The Great Mepho
Sonntagsfahrer
Nach ein paar Stunden Spielzeit kann ich nur sagen:
Fantastisch, rührend, einfach nur schön!
Vorausgesetzt, man mag den Anime-Stil, sieht die Welt von „Ni no Kuni“ einfach nur wunderschön aus. Egal ob es die große Übersichtskarte ist, ein Pfad wie durch einen verzauberten Wald, oder eine kleine verwinkelte Stadt mit seinen Bewohnern. Man muß einfach zwischendurch stehen bleiben und sich umschauen und die kleinen Details bewundern.
Mindestens genauso Eindrucksvoll ist die musikalische Untermalung. Obwohl „Untermalung“ einfach nicht dem gerecht wird, was das Symphony Orchester da raus haut. Imposant passt da schon viel besser.
Ich spiele „Ni no Kuni“ auf normal mit deutschen Untertiteln und englischer Sprachausgabe. Bisher gab es an den Sprechern nichts zu meckern. Keine nervigen Mickey-Maus-Stimmen oder gelangweilte Sprecher. Eine verzauberte Eiche hört sich an, wie man sich eine verzauberte Eiche halt so vorstellt.
Viele Charaktere in japanischen Rollenspielen entsprechen ja sehr gerne dem Kindchen-Schema. Klein, süß, und große Kulleraugen. Hier nicht. Oliver ist einfach nur ein höflicher Junge mit guten Manieren und einer gesunden Portion Neugier. Er ist weder Vorlaut noch nervt er mit altklugem Gehabe. Diesen Part übernimmt sein Begleiter, Tröpfchen, ein Elfenfürst, der genug zu tun hat Olivers Fragen zu beantworten und ihm die andere Welt zu erklären.
Die Beiden kann man eigentlich nur schnell ins Herz schließen.
Überhaupt nimmt einen das Spiel die ersten Stunden behutsam an die Hand. Alles wird schön in kleinen aber leicht zu verstehen Häppchen erklärt. Entweder mit Hilfe von netten Bildchen, Tröpfchen oder etwas später von einem sprechenden Stein?!
Und so langsam wird einem klar, wie „groß“ Ni no Kuni eigentlich ist. Das Spiel wirkt trotz des anfänglichen Dramas irgendwie bezaubernd und vermittelt einen Eindruck von Leichtigkeit. Das täuscht allerdings.
Alleine nur das Zauberbuch, welches ihr durch weitere Seiten mit der Zeit auffüllt, ist für sich ein kleines Kunstwerk. Es beinhaltet nicht nur ein sich ständig erweiterndes Bestiarium, auch findet ihr hier alle Zaubersprüche, Waffen, helfende Kreaturen und deren Verwandlungen usw., usw. Man könnte damit schon alleine eine Menge Zeit verbringen.
Auch die Kämpfe erscheinen am Anfang eher einfach. Spätestens wenn ihr aber einen weiteren Kämpfer erhaltet und den ersten Dungeon in Angriff nehmt, inkl. dem Endgegner in diesem Level, spätestens dann wird klar, wie wichtig es ist im Kampf immer wieder die Strategie zu ändern, bzw. die Kämpfer, Oliver mit eingeschlossen. Auch solltet ihr nie euren Lebensbalken, oder noch wichtiger, euren Mana-Vorrat aus den Augen verlieren. Man kann zwar während der Kämpfe mit etwas Glück seinen Balken auffüllen, aber es gab auch schon kleine Rätsel, wo mir mein Mana ausging.
Auch nehmen die Kämpfer immer mehr Zeit in Anspruch, was das aufwerten der einzelnen Attribute (mit Süßigkeiten) und die Ausrüstung angeht.
Ehrlich gesagt gibt es so viel zu tun und zu bestaunen, dass die Zeit wie im Fluge vergeht.
Man kann ja z.B. vor einem schweren Gegner abspeichern. Leider ist es mir tatsächlich passiert, dass ich nach so einem Kampf so ins weitere Spiel vertieft war, dass ich über eine Stunde nicht manuell gespeichert hatte. Ich hatte es völlig vergessen. Also sterbe ich und erschrecke mich, als ich ein ganz weites Stück zurück wieder anfange.
Eigentlich ein Kompliment für das Spiel.
All´ dies und noch mehr passierte nur in den ersten knapp 4 Spielstunden. Als ich dann in die Spiel-Statistik schaute, bewegte ich mich in Sachen Story, zum Glück, noch im einstelligen Prozentbereich.
Auch wenn es irgendwie befremdlich klingt, ich liebe dieses Spiel jetzt schon.
Viel Spaß,
Tom
Fantastisch, rührend, einfach nur schön!
Vorausgesetzt, man mag den Anime-Stil, sieht die Welt von „Ni no Kuni“ einfach nur wunderschön aus. Egal ob es die große Übersichtskarte ist, ein Pfad wie durch einen verzauberten Wald, oder eine kleine verwinkelte Stadt mit seinen Bewohnern. Man muß einfach zwischendurch stehen bleiben und sich umschauen und die kleinen Details bewundern.
Mindestens genauso Eindrucksvoll ist die musikalische Untermalung. Obwohl „Untermalung“ einfach nicht dem gerecht wird, was das Symphony Orchester da raus haut. Imposant passt da schon viel besser.
Ich spiele „Ni no Kuni“ auf normal mit deutschen Untertiteln und englischer Sprachausgabe. Bisher gab es an den Sprechern nichts zu meckern. Keine nervigen Mickey-Maus-Stimmen oder gelangweilte Sprecher. Eine verzauberte Eiche hört sich an, wie man sich eine verzauberte Eiche halt so vorstellt.
Viele Charaktere in japanischen Rollenspielen entsprechen ja sehr gerne dem Kindchen-Schema. Klein, süß, und große Kulleraugen. Hier nicht. Oliver ist einfach nur ein höflicher Junge mit guten Manieren und einer gesunden Portion Neugier. Er ist weder Vorlaut noch nervt er mit altklugem Gehabe. Diesen Part übernimmt sein Begleiter, Tröpfchen, ein Elfenfürst, der genug zu tun hat Olivers Fragen zu beantworten und ihm die andere Welt zu erklären.
Die Beiden kann man eigentlich nur schnell ins Herz schließen.
Überhaupt nimmt einen das Spiel die ersten Stunden behutsam an die Hand. Alles wird schön in kleinen aber leicht zu verstehen Häppchen erklärt. Entweder mit Hilfe von netten Bildchen, Tröpfchen oder etwas später von einem sprechenden Stein?!
Und so langsam wird einem klar, wie „groß“ Ni no Kuni eigentlich ist. Das Spiel wirkt trotz des anfänglichen Dramas irgendwie bezaubernd und vermittelt einen Eindruck von Leichtigkeit. Das täuscht allerdings.
Alleine nur das Zauberbuch, welches ihr durch weitere Seiten mit der Zeit auffüllt, ist für sich ein kleines Kunstwerk. Es beinhaltet nicht nur ein sich ständig erweiterndes Bestiarium, auch findet ihr hier alle Zaubersprüche, Waffen, helfende Kreaturen und deren Verwandlungen usw., usw. Man könnte damit schon alleine eine Menge Zeit verbringen.
Auch die Kämpfe erscheinen am Anfang eher einfach. Spätestens wenn ihr aber einen weiteren Kämpfer erhaltet und den ersten Dungeon in Angriff nehmt, inkl. dem Endgegner in diesem Level, spätestens dann wird klar, wie wichtig es ist im Kampf immer wieder die Strategie zu ändern, bzw. die Kämpfer, Oliver mit eingeschlossen. Auch solltet ihr nie euren Lebensbalken, oder noch wichtiger, euren Mana-Vorrat aus den Augen verlieren. Man kann zwar während der Kämpfe mit etwas Glück seinen Balken auffüllen, aber es gab auch schon kleine Rätsel, wo mir mein Mana ausging.
Auch nehmen die Kämpfer immer mehr Zeit in Anspruch, was das aufwerten der einzelnen Attribute (mit Süßigkeiten) und die Ausrüstung angeht.
Ehrlich gesagt gibt es so viel zu tun und zu bestaunen, dass die Zeit wie im Fluge vergeht.
Man kann ja z.B. vor einem schweren Gegner abspeichern. Leider ist es mir tatsächlich passiert, dass ich nach so einem Kampf so ins weitere Spiel vertieft war, dass ich über eine Stunde nicht manuell gespeichert hatte. Ich hatte es völlig vergessen. Also sterbe ich und erschrecke mich, als ich ein ganz weites Stück zurück wieder anfange.
Eigentlich ein Kompliment für das Spiel.
All´ dies und noch mehr passierte nur in den ersten knapp 4 Spielstunden. Als ich dann in die Spiel-Statistik schaute, bewegte ich mich in Sachen Story, zum Glück, noch im einstelligen Prozentbereich.
Auch wenn es irgendwie befremdlich klingt, ich liebe dieses Spiel jetzt schon.
Viel Spaß,
Tom