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Nintendo Switch 2

Mister Blue

Frührentner
Ist alles eine Sache der Gewöhnheit, ob nun die Trigger vom Pro, Sidewinder oder der mehr dem Gaspedal nachempfundene der XB. Oder auch auf die oberen Trigger bezogen, was man lieber mag, härtere mit mehr Druckwiederstand wie bei der XB, oder wahlweise softer, wie beim Pro oder Sidewinder. Wie ich meine waren die Spiele seinerzeit noch ein klein wenig simpler gestrickt, bei dem die Controller noch nicht bis zum geht nicht mehr mit Tastenbefehlen belegt waren. Von daher mag der für alte GC-Spiele schon okay gehen, nur für neueres wäre der denke ich schon arg gewöhnungsbedürfig. Da würde ich vielleicht auch nicht gerade 70 € für auf den Tresen legen.

Ich weiß nur noch, dass der zum Teil doppelt belegten Trigger hatte, die mal genutzt wurden und dann wieder nicht. Was ich dafür noch weiß, dass ich seinerzeit aufgrund anderer Dinge massive Probleme mit Sunshine hatte. Nämlich wegen des alles andere als optiomalen rechten Analog-Sticks in Kombination mit automatischen Kameraschwenks, die dafür sorgen, dass das Balancieren auf dünnen Stegen so ziemlich zum Geduldsspiel wurde und mir Mario relativ oft ins Wasser fiel. Da sich aber nicht nur die Spiele weiterentwickelt haben, sondern auch unsere Fähigkeiten als Gamer, ist es schwer zu sagen, wieso ich auf der Switch deutlich besser klar kam. Ob aufgrund der neuen Pads oder aus der puren Gewohnheit heraus, die Kamera immer wieder manuell zu nachzujustieren ;).
 

Khorny

Moderator
Team
Wahrscheinlich war ich deshalb so schlecht. :ugly:
An sich fand ich GX echt nicht schwierig, nur der Story-Mode war die absolute Hölle. Besonders gleich die zweite Mission gegen Goro, und dann das abgefuckte 1v1 gegen Black Falcon auf der Big Hand... ich glaub da genügte einmal runterfallen und es war vorbei, bei ner Strecke die eh keinerlei Begrenzungen hat.
Da saß ich glaub damals auch mit schweißnassen Händen vor dem Cube.

Vielleicht kann @Kindra ja sonst noch was zum Thema Trigger sagen. Es ist auch schon echt lange her, aber ich meine die waren schon ziemlich essentiell.
 

Kindra

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Die Glocke hat mir das @ an mich irgendwie verschwiegen.

Trigger komplett reindrücken und nur leicht reindrücken macht schon einen Unterschied in GX.

L leicht drücken -> leicht nach links sliden. L komplett reindrücken: mehr nach links sliden. Da das progressiv ist (10% halten ist weniger sliden als 80%) hat man einiges an Spielraum.

Das "Klicken" (komplett reindrücken) ist auch wichtig für eine der wichtigsten Mechaniken des Spiels (steht in der Anleitung drin) -> L+R komplett reindrücken -> "Drift-Modus" -> Gewünschte Richtung L/R halten + stick in die Richtung->Quick turn:

1746099020932.png
1746099028119.png
1746099258138.png

The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.
(Bei 1:15 sieht man wunderbar was die Unterschiede zw. leicht und ganz reindrücken sein können; man achte auf die Balken für L/R)

Das bedeutet alles nicht, dass F-Zero GX ohne analoge Trigger unspielbar ist.

Zum Schwierigkeitsgrad des Story Modes: Sobald man die Grundmechaniken drin hat (vor allem drift/quick turn), ist der tatsächlich nur auf schwer satanisch (aber natürlich trotzdem alles andere als leicht) . Bei Goroh hing ich damals auch fest, aber eigentlich muss man nur den Felsbrocken ausweichen (im Grunde auswendig lernen ...) und zum Schluss boosten.

In den "pro" guides wird übrigens zw. drift turn (offizielle Mechanik des Spiels aus der Anleitung) und quick turn (eigtl das gleiche?) differenziert. Raffen tu ich das aber ehrlich gesagt nicht. Die Japaner nannten es damals "inside drifting". GX ist aber so broken, dass es ne Wissenschaft für sich sein kann ...
 
Zuletzt bearbeitet:

DerChris

Altenpfleger
Krass, jetzt haben wir sogar ein ganzes Tutorial bekommen. :) 👌

Hab schon Bock auf GX wenn die Switch 2 dann einmal hier liegt. Aber jetzt geht’s ja quasi mit dem letzten Monat auch schon auf die Zielgerade.
 

Kindra

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Es ist schon etwas schade, dass GX kein Tutorial hat (kp, ob man da ein "weil es in der Anleitung stand" sagen kann), deswegen gehen so Sachen wie quick turn unter, obwohl sie in der Anleitung stehen (gibt's bei den NSO-Spielen eigentlich digitale Anleitungen?). Ich wusste das als Kind damals natürlich nicht, und quick turn allein macht das Spiel um ein Vielfaches handhabbarer, weil man so quasi unmögliche Kurven tatsächlich auch kriegt.
 

DerChris

Altenpfleger
Soweit ich weiß gibt es keine Anleitungen mehr. Damals in der VC auf WiiU hatten sie noch sehr schön die originalen Anleitungen digitalisiert und abgebildet, meine ich. Das war schon schön.
 

Kindra

Rentenbezieher
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Nochmal auf die Anleitung blickend, habe ich glaube ich den Unterschied zwischen drift turn und quick turn verstanden. Beim drift turning hält man L+R die ganze Zeit gedrückt, um dann tatsächlich zu "driften" (intendierte Mechanik). Beim quick turning lässt man nach L+R halten L oder R los und drückt nur noch die Richtung, in die man will + mit Stick in die Richtung lenken, wodurch man deutlich einfacher z.B. 90°-Kurven und ähnliche Späße schafft (wahrscheinlich so gar nicht intendierte Mechanik). Beim quick turning wird wohl die Eigenschaft des "drift modes" (L+R gleichzeitig), durch den man den Grip "verliert", mit dem einfachen Slide (L/R+lenken) kombiniert.
 

Khorny

Moderator
Team
Da gab es echt keine Anleitung dazu? Die guten, alten Zeiten, als man sich essentielle Gameplay-Elemente und Vorteile noch selbst durch pures Ausprobieren erarbeiten durfte. :ugly:
 
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