Enotria hab ich in deiner Liste jetzt gar nicht gesehen. Ein Soulslike in sehr interessantem Setting.
Eigentlich interessieren mich Soulslikes nicht so wirklich, aber habe es vorhin mal getestet. Gefällt mir genau wie Flintlock doch weitaus besser als gedacht! Bin nur im ersten großen Gebiet einmal an einem Random Mob draufgegangen, aber ich vermute der ist für mein Anfangslevel eine Nummer zu groß, und eher so ein optionaler Gegner.
Ansonsten fand ich
Entoria: The Last Song wie gesagt ganz gut. Technisch sieht es ordentlich aus, und mir gefällt das mediterrane Setting, die Idee mit den Masken. Gameplay geht 1A von der Hand, und ist wohl näher an klassischem Dark Souls dran als Flintlock. Bin aber bei den ganzen Sachen noch nicht so ganz durchgestiegen. Bei Souls Spielen brauche ich immer unheimlich lange, bis alle Mechaniken verinnerlicht sind. Der Parry scheint aber ziemlich mächtig zu sein. Gespielt am PC.
Tiny Glade
war dann eher was zur Entspannung, und sieht ganz putzig aus. Kleines Aufbau Spiel mit mittelalterlichen Burgen, aber auf sehr begrenztem Raum, wodurch man sehr schnell alles gesehen hat. Wenn meine Einschätzung grob hinkommt, wird dies auch ähnlich wie Townscaper so ein 2-3 Stunden Komplett Game, ehe man alles davon gesehen hat. Schlecht finde ich es aber nicht, und wer auf so niedliche und unkomplexe Aufbauspiele steht, sollte sich das mal ansehen. Gespielt am PC.
Thalassa: Edge of the Abyss Demo
habe ich gestern noch angespielt, aber fürs Deck ist der Titel glaub ne Nummer zu viel. Selbst auf Low Settings lutscht das Spiel den Akku im Nullkommanix leer, was vermutlich an dem Unterwasser / Schiffswrack Thema liegt. Ich würde sagen: Erkundung und Adventure, mit Storytelling, indem man Gegenstände findet und sich immer weiter im Wrack des Schiffs umsieht. Grob also ein klassisches Adventure, aber mit interaktivem Storytelling und immersivem Flair. Auf dem großen Rechner wäre mein Eindruck vermutlich besser, aber so richtig holt mich dieses Setting nicht ab. Dies ist aber eine Frage des Geschmacks.
Zero Protocol
war da schon eher mein Setting. Immersive Sim mit leichtem Horror-Einschlag in einem Labor. Türcodes finden, Rätsel lösen, Zombies (?) umballern. Erinnert im Ansatz an System Shock, wobei ich dann bei dem ersten komplexeren Rätsel (Dechiffrierung) aufgehört habe, da ich mich auf so etwas in einer Demo einfach nicht einlassen kann. Grafikstil ist ganz interessant, und vom Setting passt es soweit. Ist dies jetzt ein Titel den man gespielt haben muss? Die Frage lasse ich trotz des guten Eindrucks offen.
Schließen wir das Steam Fest mit einem weiteren Last-Minute Highlight:
Mirthwood
War im Vorfeld irgendwo als Stardrew Valley in düsterem Setting gehandelt worden, aber ich habe Stardrew Valley nie wirklich gespielt, außer mal im Gamepass probeweise, und kann daher nicht viel dazu sagen. Die Optik und das Setting sind aber echt toll, und obgleich ich eigentlich mit Aufbau- und Farming Spielen wenig am Hut habe, hat es mich hier doch sehr schnell gepackt. Man kann auch mit Schwert etc. gegen Ritter kämpfen, da auch irgendwie ein Krieg auf dem Kontinent tobt. Ich denke jedenfalls dieser Titel hat ordentliches Hitpotential, und wer sich halbwegs für sowas begeistern kann, sollte unbedingt mal reinschauen!