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Nintendo - Allgemeiner Thread & News

Kindra

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He was a complicated man, a gentleman! :ugly:
Aber ja, das gehört hier jetzt nicht hin und ich würde dann auch wieder tausende Worte zum Thema schreiben xD
 

Chibiterasu

Frührentner
Ich hab Eternal Darkness auf der Wii nachgeholt und ich fand es auch damals schon sehr hakelig und teilweise zäh zu spielen. Aber viele Aspekte haben mich dann doch sehr abgeholt, sodass ich es als gut bis sehr gut abgespeichert habe. Vor allem war die Horror-Konkurrenz zu der Zeit oft ebenfalls recht sperrig - vielleicht abgesehen von dem ein oder anderen Resident Evil Spiel.
 

Krule

Frührentner
Ich habe die alten „Geisterbahnen“ von Bloober nie gespielt (obwohl Layers of Fear hier noch ungesehen in meinem PoS vergammelt) – jene Titel, die ihnen in der Horror-Community einen eher schlechten Ruf eingebrockt haben.

Dafür mochte ich sowohl das SH2-Remake als auch Cronos: The New Dawn dieses Jahr.

Bloober inszeniert gern etwas effekthascherisch – sieht auf den ersten Blick cool aus, fällt aber beim Nachdenken manchmal ein bisschen in sich zusammen. Dazu wirken manche Abschnitte unnötig gestreckt und die Spiele dadurch einen Tick zu lang.
Sie übernehmen außerdem gern Ideen aus anderen Titeln. Mich stört das jedoch wenig, weil es oft wie ein gelungenes „Best-Of“ wirkt (funktioniert ja zb bei Astro Bot auch hervorragend – völlig legitim!).

Ich freue mich zu hören, dass sie an etwas für Nintendo arbeiten!
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
@yopparai
Seine Ernährungsgewohnheiten gehören auch kritisiert, da bin ich ganz bei dir.

Also zu Layers of Fear muss ich sagen, dass es halt ein Walking Simulator ist. Ich nehme an mit großer Sicherheit der gruseligste, aber mehr eben auch nicht. Cronos scheint ja eher zu spalten, sowas wie Blair Witch wahr wohl eher schlecht (ohne das gespielt zu haben.

Daher mal gucken...bzw. Projekt M...gibt es irgendwas nintendoiges was man damit assoziert und was im düsteren Bereich sind? Mother wird es ja wohl kaum sein, da sie das Genre bisher überhaupt nicht drin hatten.
Der Beitrag wurde automatisch zusammengeführt.

Was Eternal Darkness angeht....ist halt auch ein Spiel seiner Zeit. Kann mich auch noch an 4players-Zeiten erinnern wo die Systemshock-Fans das Argument für gut hielten das Bioshock scheiße/unterkomplex sei, weil es ja nicht so wäre wie System Shock. Ne...war halt 10 Jahre später und ne andere Zeit.

ED ist bis heute aber das beste Lovecraftspiel. Liegt aber auch daran das die meisten Entwickler aus irgendeinem Grund denken eine Lovecraftvideospielumsetzung wäre in erster Linie eine Detective-Noir-Story (ich glaube davon hat er eine geschrieben? und die war nicht gut) mit nem hard-boiled-detective (again...eine?)...obwohl 95 % seiner Storys nen Nerd haben der in Ohnmacht fällt, wenn es zu schrecklich wird. ED ist eines der wenigen, die sich die Mühe machen verschiedene Lovecraftfiguren (vor allem Max Roivas und Paul Luther) und Settings die über Hafenstadt hinausgehen zu interpretieren.

Der Einfluss von ED ist aber offenkundig. Das Sanity-System taucht in so vielen Horror-Games auf die eine oder andere Weise auf. Ist weniger bekannt, aber auf seine Art und Weise nicht weniger einflussreich als SH.
 
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Kindra

Rentenbezieher
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Lovecrafts Essgewohnheiten waren basiert insofern, als er Sachen aus dem Meer ablehnte (ekelte ihn an), und problematisch auf der anderen Seite, weil er sich unfassbar ungesund ernährte aufgrund seiner teils enormen Armut.

Du hast recht: Er schrieb nur einen tatsächlichen Polizeidektektiv als Protagonist. Thomas Malone in The Horror at Red Hook. Das hat er wahrscheinlich gemacht, weil er die Geschichte in einem Magazin für Detektiv-Geschichten veröffentlichen wollte (Detective Tales). Das klappte nicht, sie wurde 1927 (2 Jahre nach dem Niederschreiben) in Weird Tales veröffentlicht. Sie gehört meiner Meinung nach tatsächlich zu seinen schlechteren Geschichten (und er selbst mochte sie auch nicht). Seine Xenophobie und Ausländerfeindlichkeit bzw. Migrationsfeindlichkeit spielt da eine große Rolle.

Wieso so viele Lovecraft-Adaptionen meinen, Detective-Noir-Stories zu machen, geht möglicherweise (auch) auf den Erfolg von Chaosiums Pen and Paper "Call of Cthulhu" zurück.

Mit "Project M" assoziiere ich nur eine Mod für Smash Brawl, die aus Brawl einen Melee-Nachfolger machte.

Eternal Darkness verband Lovecrafts cosmic horror gut mit Poes Psychologie (das Spiel eröffnet ja mit einem Zitat aus dessen Gedicht "The Raven") und gothic horror generell.
 
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Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Ja, Red Hook hat irgendwo ne ganze gute Geschichte drin, aber sie scheitert damals schon daran das Lovecraft eben halt kein Noir schreiben konnte und sie halt auch schon damals unfassbar rassistisch im Text und nicht nur im Subtext war. Ich meine sowas wie Polaris hat als Twist was superrassistisches, aber ist bis dahin cool...aber das...hui. Das amüsanteste daran ist noch das Weirdos wie Robert M. Price sich einreden müssen das das eines seiner großen Meisterwerke ist, weil sie ihr Weltbild ausbuchstabieren. Diese kognitive Disonanz muss anstrengend sein.

ED hat mich damals aber auf Lovecraft gebracht, weil es halt so ist wie seine Geschichten. Kurzgeschichten von einzelnen Charakteren, zusammengebunden in einen Mythos. Natürlich ein N64-Spiel was für den GC erschien und daher schon für GC-Verhältnisse in mancherlei Hinsicht nicht modern, aber trotzdem hat sowas niemals je wieder einer hingekriegt.
 

Kindra

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Die Idee mit dem Necronomicon-Verschnitt in ED war ein kleiner Geniestreich, möchte ich meinen.

Polaris ist interessant, weil es ein bisschen an Lord Dunsany erinnert, Lovecraft diesen aber erst ein Jahr später überhaupt entdeckte. Die Kurzgeschichte ist bei mir aber schon etwas zu lang her - ad hoc ist mir da jetzt kein rassistischer Twist mehr im Gedächtnis (schlimmer als Medusa's Coil kann's eh net sein :ugly:).
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Naja, wenn du überlegst was das grauenhafte, das wahrhaft kosmisch schreckliche an Polaris ist... hat Nintendo daraus ein Spiel namens Ice Climbers gemacht.

@Tomb of Darkness
Lag das nicht daran das man damals dachte das Arkham House alle Rechte hatte? Kam doch meine ich erst nach Gemeinfreiheit raus das Derleth das immer nur behauptet hatte, es faktisch aber gar keinen Nachlassträger gab.

Edit:
Hatt ganz verdrängt das Medusas Coil existiert. Der hat aber auch scheiße zusammengeschrieben mitunter. Nicolas Cage der Horrorliteratur. :ugly:
 
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Kindra

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Kann ich mich leider nicht mehr dran erinnern, les ich heute vll einfach nochmal!

Derleth hat auf jeden Fall sehr viel Schabernack als "Nachlassverwalter" getrieben. Er hat jahrzehntelang rechtliche Schritte mit seinem Verlag angedroht, obwohl es dafür wahrscheinlich keine Basis gab. Er kam damit aber meistens durch. Heute sind alle Werke von Lovecraft und all seine Erfindungen (Monster etc.) Public Domain. Chaosium besitzt Markenrechte an "Call of Cthulhu". Man darf das Monster selbst also benutzen, aber jetzt kein eigenes Videospiel oder so mit diesem Namen veröffentlichen, glaub ich.

Ich liebe es, dass wir die Eternal Darkness-Diskussion ausnutzen, um über HPL zu schwadronieren.

Zum Tomb of Darkness: Ich kenn die Entwicklungsgeschichte nicht (mehr). Es kann gut sein, dass man da auf Nummer sicher gehen wollte und es extra nicht Necronomicon nannte. Allerdings ist das Necronomicon schon so oft irgendwo verwendet worden (und als eigenes Buch erschienen und verbreitet worden), dass ich schon glaube, dass das gemeinfrei (genug) gewesen wäre. Vll wollte man aber es einfach nicht so nennen.
 
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