Da meine Review-Disc auf einer Series S logischerweise nicht mehr läuft, habe ich die kostenlosen Spieltage genutzt, um nochmal reinzuschauen.
Und obwohl sich im Laufe der 4 Jahre, seitdem ich es das letzte Mal gespielt habe, was getan hat, ist es immer noch ein wirklich merkwürdiges Spiel.
Ich hab ein paar Sachen ausprobiert, die mir am ehesten liegen und da hat sich beim Handling teilweise wirkich was zum positiven verändert. Street und Touring Cars fahren sich besser als je zuvor und machen wirklich Spaß. Driften geht jetzt auch viel besser, so dass ich die 100.000 Punkte für den Erfolg jetzt tatsächlich locker verbuchen konnte.
Die Hypercars, die ich habe, sind für mich immer noch der absolute Albtraum. Ich hab mich nochmal an dem mir fehlenden Erfolg für das New-York-Hypercar-Rennen versucht und frustriert aufgegeben, da die Kisten auf der Strecke für mich weiterhin unkontrollierbar sind. Rallyecross hat sich jetzt auch nicht toll angefühlt, da die Autos im Vergleich zu anderen RX-Spielen zu schnell ausbrechen. Und was das Motocross in dem Spiel darstellen soll, ist mir wie in der Launch-Version weiterhin schleierhaft. MX-Spiele gehören zu meinen Lieblingsrennspielen, aber wenn mann MXGP, MESX oder MX vs. ATV kennt, ergibt die Motocross-Physik in The Crew 2 irgendwie überhaupt keinen Sinn.
Und für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar ist der Mangel an Content in dem Spiel. Das war schon zum Launch ein Problem und ist es jetzt immer noch. In den Kategorien, in denen ich damals fast alle Rennen gefahren bin, ist der Fortschritt jetzt bei ca. 50% gewesen, was bedeutet, dass sich sich die Anzahl an Events seit Launch ungefähr verdoppelt haben muss. Aber das ist halt immer noch viel zu wenig für 4 Jahre an Updates.
Vor allem ist die Produktpolitik einfach nicht nachvollziehbar. Da wird beworben, dass es jetzt diverse neue Raceparks im Spiel gibt, die nebenbei gesagt auch noch wirklich interessante Routen bieten, auch wenn sie insgesamt ziemlich breit ausfallen. Aber dann gibt es dafür 3 neue Events, von denen nur 2 Rennen sind. Man braucht sich diese Parks nur mal auf der Karte ansehen und erkennt sofort, dass da 10, vielleicht sogar 20 interessante Routen pro Park drin wären.
Warum gibt es die nicht? 10 neue Routen in diesen Parks, die dann auch noch mit unterschiedlichen Klassen (Street, Touring, Hypercar, Alpha GP usw.) fahrbar wären, würden so viele neue Aktivitäten (40, 50 oder gar mehr) ermöglichen, damit die Leute länger im Spiel verweilen (und Geld ausgeben).
Ich verstehe es einfach nicht. Das Spiel bietet an jeder Ecke so viele Möglichkeiten an, um Geld ausgeben (Season Pass, Crew Credits, Motorpass). So sehr, dass es teilweise eher wie ein spielbarer Shop wirkt, aber die Entwickler packen einfach keine Aktivitäten ins Spiel, die einen wirklich dazu motivieren, überhaupt länger im Spiel zu verweilen, wenn man nicht die sehr eingeschränkte Auswahl an Aktivitäten immer wieder spielen will. Klar, Rennspiele sind grundsätzlich repetitiv, weil man die gleichen Strecken immer wieder spielt, aber die meisten Routen im Spiel haben halt leider auch nicht die Qualität, um dazu wirklich zu motivieren. Das ist ein grundsätzliches Problem mit Open-World-Rennspielen, aber in The Crew 2 fällt das halt doppelt auf, weil auch die Quantität nicht da ist.
Und dann kommt halt auch noch hinzu, dass gewisser Content gar nicht mehr verfügbar ist, was aus Sicht der Monetarisierung komplett unlogisch ist. Du möchtest ein Event mit einem Auto aus einem früheren Motorpass spielen? Tja, Pech gehabt. Wenn Du damals nicht gespielt hast und damals kein Geld ausgegeben hast, hängt Dir das Auto zwar im Katalog wie die Karotte vor der Nase rum, erwerben kannst Du es nicht. Nicht mal für Echtgeld. Das ist mal echt ein Willkommensgeschenk für Späteinsteiger oder Rückkehrer, bei dem mir wirklich mal jemand erklären muss, welchen Sinn das ergeben soll. Wäre es nicht viel cleverer, die Leute dazu zu motivieren, die älteren Motorpässe im Spiel nachzukaufen und sie dadurch viel Zeit im Spiel verbringen zu lassen.
Ich weiß, ich bin jetzt wirklich negativ, aber als Rückkehrer (und vermutlich auch Neueinsteiger) hab ich das Gefühl, dass Ubisoft gar nicht will, dass ich das Spiel spiele, weil sie irgendwie alles dafür tun, dass man sich durch den Mangel an Aktivitäten und das Content-Gating einfach nicht erwünscht fühlt.
Und das ist wirlich traurig, wenn man bedenkt, wieviel Potenzial in dem Spiel eigentlich steckt. Man bräuchte sich nur mal vorstellen, wieviele Stunden man in dem Spiel verbringen könnte, wenn es einen Streckeneditor gäbe. Alleine mit dem Stecken und Fahren neuer Routen für die unterschiedlichen Klassen in den neuen Raceparks könnte man Stunden über Stunden verbringen und wäre auf diesem Weg vielleicht auch noch motiviert, Geld für weitere Autos auszugeben.
Moderne Spiele fallen ja gerne mal in 2 Kategorien: Von den Entwicklern designt oder von der Marketing-/Finanzabteilung designt. The Crew 2 wirkt für mich auch 4 Jahre später wie ein Spiel, das von niemandem designt wurde. Aus irgendeinem Grund existiert dieses Spiel, aber es lässt halt jede Form von kreativer Vision vermissen, was dann meist bedeutet, dass die Vision eher eine monetäre ist. Nur ist die auch nicht vorhanden, weil die Monetarisierung von vorne bis hinten ebenfalls kein Sinn ergibt, denn was ist aus monetärer Sicht schon einladender, als der Kundschaft zu sagen, dass sie kein Geld ausgeben kann, selbst wenn sie dazu bereit wäre?
Ich werde das Spiel jetzt dauerhaft von der Konsole verbannen, um mich nicht weiter drüber zu ärgern, wieviel Potenzial hier mit voller Wucht aus dem Fenster geworfen wird.
Und obwohl sich im Laufe der 4 Jahre, seitdem ich es das letzte Mal gespielt habe, was getan hat, ist es immer noch ein wirklich merkwürdiges Spiel.
Ich hab ein paar Sachen ausprobiert, die mir am ehesten liegen und da hat sich beim Handling teilweise wirkich was zum positiven verändert. Street und Touring Cars fahren sich besser als je zuvor und machen wirklich Spaß. Driften geht jetzt auch viel besser, so dass ich die 100.000 Punkte für den Erfolg jetzt tatsächlich locker verbuchen konnte.
Die Hypercars, die ich habe, sind für mich immer noch der absolute Albtraum. Ich hab mich nochmal an dem mir fehlenden Erfolg für das New-York-Hypercar-Rennen versucht und frustriert aufgegeben, da die Kisten auf der Strecke für mich weiterhin unkontrollierbar sind. Rallyecross hat sich jetzt auch nicht toll angefühlt, da die Autos im Vergleich zu anderen RX-Spielen zu schnell ausbrechen. Und was das Motocross in dem Spiel darstellen soll, ist mir wie in der Launch-Version weiterhin schleierhaft. MX-Spiele gehören zu meinen Lieblingsrennspielen, aber wenn mann MXGP, MESX oder MX vs. ATV kennt, ergibt die Motocross-Physik in The Crew 2 irgendwie überhaupt keinen Sinn.
Und für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar ist der Mangel an Content in dem Spiel. Das war schon zum Launch ein Problem und ist es jetzt immer noch. In den Kategorien, in denen ich damals fast alle Rennen gefahren bin, ist der Fortschritt jetzt bei ca. 50% gewesen, was bedeutet, dass sich sich die Anzahl an Events seit Launch ungefähr verdoppelt haben muss. Aber das ist halt immer noch viel zu wenig für 4 Jahre an Updates.
Vor allem ist die Produktpolitik einfach nicht nachvollziehbar. Da wird beworben, dass es jetzt diverse neue Raceparks im Spiel gibt, die nebenbei gesagt auch noch wirklich interessante Routen bieten, auch wenn sie insgesamt ziemlich breit ausfallen. Aber dann gibt es dafür 3 neue Events, von denen nur 2 Rennen sind. Man braucht sich diese Parks nur mal auf der Karte ansehen und erkennt sofort, dass da 10, vielleicht sogar 20 interessante Routen pro Park drin wären.
Warum gibt es die nicht? 10 neue Routen in diesen Parks, die dann auch noch mit unterschiedlichen Klassen (Street, Touring, Hypercar, Alpha GP usw.) fahrbar wären, würden so viele neue Aktivitäten (40, 50 oder gar mehr) ermöglichen, damit die Leute länger im Spiel verweilen (und Geld ausgeben).
Ich verstehe es einfach nicht. Das Spiel bietet an jeder Ecke so viele Möglichkeiten an, um Geld ausgeben (Season Pass, Crew Credits, Motorpass). So sehr, dass es teilweise eher wie ein spielbarer Shop wirkt, aber die Entwickler packen einfach keine Aktivitäten ins Spiel, die einen wirklich dazu motivieren, überhaupt länger im Spiel zu verweilen, wenn man nicht die sehr eingeschränkte Auswahl an Aktivitäten immer wieder spielen will. Klar, Rennspiele sind grundsätzlich repetitiv, weil man die gleichen Strecken immer wieder spielt, aber die meisten Routen im Spiel haben halt leider auch nicht die Qualität, um dazu wirklich zu motivieren. Das ist ein grundsätzliches Problem mit Open-World-Rennspielen, aber in The Crew 2 fällt das halt doppelt auf, weil auch die Quantität nicht da ist.
Und dann kommt halt auch noch hinzu, dass gewisser Content gar nicht mehr verfügbar ist, was aus Sicht der Monetarisierung komplett unlogisch ist. Du möchtest ein Event mit einem Auto aus einem früheren Motorpass spielen? Tja, Pech gehabt. Wenn Du damals nicht gespielt hast und damals kein Geld ausgegeben hast, hängt Dir das Auto zwar im Katalog wie die Karotte vor der Nase rum, erwerben kannst Du es nicht. Nicht mal für Echtgeld. Das ist mal echt ein Willkommensgeschenk für Späteinsteiger oder Rückkehrer, bei dem mir wirklich mal jemand erklären muss, welchen Sinn das ergeben soll. Wäre es nicht viel cleverer, die Leute dazu zu motivieren, die älteren Motorpässe im Spiel nachzukaufen und sie dadurch viel Zeit im Spiel verbringen zu lassen.
Ich weiß, ich bin jetzt wirklich negativ, aber als Rückkehrer (und vermutlich auch Neueinsteiger) hab ich das Gefühl, dass Ubisoft gar nicht will, dass ich das Spiel spiele, weil sie irgendwie alles dafür tun, dass man sich durch den Mangel an Aktivitäten und das Content-Gating einfach nicht erwünscht fühlt.
Und das ist wirlich traurig, wenn man bedenkt, wieviel Potenzial in dem Spiel eigentlich steckt. Man bräuchte sich nur mal vorstellen, wieviele Stunden man in dem Spiel verbringen könnte, wenn es einen Streckeneditor gäbe. Alleine mit dem Stecken und Fahren neuer Routen für die unterschiedlichen Klassen in den neuen Raceparks könnte man Stunden über Stunden verbringen und wäre auf diesem Weg vielleicht auch noch motiviert, Geld für weitere Autos auszugeben.
Moderne Spiele fallen ja gerne mal in 2 Kategorien: Von den Entwicklern designt oder von der Marketing-/Finanzabteilung designt. The Crew 2 wirkt für mich auch 4 Jahre später wie ein Spiel, das von niemandem designt wurde. Aus irgendeinem Grund existiert dieses Spiel, aber es lässt halt jede Form von kreativer Vision vermissen, was dann meist bedeutet, dass die Vision eher eine monetäre ist. Nur ist die auch nicht vorhanden, weil die Monetarisierung von vorne bis hinten ebenfalls kein Sinn ergibt, denn was ist aus monetärer Sicht schon einladender, als der Kundschaft zu sagen, dass sie kein Geld ausgeben kann, selbst wenn sie dazu bereit wäre?
Ich werde das Spiel jetzt dauerhaft von der Konsole verbannen, um mich nicht weiter drüber zu ärgern, wieviel Potenzial hier mit voller Wucht aus dem Fenster geworfen wird.
