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Sid Meier's Civilization VII

Sid Meier's Civilization VII
Firmen
Firaxis Games, 2K
Genres
Simulator, Strategy, Turn-based strategy (TBS), Tactical

Joe

Rentenbezieher
Wird VII eigentlich auch wieder erlauben, zu zweit Online gegen KI zu spielen? Das mochte ich sehr.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Ups, hatte übersehen das hier hier schon einen Thread dazu haben :(

Hier noch kurz mein Beitrag aus dem anderen Thread:

Genre: Rundentaktik
Release: ab 06.02.2025
System: Xbox/PC/Playstation/Switch


Der neueste Ableger der Civilization Reihe wird Anfang 2025 zeitgleich auf allen oben genannten Systemen erscheinen. Wer eine der Sondereditionen erwirbt, kann ab dem 06.02.2025 starten, die Standardversion wird ab dem 11.02.2025 verfügbar sein.

Die Civ Reihe gibt es jetzt ja seit Amiga Zeiten Anfang der 90er Jahre und es ist eine meiner absoluten Lieblingsreihe. Den sechsten Teil spiele ich auch heute mindestens ein bis zwei Mal die Woche, trotz seiner Schwächen im Endgame.

Interessant finde ich die Cover Wahl, zumindest die der im Xbox Store angezeigten 130 Eur Deluxe Variante. Die erinnert frappierend and die Boxart des ersten Civilization..und das ist vermutlich so beabsichtigt.


Denn Civ 7 wird die Reihe ein wenig auf den Kopf stellen. Es soll weniger Mikromanagement geben, vor allem aber spielt man hier nicht mehr eine feste Zivilisation von Anfang bis Ende, sondern wechselt diese zu Beginn eines der im Spiel enthaltenen drei Zeitalter.

Das finde ich persönlich ein mutiger Schritt und weiß auch nicht so wirklich, was ich davon halten soll. Denn sowas ähnliches hatte bereits der Konkurrent Humankind probiert und das kam nicht sonderlich gut an. Mal sehen wie es umgesetzt wird, aber ich fände die Möglichkeit die Civ zu wechseln interessant, aber es besser wenn man auch auswählen kann, seine eigene zu behalten.

Dazu sollen die Bezirke aus Teil 6 verändert werden, die man pro Zeitalter "überbauen" kann. Einheiten sollen jetzt via einem General übers Feld gezogen werden, auch da wird sich zeigen wie das umgesetzt ist.

Ich bin mir wie gesagt nicht sicher, ob das wirklich alles gute Änderungen sind. Viel mehr sollte man der schwachen KI im Endgame von Civ 6 mehr Aufmerksamkeit widmen. Und gerade das Endgame von war allgemein eher langatmig, hier bräuchte es dringend Änderungen.


Dass das Spiel auch auf der alten Konsoleversion sowie auf der Switch erscheint, finde ich lobenswert. Allerdings waren die Rundenladezeiten bei Civ 6 gerade auf der Switch im späteren Verlauf doch recht hoch, ich denke das wird hier ähnlich sein.


Ich bin mal vorsichtig optimistisch. Bisher habe ich jeden Civ Teil sehr gerne gespielt. Aber gerade der erzwungene Wechsel der Zivilisation hinterlässt bei mir gewisse Zweifel, gerade da ich mit dieser Mechanik schon bei Humankind meine Probleme hatte. Und es bleibt natürlich die Frage, wie gut bereits die Standardversion ist. Civ 7 wird ohne Frage Add Ons bekommen, und gerade bei Civ 5 und 6 hatten die schon einen enormen Mehrwert.

Ein paar mehr Infos zu den Änderungen und verschiedenen Versionen gibt es u.a. hier:

Golem
PC Games



@Joe: Ja, ich :) Civ: Revolution ist zum Glück ja auch abwärtskompatibel. Es ist im Endeffekt ein Civ Light. Eij komplettes Spiel dauert meist nur 2 bis 3 Spielstunden und das ganze Spiel ist arcade mäßig gehalten. Du hast meist nur Platz für vier bis fünf Städte pro Civ, die Weltkarte ist also recht klein gehalten. Diplomatie ist rundimendär.

Alles in allem ist es vom Aufbau her recht einfach gehalten, ich persönlich ziehe da Civ 6 vor. Aber zum damaligen Zeitpunkt war es sicherlich nicht verkehrt und macht auch durchaus Spaß..nur das man kein vollwertiges Civilization erwarten sollte :)
 

Mister Blue

Frührentner
Ich denke, dass es mit dem Wechsel auf so eine Art gegenseititigem Vorteil hinaus laufen könnte. Vorher erweiterte man immer wieder seinen Herrschaftsbereich, musste dann aber blöderweise in jeder neuen Siedlung wieder bei null beginnen. Alles in dem Versuch irgendwie seinen Rohstoffbereich zu decken. Jetzt könnte es mit den kleinen Völkern so sein, dass man quasi eine Co-Existenz mit denen eingeht, mit der es auf so was wie eine Handelsallianz hinaus läuft, mit dem der Handel deutlich mehr im Fokus liegen könnte. Wenn es dann so wäre, dass das je nach Spieldurchlauf und Zufall immer wieder andere Völker sind, durch den einen gewisse Vorteile entstehen, stelle ich mir das gar nicht mal so uninteressant vor.
 

Mister Blue

Frührentner
Kleiner Nachtrag:

Den Wechsel zwischen den Völkern innerhalb einer Spielesession begründet man übrigens damit, dass man es historisch ein wenig genauer halten möchte, indem man einen Spieldurchgang in mehrere Abschnitte unterteilt und man Kulturen, die die Zeit nicht überdauert haben, nur in diesen spielen kann.

Ob ich mich aber damit anfreunden kann? Denn eigentlich war genau das der Gag an dem Ganzen. Dieser "What if"-Faktor, um es einmal so zu nennen. Die alten, schon lang nicht mehr existierenden Kulturen sich vollkommen unabhängig von äußeren Einflüssen entwickeln zu lassen.

Da kann nur hoffen, dass es Spielmodus gibt, in dem das trotzdem noch möglich sein wird. Denn ansonsten würde das für mich so ziemlich dem Urprinzip der Civilization-Reihe widersprechen.
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Amerika bzw. USA in der Antike macht keinen Sinn, soweit richtig. Aber durchgehend George Washington oder Teddy Roosevelt macht auch keinen Sinn. Außerdem fand ich es früher immer mal witzig, wenn ich mich selbst zum Anführer gemacht habe. Ich hoffe doch sehr, dass die einem die individuellen Freiheiten nicht allzu sehr beschneiden. :unsure:
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Kleiner Nachtrag:

Den Wechsel zwischen den Völkern innerhalb einer Spielesession begründet man übrigens damit, dass man es historisch ein wenig genauer halten möchte, indem man einen Spieldurchgang in mehrere Abschnitte unterteilt und man Kulturen, die die Zeit nicht überdauert haben, nur in diesen spielen kann.

Ob ich mich aber damit anfreunden kann? Denn eigentlich war genau das der Gag an dem Ganzen. Dieser "What if"-Faktor, um es einmal so zu nennen. Die alten, schon lang nicht mehr existierenden Kulturen sich vollkommen unabhängig von äußeren Einflüssen entwickeln zu lassen.

Da kann nur hoffen, dass es Spielmodus gibt, in dem das trotzdem noch möglich sein wird. Denn ansonsten würde das für mich so ziemlich dem Urprinzip der Civilization-Reihe widersprechen.

Ich bin da aktuell auch kein Freund von. Hatte mir mal von Maurice Weber (Gamestar) das Video hierzu angeschaut. Scheinbar hat man ja quasi einen Anführer den man beibehält und dann jeweils einen zusätzlich, der dann die kulturelle Entwicklung pro Zeitalter wechselt.

Historisch akkurat war Civ ja noch nie. Und da hätte man dann auch mehr Zeitalter einführen müssen.

Schauen wir mal, aber ich sehe es wie du und hoffe, dass man da später die Wahl haben wird. Wahrscheinlich wird das aber erst via Dlc erfolgen, man wird erst mal abwarten wie das ganze ankommt, denke ich.


Viel wichtiger wäre mir, dass sich mit der KI was tut. Ich spiele Civ 6 meist aus Stufe König oder Kaiser. Da hält die KI schon technisch ganz gut mit, aber nutzt halt gerade im Endgame einfach ihre Stärken nicht. In einer meiner letzten Partien hatte ich beispielsweise gerade mal einen Kampfroboter, mein Gegner acht davon und zwei Stufen über mir. Der hätte mich plattmachen müssen, aber ich habe nicht eine Stadt verloren..weil die KI Städte damit nur selten angreift.

Dann das Problem im Endgame. Geht es nicht gerade auf Krieg hinaus, ist das meist einfach nur noch ein Warten bis man eine der Kategorien für den Sieg erreicht. Ich spiele daher meist schon auf 400 Runden begrenzt.

Ich bin mal gespannt ob die da ein wenig dran werkeln..
 

Mister Blue

Frührentner
Was die DLCs antrifft, habe ich mir das mehrfach durchgelesen, was die Gründer- und Deluxe-Edition mit sich bringen aber wo ich alles weiß und das genaue Gegenteil.

Wenn man es genau nehmen würde, müsste sich eher in der anderen Richtung etwas tun. Jetzt mögen die Urzivilisationen als solche nicht mehr existieren, doch genau das wäre doch der Reiz, die kulturelle Beinflussung von außen, die es praktisch überall gab entweder zuzulassen oder sich davon unabhängig zu entwickeln. Als zu sagen, nö die Zeit der Pharaonen und Pyramiden endete irgendwann und ab jetzt spielst du die Chinesen, bei denen das ja noch heftiger war. Natürlich habt ihr da recht, dass es dann wenig Sinn ergibt, von vorne bis hinten den selben Anführer zu haben, der je nach Staatsform praktisch alle Herrschaftsformen durchmacht. Vor allem nicht, wenn es sich dabei um jemanden handelt, der der eher jüngeren Geschichte entstammt.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Was die DLCs antrifft, habe ich mir das mehrfach durchgelesen, was die Gründer- und Deluxe-Edition mit sich bringen aber wo ich alles weiß und das genaue Gegenteil.

Wenn man es genau nehmen würde, müsste sich eher in der anderen Richtung etwas tun. Jetzt mögen die Urzivilisationen als solche nicht mehr existieren, doch genau das wäre doch der Reiz, die kulturelle Beinflussung von außen, die es praktisch überall gab entweder zuzulassen oder sich davon unabhängig zu entwickeln. Als zu sagen, nö die Zeit der Pharaonen und Pyramiden endete irgendwann und ab jetzt spielst du die Chinesen, bei denen das ja noch heftiger war. Natürlich habt ihr da recht, dass es dann wenig Sinn ergibt, von vorne bis hinten den selben Anführer zu haben, der je nach Staatsform praktisch alle Herrschaftsformen durchmacht. Vor allem nicht, wenn es sich dabei um jemanden handelt, der der eher jüngeren Geschichte entstammt.

Ja, das ist wirklich etwas vertrickt. So oder so wäre es schwer da eine historisch gute Lösung zu finden,gerade auch unter dem Ansatz, dass es nur drei Zeitalter gibt. Das wird vermutlich Altertum, Mittelalter und Neuzeit sein. Aber schon da wäre ein Wechsel schwierig, da viele der Hochkulturen ja bis zum Mittelalter und weiter natürlich überlebt haben, kulturell ihren Zenit aber schon längst überschritten haben.

Das ist der historische Part. Spielerisch will ich ja aber mit meiner Zivilisation Erfolg haben und eben das Reich schaffen, was die Zeit überdauert, so wie es die Civ Reihe immer ausgegeben hat. Da treffe ich ja durchaus schon komplett andere Entscheidungen, als es diese in der historischen Realität gab. Warum sollte mein ägyptisches Reich quasi von den Römern oder einer andern Zivilisation übernommen werden, wenn ich selbst ganz anders agiere? Warum sollte mir nicht die Möglichkeit gegeben werden, ein eigener Anführer zu sein? Das wäre doch mal ein interessanter Ansatz.

Eine historische Genauigkeit wird man auch über den jetzt gewählten Ansatz nicht erreichen. Mir persönlich hat der alte Ansatz da besser gefallen. Civ hatte immer schon historische Anleihen, war aber weit von einer historisch akkuraten Darstellung. Das spielerische sollte hier im Vordergrund stehen und da kam ich mit der Reihe bisher sehr gut klar.

Man soll das ganze natürlich nicht vorverurteilen, das Spiel ist ja noch nicht mal raus. Aber ein wenig Skepsis ist da schon..
 

Mister Blue

Frührentner
Auf jeden Fall. Es gab doch in den 90ern so ein altes Grafik-Adventure namens Imperium Romanum. Da hatte man ein Setting, in dem das römische Reich nicht ihr Ende fand und noch in etwa der selben Form existieren würde. Bis auf ein paar kleine Modernisierungen sah auch alles immer noch genau so aus wie Anno Dazumal, inkl. des Toga-tragenden Hauptcharakters.

Kann sein, dass man noch ein wenig mehr geändert hat. Das einige, was schon immer suboptial war, dass man egal für welche Kultur man sich entschied, alle zur selben Zeit begannen (4.000 v. Chr.), als einige fast schon ihre Blütezeit erlebt haben sollen. War im Spiel aber egal,
ob die eigene Kultur erst deutlich später aufzublühen beginnt. Der Spielspaß und dass das Spiel einem in der Hinsicht keine großen Vorschriften machte, standen im Vordergrund.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
So, keinen Monat mehr. Es kommen ja immer mehr News zum Spiel, Youtuber wie Maurice Weber, Steinwallen oder Writing Bull haben ihre Eindrücke auch schon festgehalten..und ich nbin aktuell so gar nicht angefixt.

Ich will Civ nicht ankreiden, dass es Neuerungen anbringt. Wobeindas Urprinzip bisher immer gut bei mir klappte, hauptsächlich hätte ich mir bei der KI Fortschritte gewünscht. Aber jetzt?

Die Anführer und Civilization: Gut, Civ hatte nie den Anspruch, geschichtlich korrekt zu sein. Ein Bismarck beispielsweise war nicht schon im Altertum Herrscher des deutschen Reichs. Aber zumindest konnte man sich mit den entsprechenden Völkern grundsätzlich identifizieren. Die Städtenamen beispielsweise oder spezielle Einheiten, wie das Uboot der Deutschen.

Das man in Civ 7 gezwungen wird, sein Volk in jedem Zeitalter zu ändern, sagt mir nicht wirklich zu. Wenn ich dann aber auch noch sehe (Youtube Kanal von Maurice Weber) das beispielsweise Katharina die Größe auf einmal Anführerin eines unbekannten Stammes ist..wtf? Nein, sorry, dann lasst die (eh sehr merkwürdig aussehenden) Anführer bitte ganz raus.

Die Zeitalter: Das es nur drei gibt, okay. Charakteristisch ist mir das etwas zu wenig, aber damit kann ich leben. Es sind eher so die Nebensachen wie der bereits oben erwähnte erzwungene Wechsel meines Volkes. Diese Designentscheidung kann ich einfach nicht nachvollziehen. Man hat jetzt mehr Zeit in den Zeitalter und muss gewisse Ziele in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Militär und Handel erreichen, um besser ins nächste Zeitalter zu starten. Was auch notwendig für Boni ist, welche man dann ins neue Zeitalter mitnimmt. Warum wird man da aber wieder zurückgesetzt?

Den Gedanken bei den Städten kann ich noch nachvollziehen. Zwar nicht, warum meine Großstadt zwangsweise wieder runtergesetzt wird, aber schon, dass sich Städte und Bauten nun mal ändern, was grafisch ja schon recht schick aussieht. Da kommen dann aber wieder die Zwänge. Im ersten Zeitalter beispielsweise kann man gar nicht die gesamte Weltkarte aufdecken. Gut ja, das mag dann ja realistisch sein und an den Wettlauf der realen Geschichte angelehnt sein. Aber das möchte Civ ja eigentlich nicht sein, siehe Katharina als Stammesanführerin eines Indianerdorfes. Ich bin da kein wirklicher Fan solcher Zwänge. Im Endeffekt spielt man jedes Zeitalter für sich, nimmt ein paar Boni mit und dann wieder von neu.


Die Eindrücke scheinen ja recht gut zu sein, aber ich habe da noch Zweifel ob das was für mich ist. Wir werden sehen, zur Not ist ja immer noch Civ 6 da :D Und zumindest bei den letzten Civ Teilen war es eher so, dass die erst mit den Addons richtig gut wurden. Und die werden kommen, Herausgeber ist immerhin 2k.
 
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