Savoreth
Pförtner des Altenheims
Hallo,
ich habe hierzu nichts Passendes gefunden, wollte das aber mal gesondert aufgreifen.
In letzter Zeit ist es in immer mehr Spielen Mode geworden, über das Season-Modell weitere Inhalte bereitzustellen. Inhalte, die häufig nach Ablauf einer Season auch nicht mehr zu bekommen sind und für deren Inhalte in der Regel eine gesonderte Gebühr zu entrichten ist. Es geht mir dabei nicht einmal um den Preis für den Pass an sich. Zwar ist davon auszugehen, dass für diese Inhalte das - häufig bezahlte - Hauptspiel entsprechend kastriert wurde. Aber es ist auch offensichtlich, dass ein Großteil dieser Inhalte über den Season Pass überhaupt erst finanziert wird. Also je nachdem, wie wichtig einem das Spiel ist, kann das durchaus auch einen Vorteil darstellen.
Was mich jedoch immens stört, ist der Zeitaufwand, um einen solchen Pass überhaupt durchzuspielen und nur dann lohnt sich natürlich auch die Investition. Selbst wenn ich einen günstigeren Fall annehme und davon ausgehe, dass eine Season drei Monate läuft und ich einen Monat brauche, um alles freizuspielen - wie viele Spiele dieser Art kann ich mir da eingedenk der dafür vorhandenen Zeit denn überhaupt leisten? Ich stelle momentan verstärkt fest, dass ich eigentlich Spiele aus meinem Pile of Shame mal erlösen möchte - aber wenn ich das tue, verpasse ich in Spiel X oder Y Inhalte. Also verbringe ich meine Spielzeit in Spielen, die mir zwar gefallen, die ich aber im Grunde schon quasi durchgespielt habe und wo es Zeit für etwas Neues wäre. Meine Zeit ist aber endlich.
Ich verstehe da ehrlich gesagt auch die Spielentwickler nicht. Zum einen muss auch denen klar sein, dass der einzelne Spieler maximal 1-3 solcher Spiele parallel betreiben kann, häufig auch nur eines. Zum anderen sorgt man selbst für FOMO und damit dafür, dass ein neuer Kunde verschreckt wird in dem Wissen, dass er das komplette Spiel mit allen Inhalten sowieso nicht erleben kann. In Fallout 76 z.B. gibt es auf Reddit einige Threads, wo direkt gefragt wird welche Inhalte verpasst wurden und ob es sich überhaupt lohnt, noch neu einzusteigen. Im Ergebnis vergrault man damit Neukunden, die sich dann lieber einem frischen Titel zuwenden, bei dem sie von Anfang an dabei sein können. Natürlich gibt es auch Titel, die es ermöglichen, diese Inhalte auch noch im Nachhinein zu bekommen - aber die Regel ist das nicht.
Wenn ich daran denke, wie z.B. der Creation Club von Fallout/Skyrim verteufelt wurde, weil die Inhalte fürs Gebotene zu teuer waren... Da muss ich ehrlich sagen, dass ich lieber im Nachhinein diese Inhalte in einem Shop nach Bedarf hinzukaufe statt mich vom Entwickler vorsätzlich in das Hamsterrad "Season" stecken zu lassen. Gibt offensichtlich auch immer mehr Leute, die solche Spiele bewusst meiden. Ich verstehe langsam, warum...
ich habe hierzu nichts Passendes gefunden, wollte das aber mal gesondert aufgreifen.
In letzter Zeit ist es in immer mehr Spielen Mode geworden, über das Season-Modell weitere Inhalte bereitzustellen. Inhalte, die häufig nach Ablauf einer Season auch nicht mehr zu bekommen sind und für deren Inhalte in der Regel eine gesonderte Gebühr zu entrichten ist. Es geht mir dabei nicht einmal um den Preis für den Pass an sich. Zwar ist davon auszugehen, dass für diese Inhalte das - häufig bezahlte - Hauptspiel entsprechend kastriert wurde. Aber es ist auch offensichtlich, dass ein Großteil dieser Inhalte über den Season Pass überhaupt erst finanziert wird. Also je nachdem, wie wichtig einem das Spiel ist, kann das durchaus auch einen Vorteil darstellen.
Was mich jedoch immens stört, ist der Zeitaufwand, um einen solchen Pass überhaupt durchzuspielen und nur dann lohnt sich natürlich auch die Investition. Selbst wenn ich einen günstigeren Fall annehme und davon ausgehe, dass eine Season drei Monate läuft und ich einen Monat brauche, um alles freizuspielen - wie viele Spiele dieser Art kann ich mir da eingedenk der dafür vorhandenen Zeit denn überhaupt leisten? Ich stelle momentan verstärkt fest, dass ich eigentlich Spiele aus meinem Pile of Shame mal erlösen möchte - aber wenn ich das tue, verpasse ich in Spiel X oder Y Inhalte. Also verbringe ich meine Spielzeit in Spielen, die mir zwar gefallen, die ich aber im Grunde schon quasi durchgespielt habe und wo es Zeit für etwas Neues wäre. Meine Zeit ist aber endlich.
Ich verstehe da ehrlich gesagt auch die Spielentwickler nicht. Zum einen muss auch denen klar sein, dass der einzelne Spieler maximal 1-3 solcher Spiele parallel betreiben kann, häufig auch nur eines. Zum anderen sorgt man selbst für FOMO und damit dafür, dass ein neuer Kunde verschreckt wird in dem Wissen, dass er das komplette Spiel mit allen Inhalten sowieso nicht erleben kann. In Fallout 76 z.B. gibt es auf Reddit einige Threads, wo direkt gefragt wird welche Inhalte verpasst wurden und ob es sich überhaupt lohnt, noch neu einzusteigen. Im Ergebnis vergrault man damit Neukunden, die sich dann lieber einem frischen Titel zuwenden, bei dem sie von Anfang an dabei sein können. Natürlich gibt es auch Titel, die es ermöglichen, diese Inhalte auch noch im Nachhinein zu bekommen - aber die Regel ist das nicht.
Wenn ich daran denke, wie z.B. der Creation Club von Fallout/Skyrim verteufelt wurde, weil die Inhalte fürs Gebotene zu teuer waren... Da muss ich ehrlich sagen, dass ich lieber im Nachhinein diese Inhalte in einem Shop nach Bedarf hinzukaufe statt mich vom Entwickler vorsätzlich in das Hamsterrad "Season" stecken zu lassen. Gibt offensichtlich auch immer mehr Leute, die solche Spiele bewusst meiden. Ich verstehe langsam, warum...