Ein paar Impressionen aus der Nacht. Ich hätte nicht gedacht, wie sehr die Nordschleife ihr Gesicht ändert, wenn die Sonne weg ist. Scary as hell!! Sowas habe ich gebraucht. Ich bin im Cockpit ohne Fahrhilfen und ohne HUD/Streckenkarte durch die Eifel gebrettert. Da musste ich ganz schön aufpassen, was ich mache.
Die Pixelsuppe kommt daher, dass die Bilder extrem dunkel waren. Durch das Aufhellen im Photoshop sieht man die Kompressionsartefakte sehr schön. Hätte ich das nicht gemacht, wäre auf den Bildern nichts zu erkennen gewesen.
Ein harter Zweikampf mit dem Audi. Trotz des kleinen Abstands hatte es nicht geknallt.
Erste Kurve Grand Prix Strecke. Die ersten 6 hatten kamen gut durch, die restlichen 10 mussten auf engstem Raum da durch. Auch hier klappte alles ohne Blechschäden.
Die KI hart am Limit. Bei meinem Seat glühen die Bremsscheiben leider nie. Wunderbremsscheiben? Nein, wohl ehr ein Programmierfehler...
Das Castrol-S. Der Anbremspunkt liegt in völliger Dunkelheit. Wenn man erst bremst, wenn man die Reifenstapel sieht, kracht's. Ich habe hier absolut gar nichts gesehen.
Eine Runde durch's Karussel
Die KI und ich sind nebeneiander mit 220 km/h den ganzen Flugplatz bis zum Schwedenkreuz gefahren, danach war ich fertig mit den Nerven. Ich hatte einen kleinen Schlenker am Aremberg gekriegt, aber die KI ist mir ausgewichen. Also auch hier wieder kein Blechschaden.
Fuchsröhre. Ich saugte mich im Windschatten an den Vordermann ran, wollte ausscheren und kam dabei auf's Gras. Dann ging's ab. Abflug bei 225 km/h. Voll in die Leitplanke, dann quer über die Strecke. Als ich zum Stehen kam, stand ich so wie auf dem Bild da. Hier gab es dann heftigen Fahrzeugkontakt, der ließ sich auch nicht vermeiden von der KI.
Der Grund für das Bild ist etwas schwer auf dem Tacho zu erkennen: 544 km nach gut 24 Stunden mit dem Spiel ist ein guter Schnitt.
Nach dem Höllenritt war ich klatschnass und völlig fertig. So intensiv habe ich die Nordschleife noch nicht erlebt. Ich finde, die Erfahrung sollte jeder Rennspielfan mal gemacht haben! Da kriegt man so richtig Respekt vor der Strecke. Die Bremspunkte, die man bei Tageslicht hat, sind in der Nacht oft nicht mehr zu sehen, man darf dann blinde Kuh spielen. Und genau das macht den Reiz aus. Bei vielen anderen Rennspielen ist es nachts noch relativ hell neben der Strecke, hier sieht man die Hand vor Augen nicht mehr.
Zur KI muss ich sagen: alles fair geblieben in der Nacht. Ihr habt's ja teilweise auf den Bildern gesehen, wie eng es zuging. Trotzdem keine Unfälle. Ich bin oft sehr riskant vor einem Kollegen eingeschert, weil es nicht anders ging. Da musste ich nach Gefühl die Spur wechseln, zum Umsehen blieb keine Zeit. Erst im Replay sah ich, dass die KI extra für mich vom Gas ging, um den Unfall zu vermeiden. Auch bei Verbremsern meinerseits ist die KI schnell zur Seite gefahren. Wenn ich im Windschatten war, wechselte die KI die Spur auf längeren Geraden, um mir den Vorteil kaputt zu machen. Die KI fuhr nicht wie an der Perlenschnur, sonder fuhr ein Rennen mit mir. Wenn ich ehrlich bin, habe ich so eine inteligente KI noch nie gesehen.