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Ich hatte den Eindruck, S16 sei öde durch lange Transportwege (über 3 Karten) in die Länge gezogen worden und das hat dann reichlich abgetörnt.
 

Croco

Pförtner des Altenheims
Ich hatte den Eindruck, S16 sei öde durch lange Transportwege (über 3 Karten) in die Länge gezogen worden und das hat dann reichlich abgetörnt.
das trifft definitiv dann zu, wenn du wegen jedem Auftrag einzeln über die Karten ratterst und immer nur mitnimmst, was du tatsächlich brauchst. Wenn du das mit mehreren Aufträgen kombinierst, Zwischenlager errichtest, größere Anhänger verwendest, kannst du das drastisch reduzieren, weil du ja den Nachschub immer aus den Zwischenlagern holst und nicht mehr von der Fabrik. So hast du immer nur relativ kurze Wege und am Ende bleiben vermutlich ein paar Teile in deinen Lagern übrig. So what? Ich bin damit wunderbar gefahren. Hat halt länger gedauert, bis der Auftrag erledigt war, weil man ihn in Etappen abarbeitet. Aber fürs Gameplay wars definitiv besser, als die langen Wege jedes Mal runterzuspulen. Das hätte mich auch verdrießt.

Nur ein Beispiel: Der abgepackte Sand - der kann eigentlich nicht mehr weiter weg sein als das zwischen der Staudammkarte und der Hafenkarte denkbar ist. Wenn ich da immer hinfahre, um gerade die beiden Säcke zu holen, die ich am Staudamm brauche, und dann beim einem vielleicht noch gesperrten Auftrag wieder hinfahren muss, dann wirst du da sehr oft hinfahren. Fährst du da aber zB mit dem Sleiter und dem 6er Anhänger hin und ladest dir 12 Säcke auf und bringst sie zu einem Zwischenlager (in meinem Fall bei der Zementfabrik oben auf der Hauptstraße auf der Wiese), sparst du dir für die nächsten 5 Aufträge, die Sand brauchen, enorme Wege. Zement: Am Sleiter kann ich 18 Stück raufpacken, weil ich bis zum Staudamm/Betonwerk 98% Asphaltstraße habe, .....
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Trucase

Moderator
Team
Von mir noch ein kurzes Statement zu Season 16, auch in Ergänzung zu dem, was ich vorher schon geschrieben habe.
Extrem wertige Season, eine gute Herausforderung für erfahrene Runner, teilweise auch nichts für Anfänger. Aber es fällt halt auf, dass man extrem auf das Pendeln zwischen allen drei Karten angewiesen ist, noch deutlich mehr, als in vorherigen Seasons nötig war. Liegt schlicht an der doch schlechten und wenig redundanten Verteilung der Waren. Nur so Sachen wie Fahrzeug-/Ersatzteile finden sich häufiger an anderen Stellen, aber so Sachen wie der von @Croco beschriebene "abgepackte Sand" oder die "leeren Container", oder eben auch die Baumstammausgabe, findet man nur an einer Stelle. Und die ist entsprechend oft oder taktisch klug anzusteuern, damit man Wege und Zeit sparen kann.
Trotzdem war Season 16 bei mir kilometermäßig bei den vorderen Regionen dabei, vergleichbar mit Amur und North Carolina. Und die hatten beide vier Karten. Season 16 hat ja "nur" drei. Aber es lohnt sich, da es insgesamt sehr abwechslungsreich ist.

Aber mal zurück zu Season 17.
Wow, also das ist auf jeden Fall spannend. Wir waren gestern zu zweit unterwegs, und das war auch nötig, denn vor allem auf der ersten Karte sind diese "optionalen Nebenaufgaben" doch das Zünglein an der Waage. Einige der blockierten Passagen liegen nämlich tatsächlich auf Hauptwegen, und wenn man die jedes Mal kilometerweit umfahren muss, dann ist man in Wochen noch nicht fertig. Aber dazu sind nicht nur Sprit oder Reparaturpunkte nötig, die an den hintersten Enden der Map platziert sind.
Wie @Croco schon richtig bemerkt hat, sind die eng geschlungenen Straßen von Zurdania nichts für Straßenkreuzer, sondern für wendige, agile und stabile Laster vom Typ Voron oder Tayga. Selbst mit dem Azov Atom kam ich teilweise auf den engen Uferpassagen zum Ersatzteilelager an den Rand der Manövrierbarkeit. Die erste Schwierigkeit besteht auch darin, dass es Anhänger nicht an der Werkstatt, sondern an einem Nebenpunkt in einem Dorf gibt, der nur durch einen extrem tiefen Sumpf zu erreichen ist. Dieses Gewässer ist so tief, dass nur die besten Offroader da durchkommen, denn auch die Windenpunkte sind rar gesät.
Es empfiehlt sich zudem auch schnell die ersten Hauptmissionen des ersten Auftraggebers anzugehen, denn die wichtigen Infrastrukturmissionen zur Errichtung von kaputten Brücken oder Felsstürzen an entscheidenden Passagen werden nur über die ersten Hauptmissionen möglich. Eine davon führte uns auch gleich rüber auf die zweite Map in den Norden. Die Passage war aber ganz gut machbar, so dass ich sogar mit meinem Western Star Twinsteer 6900 da gut durchkam. Aber das war eine Ausnahme, denn in 90% der Offroadpassagen ist der Riesenlaster nicht zu gebrauchen. Ich brauchte aber einen mit Frachtvolumen, weil ich nicht gut an die Trailerausgabe rankam.

Nach drei Stunden hatten wir auf der ersten Map 80% aufgedeckt, ein paar Haupt- und Nebenmissionen erledigt und den ersten Truck (Jangsu RX600) freigeschaltet, sowie erste Erfolge auf der zweiten Map vorzuweisen.
Coop erleichtert schon einiges hier. Besonders, wenn man sich doch mal festfährt und man Hilfe braucht, weil der Kollege gerade mit dem Laster in der Nähe ist.
Coole Season, hat schon jetzt das Zeug zum Klassiker.
 

Croco

Pförtner des Altenheims
denn vor allem auf der ersten Karte sind diese "optionalen Nebenaufgaben" doch das Zünglein an der Waage.
Und diese Zünglein haben nun bei näherer Betrachtung doch ein sehr nerviges Detail.
1. Man muss erst einmal vor Ort sein, um zu sehen, was benötigt wird.
2. Man kann es nicht aktivieren, damit es eingeblendet wird, da keine offizielle Aufgabe
3. Man sieht auch nicht, wo die erforderlichen Ressourcen liegen, da ja nichts aktiviert wird.

Fazit: Das ist mal ein entbehrliches Hardmode Built-In. Die Passagen braucht man, es sind viele und eine Planung zur effizienten Beseitigung ist so gut wie unmöglich. Man müsste da schon von Hindernis zu Hindernis fahren, die irgendwie nummerieren, um nichts zu verwechseln, sich die benötigten Ressis raus schreiben oder merken (was bei geschätzten 10-12 Hindernissen sicher eine Herausforderung ist). Erst dann kann man die einem nach dem anderen mit den mitgeführten Ressis abarbeiten. Macht man die einzeln, werden die Spielstunden drastisch ansteigen, das dann wieder zu einem vorzeitigem Spielburnout führt. Ich hab mich heute hergesetzt und wollte mal anfangen, aber ich weiß beim besten Willen nicht wo ich ansetzen soll. Einerseits will ich erst mal die Wege frei machen, aber dazu fehlen die Ressi-Informationen, weil man es ja nicht abfragen kann, wenn man nicht vor Ort ist. Also die Umsetzung der Idee als "optionale Aufgaben" stößt bei mir hier nicht gerade auf viel Gegenliebe.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
@Croco , sobald du in den grünen Bereich reinfährst, kannst du die Infos abfragen. Wenn du im Anschluß in die Kartenansicht gehst und den rechten Controllerstick drückst, kannst du die benötigten Informationen nochmals einsehen.
Aber ja, ich stimme dir zu, dass es den Aufwand, besonders auf Karte 1, extrem erhöht, weil besonders die Ersatzteile und Verbrauchsgüter anfangs extrem schlecht erreichbar sind. Von den Verbrauchsgütern braucht man gefühlt ein Dutzend, bis alle "optionalen Sperren" aufgeräumt wurden.
 

Croco

Pförtner des Altenheims
@Croco , sobald du in den grünen Bereich reinfährst, kannst du die Infos abfragen. Wenn du im Anschluß in die Kartenansicht gehst und den rechten Controllerstick drückst, kannst du die benötigten Informationen nochmals einsehen.
Aber ja, ich stimme dir zu, dass es den Aufwand, besonders auf Karte 1, extrem erhöht, weil besonders die Ersatzteile und Verbrauchsgüter anfangs extrem schlecht erreichbar sind. Von den Verbrauchsgütern braucht man gefühlt ein Dutzend, bis alle "optionalen Sperren" aufgeräumt wurden.
Ja hab ich rausgefunden, aber du musst erst einmal an der Sperre gewesen sein, bevor du das in der Ǔbersicht angezeigt bekommst. Aber beim ersten scouten hab ich natürlich nicht alle besucht
 

slin

Neuankömmling
Seit Season 17 Update, speichert das Spiel nicht mehr alle 5 Minuten, System xbox X/S.
So war mein Scouten auf der Karte 1 erfolglos.
 

Croco

Pförtner des Altenheims
Seit Season 17 Update, speichert das Spiel nicht mehr alle 5 Minuten, System xbox X/S.
So war mein Scouten auf der Karte 1 erfolglos.
auch ich hatte heute ein sehr ärgerliches Erlebnis: Ich war bereits mit meinem frisch aufgemotzten Avenhorn im Anhängershop und holte den 6er Anhänger ab, bin ins Stadtlager Rohre holen, ins nächste Logistikzentrum für Ersatzteile und dann in die Stahlfabrik. Von dort dann Richtung Lebensmittelfabrik, wo die Verbrauchsgüter sind. Am Weg dorthin hab ich noch den letzten Steinschlag auf der Strecke mit den mitgeführten Teilen entfernt. Im Warenlager angekommen hatte ich nur 1 Slot am Hänger frei und besetzt, weitere VG wollte ich obenauf packen und hab sie in die manuelle Ladezone vorbereitet. Aber siehe da, ich konnte das Teil nicht mit dem Kran heben, das war wie angeschraubt. ich habs mit einem neuen Teil versucht, der das alte natürlich eliminierte. Auch das konnte ich nicht heben. Was tun? Neustart! Aber Wtf! ich fand mich um über 1 Stunde zurückversetzt. Der Avenhorn back to garage, ohne alle Upgrades, der Hänger existierte nicht mehr, der Steinschlag war auch wieder da, alles auf 0. Mann bin ich heiß!
 
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