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The Legend of Zelda: Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Firmen
Nintendo of America, Nintendo of Europe, Nintendo EPD, Nintendo
Genres
Adventure, Role-playing (RPG)

Kindra

Rentenbezieher
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Machen wir dahingehend einen deepdive, würde ich da sogar widersprechen. Es nervt zwar, wenn die Waffen zu schnell kaputtgehen, aber das Spiel funktioniert m.E. immer dann am besten, wenn die Waffen tatsächlich relativ schnell kaputtgehen. Chibi beschwerte sich hier auf der letzten Seite bereits über die Problematik des vollen Inventars, was zwar auch auf dem Plateau oder auf der Survival-Insel vorkommen kann, aber im späteren Spielverlauf hat man ja nun mal viel mehr Waffen, die länger halten.
 

Chibiterasu

Frührentner
Ja, mit der kurzen Lebensdauer hab ich weit weniger ein Problem als eben mit dem vollen Inventar.

Bögen sollten aber zumindest bei den Minigames nicht zerbrechen können. Da gab es so Reit-Bogenschießen-Spiele und wenn man es mehrmals versucht, hat man zahlreiche Bogen verbraucht..
 

Kindra

Rentenbezieher
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Die Wulgaru-BOTW-Posts haben mich daran erinnert, dass ich mich zu etwas verhalten wollte. Weiß nicht, ob du, Wulgaru, meine und Chibis Diskussion vor ein paar Seiten mitbekommen hattest.
Breath of the Wild

Bei den Zoras angekommen. Mal gucken ob ich gleich mal die erste Hauptquest mache. Was Zelda Notes angeht ist es hier ein bisl Schade das es anscheinend nur von Zelda Audiofiles gibt, aber was sie so über die Shiekah und das Vergessene Plateau erzählt, ist durchaus wieder und informativ. Nintendo bekommt echt keinen Credit dafür, dass sie bei beiden Teilen so viel Audiokram von den Originalsprechern neu gemacht haben. Schreine 16, Koroks 49.
Ich hab dann zum ersten Mal dieses Zelda Notes-Feature ausprobiert, auch, weil das hier ziemlich gelobt wurde (glaub ich). Ich hab da aber sehr gemischte Gefühle, also von okaye Idee bis hardcore Schwachsinn deckt meine Meinung da alles ab. Die komplett bescheuerte Implementierung ist in dieser Wertung nicht mit drin, da das ja nur nachträglich hinzugefügt wurde. Ich versteh nur nicht, wie man diese Audiologs ohne das nervtötende Dreckspiepen finden soll ...

Was ist nun das gute daran? Man erfährt mehr über die Welt, bestimmte Orte, lernt Zelda mehr kennen, sie wird weiter charakterisiert, alles wird etwas belebt. Sehr gut!

Was ist schlecht daran? Audiologs sind meiner Meinung nach eine völlige Antithese zum Spielprinzip an sich. Es soll ja ruhig sein, Natur, ohne Gelaber, schön, isoliert. Mir fiele spontan auch keine bessere Möglichkeit ein, wie man mehr Narration, mehr Hintergrund in der Welt hinkriegt, ohne dieses ruhige Entdecken mit Audiologs aufzubrechen, aber kp, ich finde man merkt extrem, dass das eine Idee ist, die Jahre nach Release ersonnen wurde und eigentlich überhaupt nicht zum Spiel passen will. Das einzige, was diese Audiologs von denen anderer Spiele positiv abhebt, ist, dass sie hier den Spielfluss nicht stören. Findet man in anderen Spielen Audiologs, ist es meistens am besten, einfach stehen zu bleiben, bis das Gelaber durch ist, damit es von nix unterbrochen wird oder so. Diesen Impuls verspüre ich bei diesen Zelda-Audiologs nicht. In der Logik des Universums sind diese Audiologs zwar erklärbar, immerhin labert dir Zelda vor allem am Anfang ein paar Mal die Ohren voll und es gibt später die Erinnerungen, die dann Cutscenes statt Audiologs sind, aber ich weiß nicht. Ich kann mich dem uneingeschränkten Lob dieser Neuerung nicht ganz anschließen, auch wenn ich die Vorzüge sehe.

Für ein neues Open-World-Zelda könnte man über so ein ähnliches, aber natürlich ins Spiel integrierte Feature nachdenken. Man müsste dann aber auch genau wissen, was man da macht.
Sicherlich ist es sehr hoch anzurechnen, so viele Jahre nach Release nochmal so viel Text einzusprechen und das ist schon alles cool und so.

Lässt du denn das Gepiepe aus, oder wie findest du diese Audiologs? Klar, viele Sachen sind an offensichtlichen Sachen platziert, andere aber vll auch nicht.
 

Mister Blue

Frührentner
Ach, da ja was. Kurz ausprobiert aber danach fast schon wieder vergessen, dass es das gibt. Das mag ein jeder anders sehen und auch an der Gewöhnung von dem Smarptphonekappes liegen. Für mich was das aber ein Gehirnfurz von Nintendo für die Generation Smartphonezombie, die für keine zwei Minuten, die Pfoten von den Dingern lassen können.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Naja, das ist schon...wie heißen wir eigentlich wenn wir alt sind als Generation...also das ist schon sehr boomerig. Da das ganze komplett optional ist, kann es einem im Zweifel völlig latz sein und ist meiner Meinung nach besser implementiert, als solche crossover-Sachen in der Vergangenheit oder als ob man die Story in andere Medien wie Comics oder so verlegt. Habe diesbezüglich gerade AC 3 gespielt und die Story die in 5 Haupteilen erzählt wird mit nem Obermotz, wird anscheinend in den Spielen nur noch Cameoartig behandelt und endet in Comics. Sowas ist scheiße, nicht aber etwas was man ignorieren kann.

@Kindra
Naja, also Audiologs sind einmal grundsätzlich an Orten zu finden, vor allem von Zelda....ich bin da meist von selbst reingelaufen. Wenn du aber systematisch vorgehen willst, ist dann doch einfach die Option die Karte zu benutzen, da kannst du die einblenden. Ich meine, wenn dich die Suche an sich nervt. Übrigens finde ich allein dieses Kartenfeature schon ziemlich genial, da mir eh niemand erzählen kann, dass er die Koroks ohne Hilfe findet. Das ist ein weiterer Aspekt, den man uneingeschränkt loben kann: Die Karte. Mit den ganzen Statistiken kann man auch abnerden.

Was den Inhalt angeht, ist es für mich einfach irgendwo lebendigmachung von der Welt, weil Zelda ja auch erzählt wie sie bestmmte Sachen findet. Man kann natürlich generell bemerken, dass Zelda als diese rundum reinherzig, treudoofe Person nicht interessant ist, aber wie gesagt erzählt sie hier und da mal spannende Sachen, die aus meiner Sicht ne wie redconning wirken, weil sie das was man da sieht eigentlich logisch ergänzen. Es ist ja ein Feature für Fans. Ich will ja Lore und Zeug, da sagen das es nicht ausgesprochen gehört beißt sich.

Was in Tears Meister Koga angeht, finde ich seine Logs sehr lustig, weil das im Grunde seine Story direkt nach dem Kampf in Breath ist und wie er den Untergrund so wahrnimmt. Auch hier ist es wohl eine Frage ob man die Yigas zuuu albern findet oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kindra

Rentenbezieher
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Inhaltlich geh ich da voll mit - Lebendigmachung der Welt ist ein gutes Wort dafür.

Haha, Mister Blue formuliert es vll etwas übertrieben, aber ja, mir geht das ähnlich. Ich mach da aber Nintendo keinen Vorwurf - was Smartphones angeht bin ich nicht mal Boomer, nein, ich bin da ein ziemlicher Neandertaler. Ich hatte glaub ich bis Mitte 20 nie ein eigenes Handy oder so, weil ich sowas schlicht nie brauchte (and frankly, I still don't). Glaub, den einzigen Nutzen, den ich aus dem Ding ziehe(n könnte), wäre irgendeinen Notfall absetzen, damit ich oder jemand anderes im Zweifel nicht verreckt oder so xD.

Zur implementierung per Smartphone habe ich ja auch was gesagt. Wirklich kritisieren kann ich da nicht, denn es ist ja nachträglich alles gebaut. An sich ist die Umsetzung aber klasse und funktional. Ich muss zugeben, dass ich entweder nicht beachtet habe, dass man so ein Karten-Feature hat, wo man selbst die Audiologs anzeigen kann, oder ich hab es bereits wieder vergessen. Hab mich beim Ausprobieren wirklich nur auf die Audiologs konzentriert. Ich hatte halt die Idee, dass man diese Audiologs auch ohne Piepen und ohne Karte gut finden könnte - eben so wie man in dem Spiel alles findet.

Zum Kartenfeature: Das ist nett, das ist ein Helferlein - vielleicht eine dynamischere Form eines Lösungsbuches von vor 25 Jahren. In BOTW/TOTK eine Karte verwenden, die mit Icons vollgepatscht wird (Schreine, Koroks, Audiologs, whatnot), steht für mich im direkten Widerspruch zum Spiel(erlebnis) an sich und war zunächst ja auch nie von Nintendo so intendiert. Sonst hätte das Spiel ja von Anfang an eine Ubisoft-Karte und keine Do-it-yourself-Karte mit kaum Icons gehabt. Wenn man das Spiel später in irgendeiner Form komplett lösen will, dann ergibt sowas schon Sinn und dann kann man sich da auch auf Fanseiten oder eben in Nintendos App behelfen. Das habe ich ja auch gemacht, weil ich den allerletzten Schrein zum Verrecken damals nicht finden konnte, das ging nur noch über einen Map-Abgleich haha.

Damit bleibt mir als Fazit zu sagen, dass das ein inhaltlich sicher sehr bereichenderes Feature ist, bei dem absurd viel neu eingesprochen wurde. Sowohl Audiologs an sich als auch eine Karte voller Korok-Icons halte ich aber nicht für unbedingt sinnig bei dieser Art von Spiel, außer man will nach hinten raus vll komplettieren. Man braucht nämlich doch schlicht keine Karte, um genug Koroks zu finden, damit man sich gut genug für das Spiel upgraden kann und den Mittelfinger, den man gezeigt bekommt, wenn man alle Koroks findet, zeigt auch, dass die so weit gestreut sind, dass man genug findet, nicht, dass man alle finden soll.

Ich sach et mal so: Diese Features bei einem ersten Run zu verwenden, hielte ich für vollkommen fehlgeleitet und strikt entgegengesetzt zu der eigentlichen Machart des Spiels. Für spätere Runs, wenn man ja eh grob vieles noch weiß und vll "gezielter" spielt, ist so eine Karte sicher praktisch und die Audiologs eine Bereicherung auf inhaltlicher (Lore-)Ebene. Doch beim allerersten Durchgang - sorry, da glaube ich, dass sie in dieser Form dem Spiel eigentlich im Weg stehen müssten.

Nun steht ja eigentlich fest: Ja, diese Features sind eh nicht für die ersten Runs gemacht. 99% aller Käufer von BOTW/TOTK haben es mindestens schon eine Weile angespielt und somit einen "ersten Run" gemacht, diese neue Features richten sich an Zurückkehrer. Und so ist es dann auch gut.
 
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