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STALKER 2 - Heart Of Chornobyl

S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl
Firmen
GSC Game World
Genres
Shooter, Role-playing (RPG), Adventure

Linsenheld

Rentenbezieher
Ja, dann ist es natürlich nicht für jeden...
Definitiv nicht!

War aber über die Jahre immer ein Thema, dass sie die recht hohe Hürde von "Shadow of Chernobyl", "Clear Skies" & "Call of Pripyat" so fast 1:1 übernehmen wollen. Scheint allerdings je nach Herangehensweise, ja mal gut oder mal nicht so gut anzukommen. 😉

Mit "erlesenen Geschmack" hat das ziemlich wenig zu tun...
 
Zuletzt bearbeitet:

Khorny

Moderator
Team
Zumindest ein sehr unterhaltsames Review von GmanLives:

The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.
 

Joe

Rentenbezieher
So, grad mal rein gezockt. Atmosphäre ist super, wie zu erwarten. Steuerung an der Xbox geht klar, aber es fehlen ein paar Einstellungsmöglichkeiten. Leider kann man zudem Motion Blur nicht komplett abstellen, es geht nur bis niedrig runter. Und es gibt keine Möglichkeit, die Totzone der Stick anzupassen, es fühlt sich ein wenig schwammig an.

Ich hab auf normal begonnen und bin in meinen ersten 30 Minuten bereits einmal gestorben, irgendwas unsichtbares hat mich attackiert und ich brauchte drei ganze AK-74M Magazine um das Ding zu legen beim zweiten Versuch, meine gesamte Munition ging dafür drauf. Hoffe diese Dinger kommen nicht oft vor, ansonsten kann ich jetzt schon sagen dass die ultra nerven werden, so viel wie die aushalten und zudem eben unsichtbar sind.

Leider keine deutsche Sprachausgabe, nur englisch und ukrainisch möglich.

Seltsam zudem, wie dunkel das Spiel voreingestellt ist, musste erstmal Gamma, Kontrast und Helligkeit etwas anpassen, da ich trotz Taschenlampe nix gesehen hatte. Spiele mit aktiviertem HDR.

Ja, gefällt, aber könnte etwas runder sein, was Gunplay und Trefferfeedback angeht. Dass ein Startgegner gleich so viel aushält ist etwas seltsam.
 

Linsenheld

Rentenbezieher
Genial wie ab der ersten Sekunde SOFORT das alte Feeling aufkommt.

Obwohl ich die Bloodsucker ja schon kenne, hab ich mich direkt beim ersten total erschrocken. Wohl auch, weil ich etwas von der Atmosphäre abgelenkt war. 😅

Grafisch ist es wirklich gut, ob die etwas altbackende Detaillierung so gewollt ist (als Erinnerung an den/die Vorgänger), sei mal dahingestellt. Die Lichtstimmung ist auf jeden Fall wieder erste Sahne. 🤩

Und endlich mal wieder ein Spiel, in dem man nicht wie ein Bekloppter Loot aufsammeln kann/sollte. Das Inventarmanagement ist wieder am Start! 😅

Ich mag es schon sehr... Mal gucken, was mich da noch so erwartet. Eine schöne Herausforderung auf "Stalker" ist es auf jeden Fall schon mal. Hab ich so auch genau erwartet. 👌

EDIT: Spiele im "Qualitätsmodus". Ja, im ersten "Hub" (Dorf) ruckelt es kurz mal (wahrscheinlich beim Laden der Vergleichsweise vielen Charaktermodelle), auch ploppen tatsächlich hier & da mal Gegner "einfach so" auf. Ansonsten sind mir im Startgebiet bislang keine größeren Fehler untergekommen. Sicherlich clippen tote Gegner mal etwas komisch rum, aber welches Spiel schafft das nicht?

Insgesamt läuft es auf meiner Series X erstaunlich gut. Ein paar Anpassungen an Kontrast & HDR, je nachdem wie es einem gefällt, dann passt das echt so.
 
Zuletzt bearbeitet:

Linsenheld

Rentenbezieher
Ja... Wenn Du jeden Schrott aufsammelst dann schon. Immer schauen, was man wirklich braucht. Meisten sind die Waffen nach einem Gefecht ja eh schon Schrottreif. Also Mun raus und liegen lassen.
 

Joe

Rentenbezieher
Bin in der ersten Siedlung angekommen. Jeder will irgendwas von einem, mein Questlog quillt schon über. Jetzt erstmal einen Gang zurück schalten und alles erkunden.

Was ich mega schade finde (und nicht weiß, ob das so sein soll): Sterben hat null Konsequenzen. Ich dachte immer, STALKER ist ein hardcore game, und ja auch wenn es ziemlich knifflig ist, sterben ist quasi völlig irrelevant, man steigt einfach wieder am letzten Checkpoint ein, die sehr großzügig verteilt sind, selten muss man mehr als ein, zwei Minuten Fortschritt aufgeben. Nimmt so ein bisschen die Spannung raus.

Bin zum Beispiel vorhin in eine Stolperdrahtfalle gelaufen, gestorben und dann einfach direkt wieder vor dem Gebäude gespawnt. Die einzige Konsequenz war also ein ziemlich langer Ladebildschirm, sonst nix.

Da hätte man vielleicht ein bisschen mehr "Bestrafung" geben können, wie Geld abziehen, dich in einer Siedlung im Arztzimmer aufwachen lassen oder zufällig ein Ausrüstungsstück entfernen (weil dich jemand ausgeraubt hat als du ohnmächtig wurdest)

Weil so... weiß nicht. Ja, bin ich halt gestorben, aber so richtig Folgen hatte es nicht.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Das Game ist leider nichts für mich. Nach 30 Min. Spielzeit habe ich es wieder deinstalliert (hatte es im Game Pass für die Series X).
Grafikmodus ist unspielbar für mich, weil Ruckelorgie und auch der Performancemodus ist eine Zumutung, wenn man zuvor die Kampagne von CoD gespielt hat. Zielen wird zur Glückssache und fühlt sich undgenau und nicht sonderlich wertig und an.

Die Grafik der Unreal Engine ist stark, wird aber durch die schwammige Controller-Steuerung und das oldschoolige Interface zur Nebensache. Auch die Voreinstllungen für HDR, Gamma und Helligkeit sind eine Zumutung. Da muss man sehr viel per Hand nachjustieren, bis man ein gutes Ergebnis erzielt. Willkommen in der PC-Welt auf der Xbox!

Bugs und Clipping-Fehler hatte ich auch schon einige (schwebender Müll, Tasse steckte in einer Wand). Ich probiere das Spiel nochmal in einem Jahr oder so ähnlich aus, wenn es ein paar Performance-Patches gab. Das ist momentan ein PC-Spiel. Auf der Konsole macht das in diesem Zustand keinen Spaß mehr, wenn man sich erstmal mit 60fps bei Shootern angefreundet hat.

Nach Senua's Saga Hellblade 2 die nächste riesen Enttäuschung auf der Xbox. Nächste Hoffnung: Indiana Jones and the great Circle. Das Ding hier ist erstmal abgehakt. Schade.
 

Linsenheld

Rentenbezieher
Der frühe Vogel... Oder so... 😉
(Okay, vielleicht habe ich auch mal wieder seit langen fast die Nacht durchgemacht 🤫)

Ich bin immer noch im "Startgebiet" ("Ruhige Zone") unterwegs, könnte allerdings auch schon in andere Bereiche "reisen", allerdings sind dort die Gegner eben so skaliert, dass es kein Sinn macht (Stichwort: Bloodsucker die "Bulletsponges" sind). Auch ist manch ein Zugang - wohl Storybasiert - tatsächlich noch "gesperrt".

Macht aber gar nix, denn A) ist sogar das Stargebiet voller Missionen/Nebenquests, da hat man genug zu tun und B) gibt es allein im Startgebiet so viel zu entdecken... Wie bereits geschrieben... Dieses Feeling aus den Vorgängern ist (noch) in jeder Sekunde spürbar. Ich hab damals schon beim Zocken ständig drüber nachgedacht, wie das wohl im "echten Leben" in der Sperrzone sein mag, jetzt mit der Unreal Engine kommt natürlich nochmals ein ganz anderers Feeling mit dazu.

Es sieht einfach fantastisch aus, ist voller Details und jede noch so kleine, verfallene Hütte steigert dieses Feeling enorm.

Ja... Es ist (bislang) nicht besonders abwechslungreich (Auch die Missionen sind im Kern bislang immer gleich - Gehe zu A, erledige Aufgabe XY, komme zurück - Aber eben gut "geschrieben") , und ja, auch gibt es (jetzt schon) verdammt lange Laufwege, die mitunter sehr "langweilig" sind (vor allem, wenn man sich auf den Straßen/Wegen bewegt, die in den meisten Fällen sehr harmlos sind). Packt einen aber mal der Erkundungsdrang, kann es auch mal ganz schnell, ganz böse enden! 😂

Stalker ist eben wirklich nicht ein 08/15 Shooter, es stimmt schon... Jeder "Trip", ja sogar jeder Tag (Schlafen ist ungemein wichtig!) will sehr gut geplant sein. Mehr als noch bei Fallout ist es wichtig, drauf zu nackten was man im Rucksack hat und wasan vielleicht besser in seiner persönlichen Kiste lässt. Daher wird man sogar schon im Startgebiet zig Mal zurück zum "Hub" laufen, um dort seine Beute zu verkaufen oder einzulagern.

Ich bin wirklich mal gespannt, wie es in den anderen "Arealen" so abgeht, besonders gespannt bin ich natürlich auf Pripyat (mit seinen ikonischen Orten) und das Kraftwerk selbst gespannt.

Auch ob es dort dann zu größeren technischen/spielerischen Pannen kommt.

Denn auch das gehört wohl zur Wahrheit...

Stalker 2 ist an ein paar Stellen tatsächlich (noch) nicht ganz rund. Ich hab zum Beispiel ein Missionsmarker, bei dem ich die entsprechende Person nicht finde (entweder ich bin blind, hab irgendwas übersehen oder es ist tatsächlich ein Bug), leider ist es sogar eine Hauptmission. Zudem gibt es halt die "üblichen" Probleme mit NPC, Clippingfehler, komische Animationen wenn man nicht direkt "Face to Face" zu ihnen steht, nicht immer logische Laufwege oder auch mal gerne ein Sprinten voll in die Schußbahn.

Auch habe ich festgestellt, dass der KI auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad ("Anfänger") wohl einfach das Licht ausgeknipst worden ist. Sprich: Da ist tatsächlich nix von einem "intelligentem" Verhalten zu sehen. Die meisten Gegner gehen ein paar Schritte,drehen sich meisten dann nochmals im Kreis und bleiben dann auf der Stelle stehen bis man sie abgeschossen. 🤣 Sogar die Bloodsucker springen einen dann nicht mehr plötzlich an. Geht man mit dem Schwierigkeitsgrad allerdings dann hoch ("Stalker" o. "Veteran"), sieht das wieder ganz anders aus. Dann flankieren die Gegner einen, halten natürlich deutlich mehr aus agieren auch viel logischer. Das macht also viel aus und macht Stalker eben zu einem recht anspruchsvollen Game. Allerdings muss man auch sagen, dass die KI jetzt nicht unbedingt Weltklasse ist, aber auf "Anfänger" eben völlig wie trockenes Brot agiert.

Brot ist ein gutes Stichwort... In dem Video des Gamestar wurde ja kritisiert, dass man "ständig" essen muss. Ja, das stimmt... Sofern mal völlig überladen und übermüdet ist. Schläft man ausreichend, achtet ein bisschen auf seine Kondition, reicht eigentlich ein Stück Brot mit Wurst (Ist sogar ein Gamescore-Erfolg 😅) am Morgen und eine Dose... Eintopf am Abend. Klar hätte man das "Survivalelement" noch deutlich mehr ausbauen können, grad in Sachen Strahlung (Die ist bislang halt Strahlung, wenn man ihr aus dem Weg geht, ist alles gut) und vielleicht ja auch bei Nahrung/Flüssigkeit (Wasser/Bier/Schnaps ist ja eher "nur" ein Buffet und/oder hilft minimal gegen Strahlung - Macht aber eben betrunken & erschwert somit eben das Laufen/Zielen), aber dann hätte es wahrscheinlich wieder Gejaule gegeben, dass es viel zu viel wäre (mal abgesehen vom Gamestarvideo - kann ich so nicht nachvollziehen).

Man merkt schon dass viele Dinge ineinander greifen, wie eben die Last im Rucksack, der Zustand der Waffen, Anomalien im Umfeld und und und... Das "Problem" bei Stalker ist eben auch, dass man kaum bis gar nicht an die Ahdn genommen wird. War damals in den Vorgängern nicht anders finde ich persönlich auch gut so, macht ein "Spiel" aber eben nicht grad zugänglicher sondern eher eben anspruchsvoller.


Nichtsdestotrotz mag ich Stalker 2 bis hier her schon verdammt gern allein schon aufgrund der genialen Atmosphäre. Die Story ist bislang okay, wird sicherlich keinen Oscar gewinnen, reicht aber völlig um gut "in die Zone" reinzukommen, Technisch ist es (bislang) völlig okay, da haben andere (größere!) Spiele scho ganz andere Katastrophen abgeliefert. Kann natürlich sein, dass es im späteren Spielverlauf noch "schlimmer" wird... Das wird sich dann zeigen...

Aber bis hier her... Ist es ein verdammt guter Nachfolger von einer verdammt guten "Serie". Ich bin schwer begeistert, wie es nach all den vielen Jahren weitergeht. Und ja, ich bin ein ziemlicher Fan der Stalkerreihe! 🤫😉
 
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