenen, wenngleich etwas einfachen Bossen). Es gibt echt einige nette Puzzles, die sich, angelehnt an der neuen Zeldaformel, auf unterschiedliche Weisen lösen lassen. Einerseits mag ich es ja nicht "zu offen", andererseits hatte ich hier mehrmals das Gefühl, mich schlau angestellt zu haben, da ich so manchmal sogar Teilaspekte der intendierten Lösungsart skippen konnte. Qualitativ sind die Dungeons nicht alle gleichauf. Einer war gefühlt vorbei bevor er anfing und ein anderer nutzt das Potential seines Gimmicks nicht aus.

Kleine Wermutstropfen gibt es in den Dungeons: Für mich ist es unverständlich, wieso es da drin jetzt mehrere Teleporter geben muss. Ja, ich weiß, dass der an Link's Awakening erinnernde Aufbau der Dungeons mit seinen Räumen und Sidescroller-Abschnitten nie in der Weise mit Abkürzungen und Loops aufwarten kann wie Dungeons der 3D-Reihe ... dadurch werden 4 Teleporter in einem Dungeon nicht plötzlich nötig. Ein weiteres Makel ist, dass die Dungeons alle in der "still world" vorkommen, sich stilistisch zumindest von außen also sehr ähneln.

Generell ist die "still world" eine kleine Schwäche. Man muss in ganz Hyrule Risse schließen. Das läuft jedes Mal exakt nach dem gleichen, nicht gerade berauschenden Prinzip ab. Da wäre mehr Abwechslung in der Gestaltung der Aufgaben geboten gewesen. Zum Glück gibt es von diesen Rissen gar nicht so viele ... man macht hier nicht den gleichen Fehler wie die neuen 3D-Spiele. Kurzweilig sind die Risse trotzdem, weil es ein bisschen Platforming mit reinbringt, was eher ungewöhnlich für Zelda ist (man kann direkt springen, was ja erst seit Botw Usus ist).

Die Open World ist ... eine Open World, I guess. Ich fand die Welt ein bisschen größer als erwartet. Die Welt zu erkunden macht durchaus Spaß (es spielt sich alles auch sehr fluffig), weil es etwa einige Höhlen o.ä. mit kleinen Rätseln gibt. Die haben manchmal sogar ordentliche Headscratcher und kleine Mini- oder Gimmickbosse als Sähnehäubchen oben drauf. Sowas ist toll. Dazwischen gibt es aber leider viel unnötiges Sammelzeugs und respawnende Moblin-Camps, deren Truhen bei mir wirklich nie was brauchbares ausspukten.
Man findet etwas zu früh einen Echo, mit dem man alle Wände hochklettern kann. So wird der Aufbau der Welt früh aufgeweicht. Dadurch kann man sich immerhin viel umgucken ... was mich zu Belohnungen führt.

Eine der wenigen Dinge, die sich wirklich belohnend anfühlen, ist beim Erkunden der Open World früh auf starke Gegner zu stoßen, die man sich dann merken kann. Danach marschiert man wie ein Bulldozer durch schwächere Gegner! Ansonsten fühlen sich viele Belohnungen aus Truhen, von Minispielen und von Sidequests eher bescheiden an, denn der Großteil gibt nur die Items zum Mixen von Smoothies. Das habe ich kaum genutzt (zum Heilen hab ich was anderes gemacht). Rubine gibt es für Sidequests und in Truhen natürlich auch. Die kann man wenigstens für neue Accessories und Upgrades nutzen. Neben starken Echos ist das Upgrade-Material am besten, darüber freute ich mich jedes Mal. Damit lässt sich einiges machen.

Von den Minispielen hat mich wenig gehalten außer eins. Ich weiß nicht so ganz, was ich von den Accessories halten soll. Irgendwie sind viele Effekte viel zu gering oder egal und ich weiß auch nicht, ob ich diese ganzen Möchtegern-RPG-Elemente in einem Zelda wirklich brauche. Es ist sicher ganz nett, dass man sie situativ ändert (schnelleres Schwimmen in Wassergefilde z.B.), aber so den Unterschied macht’s jetzt nicht. Ein paar positive Ausnahmen habe ich allerdings gefunden.

Die bereits erwähnten Sidequests schwanken von belanglos zu süß bis "wow, das ist ja ein Minidungeon mit einzigartigem Boss!". Mehr von Letzterem wäre toll gewesen! Es gibt in einem Dorf eine Challenge-Aktivität, die mir Spaß gemacht hat.

Bei all dem sieht das Spiel sehr hübsch bzw. niedlich aus. Ich bin wirklich kein Fan des Grafikstils, aber das, was mir am Wenigsten in LA gefallen hatte, haben sie hier weggelassen. Tolle Grafik mit vielen niedlichen Details und Animationen, durch welche die Figuren sehr lebendig wirken. Die reagieren z.B. darauf, wenn Zelda Echos beschwört, sie verschwinden lässt oder Krüge durch die Gegend fliegen. Es ist schön, bestimmte Zelda-Rassen zum ersten Mal in einem isometrischen Teil anzutreffen.

Story und Lore sind überschaubar bis nicht vorhanden. Trotzdem: Man hat ein klares Ziel und dieses hatte, zumindest für mich, aufgrund der neuen Situation seinen Reiz. Ich war auf einen Aspekt tatsächlich die ganze Zeit über gespannt. Ein paar kleine "Twists" gibt's, aber am Ende des Tages wird mit den angerissenen Motiven (z.B. dem des Doppelgängers) nicht genug gemacht. Auch der Antagonist ist völlig belanglos und dürfte das langweiligste Design ever haben. Dafür gehört der Endkampf wohl zum besten des gesamten Franchises (wenn wir den recency bias rausrechnen, wäre der Kampf immer noch sehr weit oben!). Das, was das Spiel dort macht, schreit wirklich sehr laut nach einem gewissen Modus oder nach einem weiteren Spiel in dem Stil ... hat mir gut gefallen.

Was Nintendo nicht losgeworden ist, neben den paar Open World-Schwächen, sind 2 Lasten, die man sich aus BOTW rüberholt: Die Steuerung mag für den ein oder anderen am Anfang etwas überladen wirken. Außerdem ... und das kann ich einfach nicht fassen, ist EoW nun das DRITTE Spiel mit diesem vollkommen beschissenen horizontalen Menü. Man hat also ein horizontales, ewig scrollendes, nur einreihiges (!!!) Menü zum Auswählen hunderter Echos. Wieso macht man nicht mehrere Reihen (unterteilt in Kategorien, vll)? WIeso gibt es keine Möglichkeit, Echos zu favorisieren? Als ob es da keine bessere UI-Lösungen für gibt, come on. Es ist sicher kein Weltuntergang und durch die Sortiermöglichkeiten bekommt man das meiste schnell, aber in speziellen Situationen oder bei Rätseln, für die ich viel rumprobierte, kommt es immer wieder mal vor, dass ich "diesen einen Echo" jetzt in dieser ellenlangen Liste suchen muss. Das geht besser. /rant

Nochmal gesondert erwähnen muss ich die Musik von EoW. Die ist wirklich phänomenal und viel besser, als ich erwartet hätte, weil die Musikrichtung eigentlich nicht so meins ist (vgl. Link's Awakening Remake). Hier knallt es aber heftig!

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Es ist im Grunde ein wunderbarer Kompromiss aus neuer und alter Formel.

Was ich lustig finde: Eine der ersten Echos im Spiel ist ein ramponiertes Bett. Ich sage: Es ist in den Top 5 der Echos im Spiel :ugly: Cool ist übrigens, dass man den Hero Mode von Anfang an immer ein- und ausschalten kann wie man will.

8/10
 

Krule

Frührentner
Alles fair, auch wenn ich vieles im Detail anders sehe:

- ALbW war für mich deutlich näher an BotW als EoW
- Die Menüs funktionieren erstaunlich gut, dafür dass man sich konzeptionell dazu entschieden hat, dem Spieler hunderte Auswahlmöglichkeiten zu bieten (lediglich eine Trennung nach Monstern und Gegenständen hätte ich ggf. gut gefunden). Dass man trotzdem hin und wieder mal etwas sucht und das auch nervig sein kann, resultiert aus dieser konzeptionellen Entscheidung und nicht aus einer Schwäche der horizontalen Menüs.
- Die Kämpfe sind weiterhin zäh, langweilig und halten zu sehr auf.
- Das LA-Remake hatte weniger Probleme mit der Framerate, weil diese -zumindest nach meiner Erinnerung- nur beim Gebietswechsel aufgetreten sind und man da ja ohnehin kurz eine Art Zeitlupeneffekt hat, während das Spiel zum nächsten Bildschirm scrollt.

Den Rest unterschreib ich aber zu 100%. Bisher wäre ich bei einer 7/10 was für mich ein wirklich gutes Spiel aber gleichzeitig auch das schwächste 2D-Zelda wäre...

Edit Zum Vergleich: LA ist für mich mindestens eine 9/10 wenn nicht sogar 10/10 (ebenso wie ALbW)
 
Zuletzt bearbeitet:

Kindra

Rentenbezieher
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-Zum ersten Punkt kann ich aus Spoilergründen nicht wirklich was sagen. Deswegen empfehle ich dir, folgendes nur zu lesen, wenn du die Mitte des Spiels (die eindeutig ist) bereits vollendet hast.
Es ist stimmt schon, dass es konzeptionell strukturell eher an ALTTP erinnert, weil es irgendwann zwar offener wird (Reihenfolge von Dungeons frei wählbar, was entgegen der Nummerierung der Dungeons auch in ALTTP teils schon ging, und in ALBW aufgrund des Itemleihens sowieso), aber nie so weit wie BOTW.
In BOTW kann man dagegen direkt zum Endgegner marschieren, was sicherlich offener ist. Aber die Ähnlichkeiten mit BOTW beziehen sich ja nicht nur auf die Spielstruktur, sondern auch auf das UI (Sidequests, Speichersystem ist 1:1 kopiert, etc.), das Gimmick mit den Echos erinnert aufgrund seiner Vielseitigkeit an BOTW finde ich. Das liegt vor allem daran, dass Puzzles / Kämpfe und der Gleichen dadurch auf vielerlei Weisen lösbar sind, was ich für einen BOTW-typischen Aspekt halte.

-Du bist bisher die einzige Person, von der ich positives über das Menü höre. Ich finde, es muss bessere Lösungen als das horizontale Menü geben, wenngleich es, wie im Text auch geschrieben, kein Weltuntergang ist und man oft verwendete Echos immer schnell findet. Aber ich kam zu oft in nerviges "wo ist denn jetzt dieser eine Echo"-Gescrolle, um das nicht blöd zu finden.

-Ich verstehe deinen Kritikpunkt an den Kämpfen, aber ich empfand die nicht immer so. Vielleicht liegt mein Eindruck aber ausschließlich an einem Echo, den ich verhältnismäßig früh beim Erkunden bekommen habe. Weiß nicht, wie du ausgerüstet bist.
Hatte früh starke Level 3-Echos. Den Moblin Schwertkämpfer Level 3 hatte ich so früh, dass ich den nicht mal benutzen konnte, als ich ihn bekam. Darknut Level 3 bekam ich dann irgendwann, und den nutzte ich dann in 85% der Fälle. Seine langanhaltende Wirbelattacke eignet sich perfekt, um ihn an mich zu ketten und damit durch Gegnermassen zu walzen. Wenn man das mit dem Schwertkampfmodus kombiniert, geht's eigentlich. Einen Darknut Level 3 spawnen und dann mit einen Level 3-Schwert auf einem Boss einschlagen z.B. ist ein enormer Schaden.
Die einzigen Kämpfe, die ich zäh fand, waren die gegen diese fliegenden Magier. Das lag aber hauptsächlich an deren nervigem Wegteleportieren und dass mir wohl keine gute Taktik einfiel.

-Ich habe das LA Remake nicht viel gespielt, und es stimmt, dass die Performance-Probleme meistens an Gebietswechseln lag, aber ich meine, es gab auch dedizierte Stellen, wo das Spiel runterging (eine Stelle mit vielen Gegnern, Dornen und Wasser glaub ich).
Dahingehend ist EoW also gleichzeitig besser und schlechter (inkonsistenter).

Mit dem schwächsten isometrischen oder "2D"-Zelda gehe ich nicht mit, auch wenn ich EoW jetzt nicht für besonders halte. Zelda 2 ist ... sicher nicht so scheiße wie es alle machen, aber kommt doch nicht an sowas ran. ALTTP fand ich schon immer überbewertet (auch wenn es gute Dungeons etc. hat) und Spirit Tracks fand ich so kagge, dass ich es nicht mal durchgespielt habe.
 
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