Stosi
Pförtner des Altenheims
Also bekomme das mal in Deine BETON-SCHÄDEL eingehämmert. :autsch::silly:
Und wenn Du auf 10 Mbit nicht verzichten willst, dann beschäftige
Dich mal eingehend mit Deinem Frickel-Router und QOS und "nähere"
Dich dem Wert an, wenn Du schon nicht bei der T. anrufen willst.
Genau dies ist der Zweck der Berechnung, die Annäherung an die tatsächliche Bandbreite.
Sonst hätte ich wohl eher gefragt, wie man den ONT auslesen kann.
Sofern dort überhaupt die Bandbreite drinn steht.
Deinem QOS ist es egal, ob Du 120 oder 110 oder 105 einträgst,
dieser Wert wird nur für die interne Verteilung der Max. Bandbreiten
etc. verwendet. Mich würde es nicht wundern, wenn DEINE QOS
Einstellungen dafür sorgen, dass Dir scheinbar 10 MBit fehlen,
das könnte nämlich eine Reserve sein. Aber wer bin ich denn,
das ich so etwas beurteilen könnte.
Natürlich ist es dem QOS egal was man dort einträgt, bei eingetragenen 10Mbit, würde dann halt auf diese eingetragenen 10Mbit begrenzt. Für jedes einzelne Paket existiert eine zugehörige QOS-Klasse und es werden entsprechend der Klasse die Priorität und TOS-Bits gesetzt. Es werden alle Pakete klassifiziert und jede Klasse bekommt eine Bandbreitenzuordnung, mit garantierter Bandbreite, maximaler Bandbreite und optional auch noch Burst und Cailburst.
Innerhalb der Klassen werden die verschiedene Protokolle über Level7-Filter definiert und zusätzlich kann dies auch über Quell-Ports,
Ziel-Ports, Quell-Adressen oder Ziel-Adressen erfolgen. Alle Pakete die nicht einer priorisierten Klasse zugeordnet werden, landen in der Default-Klasse, diese hat die schlechteste Priorität und ist ohne TOS-Bits, aber auch dort wird eine garantierte Bandbreite und maximale Bandbreite eingetragen.
Wie du schon selbst schreibst, zählt der Router alle Bits, somit werden es auch die Bits sein, die mir kein Speedtest anzeigt.
Ergo muss es der gesamte Overhead sein und den kann man grob errechnen. Natürlich nicht Bitgenau, aber dies will ich auch gar nicht.
Eine Annäherung an die gedrosselte Leitungskapazität reicht, da ich mit QOS so oder so unter der physischen Leitungskapazität bleiben muss, damit nicht doch (bei Vollast) priorisierte Pakete in die Queue landen.
Mein Betonschädel hat da nun leider nicht mit der "Trial-and-Error-Methode" die benötigte Bandbreite ertestet, sondern
grob errechnet. Ob ich dabei nun alles bedacht und miteinbezogen habe, sei mal dahingestellt.
Jedefalls funtioniert es, somit kann es nicht so falsch sein.
Zudem habe ich lieber einen Betonschädel, als eine Matschbirne. :Teufel:
In diesem Sinne, schöne Pfingsten und genießt das schöne Wetter. :fettes Grinsen:
#Edit, Ergänzung
Ausführliche Erklärung, damit es auch richtig ankommt.
Downloadrate: 105,xx MBit, abgerundet auf 105 MBit -> 110100480 Bit
Uploadrate: 49,xx Mbit, abgerundet auf 49 MBit -> 51380224 Bit
MSS getestet mit Ping, ergebnis war 1464 Byte.
MSS: 1464 Byte -> 11712 Bit
MTU: 1492 Byte
Overhead Erläuterung, Bytes in Klammern.
Layer 1 = Preamble (7), SFD (1), Gap(12)
Layer 2 = Ethernet MAC header (12), Tag(2), CRC(4)
Layer 3 = IP Header (20)
Layer 4 = TCP Header (20)
Overhead Berechnung für physischen Link.
Layer 1 - 4 = 78 Byte
Berechnung der Framegröße vom pysischen Layer(1).
MSS zuzüglich Overhead (1464 + 78)
Layer 1 Frame = 1542 Byte -> 12336 Bit
Berechung zu Annäherung an den Carrier-Link:
Downloadrate / MSS * Layer 1 Framegröße
110100480 Bit / 11712 Bit * 12336 Bit
= 115966489 Bit
Umrechnung Bit in KBit
115966489 Bit / 1024
= 113248,5246 KBit
Einzutragen sind nun 113248 KBit Linkspeed für den Download
und 52849 KBit für den Upload.
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