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The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom

The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom
Genres
Adventure

zen

Sherlock Holmes
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Dito. Den ersten Dungeon konnte ich ebenfalls abschließen. Mehr ist heute leider nicht drin. Hat in jedem Fall viel Spaß gemacht. An die Steuerung werde ich mich aber erst noch gewöhnen müssen. Wegen der vielen Möglichkeiten kommt die mir noch etwas fummelig vor. Aber wird schon noch.
 

Krule

Frührentner
Mein Ersteindruck nach ~4 Spielstunden:

Erstaunlich klassisch strukturiertes 2D-Zelda - wer Angst vor einer BotW-sierung hatte (Ja, ich meine dich Kindra), sollte erleichtert sein.
Die Fähigkeiten von Zelda sind natürlich schon ziemlich anders aber letztlich ist das Spielgefühl trotzdem erstaunlich ähnlich mMn.

In den Dungeons macht das Spiel viel Spaß. Die Rätsel sind cool.
Ich mag die indirekten Kämpfe über Monsterbeschwörungen bisher nicht ganz so sehr, aber man hat genug zu tun und kann ja sogar auch selbst mal zur Waffe greifen...

Die Framedrops auf der Oberwelt nerven aber mehr, als ich gedacht hätte und an die Steuerung muss ich mich auch noch besser gewöhnen. Darüber hinaus sind die Belohnungen für die Nebenaufgaben bisher unterirdisch...

Von der Grafik, der optischen Gestaltung und dem ganzen Charme des Spiels bin ich ja großer Fan - war auch beim Links Awakening Remake nicht anders. Gutes Spiel soweit aber bisher bin ich noch nicht im absoluten Tunnel der Begeisterung gelandet.
 

Kindra

Rentenbezieher
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Mein Eindruck nach dem 3. Dungeon (ich spoilere nichts konkretes, aber um niemandem auf die Füße zu treten, pack ich trotzdem alles in Spoiler):

Zur Performance wurde ja alles gesagt: Auf der Oberwelt ein Witz, in Innenräumen und Dungeons passt's.

Die Musik ist viel besser als ich erwartet habe. Da gingen einige Tracks jetzt schon sehr hart.

Wie Krulemuk schon sagt, ist das Spiel recht klassisch aufgebaut (was gleich dazu führt, dass man gewisse Schemata immer wieder hat), allerdings bedeutet das nicht, dass es keine BOTWisierung gibt, immerhin ist das immer noch eine Mischung aus beidem. In der Open World haben wir viele typisches belangloses OW-Geplänkel mit z.B. respawnenden Moblin Camps ohne brauchbaren Loot. Trotzdem gibt es viel cooles zu entdecken, denn in kleinen Höhlen gibt es quasi Minirätsel etc. Weiterer Sammelkram wie diese Stempel find ich recht bla. Eine weitere Altlast aus BOTW/TOTK ist dieses unsägliche horizontale Menü zum Auswählen von Echos. Ja, man kann sortieren, ja, es ist irgendwie managable, aber der Moment, wo ich was bestimmtes suche und dann ewig scrolle ist jedes Mal zum kotzen. Auch ist es natürlich so eine Sache, dass man sehr früh die Möglichkeit hat, überall hochzuklettern. Einerseits witzig, andererseits ist das Design der Welt damit sofort wieder egal und man muss sich kaum Gedanken machen, wo man wie hinkommt, weil man überall hochklettern kann. Ein Unterschied zur Offenheit in BOTW ist (bisher zumindest), dass man zwar theoretisch überall hingehen kann, aber dadurch nicht alles machen kann. Spätere Dungeons sind wohl erst später erreichbar. Die Sidequests und verfügbaren Minispiele wirken schnell wie etwas, das ich skippen werde, weil ich wirklich keine 5 vollkommen belanglose Crafting-Obstsorten als Belohnung brauche ... mal sehen! Might Crystals dagegen hab ich gern. Eine Sache noch: Ich habe das Gefühl, dass man gar nicht so sehr mit Rubinen vollgeschüttet wird und oft gibt es in den Dörfern immer eine Sache, die man gern haben will, die recht teuer ist. Nett.

In den Dungeons selbst fährt das Spiel dann zur Höchstform auf. Die Dungeons sind groß und sehr Rätsel-lastig (wenngleich das bisher alles noch recht überschaubar ist). Das macht großen Spaß und durch gewisse Fähigkeiten, die das Kämpfen auch aktiver machen, wenn man will, fühlt sich das eigentlich gar nicht groß anders an wie jedes andere 2D-Zelda vorher. Der Dungeon, den ich als 2. hatte, hatte durch gewisse Verbindungen mit innen/außen sogar einen Aufbau, den ich so früh nicht erwartet hätte. Trotzdem gibt es hier auch kleine Probleme und einen derben Fehler in meinen Augen. Das Leveldesign dieser Raumkasten-Dungeons ist natürlich nicht auf dem Niveau gewisser anderer Zeldas. Es gibt aber trotzdem Abkürzungen und loops usw. Die größte Fragwürdigkeit ist m.E., dass jeder Dungeon jetzt unzählige Teleporter hat ... man läuft also gar nicht mehr durch den smart designten Dungeon, sondern teleportiert iwann nur noch hin und her für die kürzesten Wege. Das find ich ehrlich gesagt ziemlich beschissen. Klar braucht es Teleporter vll am Anfang und in der Mitte, um rein und rauszugelangen, aber wozu denn die ganzen anderen Teleporter?

Die Bosse sind sehr kreativ und spaßig ... und natürlich recht einfach.

Ich war ehrlich gesagt nie großer Fan des Grafikstils. Ja, es sieht super aus, ist super cute, aber irgendwie ... nicht so meins. Deswegen (und aus anderen Gründen) hatte ich das Remake von LA nie durchgespeilt. Hier passt der Grafikstil noch ein bisschen besser. Die Figuren sind alle sehr schön animiert und dadurch ist alles recht lebendig. Das geht schon in Ordnung. Zudem kann es echt sehr hübsch aussehen.
 
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Krule

Frührentner
Ich finde ja, dass der Grafikstil zu Links Awakening mit seiner Traumwelt sogar nochmal besser passt.

Bei mir macht sich übrigens gerade Ernüchterung breit. Ich packs mal auch in Spoiler...
Die indirekten Kämpfe sind extrem zäh und ziemlich grauenhaft. Ständig muss man warten - alles dauert viel länger als es müsste. Es ist einfach überhaupt nicht meins!
Es wäre aber sogar okay, wenn die Kämpfe in dem Spiel einfach weniger im Fokus stünden und man sich stattdessen mehr auf die Rätsel konzentrieren müsste. Leider habe ich das Gefühl, dass man in Echoes of Wisdom nicht weniger kämpfen muss als in anderen Zeldaspielen.

Die Menüs sind übrigens weniger mein Problem. Dadurch aber, dass alles andere so zäh & langsam ist, und die Menüs auch nochmal Tempo rausnehmen (was weniger an den Menüs selber als am konzeptionellen Gamedesign des Spiels liegt), kann es dann doch mal als zu Fummelig nerven.

Was mich gerade auch ein wenig stört, ist, dass die Dungeons, dadurch, dass sie in diesen Rissen stattfinden irgendwie keine eigene Seele haben.... schwer zu beschreiben. Es sind Themen-Dungeons, ja. aber sie sind halt nicht auf der Oberwelt ersichtlich als Strukturen und Fixpunkte..
Dafür sind die Bosse bisher stark.

Und ja, die Musik ist großartig.

Echoes of Wisdom ist für mich trotzdem im Moment das schwächste 2D-Zelda, das ich bisher gespielt habe (ja auch schwächer als Spirit Tracks). Kann sich aber auch alles noch ändern. Vielleicht zündet es ja noch... Bin erst im dritten Dungeon.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kindra

Rentenbezieher
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Zu der spezifischen Kritik:
Ist mir zwar auch schon aufgefallen, dass Kämpfe jetzt echt lange dauern können, weil die eigenen Echo-Gegner wenig schaden machen, aber ich hab das bisher einigermaßen dadurch kompensieren können, dass ich echt starke Monster schon im Vorfeld gefunden habe. Eigentlich mach ich nix anderes mehr außer das stärkste Viech, das ich haeb rausholen und es vor mich zu packen und dann wie ein Bulldozer durchpflügen. Mit meinem aktuellen stärksten Monster töte ich die meisten normalen Gegner mit einem Hieb.

Soll heißen: Es lohnt sich wohl, sich in der Welt nach starken Monstern/Echos umzusehen.

Und zumindest wenn diese "still/Nichts"-Gegner da sind, kann man getrost in den Schwertkämpfermodus wechseln. Vorher aber immer einen starken Buddy mit rausholen für mehr Schaden. Und unbedingt das Schwert (und was man sonst noch so alles leveln kann) upgraden!

Deine Kritik daran, dass vieles durch die andere Welt natürlich etwas angeglichen wird erkenn ich aber auch durchaus. Im jeweiligen Dungeon ist es zum Glück nicht ganz so angeglichen. Generell sind die Risse, wo man immer x von den Dingern sammeln muss, sehr samy an.
 
Zuletzt bearbeitet:

Krule

Frührentner
Danke, aber die meisten deiner Tipps mache ich eigentlich schon. Eigentlich habe ich derzeit nur kein überstarkes Monster parat, was die Gegner mit einem Schlag töten würde - der Rest trifft schon zu. Natürlich spamme ich auch mein jeweils stärkstes Monster, wobei das Spiel schon für unterschiedliche Situationen auch unterschiedliche Lösungen erfordert (Luft / Wasser / Distanz...etc).

Meine Schwertleiste leere ich aber sehr häufig, weil ich einfach manchmal ungeduldig bin, auch bei schwächeren Gegnern. Selbst wenn mein Monster dieses vielleicht mit einem Schlag töten könnte, muss der Schlag des beschworenen Monsters ja erstmal auch sitzen und das funktioniert - je nach Monster - nicht immer perfekt. Viele Monster haben auch erstmal 2 Gedenksekunden, die sie brauchen, bis sie irgendetwas machen und andere schlagen nur alle paar Sekunden mal zu... Da hab ich mich häufig schon dabei erwischt, wie ich nach ein paar Sekunden und mehreren Beschwörungen einfach genervt selbst zugeschlagen habe...
 

Kindra

Rentenbezieher
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Haha, ja, da ist schon was dran. Die Gedenksekunde hätten sie lassen sollen, aber ich glaube, das wollten sie nicht, weil man dann einfach jedes mal ein neues monster spawnen könnte und es super schnell immer angreift. tendenziell hab ich das gefühl dass es schneller geht wenn man monster neu erschafft, statt zu warten, wie die sich abrappeln, kp. und ich benutz immer X dazu, also ich lass die leute nicht selbst laufen. so kann man rein->hauen->ausweichen->rein. aber das wirst du wahrscheinlich auch schon so machen

ich versteh die kritik vollkommen und will dem auch gar nicht widersprechen. ich bin eigentlich schon sehr ungeduldig, aber so schlimm, dass ich extra dafür in den schwertmodus wechselte, war's bei mir noch nicht xD
 

La_Pulga

Aushilfe der Essenausgabe
Mir macht das Ausprobieren der verschiedenen Echoes sehr viel Spaß und ich finde auch, dass man bei den verschiedenen Gegnern durchaus unterschiedliche Strategien anwendet. Das Rätsel Design ist (bisher) ebenfalls abwechslungsreich, aber noch nicht sonderlich anspruchsvoll. Kurzum, das Spiel macht Spaß.

Dennoch bin ich enttäuscht - wieso? Mir fehlt dieses Breath of the Kingdom Gefühl von: hier dampft die Kacke, das ist die Welt, sieh zu wie du klar kommst. Und mir ist völlig bewusst, dass das ausschließlich an meiner falschen Erwartung liegt, also steinigt mich nicht.
 
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