@h0lly1: Der Einfluss ist glaube ich in der Tat das, was man am schwersten bekommt. Am meisten Einfluss geht für die Außenposten drauf; das kannst zu anfangs noch ganz gut ausgleichen in dem du bei der Forschung auf Ausbreitung und dann galaktische Ambitionen gehst, das halbiert die Kosten für die Außenposten.
Ich bin jetzt beim fünften Spieldurchgang und einfach nur begeistert von dem Spiel

Es hat diesen typisch bösartigen "Eine Runde noch..." Faktor, der sich über Stunden hinziehen kann. Es macht einfach riesigen Spaß die Galaxie zu bereisen. Gerade zu Anfang, wenn man die Anomalien das erste mal erforscht und sich die Notizen dazu durchließt, sorgt das sehr für Stimmung. Und auch das Forschen danach und das Erkunden wird durchaus belohnt; gestern beispielsweise hatte ich nach einem erfolgreichen Absolvieren einer dieser Quests ein ziemlich gutes außerirdisches Schiff dazu bekommen.
Auch gleicht hier kein Spiel dem anderen. Das liegt unter anderem daran das die technologischen Fortschritte immer durchgemischt werden. Man bekommt immer vier zur Auswahl, von denen man sich eine Technologie zur Erforschung raussuchen kann. Einige bauen zwar aufeinander auf (Waffen- oder Gebäudestruckturen Stufe 1, Stufe 2 etc.), ansonsten ist das aber eher eine Wundertüte. Da kann man Glück haben und erwischt eine gute Technologie die man braucht direkt zu Anfang..oder eben nicht. Hört sich ein wenig strange an, aber auch das motiviert, zumal man seinen Spielstil entsprechend anpassen muss. Was auch für die zufällig verteilten Ressourcen gilt. So bleibt das Spiel abwechslungsreich.
Das gilt auch für die Einstellungen; wer will erstellt sich sein eigenes Katzenvolk und macht einen auf Kilrathi

, genauso kann man als Insektoit friedlich seiner Forschung nachgehen; die Parameter der jeweiligen Zivilisation mit seinen Eigenschaften kann man sich bei Bedarf selbst zusammen "basteln". Gleiches gilt für die Schiffsflotte; es gibt zwar im Endeffekt nur 5 Schiffstypen je Zivilisation, die man (und das sollte man auch) eigens bewaffnen kann. Auch das passende Mischen der Flotte ist überlebenswichtig; nur Schlachtschiffe sind beispielsweise stark gepanzert, dafür lahm. Auch die Waffenkombination kann durchaus den Schlachtverlauf ändern. Raketen beispielsweise sind am durchschlagskräftigsten, können aber auch am leichtesten abgeschossen werden.
Da kommt auch mein bisheriges Scheitern zum tragen. Ich komme inzwischen was die Ressourcen etc. angeht gut zurecht, sehe aber in den Kämpfen bisher keine Schnitte. Die KI ist nicht mal allzu dumm, zumindest hat sie bei mir bisher meist sinnvolle Angriffe gestartet. Aber irgendwie kriege ich meine Flottengröße nicht annähernd so groß wie die ihre. Damit meine ich nicht die antiken Reiche, die sollte man sowieso laaang außer Acht lassen, da man da chancenlos ist. Ich denke aber mal, ich hab da auch zu sehr auf Schlachtschiffe bisher gesetzt..ich werde da gleich mal den nächsten Durchgang starten
Ich bin auf jeden Fall schwer angetan von dem Spiel. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten seine Zivilisation zu erbauen und je nachdem welche Technologie oder Gegner man gerade hat, muss man andere Strategien zu Rate ziehen. Vor allem ist es auch gar nicht so leicht, diese Zivilisation am Leben zu erhalten; Diplomatie ging bei mir bisher ganz gut, aber wenn man Eigenschaften hat die andere Völker abstoßen, wirds auch da knifflig; stelle ich beispielsweise meine Bombendioktrin ab um anderen Völkern zu gefallen und entgehe ich dadurch ggf. einen Krieg den ich verlieren könnte oder ist mir das alles egal? Je größer ein Reich, desto mehr Rohstoffe und bewohnbare Welten, was wiederrum mehr und größere Raumflotten ermöglicht..aber so ein großes Reich ist halt auch nicht so leicht zu verteidgen. Da bringt es auch nichts an Grenzpunkten einfach die Flotte zu stationieren, wenn der Gegner das einfach nur als Sprungpunkt nutzt und dann weiter ins eigene Reich eindringt...
Mal so ein kleiner Erfahrungsbericht vom gestrigen Spiel:
Gestartet bin ich mit meine menschlichen Zivilisation recht gut, konnte mir durch Außenposten und Kolonien auch ein akzeptables Reich aufbauen, bei dem es nicht wirklich an was gefehlt hat. Mit den anderen Zivilisation war ich im Frieden und fast immer auf positiven Werten, die meisten Anomalien samt Erzählstrang konnte ich aufdecken, selbst in einem Bündnis mit zwei anderen Zivilisationen lief es gut, Handel wurde getrieben. Alles bestens also...bis dann eine 3er Konföderation meinte einen meiner Bündnisspartner anzugreifen und ich somit in einen nicht gerade geplanten Krieg mit eingezogen wurde. Meine Flotte war zwar ebenbürtig (stand da zumindest), dennoch musste ich einige Verluste hinnehmen da die Hauptflotten der Gegner warum auch immer eine Stärke hatten, mit der ich nicht mithalten konnte. Da nutzten dann auch die Verteidigungsringe um meine Planetenhauptstädte nicht mehr viel.
Das Böse an so Bündnissachen, ist man nicht Hauptangreifer oder Hauptverteidiger muss man darauf warten, dass einer dieser beiden den Krieg beendet. Aus dem Bündniss raus kommt man dann auch nicht so einfach. Der Krieg dauerte also und verlief auch für meine schwächeren Bündnispartner nicht gut. Bei mir führte er vor allem zu Instabilität im eigenen Reich, ausgelöst dadurch, dass einer der mich unterstützenden Fraktionen Wert auf Frieden mit Aliens gelegt hat; die habe ich also als Unterstützer verloren, womits ernste Probleme mit dem Einfluss gab. Der wiederrum sorgt ja dafür, dass man neue Anführer, Wissenschaftler und Admiräle&Generäle einstellen kann; gerade wenn die älteren dann versterben. Somit musste ich dann zwangsweise einige Außenposten schließen, gleichzeitig stetig Angriffe abwehren.
Den Krieg habe ich zwar überlebt, mich dann auch von meinen Bündnisspartnern getrennt damit sowas nicht mehr passiert. Viel gebracht hat es mir dann aber auch nichts, kurz danach wurde ich ebenfalls von dieser 3er Konföderation angegriffen, den Krieg habe ich dann nicht mehr überlebt.
Eigentlich ein Grund frustriert zu sein...aber ich starte bereits in mein nächstes Abenteuer..größere Galaxie, mehr Gegner...ich will das schaffen
