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Surviving Mars

  • Themenstarter Gelöschtes Mitglied 1512
  • Beginndatum
Surviving Mars
Firmen
Haemimont Games, Paradox Interactive
Genres
Simulator, Strategy
G

Gelöschtes Mitglied 1512

Guest
Was die NASA für 2030 plant, könnt Ihr jetzt schon selbst durchexerzieren, nämlich in "Surviving Mars" den selbigen kolonisieren.

Das Video wird von Youtube eingebettet abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.
 
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Hervorragend und das wird von der Scorpio echt profitieren! Bisher sagt der Trailer sehr wenig aus aber mal gucken was die Monate noch so an Infos kommt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 2509

Guest
Heute früh erschienen und direkt eine Stunde vor der Arbeit gespielt ^^

In vielen Belangen wirkt Surviving Mars wie die Weiterentwicklung von Planet Base und City Skylines, allerdings wurde mehr Wert auf Komplexität gelegt.

Zu Beginn geht es darum die Grundversorgung, auch wenn noch keine Menschen auf dem Mars sind, zu sichern d.h. man sucht sich einen passenden Landeplatz aus, baut dort Reaktoren für Energie und auch Fabriken um Wasser usw zu produzieren. Sobald man eine funktionierende Grundversorgung hat geht es weiter zum bauen der Kuppeln, dies benötigt nicht nur Unmengen an Ressourcen sondern auch eine gefühlte Ewigkeit. In der Zwischenzeit muss man sich auch um die Drohnen kümmern (z.B. Ladestationen bauen), die Explorer zu den Anomalien schicken und die Struktur der Basis weiter ausbauen. Sobald die Kuppel fertig ist kann man mit dem "Innenausbau" beginnen und dort Gebäude platzieren z.B. Wohnblöcke und Forschungsgebäude) oder auch Parks und Produktionsanlagen. Wenn man dann fertig ist können die ersten Siedler kommen und die Kuppel beziehen.

Weiter bin ich in den ersten 45 Minuten nicht gekommen ..

Leider bietet das Spiel kein wirkliches Tutorial, es gibt nur Hilfetexte die angezeigt werden. Es fehlt also eine seichte Einführung in die Thematik, dies ist wirklich sehr schade.

Optisch macht das Spiel selbst viel her, man kann quasi bis zur Oberfläche zoomen und es werden eine Menge Details angezeigt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Das Spiel steht auch auf meienr "Watchlist". Werde mir noch ein paar Testberichte ansehen um herauszufinden wie es mit der Langzeitmotivation aussieht. Da es wenn ich nicht falsch liege die Entwickler von Tropico sind wirdm ehr drin stecken als "nur" Aufbau und Versorgung!

Will da nix spoilern habe da aber einige hoffnungsfrohe Szenen auf YouTube gesehen.
 

ubit

Altenpfleger
Hi, ich hab's mir auch geholt. Der Aufbau einer funktionierenden Kolonie ist nicht ganz einfach. Ressourcen sind halt knapp. Man kann sich aber Nachschub von der Erde schicken lassen - kostet halt und die Dollars muss man erstmal verdienen. Ich habe bisher 4 Mal neu angefangen und das bisher auch nur im leichten Spiel. So langsam weiß ich worauf es zumindest am Anfang ankommt.
Da der Forschungsbaum jedesmal neu Ausgewürfeltechnik wird und auch die Ressourcen auf der Karte anders sind ist jedes Spiel anders.
Man kann dir Zeit jederzeit anhalten und in Ruhe schauen wo es gerade kneift. Ich finde das Spiel recht gut und habe sicher lange Spaß daran. Ich war aber auch immer schon ein Fan solcher Aufbauspiele.

Ciao, Udo
 
G

Gelöschtes Mitglied 2509

Guest
Ich habe jetzt etwa 12 Stunden Spielzeit hinter mir. Der Beginn von Surviving Mars ist noch relativ einfach, im späteren Verlauf steigt der Schwierigkeitsgrad noch mal an und man muss wirklich schwere Entscheidungen treffen.
Wie befürchtet rächt es sich schnell wenn man kein Tutorial spielen kann, dies ist zumindest meine Meinung. Ich habe in der Zeit bestimmt 10 mal neu angefangen und erst mein letzter Spielstand funktioniert halbwegs.
Man darf nicht aus der Balance zwischen "seltene Metalle verkaufen" und "ich muss Elektronik produzieren" geraten, dies kann die Komplette Produktionskette sprengen oder plötzlich werden Gebäude nicht mehr repariert. Gleiches gilt natürlich auch für normales Metall, hier muss man häufig zwischen "baue ich dieses Gebäude" oder "Warte ich lieber noch" entscheiden. Es gibt viele Kleinigkeiten die man immer im Blick haben sollte z.B. Kabel- und Rohrtrassen sollten nicht zu lang werden, denn jede Reparatur kostet "ein Metall". Klingt zu Beginn nicht nach so sonderlich viel, aber schnell sind 10 solcher Reparaturen notwendig und schnell hat man kein Metall mehr. Sogar das Mikromanagement der Kolonisten ist ein Spiel, welche Gebäude sind notwendig damit die Leute geistig Gesund bleiben? Echt schwere Entscheidung muss ich sagen.

Das Setting verspricht viele Stunden Spielzeit und, dies finde ich noch viel wichtiger, einen Wiederspielwert. Vermutlich wird man sich ewige Stunden mit dem Spiel selbst beschäftigen können ohne das es wirklich langweilig wird. Es gibt sogar eine "Geschichte" die Erzählt wird, diese beginnt aber erst im späteren Spielverlauf.

Ich kann das Spiel grundsätzlich empfehlen. :D
 

ubit

Altenpfleger
Yepp - das ist die Krux an der Marskolonie: Man braucht Ressourcen zum Bau der Gebäude - und die sind knapp. Je älter Gebäude (oder Kabel, Rohre) werden, desto mehr Ressourcen werden für die Wartung benötigt.

Ist etwas kaputt, dann bekommt z.B. ein Teil der Kolonie keinen Strom, kein Wasser oder keinen Sauerstoff mehr - was die Kolonisten nicht sehr lange überleben.

Eigentlich müsste man daher - wie im richtigen Leben - alles redundant auslegen. Stromleitungen und Rohre doppelt verlegen auf unterschiedlichen Wegen etc. Dafür hat man aber zumindest am Anfang nicht genug Ressourcen.

Alternativ kann man auch erstmal langsam aufbauen und dafür sorgen das man genug Ressourcen auf Lager hat bevor man die ersten Menschen auf den Mars holt (damit spart man erstmal Wasser-, Sauerstoff- und Nahrungsversorgung - dann schlagen aber irgendwann halt die Wartungskosten unerbittlich zu. Natürlich kann man alles von der Erde nachschicken lassen - aber ohne Arbeiter die Edelmetall abbauen verdient man Nichts - und irgendwann sind die Dollars halt aufgebraucht.

Ich finde es übrigens nicht sooo schlimm das es kein Tutorial gibt. Ich erinnere mich auch in anderen Spielen daran das ich trotz Tutorial öfter neu angefangen habe weil so ein Tutorial ja meist nur die Grundzüge erklärt - es bleibt genug Spielraum für Fehler. Und selbst herausfinden was die Probleme der Kolonie sind hat ja auch seinen Reiz. Zudem gibt es das eingebaute Lexikon in dem sich auch ein paar hilfreiche Infos finden (Wer liest denn sowas?).

Eine bessere Erläuterung der Bedienung durch den Controller wäre allerdings hilfreich. So bin ich erst nach längerem Spiel darauf gekommen das man bei etlichen Gebäuden z.B. das Aussehen ändern (First Colony Edition), Arbeitsschichten einteilen kann usw. Das fand ich jetzt nicht ganz so offensichtlich.

Ich spiele das Game eher langsam. Insgesamt bisher ca. 14 Stunden. Mein letzter ReStart ist ca. 4 Stunden her *g* Diesmal scheine ich auf einem guten Weg zu sein...

Ciao, Udo
 
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